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USA 1977
Originaltitel:Rabid
Alternativtitel:Rabid - Der brüllende Tod
aka. Überfall der teuflischen Bestien
Länge:87 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:David Cronenberg
Buch:David Cronenberg
Kamera:Rene Verzier
Musik:Ivan Reitman
SFX:Al Griswold
Darsteller:Marilyn Chambers, Frank Moore, Joe Silver, Howard Ryshpan, Patricia Cage
Vertrieb:Splendid
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:1,78:1
Tonformat:Dolby Digital 5.1, Mono
Sprache:Deutsch
Specials:Biografie, Filmografie
Die junge Rose erleidet bei einem Motorradunfall derart schwere Verbrennungen, dass sie nur durch ein bis dato unerprobtes Hauttransplantationsverfahren gerettet werden kann. Die Patientin überlebt zwar, wird aber seitdem von einem unstillbaren Blutdurst angetrieben, den sie über einen "Stachel" unter ihrer Achsel stillt. Die so angezapften Opfer werden mit einem Virus infiziert, der sie selber in willenlose Monster verwandelt.
David Cronenberg erzählt mit "Rabid" eine aufgemotzte Geschichte seines Schockers "Shivers - Parasiten Mörder", welches aber eindeutig Mängel in der Inszenierung aufweist und zwar eine solide Produktion ist, aber nicht zu den besten zählt, was Cronenberg geschaffen hat, denn der Story mangelt es einfach an Tiefgang und Glaubwürdigkeit.
Es fängt schon beim unglaubwürdigen Motorradunfall an und endet mit der Hauptdarstellerin Marylin Chambers, die durch die Operation zu einem schmusebedürftigen Vamp mit einem "penisförmigen" Giftstachel unter der Achsel mutiert... Die Story läuft nach und nach immer mehr ins Leere. Man weiß nicht wieso das alles passiert ist und gerade dann, wenn es apokalyptisch wird, ist der Film auch schon wieder zu Ende.
Schade Herr Cronenberg, das können sie doch besser oder?
Auch spielen die Darsteller sehr hölzern und bei Marylin Chambers, die ihre Karriere als Pornodarstellerin anfing, können wir mal ganz fest von "over acting" sprechen, denn sie spielt ihre Rolle einfach zu übertrieben und unüberzeugend. Trotzdem ist "Rabid" ein Film, der in keiner Cronenberg-Sammlung fehlen sollte, auch wenn man hier von einen der schlechteren Werke Cronenbergs sprechen muss.

Die ungeschnittene DVD von Splendid Entertainment fällt direkt am Anfang durch ihr schwaches Bild auf. Die Farben sind extrem blass und die Schärfe bringt es gerade mal auf VHS- Niveau. Auch hat das Bild ständig mit Störungen und Blockrauschen zu kämpfen, was sich durch den ganzen Film zieht, zum Ende hin aber deutlich besser wird. Der in Dolby Digital 5.1 angegebene Ton kann nicht überzeugen und lässt sich leider suchen.
Wo wir den Ton finden? Ganz klar im Centerkanal, denn darüber hinaus kann der 5.1-Ton nicht überzeugen. Noch dazu kommt, dass die englische Tonspur aus lizenzrechtlichen Gründen fehlt. Beim Bonusmaterial wurde auch sehr gespart und so gibt es nur 4 Texttafeln und diverse Trailer, was eindeutig zu wenig ist.

Auch wenn der Film von 1977 ist und man mit dem recht durchwachsenen Bild leben muss und kann, hätte man sich bei den Extras auf alle Fälle mehr Mühe geben können, um die technischen Schwächen wett zu machen. So ist diese DVD-Umsetzung und der Film nur Cronenberg-Fans zu empfehlen.


Film+++---
Bild+++---
Ton+-----
Bonus------


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Überfall der teuflischen Bestien, Der
Überfall der teuflischen Bestien, Der
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