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USA 1979
Originaltitel:Rock'n Roll Highschool
Länge:93 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Allan Arkush
Buch:Richard Whitley, Russ Dvonch, Joseph McBride
Kamera:Dean Cundey
Musik:The Ramones, Alice Cooper, Fleedwood Mac, Devo u.a
Darsteller:P.J. Soles, Vincent van Patten, Dick Miller, Paul Bartel, Mary Woronov,The Ramones
Vertrieb:e-m-s/Anolis
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:1,85:1
Tonformat:Dolby Digital 2.0 (Mono)
Sprache:Deutsch, Englisch
Specials:
- Audiokommentar mit Regisseur Allan Arkush, Mike Finnell (Produzent) und dem Drehbuchautor - untertitelt
- Trailer (engl.)
- Kurz-Interview mit Roger Corman
- Radiospots
Die Vince Lombardi High School verschleisst einen Direktor nach dem anderen. Nervenzusammenbrüche des Kollegiums sind an der Tagesordnung, da die Studenten lieber Rock'n'Roll hören, als sich um ihre Bildung zu kümmern. Wie z.B. die vermeintliche Studentensprecherin Riff Randall, die lieber zum Ramones Konzert geht, als zu büffeln. Auftritt Miss Evelyn Togar, ihreszeichen neue Direktorin an der High School und absolute Rockmusikhasserin.
Grossmäulig verspricht sie, dem wilden Treiben ein Ende zu bereiten. Doch als sie und eine Gruppe von Eltern das musikalische Gegenstück zur Bücherverbrennung anstreben, besetzen die Studenten kurzerhand die Gebäude. Unter ihnen auch die Ramones. Ganz klar das die Polizei da nicht aussen vor bleiben kann. Man umstellt das Geläde und fordert die Studenten auf, die Gebäude zu verlassen. Überraschenderweise tun sie auch genau das, und alles könnte wieder beim alten sein, wäre da nicht die explosive Überraschung, welche von den Studenten zurückgelassen wurde ...
"Rock'n Roll Highschool" ist einzig und alleine deshalb Kult, weil die "Ramones" es sind. Der Film als solches ist nämlich eine dieser klassischen Roger Corman-Produktionen, die vor allem durch ständige Stellungswechsel auf der Trashskala von grob lächerlich bis unglaublich amüsant auffallen.
Mit fast schon comichaften Zügen wird hier die Geschichte der "Vince Lombardi Highschool" erzählt, welche auf Grund ihrer rebellischen Schüler einen Lehrer nach dem anderen in den Nervenzusammenbruch treibt.
Damit jedoch soll jetzt Schluss sein. Mit rigorosen faschistischen Methoden geht die neue Direktorin Miss Evelyn Togar gegen alles vor, was ansatzweise einen Spaßfaktor für die Schüler in sich bergen könnte.
Besonders abgesehen hat sie es natürlich auf Rock Musik. Dumm nur, dass die Schüler, allen voran Schülersprecherin Riff Randell, nicht das Geringste von der neuen Marschroute halten. Nun wird sich also zeigen müssen was stärker ist. Die Authorität der Lehrerschaft oder die ungebremste Kraft der rebellischen Ramones.
Ihre finale Zuspitzung findet die Situation, als besagte Ramones eines Tages höchst persönlich an der Vince Lombardi Highschool aufkreuzen, um einmal mehr Zeugnis darüber abzulegen, daß nur der Rock n Roll die Welt zu retten vermag.

Wer hier bereits groben cineastischen Unfug am Horizont aufziehen sieht, kann sich getrost den nächsten Gang zum Augenoptiker sparen. Sowohl Sehvermögen als auch interpretatorische Kombinationsgabe sind in einem tadellosen Zustand.
"Rock n Roll Highschool" könnte man im Grunde als das vorweggenommene MTV-Phänomen bezeichnen. Nahezu 100 Prozent Inhaltsbefreit, wird hier mit ein paar bunten Bildern den "Ramones" eine exzellente visuelle Plattform zur Darbietung ihrer stilprägenden musikalischen Ergüsse geboten.

Auch wenn der eingangs schon erwähnte Kultfaktor nicht geleugnet werden kann, so spricht doch alleine die Tatsache der 1979 gecancelten Kinopremiere, welche die Erstausstrahlung des Films bis ins Jahr 1984 verschleppte, Bände über den künstlerischen Wert von "Allen Arkush's" Rock n Roll-Klamauk.
Spaß macht der Film natürlich trotzdem, keine Frage. Dafür sorgen nicht zuletzt schon all die Klassiker, die die "Ramones" hier zum Besten geben.
Präsentiert im original anamorphen 1,85:1-formatigen Widescreen-Kinoformat, macht das Bild einen ganz hervorragenden Eindruck. Sowohl Tauschmuster wie auch leidige Pixelein sucht man bei dieser Disc weitestgehens vergebens. Der Audiobereich überzeugt im weiteren durch deutsche und englische Dolby Digital 2.0 Mono-Tracks, welche optional deutsch untertitelbar sind.
Beide Sprachoptionen haben ihre Stärken vor allem im klaren sauberen Klang, für den Begriffe wie Rauschen oder Knistern Fremdwörter von einem anderen Stern sind.
Der Qualität der technischen Umsetzung folgend, brauchen sich auch die Special Features nicht hinterm Berg zu verstecken. Mit einem Audiokommentar des Regisseurs, Interviews, Trailer, Radio-Spots und Audio Outtakes der "Ramones" wurde abschließend noch einmal ein schönes kleines Paket geschnürt, welches dem "Ramones"-Fan im Grunde gar keine andere Wahl lässt, als diese DVD-Veröffentlichung umgehend zu erstehen ...
Davros


Film++++--
Bild++++--
Ton++----
Bonus+++---


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