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USA 1982
Originaltitel:Basket Case
Länge:90:26 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:unrated
Regie:Frank Henenlotter
Buch:Frank Henenlotter
Kamera:Bruce Torbet
Musik:Gus Russo
SFX:Gabe Bartalos
Darsteller:Kevin VanHentenryck, Terri Susan Smith, Beverly Bonner, Robert Vogel, Diana Brown
Vertrieb:Image Entertainment
Norm:NTSC
Regionalcode:0
Bildformat:1,33:1 (Vollbild)
Tonformat:Dolby Digital 1.0 (Mono)
Sprache:Englisch
Der junge Mann Duane trägt ständig einen Korb bei sich, in dem er sein Geheimnis mit sich führt: seinen Bruder Belial. Die Beiden waren seit ihrer Geburt zu einer Kreatur zusammengewachsen und wurden im Kindheitsalter operativ und gewaltsam voneinander getrennt.
Was von Belial übrig geblieben ist, ähnelt einem unförmigen, klumpigen Monster. Nun sinnen Duane und Belial gemeinsam nach Rache und wollen sich die verantwortlichen Ärzte vornehmen. Dazu reisen sie nach New York in eine billige Absteige, in der schon sehr bald die Gäste von seltsamen Mordfällen erschüttert werden...
Frank Henenlotter (Interner Link"Frankenhooker") hat uns hier mit einer sehr kleinen Filmcrew einen vorzüglichen Low-Budget-Streifen abgeliefert, an dessen Qualitäten sich aber die Geister scheiden. War ich in den ersten 5 Minuten noch ein wenig enttäuscht von seiner Aufmachung, so wurde er mit dem Voranschreiten von Duanes und Belials grausiger Geschichte immer besser und interessanter.
Die trostlose New Yorker Unterkunft und die Beziehung der zwei getrennten Brüder verleihen diesem Film den von mir so geliebten 80er Trash-Charme. Eben einer dieser Werke, bei denen eine mögliche Wiederverfilmung nie und nimmer die Stimmung des Originals einfangen könnte. Übrigens: Es wird gemunkelt, dass der wahre Name des im Film gezeigten Etablissements vom Filmteam geheim gehalten werden musste, um den nicht den Unmut der New Yorker Gesundheitsbehörde auf sich zu ziehen ...

Wer sich also ein wenig abseits von Hollywoods ausgetrampelten Hochglanzpfaden zurechtfindet, der sollte sich diesen Film einmal zu Gemüte führen. Horrorfans sollten ihn sowieso gesehen haben. Der Erfolg von "Basket Case" zog 2 Interner LinkSequels nach sich, welche ebenfalls unter der Regie von Frank Henenlotter entstanden.
Bei den Spezialeffekten ist meist deutlich zu erkennen, dass mit Pappmaché-Figuren gearbeitet wurde. Sie sind trotz allem recht blutig und erfüllen damit ihren Zweck - es steht sowieso mehr die Story im Vordergrund. Die Schauspieler scheinen fast alle Amateure gewesen zu sein, die einzige Person, die wirklich gut gespielt wurde, ist dieser genervte Hotelmanager (Robert Vogel).
Belial wurde entweder durch eine versteckte Person oder per Stop-Motion-Verfahren bewegt, wobei letzteres ein wenig zu grob geraten ist. Das Sounddesign ist teilweise echt witzig, z.B. als Duane's Dad barfuß in den Keller (besser: Katakomben) läuft und dabei Schrittgeräusche erzeugt, als ob er hochhackige Stiefel anhätte.

Die hier bewertete DVD von Image Entertainment ist im Gegensatz zu den deutschen DVD-Veröffentlichungen von Best Entertainment und Laser Paradise (Bootleg) ungeschnitten. Das original 4:3-Vollbild ist recht ordentlich geraten, leidet aber ein wenig unter Unschärfe und Hintergrundrauschen, besonders in den schlechter belichteten Szenen, was im Anbetracht des Alters und der Herkunft des Filmes jedoch nicht weiter schlimm ist. Die Farben erscheinen in einigen Szenen ein wenig zu satt, was wohl am leichten Rotstich liegt, außerdem zittert das Bild an einigen Stellen leicht, aber auch darüber kann man großzügig hinwegsehen.
Der englische Original-Monoton ist etwas undeutlich und dumpf, hier empfiehlt es sich, den Film über Kopfhörer zu verfolgen um die Dialoge besser zu verstehen. Leider bietet diese DVD neben dem minimalistischen Kapitelmenü keinerlei Extras.
Zusätzlich befindet sich ein Einleger in der DVD, der zu den verschiedenen Tonformaten (Dolby Digital, DTS, PCM) Auskunft gibt. Die DVD selbst ist verpackt in einem formschönen Snapper-Case.

Alles in allem trotzdem ein sehr guter Film. Das "Bad End" unterstreicht den tragischen Charakter des Filmes noch. Die Geschichte ist fesselnd und wird so erzählt, dass dem Zuschauer nie langweilig wird und enthält obendrein noch einige witzige Momenten, z.B. die Fütterungsszenen oder die unfreiwillig komischen Bewegungen des Belial ...

Anmerkung:
Dieses Jahr wurde die "Basket Case"-Trilogie von Legend Films auf DVD wieder veröffentlicht.


Film+++++-
Bild+++---
Ton+-----
Bonus------


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