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UK 1966
Originaltitel:Reptile, The
Länge:87 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:John Gilling
Buch:Anthony Hinds
Kamera:Arthur Grant
Musik:Don Banks
SFX:Les Bowie
Darsteller:Noel Willman, Jennifer Daniel, Ray Barrett, Jacqueline Pearce, Michael Ripper, John Laurie, Marne Maitland, David Baron, Charles Lloyd Pack, Harold Goldblatt, George Woodbridge
Vertrieb:e-m-s/Anolis
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:1,66:1
Tonformat:Dolby Dîgital 2.0 (Mono)
Sprache:Deutsch, Englisch
Specials:
- Untertitel
- Dokumenation:"World of Hammer"
- Trailer
- 2 TV-Spots
- 2 Bildergalerien
- Comic
England um die Jahrhundertwende: Harry Spalding erbt von seinem verstorbenen Bruder ein Haus in einem kleinen Dorf in Cornwall. Vom Kneipenwirt Bailey erfährt er von einer unheimlichen Mordserie. Die Toten wurden mit merkwürdigen Bissmalen am Hals gefunden. Alles deutet auf eine große Schlange hin. Doch schon kurz darauf wird Spalding selbst angegriffen und gebissen. Zwar kann ihn seine Frau Valerie retten, doch er behält keinerlei Erinnerung an den Angriff zurück. Im Haus des Indienreisenden Franklyn kommt Valerie einem menschengroßen Schlangenmonster auf die Spur. Und gerät in eine tödliche Falle...
"The Reptile" ist einer der besten Hammerfilme überhaupt und wurde zwar nicht sehr actionlastig oder gar blutig inszeniert, aber dennoch seinen Reiz im Absonderbaren hat. Das Monster (halb Frau, halb Reptil) ist ein Fall für sich und soll auch nicht für die großen Schockmomente im Film sorgen, kann aber dank der guten Inszenierung absolut überzeugen. Als Höhepunkt können hier auch die gebissenen Opfer gesehen werden, die richtig schön schwarz anlaufen und Regisseur John Gilling ist es dank seiner traumhaften Farben und märchenhafter Atmosphäre zu verdanken, dass "Das schwarze Reptil" ein ganz besonderer Film geworden ist, der natürlich bei einigen Leuten heute allein wegen dem Monster für große Lacher sorgen wird, aber nichts von seinem ursprünglichen Reiz verloren hat.

John Gilling inszenierte diese Hammer Produktion zeitgleich und zum Teil an den selben Schauplätzen und Kulissen wie sein im selben Jahr entstandenen Interner Link"The Plague of the Zombies", Interner Link"Dracula - Prince of Darkness" und Interner Link"Rasputin - The Mad Monk" (die letzten beide Filme mit Christopher Lee in der Titelrolle) und von Terence Fisher inszeniert, werden sie heute noch als Hammers Viererpack bezeichnet.
Damit es zu keiner Peinlichkeit kam wurde als erstes Interner Link"Dracula - Prince of Darkness" und Interner Link"The Plague of the Zombies" am 09. Januar 1966 uraufgeführt und später Interner Link"Rasputin - The Mad Monk" und "Das schwarze Reptil", jeweils in einem Double Feature. Bei Interner Link"The Plague of the Zombies" und Interner Link"Dracula - Prince of Darkness" gab es dann einmal für die Männer Vampirzähne und für die Frauen Zombiebrillen. Bei Interner Link"Rasputin - The Mad Monk" und "Das schwarze Reptil" gab es nur ein Gimmick und zwar einen Bart, der auch an Frauen verteilt wurde ...

Dies ist Nummer Zwei aus der Hammer Collection von Anolis Entertainment und erfreut den Hammerfan in einer gewohnt guten Anolis-Qualität. Natürlich hat der Film schon einige Jahre auf dem Buckel, weshalb wir jetzt auch nicht allzu hart an die Bild- und Tonqualität herangehen.
Der deutsche und englische Monoton kommt recht verständlich und rauscharm herüber, so wie es auch sein sollte und die englische Tonspur hat noch optional ausschaltbare Untertitel. Das Bild weist kaum Defekte auf, was für einen rund 35 Jahre alten Film wirklich erstaunlich ist. Der Regisseur hat hier meist dunkle Töne gewählt, die hier aber sehr sauber und kontrastreich dargestellt werden. Nur die Schärfe hätte etwas besser sein können, da das Bild an einigen Stellen deutlich nachzieht. Hintergrundrauschen ist zwar da, fällt jedoch nur bei Tageslichtszenen auf, die aber wiederum so gut wie gar nicht im Film vorkommen. Wie gesagt, für einen 35 Jahre alten Klassiker eine Umsetzung, für die sich Anolis nicht schämen muss. Wirklich toll.
Als Bonus gibt es zwei Bildergalerien, 2 TV-Spots, einen Trailer, eine weitere knapp 25minütige Dokumentation von "World of Hammer" und ein Comic von 1978 aus dem "House of Hammer"-Magazin, welches jetzt "House of Horror" heißt. Bleibt noch zu erwähnen, dass die DVD wieder wunderbar designt wurde und beim Sammeln der kompletten Hammer Collection erscheint als Belohnung das Hammer-Logo auf der Rückenseite der 25 DVDs. Für Nostalgiker und Monsterfilm-Liebhaber einfach Pflicht.


Film+++++-
Bild+++---
Ton++----
Bonus+++---


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