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USA 1998
Originaltitel:Children of the Corn V: Field of Terror
Alternativtitel:Kinder des Zorns 5: Feld der Träume
aka. Children of the Corn V: Fields of Screams
Länge:79 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Ethan Wiley
Buch:Ethan Wiley
Kamera:David Lewis
Musik:Paul Rabjohns
SFX:John Lafauce
Darsteller:Stacy Galina, Alexis Arquette, Greg Vaughan, Eva Mendez, Ahment Zappa, Angela Jones, Olivia Burnette, Aaron Jackson, Fred Williamson, David Carradine
Vertrieb:Highlight
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:1,85:1 (Letterbox)
Tonformat:Dolby Digital 5.1, Dolby Surround
Sprache:Deutsch
Specials:
- Trailer
- Trailershow
- Booklet
- Filmografien
In einer verlassenen Kleinstadt nimmt das Grauen seinen Lauf ...
Auf einem harmlosen Landausflug geraten sechs College-Schüler vom Weg ab und verirren sich in das seltsam verschlafene Nest Divinity Falls. Als sie versuchen, aus der trügerisch ruhigen Gegend wegzukommen, machen sie eine grauenhafte Entdeckung: die Kinder des Städtchens sind von einer dämonischen Macht besessen, die einen mörderischen Kult mit ihnen treibt Die sechs Freunde treffen eine verhängnisvolle Entscheidung: sie beschließen, sich dem Grauen zu stellen und die Kinder aus den Fängen des Bösen zu retten.
Fünfte Runde bei den Cornflakeskindern hinterm Mond. Wer wie ich nur das Original kennt und dessen B-Trash-Charme zu schätzen weiß, sollte sich kaum wundern, wenn die Storyline von 1984 einem hier noch einmal vorgekaut wird. Diesmal sinds vier Jugendliche (plus zwei Vornewegopfer), die in ein nahe Gatlin liegendes Nest stolpern, wo der Maisdämon mal wieder einen ekligen Zehnjährigen besprungen hat.
Wie es Filmgott Zufall (oder Blödsinn - der wechselt ständig die Namen) so will, sucht die am wenigsten wie ein blöder Strahlemann (oder frau) aussehende Mitfahrende zufällig ihren stiftengegangenen Bruder, der "ihm, der immer abseits steht" gefolgt ist. Zwar hieß der im Original noch "ihn, der hinter den Reihen wandelt" (was auch mehr Sinn machte), aber wenn man ihn reiiiin zufällig gerade hier aufstöbert (Frauen haben ja sonst auch Probleme mit "Abseits") können wir uns auch gleich hier darum kümmern. Müssen wir sogar, denn die Häckselfans burnen gleich mal das Cliquenmobil out, weswegen man Fred Williamsons Tip annehmen muss, den Bus zu erwischen.

Williamson versucht sich hier mit eingefrorener Mimik als Kleinstadtsheriff (und hat auch die für gewöhnlich angenommene Intelligenz dieser Hinterwäldler, was spätestens bei dem "Mähdrescherunfall" rüberkommt), scheitert aber hinten wie vorne. Die schmale Laufzeit holpert sich noch durch so manchen Quark (das wie für die vier Besucher bereitgestellte Haus; die komplett durchgeknallten Kinder, die erst zwei Autofahrer wegschnippeln, die vier dann aber erst mal verschonen; die Frau des ersten Opferpärchens, die, während ihr Freund mit ihr spricht, erst mal Maissammeln im Feld geht), ehe wir endlich David Carradine zu Gesicht bekommen, der wie ein zu Tode gelangweiltes Dämonenmarionettchen aussieht (und auch ist), ein witzloser Part, da wir seit der ersten Szene wissen, wo das Böse steckt.
Brüderle ist natürlich auch noch in der Kapelle und dem geht inzwischen die Muffe, weswegen er sein Schwesterlein auch breitflächig ans Herz drückt, was das Buch aber nicht hindert, hier noch jeden dahinzuraffen, der nicht wie die Hauptdarstellerin aussieht. Die reinigende Ansprache, die dieser Quark wirklich nicht braucht, ist, logo, auch noch drin. Die Inkompetenz aller Beteiligten ist zwar nicht grenzenlos, aber viel geboten wird hier nicht, außer man erfreut sich an diversen Schlachteszenen, die aber für nicht mal 80 Minuten Laufzeit auch nicht abendfüllend sind. Der Showdown ist reichlich unspektakulär, der Schlussgag atemberaubend unzusammenhängend und die Zeit, die man mit diesem Film verbringt, in der Eisdiele besser angelegt.

Nachdem die damalige Verleih-Kassette für eine FSK16-Freigabe aufs Übelste geschnitten war, tat man sich gut daran den Film für eine DVD-Veröffentlichung ungeschnitten zu bringen, trotz einer FSK 18 muss man aber sagen, dass der Film bei weiten nicht so hart ist wie man es glauben könnte.
Das Bild im Letterbox-Format präsentiert sich mit einem guten Kontrast, der aber etwas an Detailschärfe vermissen lässt. Die Farben wirken natürlich und auch der Rauschfaktor ist angenehm gering ausgefallen, allerdings auf Kosten der Schärfe. Hier hat das Bild dank Filtern doch schon mit einigen Bewegungsunschärfen zu kämpfen und auch die Kompressionen sind nicht immer so, wie man es sich wünscht und so bekommen wir ein ständiges dezentes Blockrauschen im Hintergrund zu Gesicht. Auch machen sich einige Defekte und Drop-Outs bemerkbar, sowie gelegentliche Schlieren im Bild. Im Groben kann man aber sagen, dass das Bild noch gut ist.
Der Dolby Digital Track weist zwar eine gute Sprachverständlichkeit auf, wobei diese teilweise etwas verzerrt klingen. Der Raumklang kann mit einigen netten Effekten aufwarten und neben einer guten und kraftvollen Musikabmischung wurden die Effektlautsprecher auch für einig dezente Umgebungsgeräusche genutzt. Der Schock- und Effektszene fehlt es aber eindeutig an Druck und einem ordentlichen Tiefenbass. Der Dolby Surround Track klingt fast so wie die Dolby Digital Spur, nur dass dieser weniger kraftvoll erklingt und etwas frontlastiger wie die Digital-Spur. Die Stimmen klingen ebenfalls etwas verzerrt, dafür bekommen die Effektlautsprecher hier auch was zu tun. Eine Originaltonspur sucht man hier leider vergebens, aber man kann sagen, dass die Tonabmischung doch recht gut geworden ist.
Als Bonus gibt es hier eine Highlight Film Trailershow, den Original Trailer zu "Children of the Corn 5" und 5 Filmografien, sowie ein Booklet mit den selben Filmografien wie auf der DVD. Nicht gerade berauschend, aber bei dem Film hat man auch nicht mehr erwartet.

Die "Kinder des Zorns" waren schon immer mehr oder minder langweilige Gurken, dies ist aber die ober Gurke, die nur noch durch den Auftritt von Fred Williamson, David Carradine und Kane Hodder zu ertragen ist. Die DVD liegt uns in einer ordentlichen Qualität vor, die sich durch ein paar Schwächen in der Bild-und Tonqualität und durch das fehlende Bonusmaterial negativ bemerkbar macht. Wer trotzdem Bock hat ne Gurke zu frühstücken bekommt den Film schon recht günstig in den Kaufhäusern ...


Film+-----
Bild++++--
Ton++++--
Bonus------


Druckbare Version
Stephen King's Kinder des Zorns
Kinder des Zorns
Kinder des Zorns 2 - Tödliche Ernte
Kinder des Zorns 3 - Das Chicago Massaker
Stephen King's Children of the Corn (25th Anniversary Edition)
Kinder des Zorns: Genesis - Der Anfang
Kinder des Zorns V
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