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USA, 2009
Originaltitel:Dexter
Länge:607 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:John Dahl, Keith Gordon, Marcos Siega, Steve Shill, Ernest R. Dickerson, Romeo Tirone, S.J. Clarkson, Tim Hunter
Buch:Jeff Lindsay, James Manos Jr., Scott Buck, Lauren Gussis, Tim Schlattmann, Melissa Rosenberg, Scott Reynolds, Wendy West, Clyde Phillips, Charles H. Eglee
Kamera:Romeo Tirone, Martin J. Layton
Musik:Daniel Licht
SFX:John C. Hartigan, Richard Stutsman, Eric Mingebach, Brian Bero, David H. Watkins
Darsteller:Michael C. Hall, John Lithgow, Julie Benz, Jennifer Carpenter, Lauren Vélez, David Zayas, C.S. Lee, James Remar, Christina Robinson, Preston Bailey, Erik King, Geoffrey Pierson, Jimmy Smits, Devon Graye, Mark Pellegrino, Sage Kirkpatrick, Judith Scott, Margo Martindale, Brad William Henke, Sam Witwer, Kathrin Lautner, Karina Michel, Scott William Winters, Tomiko Martinez, Monique Curnen, Laura Marano, Roxanne Beckford, Teddy Lane Jr., Nicholas Simmons, Sam Trammell, Cristos, Richard Gun, Desmond Harrington, Valerie Cruz, Jason Manuel Olazabal, Jimmy Smits, David Ramsey
Vertrieb:Paramount
Norm:PAL
Regionalcode:0
Bildformat:1,78:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Surround 2.0 (dt.), Dolby Digital 5.1 (engl.)
Sprache:Deutsch, Englisch
Untertitel:Untertitel:Deutsch, Englisch
Verpackung:Slimecaes im Schuber
DVD-Start:09.02.2012 (Kauf)
Specials:
  • Dexter: Ein Gespräch mit Michael C. Hall und John Lithgow (11:00 Min.)
  • Blut, Gedärme und Körperteile: Das Blut (5:59 Min.)
  • Blut, Gedärme und Körperteile: Die Requisiten (6:52 Min.)
  • Audiokommentar zum Seasonfinale: "Die Schlinge zieht sich zu" mit Regisseur Steve Shill
Die Ermittlungen zu einem Mord an einer jungen Frau, die in einer Badewanne ausgeblutet vorgefunden wird, bringen Dexters Familienlieben im Vorort ins Wanken. Frank Lundry untersucht eine Mordserie mit jeweils drei Opfern und gleichem Muster, die in einem Zeitraum von 30 Jahren immer wieder stattfinden. Bei dem Versuch, den Trinity-Killer zu stoppen, kommt dieser Dexter und seiner Familie gefährlich nah ...


DVD 1:

37. Ein Leben wie im Traum (Living the Dream)
Sein Sohn Harrison bringt Dexter (Michael C. Hall) um den Schlaf und setzt seinen Job als Forensiker des Miami Police Department und sein blutiges Hobby als selbsternannter Rächer aufs Spiel. Unterdessen taucht FBI Special Agent Lundy wieder auf. Er ist auf der Jagd nach einem Serienmörder, von dem er nicht einmal beweisen kann, dass er wirklich existiert: dem geheimnisvollen "Trinity-Killer".

38. Hängepartie (Remains to Be Seen)
Dexter ist völlig übermüdet am Steuer seines Autos eingeschlafen. Als er wieder zu sich kommt, wird er in eine Ambulanz geladen. Obwohl Dexter mit einer Gehirnerschütterung glimpflich davongekommen ist, will ihn der Arzt für zwölf Stunden im Spital behalten. Dexter hat jedoch allen Grund, so schnell wie möglich zur Unfallstelle zurückzukehren, kann er sich doch nicht mehr erinnern, was er mit der Leiche von Benny Gomez gemacht hat. Falls jemand den Leichnam vor ihm finden sollte, muss Dexter mit dem Schlimmsten rechnen.

39. Vandalenjagd (Blinded by The Light)
Bei einem Grillfest lernt Dexter seine Nachbarn kennen. Es stellt sich heraus, dass selbst dieses kleine Vorstadtparadies nicht von kriminellen Machenschaften frei ist. Ein Spitzbube schleicht im Schutze der Nacht um die Häuser, besprayt Gartentore und richtet anderen Unfug an. Dexter hat einen Verdacht, wer hinter den Streichen stecken könnte: Nachbarssohn Jesse, der es seiner Ziehtochter Astor angetan zu haben scheint. Der Tatortspezialist beschafft sich dessen Getränkedose, um den jugendlichen Vandalen mit den Mitteln moderner Forensik zu überführen.


DVD 2:

40. Sucht nach Freiheit (Dex Takes a Holiday)
Rita fährt für einige Tage mit den Kindern weg, um an der Hochzeit einer Cousine teilzunehmen. Dies verschafft Dexter endlich wieder etwas Freiraum, um sich einen Schurken vorzuknöpfen. Seine Wahl fällt auf Zoey Kruger, eine Polizistin, deren Ehemann und Kind vermeintlich bei einem Einbruch ums Leben kamen. Die Blutspuren deuten jedoch darauf hin, dass sie selbst ihre Familie auf dem Gewissen hat und die abscheuliche Tat einem verrufenen Kriminellen in die Schuhe schob. Doch Zoey Kruger wird auf Dexters Recherche aufmerksam und warnt ihn unmissverständlich.

41. Dirty Harry (Dirty Harry)
Aktuelle Ereignisse bringen Dexter selbst auf die Spur des Trinity-Killers und seine Motive sind nun persönlich. Aber er muss bald feststellen, dass der Serienmörder wenig mit den anderen Monstern gemein hat, die er bisher gejagt hat. Dexters Frau Rita entdeckt unterdessen eines seiner Geheimnisse und merkt, wie wenig sie über den Mann weiß, den sie geheiratet hat.

42. Familienväter (If I Had a Hammer)
Nach seiner verblüffenden Entdeckung, dass der Trinity-Killer gleichzeitig ein liebender Familienvater ist, schöpft Dexter Hoffnung, von seiner Zielperson lernen zu können. Er beschließt, sich Arthur Mitchell behutsam zu nähern. Unter falschem Namen schleicht Dexter sich als freiwilliger Helfer in dessen wohltätige kirchliche Organisation ein, die für Bedürftige Häuser errichtet. Bald staunt er, wie mit welch raffinierter Methodik Arthur Mitchell sein blutrünstiges Doppelleben verbirgt.


DVD 3:

43. Models, Morde, Missverständnisse (Slack Tide)
Im Magen eines toten Alligators liegt der Arm einer Kellnerin. Die Beamten verdächtigen einen Fotographen, Jonathan Farrow, des Verbrechens an diesem und weiteren wehrlosen Opfern ohne Aufenthaltsbewilligung. Nachdem Angel Batista keinen Durchsuchungsbefehl für das Studio erhalten hat, nimmt Dexter sich der Sache außerdienstlich an. Zwar bringt er Farrow mit gewohnt eiskalter Präzision zur Strecke - aber dennoch erlebt Dexter eine böse Überraschung.

44. Bereuen ist menschlich (Road Kill)
Dexter dachte, dass der Kodex seines Vaters ihn vor der Entdeckung schützen sollte. Aber nach seinem entscheidendem Fehler fragt er sich, ob er ihn nicht vielleicht vor etwas weit gefährlicheren bewahren sollte: menschlichen Gefühlen. Als er erfährt, dass der Trinity-Killer eine Reise plant, ergreift er die Gelegenheit um mehr über das ihm so ähnliche Monster zu erfahren.

45. Das Fest der Dankbarkeit (Hungry Man)
Dexter nutzt die Feiertage um immer tiefer in die Psyche und die Familie seines neuesten Gegenspielers einzudringen. Er trifft auf eine pervers-verdrehte Welt. Dexters Frau Rita hat unterdessen alle Hände voll zu tun, das Thanksgiving-Essen für ein volles Haus und einige unerwartete Gäste vorzubereiten.


DVD 4:

46. Die Unschuld eines Kindes (Lost Boys)
Dexter dachte er hätte den Trinity-Killer durchschaut. Aber als ein 10-jähriger Junge verschwindet, muss er noch einmal alles in Frage stellen. Und mit jedem weiteren Schritt vorwärts muss er sich der Tatsache stellen, dass er vielleicht mehr mit dem Massenmörder gemein hat, als ihm lieb ist. Unterdessen geraten immer mehr Geheimnisse ans Licht.

47. Hallo, Dexter Morgan! (Hello, Dexter Morgan)
Dexters schlimmste Befürchtungen sind wahr geworden: Die Polizei von Miami steht kurz davor den Trinity-Killer zu fassen und damit auch Dexters geheime Jagd und sein gesamtes Doppelleben aufzudecken. Dexter muss zu radikalen Mitteln greifen, um Zeit zu gewinnen, selbst mit dem Trinity-Killer auf seine Art fertig zu werden.

48. Die Schlinge zieht sich zu (The Getaway)
Die Jagd auf den Trinity-Killer spitzt sich zu: Arthur warnt Dexter sich zurückzuziehen, aber Dexter ist sogar bereit seine Tarnung zu riskieren, um ihn zur Strecke zu bringen. Aber am Ende verliert er mit einem kurzfristigen Sieg, was ihn im Leben am wichtigsten ist.
"Soll ich dir was verraten? Daddy bringt Leute um."

Amüsanterweise startet in den USA kürzlich die neue Hugh Grant-Komödie "Did You Hear About the Morgans?". Ein Titel, der sich grundsätzlich auch auf die Titelfiguren der Showtime-Serie "Dexter" münzen ließe. Was Dexter (Michael C. Hall) und Deborah (Jennifer Carpenter) Morgan jede Staffel in Miami erleben, ist beachtlich. Dexter selbst verliebt sich in seine Tarn-Freundin Rita (Julie Benz), muss seinen eigenen Bruder umbringen, eine Stalkerin loswerden und sich mit einem mordgeilen Staatsanwalt auseinandersetzen. Und jetzt ist er auch noch Vater des kleinen Harrison geworden. Seine Adoptivschwester Deb erwischt es kaum besser. Vom Verlobten entführt und fast getötet, wird wiederum ihr nächster Freund entführt und fast getötet, ehe auch die große Liebe dieses Mal zwar nicht entführt, aber doch getötet wird. Nein, die Morgan-Geschwister haben kein leichtes Leben. Und auch das vierte Jahr, das sie mit dem Fernsehpublikum teilen, soll ihnen kaum ruhige Momente bescheren. Ganz im Gegenteil.


Harrison ist da und mit dem Baby auch all der Ärger, den ein Baby mit sich bringt. Dexter kriegt kaum noch Schlaf, seine Beruhigungsmorde leiden darunter. Als er eines Abends einem Mörder auflauert, schläft er vor Müdigkeit am Steuer ein. Ein anderes Mal verfällt er sogar während der Fahrt dem Sekundenschlaf. Da macht es die Sache auch nicht einfacher, dass in seiner neuen Nachbarschaft ein Randalierer sein Unwesen treibt. Deborah hingegen fühlt sich solange in ihrer Beziehung mit Anton (David Ramsey) wohl, bis ihr Ex, FBI-Agent Lundy (Keith Carradine), wieder in Miami auftaucht. Er bittet Dexter um dessen Hilfe bei der Suche nach dem Trinity-Mörder. Einen Serienkiller, der seit Jahrzehnten sein Unwesen treibt. Als die Ermittlungen gegen Trinity Lundy schließlich das Leben kosten und Dexter wiederum Trinitys Identität als die von Arthur Mitchell (John Lithgow) ausfindig macht, beginnt sich das eigentliche Handlungsgerüst erst in Bewegung zu setzen. "He's like me", stellt Dexter fest, als er Arthur zu seiner scheinbar glücklichen Familie verfolgt.


Fortan ist Dexter unentschlossen, ob er Arthur sofort töten soll oder nicht. Zwar ermuntert ihn Harry (James Remar) stets dazu, aber Arthur scheint so integriert in seine Familie, dass Dexter herausfinden will, wie man Serienmord und Familie unter einen Hut bekommt. Die nächtlichen Aktivitäten belasten jedoch die Ehe mit Rita und auch eine kleine Auseinandersetzung mit Quinn (Desmond Harrington) will nicht abebben. Als Deb schließlich mit knallhartem Ehrgeiz Lundys Ermittlungen übernimmt, sieht sich Dexter immer mehr in die Enge getrieben. Es beginnt wie jedes Jahr ein Spiel gegen die Zeit, welches sich jedoch erst in den finalen Folgen spannungsgeladen herauskristallisiert. Die ersten beiden Episoden der vierten Staffel sind hierbei doch etwas dröge geraten. Das neue Ambiente des dreifachen Familienvaters, der keine Zeit mehr findet, seinem dunklen Begleiter Aufmerksamkeit zu schenken, will hier noch nicht wirklich faszinieren. Die anfänglichen Morde sind einem irgendwie total egal und die offensichtliche Harmonie im Hause Morgan so befremdlich, dass man nicht recht bei der Sache ist.


Ähnlich verhalten sich die Folgen später, in denen Arthur und Dexter Zeit miteinander verbringen. Bisweilen ist dies überaus nett geraten, aber auch zu ausführlich. Ohnehin ist das Arthur-Dexter-Setting mehr ein Echo der Miguel-Geschichte des Vorjahres. So werden auch wieder absurd-komische Bilder heraufbeschworen, wie das Mordwaffen-Shopping in der dritten Staffel. Dieses Mal darf Dexter in "Dex Takes a Holiday" einen befreienden Mord in Harrisons Kinderzimmer verüben. Was ob der Umgebung und der Analogie zu seinem eigenen Leben reichlich perfide ist. Und zugleich das einzige Highlight der Folge bleibt. Die Macher nehmen sich in der Mitte der vierten Staffel viel zu viel Zeit für ihre Geschichte. Unglaubwürdig, dass Arthur nicht skeptisch wird, wenn Dexter Mal um Mal in seiner Einfahrt auftaucht und seine Ausreden kontinuierlich abstruser werden. Genauso wie die gesamte Trinity-Ermittlung von Deb, Quinn und Batista (David Zayas) zu langatmig ausfällt.


Wie schon in der letzten Staffel nimmt also erst das Finale richtig Tempo auf. In den letzten vier Folgen beginnt sich die Schlinge um Arthur zuzuziehen. Dexters Geduld ist am Ende und "Dexter" wandelt auf den Pfaden, die der Serie gut tun. "Hungry Man" und "Lost Boys" zählen neben dem Staffelfinale "The Getaway" zu den stärksten Episoden. Wobei sich "The Getaway" zu Schulden kommen lässt, dass sich wie schon in den vergangenen Jahren die Ereignisse plötzlich derart überschlagen, als hätten die Produzenten bemerkt, dass man überraschenderweise schon in der letzten Folge angekommen ist und alles rasch zu Ende zu erzählen hat. Zudem wirkt die Schlusseinstellung reichlich harsch, da vollkommen unerwartet. Ein Bruch mit dem Rhythmus der Serie und ein gewagter, zugleich aber auch interessanter Wandel für die kommende Staffel. Grundsätzlich hätte es "Dexter" jedoch gut zu Gesicht gestanden, wenn man das Staffelfinale nicht schnell runtergespult hätte und stattdessen die Episoden in der Mitte ein bisschen flotter hätte voran schreiten lassen.


Oder sie einfach anders genutzt. In "Slack Tide" agiert Dexter beispielsweise so unachtsam, dass er einen unschuldigen Mann tötet als er ihn für einen Mörder hält. Zum ersten Mal hat Dexter somit extrem gegen Harrys Code verstoßen, doch der Mord wird anschließend nicht weiter thematisiert. Keine Auseinandersetzung mit dem Monster in sich selbst. Keine Weiterführung der Analogie zwischen Dexter und Arthur, um die "Dexter" zu diesem Zeitpunkt sonst so bemüht ist. Stattdessen die Flucht in die Redundanz, wie schon im Vorjahr. Als Ganzes betrachtet zeigt die vierte Staffel durchaus ein neues Gesicht. Mit dem Familienvater Dexter – auch wenn seine Beziehung zu Harrison erstaunlich neutral ist -, der in Arthur eine Art älteres Alter Ego zu entdecken scheint. Für sich genommen funktionieren jedoch gerade die Folgen der ersten Hälfte bisweilen nur mittelprächtig und sorgen schließlich für die qualitative Trübung des Gesamtbildes dieser vierten Staffel. Ein leicht enttäuschendes Jahr mit den Morgans geht zu Ende und es bleibt abzuwarten, welche Wege "Dexter" in seiner fünften Staffel unter den neuen Voraussetzungen beschreiten wird.


"Endlich Ruhe und Frieden. Kein schreiendes Baby. Kein Marco. Kein Polo. Nur ich und das Blut."

Während im Ausland die vierte Staffel sowohl auf DVD als auch auf Blu-ray veröffentlicht wird, bekommt man in Deutschland "Dexter" mal wieder nur auf DVD zu Gesicht. Auch diesmal veröffentlicht Paramount die Kultserie ungekürzt und liefert sie in zwei SlimCases aus, die von einem dünnen Schuber umgeben werden. Auf dem prangt leider das FSK-Logo, welches nicht entfernt werden kann. Das Bonusmaterial ist im Vergleich zur dritten Staffel besser ausgefallen. Dazu gehört das 11minütige Interview zwischen John Lithgow und Dexter-Darsteller Michael C.Hall, die sich ausführlich über das Staffelfinale unterhalten, weshalb man das Interview auch unbedingt erst einschalten sollte, wenn man die vierte Staffel durch hat. Interessant sind auch die zwei kurzen Featurettes über die "Requisiten" und das "Blut". In diesen werden die Bluteffekte erläutert und man bekommt einen Einblick in die Organisation und den Aufbau der Filmrequisiten. Der leider nicht deutsch untertitelte Audiokommentar zur finalen Folge "Die Schlinge zieht sich zu" wird von Regisseur Steve Shill und John Lithgow eingesprochen. Beide gehen sehr ausführlich auf den Staffelabschluss ein und sprechen über den großen und gewagten Schritt, die vierte Staffel von "Dexter" mit einem derart großen Knall beenden zu lassen.


Beim Bild ändert sich nichts zu den vorherigen Staffeln. Der Transfer wurde anamorph kodiert und unterliegt diverser Stilmittel, die für die besondere Optik im "Dexter"-Universum sorgen und die Farbgebung teilweise stark übersättigen. Hinzu kommt ein wechselhafter Kontrast, der in seiner Darstellung weitgehend natürlich und ausgewogen ist, jedoch immer wieder in sprunghaften Wechseln erhöht wird, wodurch helle Fläche stark überstrahlen und sehr eigenwillig wirken. Die Schärfe erzielt gute bis sehr gute Werte und überzeugt mit einer ausgesprochen hohen Detaildarstellung, welche sich nicht nur auf Nahaufnahmen beschränkt und noch auf großen Bildschirmdiagonalen überzeugt. Der Schwarzwert fällt ebenfalls gut aus und verschluckt nur selten feine Details in dunklen Szenen. Wie immer ein durchaus guter Transfer und lediglich die Kompression könnte etwas ruhiger arbeiten. Das geringe Hintergrundrauschen stört dabei nicht.


Es gibt keinen 5.1-Mix für die deutsche Synchronfassung, weshalb man sich mal wieder mit einer Dolby Surround-Spur begnügen muss, die allerdings klar und sauber abgemischt wurde. Abgesehen davon, dass sich ein Großteil nur im Frontbereich abspielt und Surroundeffekte kaum wahrnehmbar sind, klingen die Stimmen sehr natürlich und bleiben stets gut verständlich. Der Score legt sich sehr breit auf alle Kanäle und versprüht ein angenehmes, räumliches Ambiente. Der englische 5.1-Mix klingt etwas räumlicher, nutzt die Effektlautsprecher für Nebengeräusche und wartet mit einem soliden Basseinsatz auf. Leider klingen die Dialoge deutlich zu dumpf und gedrungen, weshalb die deutsche Tonspur die bessere Wahl ist. Optional gibt es deutsche und englische Untertitel.


Technisch bleibt alles beim Alten. Das Bonusmaterial fällt diesmal etwas interessanter aus und wurde bis auf den Audiokommentar deutsch untertiteltt. Die vierte Staffel von "Dexter" hat seine Schwächen, was jedoch nicht am Thron einer der besten US-Serien rüttelt. Allein aufgrund des mutige Staffelfinales gebührt den Machern großer Respekt.


Film++++/-
Bild++++/-
Ton+++/--
Bonus++----


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Dexter (Die erste Season)
Dexter (Die zweite Season)
Dexter (Die dritte Season)
Dexter (Die fünfte Season)
Dexter (Die siebte Season)
News"Dexter - Season 1" kommt am 23. Oktober von Paramount
"Dexter" - Dritte Staffel erscheint ungekürzt am 7.4.2011
"Dexter" - Die komplette vierte Staffel am 9.2.2012 auf DVD
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