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CAN, FR, UK 1996
Originaltitel:Crash
Länge:95 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:David Cronenberg
Buch:David Cronenberg
Kamera:Peter Suschitzky
Musik:Howard Shore
Darsteller:James Spader, Holly Hunter, Elias Koteas, Debprah Kara Unger, Rosanna Arquette
Vertrieb:MCP
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:1,85:1
Tonformat:Dolby Surround
Sprache:Deutsch, Englisch
Specials:Cannes 96: Preisverleihung an David Cronenberg, Filmclips, Interviews, Trailer
James und Catharine Ballard quälen sich durch einen ereignislosen Alltag, in dem noch nicht einmal mehr ihre außerehelichen sexuellen Aktivitäten an öffentlichen Orten eine wirkliche Befriedigung darstellen.
Aber dann wird ein von James verursachter Autounfall alles ändern. Das Unglück selber ruft bei James schon eine unbestimmte Erregung hervor, aber erst als ihn die Beifahrerin und Witwe des anderen Unfallteilnehmers Dr. Helen Remington mit Vaughan zusammenbringt, taucht er vollkommen in eine neue Welt ein.
Vaughans Obsession sind Autounfälle und er verbringt seine Zeit unter anderem damit, berühmte Unglücke, wie den Tod von James Dean, realistisch nachzustellen. Seine Ideen von der Freisetzung sexueller Energie bei einem Crash ziehen nach und nach James, Helen, Gabrielle, eine Bekannte, die seit einem Unfall mit einem Stahlkorsett um die Beine lebt, und schließlich auch Catherine in ihren Bann.
In Hinblick auf Sex hat dies eine ungemein belebende Wirkung auf die Mitglieder der Gruppe. Zwischen ihnen wird kaum eine Konstellation ausgelassen und immer haben die Akte eine Verbindung zum Kultobjekt Auto.
Schließlich beginnen sie als weitere Steigerung damit, selber neue Unfälle zu kreieren.
Durch Cronenbergs Verbindung von Zerstörung und Sex wurde Crash schnell zu einem Skandalfilm erklärt und in England sogar verboten. Das wir darüber natürlich nur lachen ist klar, denn wo die Engländer mit Gewalt "keine" Probleme haben, haben wir es mit Sex nicht.
Cronenbergs Film ist absolut strange und wird von vielen Leuten zerrissen und als langweiliger Film bezeichnet.
Crash ist mit Sicherheit schwer zu verdauen und man muss Cronenberg einfach lieben um ihn ertragen zu können, aber er stand ja bekanntlich noch nie auf leichte Filmkost und das wird uns mit Crash zum Glück auch nicht geboten.

Die Meisten werden sich jetzt unter Crash eine brutalen, mit Sex vollgepackten Film vorstellen, dem ist aber nicht so.
Mit Gewalt hat der Film rein gar nichts am Hut, nur mit einigen obskuren und provokanten Sexszenen, die zwar nicht in Richtung Hardcore gehen, aber trotzdem im Bereich "normales" Kino Grenzen sprengen.
So z.B. die Szene mit dem Autounfall, wo James Spader mit seiner Partnerin neben dem Autowrack liegt und sie es miteinander treiben. Oder der Fick in der Waschanlage kann schon als Softsex bezeichnet werden und kommt dazu noch sehr hart rüber.
Wie schon erwähnt ist Crash kein Film für jedermann und sollte somit vorher einmal Probe gesehen werden. Viele werden ihn als langweilig und öde bezeichnen, aber das ist normal, sagten doch schon viele dem genialen "EXISTENZ" jegliche Spannung und Logik ab.

Die Bildqualität der MCP-DVD, die als 2.Auflage der Kinowelt-DVD gesehen werden kann, ist bis auf ein etwas übertöntes Farbbild recht gut geworden.
Der Dolby Surround-Ton zeigt sich auch sehr klar und bildet ein ordentliches Klangbild in den vorderen Kanälen. Als Bonus gibt es noch eine Preisverleihung in Cannes 96, Filmclips und ein 7 Minuten langes Interview mit David Cronenberg und dem Autor der Romanvorlage.
Schön ist es auch, dass die englische Sprachfassung mit drauf ist, nur leider ohne ausblendbaren Untertiteln. Alles in allen eine gute DVD.


Film++++++
Bild++++--
Ton+++---
Bonus+++---


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