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USA 2000
Originaltitel:Cell, The
Länge:100 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Tarsem Singh
Buch:Mark Protosevich
Kamera:Paul Laufer
Musik:Howard Shore
Darsteller:Jennifer Lopez, Vince Vaughn, Vincent D'Onofrio
Vertrieb:Kinowelt
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:2.35:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 5.1 (D,E), DTS (D)
Sprache:Deutsch, Englisch
Specials:DVD 1:

Audiokommentar, isolierte Filmmusik

DVD 2:

Entfallene Szenen mit optionalem Audiokommentar des Regisseurs, Dokumentation der visuellen Effekte mit Multiple Angle-Funktion, Dokumentation über den Regisseur, Trailer, Textinfos von Cast & Crew, Interaktive Spielchen, Trailershow aus dem Kinowelt-Programm
Carls Fantasien sind grellbunt, obszön und gewalttätig. Die Opfer des Serienkillers sind immer junge Frauen - seine Methoden immer die Selben: Zuerst sperrt er sie in eine gläserne Zelle. Dann kommt das Wasser. Und wenn sie ertrunken sind, tauchen sie in seiner Wahnvorstellung als Sexmarionetten wieder auf.
Als Carl geschnappt wird, hat sein letztes Opfer nur noch wenige Stunden zu leben. Im Kampf gegen die Zeit bleibt FBI-Agent Peter Novak nur noch ein einziger verzweifelter Versuch: Er bittet die Psychologin Catherine, in das Bewusstsein des Killers einzudringen und das Versteck der jungen Frau herauszufinden.
Für Catherine beginnt damit ein bizarrer Trip in eine wüste Gedankenwelt. Viel zu spät wird ihr klar, dass Carl sie in seinen Träumen schon längst erwartet...
Regieneuling Tarsem Singh hat mit "The Cell" einen nicht sonderlich spannenden Film geschaffen, das liegt klar auf der Hand, das Serienkillergenre ist einfach zu ausgelutscht, als dass uns ein sich an Ketten aufhängender und dort auch masturbierender (sieht lustig aus) Psycho noch ernsthaft schocken könnte, Weicheier und BPjSler ausgenommen.
Was Regisseur Singh aber wirklich vermag ist es, uns in die grauenhafte Wahnwelt dieses Irren eintauchen zu lassen. Was sich hier nach einer Mischung aus Sieben und Nightmare on Elm Street anhört sieht eigentlich teilweise auch so aus, doch die wirklich ziemlich heftigen und gleichzeitig auch wunderschönen "Alpträume" sind einmalig.
Selten wurden so abgefahrene und seltsame Phantasien auf Zelluloid gebannt. Die Rahmenhandlung ist wirklich nur da um diese Szenen zu verbinden, was der Regisseur sogar ganz unverblümt zugibt. Auch ist dem Regisseur irgendwie nicht ganz gelungen seine Nebenstorys abzuschließen, so plätschert die Liebesgeschichte zwischen Catherine und Novak so dahin und auch die Substory um einen Jungen im Koma verläuft irgendwie im Sand. Doch das schmälert nicht die phantastischen (Alp-)Traumszenen, die sind einfach nur genial geworden!

Das Bild und der Ton dieses filmisch gewordenen LSD-Trips sind sehr gut, fast schon Referenz (wenn da nicht die T2-German UE wäre). Das Bonusmaterial ist auch sehr gut, alle wichtigen Themen werden abgedeckt. Deshalb gibt es auch hierfür die volle Punktzahl.
Das Fazit kann hier eigentlich nur lauten: Den Film sollte man sicherlich vorher Probegucken, die DVD in ihrem schönen Digi-Pack ist allerdings über JEDEN Zweifel erhaben!
seth


Film++++--
Bild++++++
Ton++++++
Bonus++++++


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