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USA 1985
Originaltitel:Silver Bullet
Alternativtitel:Werwolf von Tarker Mills, Der
aka. Cycle of the Werewolf
aka. Stephen King's Silver Bullet
Länge:99 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Daniel Attias
Buch:Stephen King
Musik:Jay Chattaway
Darsteller:Gary Busey, Everett McGill, Corey Haim, Megan Follows
Vertrieb:Kinowelt
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:2.35:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 1.0
Sprache:Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch
Specials:Audiokommentar, Trailer
In Tarker Mills hat das große Sterben begonnen. In den Vollmondnächten werden Einwohner von einer Bestie zerfleischt. In der irrigen Annahme der Täter sei ein Psychopath, bildet sich eine Bürgerwehr, die nichts anderes als Selbstjustiz im Sinn hat. Ein Fehler, wie die Mitglieder schmerzlich feststellen müssen, der Gemeindereverend Lowe liest eine Totenmesse nach der anderen und versucht seine Schäfchen zu trösten.
Nachdem sein bester Freund ebenfalls getötet wird, stellt der gehbehinderte kleine Marty eine eigene Theorie auf, wer bzw. was der Täter ist: ein Werwolf. Es gelingt ihm mit Mühe seinen Onkel Red und seine ältere Schwester Jane von seiner Idee zu überzeugen und die gemeinschaftlichen Anstrengungen den Werwolf zu identifizieren, führen sie zu einer Person, mit der sie nie und nimmer gerechnet hätten.
Leider frage ich mich immer noch, warum dieser Werwolfstreifen kein wirklich großer Erfolg wurde. Die Spezialeffekte sind recht gut geworden und die Story ist gut unterhaltend, obwohl sie vor inhaltlichen Fehlern nur so strotzt. Aber abgesehen davon wird uns hier 99 Minuten solide Unterhaltung geboten und ganz nebenbei noch einige nette, aber nicht sehr blutige Effekte.

Damals war die leicht gekürzte Fassung ab 16 Jahren freigegeben und nun ist die Neuauflage von Kinowelt nicht unter 18 frei. Verstehen kann ich dies ledeir nicht, denn es gibt wirklich Horrorfilme, die wesentlich blutrünstiger und noch dazu ohne Spannung sind, als Stephen King's Silver Bullet.
Nun, da hatte Kinowelt bei der freiwilligen Selbstkontrolle wohl einen schlechten Tag erwischt...
Wie schon gesagt, der Film wurde recht gut umgesetzt, was vor allem daran liegt, dass Stephen King das Drehbuch zu seiner Kurzgeschichte selbst schrieb und die in den 80er Jahren sehr beliebten Darsteller Gary Busey, Corey Haim und Megan Follows ihren Charakteren wirklich Leben einflößen. Der Handlungsablauf ist zwar altbacken, aber wieso sollte man auf altbewehrtes verzichten, wenn man sich als Produzent sicher sein kann, dass dieses Konzept funktioniert.

Die DVD-Umsetzung ist etwas mager ausgefallen. Die Bildqualität ist ganz ok und kann in punkto Schärfe und Bildrauschen überzeugen. Nur zum Ende hin wird die Qualität etwas schlechter, aber ist trotzdem noch im grünen Bereich. Der Ton wird uns hier nur in Mono präsentiert und man kann die Surroundanlage ruhigen Gewissens auslassen.
Als Bonus gibt es einen Trailer und einen Audiokommentar des Regisseur Daniel Attias, welcher von Kinowelt extra für diese DVD produziert wurde. Ich frage mich aber mal wieder, wieso man nicht einmal Filmografien und Biografien der Darsteller und der Crew mit reingepackt hat. Allein Informationen über Stephen King oder den Produzenten Dino de Laurentis wären sehr löblich gewesen.


Film+++---
Bild++++--
Ton+-----
Bonus+-----


Druckbare Version
Werwolf von Tarker Mills, Der
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