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USA 2008
Originaltitel:Breaking Bad
Länge:332:42 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Vince Gilligan, Adam Bernstein, Jim McKay, Tricia Brock, Bronwen Hughes, Tim Hunter
Buch:Vince Gilligan, Patty Lin, George Mastras, Peter Gould
Kamera:John Toll, Reynaldo Villalobos
Musik:John Koyama, Dave Porter
SFX:Great FX
Darsteller:Bryan Cranston, Anna Gunn, Aaron Paul, Dean Norris, Betsy Brandt, RJ Mitte, Maximino Arciniega, John Koyama, Jessica Hecht, Steven Michael Quezada, Carmen Serano, Michael Bofshever, Benjamin Petry, Kyle Bornheimer, Adam Godley, Matt L. Jones, Pierre Barrera, Raymond Cruz, Charles Baker, Beth Bailey, David House
Vertrieb:Sony Pictures
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:1,78:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 5.1
Sprache:Deutsch, Englisch
Untertitel:Deutsch, Englisch, Hindi, Türkisch
Verpackung:SlimCases im Pappschuber
DVD-Start:19.03.2009 (Kauf)
Specials:
DVD 1:
  • Audiokommentar zu "Der Einstieg"
  • Entfallene Szenen:
    • Walts Geburtstagsansprache (2:06 Min.)
    • Walther Jr. hilft seinem Vater (1:33 Min.)
    • Walt zeigt Jesse seine Besorgungen (3:24 Min.)
DVD 2:
  • Audiokommentar zu "Der Einstieg"
  • Entfallene Szenen:
    • Walt und Skyler kommen bei der Party an (0:59 Min.)
    • Zielübungen (1:32 Min.)
DVD 3:
  • Entfallene Szenen:
    • Hausbesichtigung (0:24 Min.)
    • Mr. Whites Plan (2:04 Min.)
  • Hinter den Kulissen:
    • Lehrgeld (3:33 Min.)
    • Walt und Jesse (2:56 Min.)
    • Was sagt der Titel aus (2:56 Min.)
    • Komik beabsichtigt (1:59 Min.)
    • "Ken Loses" (2:18 Min.)
    • Sprechkissen (2:29 Min.)
    • Walt dreht den Spieß um (2:31 Min.)
    • Walt rasiert sich den Kopf (2:25 Min.)
    • Das Wohnmobil (1:28 Min.)
    • Aufgelöste Körpermasse (1:55 Min.)
    • In Unterwäsche (1:49 Min.)
    • "Schauspielen" mit zerebraler Kinderlähmung (2:23 Min.)
    • DEA (2:13 Min.)
    • Das Meth-Labor (2:23 Min.)
  • Making Of "Breaking Bad" (11:04 Min.)
  • AMC Shootout-Interview mit Vince Gilligan und Bryan Cranston (16:36 Min.)
  • Probeaufnahmen:
    • Aaron Paul (1:38 Min.)
    • Anna Gunn (2:32 Min.)
    • Betsy Brandt (0:57 Min.)
    • Dean Norris (3:13 Min.)
  • Trailer "Breaking Bad auf AMC" (1:04 Min.)
  • Vince Gilligans Fotogalerie (25 Bilder)
  • Trailer:
    • Demnächst auf Blu-ray (2:20 Min.)
    • Hancock (1:31 Min.)
    • The Shield - Season 1-6 (1:37 Min.)
Walter White (Bryan Cranston) ist ein vom Pech verfolgter Chemielehrer, der verzweifelt versucht, seine Frau (Anna Gunn) und seinen körperlich behinderten Sohn (RJ Mitte) durchzubringen. Sein Leben nimmt eine grundlegende Wendung, als Walter eine erschreckende Diagnose gestellt wird: Lungenkrebs im Endstadium. Da er ohnehin nur noch ein paar Jahre zu leben und nichts zu verlieren hat, nutzt Walter seine Fähigkeiten als Chemiker, um gemeinsam mit einem seiner ehemaligen Schüler (Aaron Paul) Methamphetamin herzustellen und zu verkaufen. Zwar wächst das Lügengespinst, das er aufgebaut hat, proportional zu seinem neuen Status, doch Walter ist zu allem bereit, um sicherzustellen, dass seine Familie nach seinem Ableben versorgt ist - und wenn er dazu ihrer aller Leben riskieren muss.

1. Der Einstieg (55:44 Min.)

Wenige Tage nach seinem 50. Geburtstag wird die Existenz des Chemielehrers Walter White, der bisher sein Dasein in stiller Verzweiflung fristete, komplett auf den Kopf gestellt, als er erfährt, dass er an inoperablem Lungenkrebs leidet. Um seine schwangere Frau und seinen Sohn abzusichern, tut er sich mit seinem früheren Schüler Jesse zusammen und baut ein altes Wohnmobil in ein mobiles Methamphetamin-Labor um. Allerdings nimmt der erste Versuch der beiden, ihre Ware an den Mann zu bringen, eine tödliche Wendung, als Jesse Walt mit seinen labilen Geschäftspartnern bekanntmacht.


2. Die Katze ist im Sack ... (46:15 Min.)

Walt und Jesse müssen die Folgen ihres gescheiterten Drogendeals ausbaden. Schließlich werfen sie eine Münze, doch keiner der beiden will verlieren. Skyler, die immer noch nichts von der Krankheit ihres Ehemannnes und seinem gefährlichen neuen Broterwerb ahnt, entwickelt ihren eigenen Verdacht bezüglich Walts seltsamen Verhalten.


3. ... und der Sack ist im Fluss (46:14 Min.)

Während Walt mit seiner Entscheidung auf Leben und Tod ringt, macht er Skyler ein tränenreiches Geständnis. Gleichzeitig hat sein Bruder Hank, der bei der Drogenbehörde arbeitet, den Verdacht, dass Walt Jr. Marihuana raucht und beschließt, seinem Neffen die Konsequenzen des Drogenkonsums zu demonstrieren.


4. Die Diagnose (46:17 Min.)

Walt und Skyler erzählen der Familie von seinem Lungenkrebs und müssen sich daraufhin die unterschiedlichsten Meinungen anhören. Von drogenbedingter Paranoia geplagt, besucht Jesse seine Familie und stellt fest, dass diese alles andere als begeistert ist, ihn zu sehen.


5. Grauzonen (46:14 Min.)

Bei der Geburtstagsfeier eines sehr erfolgreichen ehemaligen Kollegen fühlen Walt und Skyler sich ausgesprochen fehl am Platz. Nachdem Walt eine teure Krebsbehandlung verweigert hat, bittet Skyler die Familie, sich einzuschalten. Zwischenzeitlich versucht Jesse erfolglos aus dem Drogengeschäft auszusteigen.


6. In der Höhle des Löwen (46:09 Min.)

Zwar zehrt die Chemotherapie an Walts Kräften, aber sein Stern in der Drogenszene steigt unaufhaltsam weiter. Mit Jesses nicht ganz freiwilliger Hilfe zieht er einen großen Deal mit dem gefährlichen Drogenboss Tuco auf. Doch während Walt immer mutiger wird, schöpft das DEA Verdacht, dass in der Stadt mächtige neue Spieler aufgetaucht sind.


7. Lehrgeld (45:49 Min.)

Skyler gerät in unerwartete Schwierigkeiten, als sie versucht, das großzügige Geschenk, das ihre Schwester Marie dem ungeborenen Baby der Whites gemacht hat, zurückzugeben. Walt und Jesse stoßen ebenfalls auf Probleme, als sie verzweifelt versuchen, die Zutaten für die Riesenmenge Meth, die sie für Tuco zusammenbrauen müssen, aufzutreiben - denn andernfalls ...


- "Wie ist es denn dazu gekommen? Warum war das so verdammt gut?" (Skyler)
- "Weil es illegal ist." (Walter)

"Break bad" - das wird vom Urban Dictionary sinngemäß übersetzt als "die Sau rauslassen", oder "sich frei jeglicher Verpflichtungen zu entfalten". Das ist die Grundidee der preisgekrönten TV-Serie: Der Protagonisten überwindet die grundlegenden Spielregeln von Gesetz und Zivilisation ohne auch nur ansatzweise im Action- oder gar Superhelden-Genre zu enden. Die Autoren von "Breaking Bad" beziehen sich nämlich auf realistische Szenarien eines Durchschnittstypen, dessen Wille ihn dazu treibt mehr zu leisten, als er selbst für möglich hält. Eine nicht sonderlich neue, aber immer noch höchst interessante Grundidee.



"Breaking Bad" wurde bereits mit der Auftaktepisode von Kritikern als neuer Stern am TV-Himmel gehandelt, vermutlich wegen der interessante Hauptfigur: Chemielehrer Walter White ist ein eher introvertierter Mensch, der sich und seine Familie mit seiner Arbeit an einer öffentlichen Schule und seinem Nebenjob in einer Waschanlage gerade so über Wasser halten kann. Er beklagt sich nicht, trotz der zusätzlichen Herausforderungen daheim: Sein Sohn leidet unter einer Behinderung und seine Frau erwartet ein weiteres Kind. Als er einen Zusammenbruch erleidet, wird bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert. Noch weiß er nicht, wie er mit der unheilbaren Krankheit umgehen soll. Er weiß nur eins: Er wird seiner Familie keinen Schuldenberg für die teure Behandlung hinterlassen. Die Lösung kommt ihm in den Sinn, als er einer Drogenrazzia eines verschwägerten DEA-Polizisten beiwohnt: Er wird fortan sein Wissen als Chemiker anwenden, um Crystal Meth herzustellen. Und der während der Razzia flüchtige Jesse, ein ehemaliger Schüler, wird ihm dabei behilflich sein ...

Der Zuschauer darf sich freuen auf den Wandel von Walter White vom ruhigen Mann, der eben noch widerwillig seinen 50. Geburtstag feierte und dem das Leben bisweilen übel mitspielte, zum Draufgänger, der sein Schicksal in die eigene Hand nimmt. White bricht allerdings nicht komplett aus seinem Leben aus - es sind die kurzzeitigen, energischen Anwandlungen, die ihn und sein Vorhaben nach vorn bringen. Trotz dieser gelegentlichen Wutausbrüche bleibt Walter höchst sympathisch, denn er ist eben nur ein Durchschnittstyp, dem Zeit seines Lebens Ungerechtigkeit widerfahren ist. Erst unterliegen seine Tüchtigkeit und Intelligenz als Forscher dem wirtschaftlichen Streben seines Geschäftspartners, dann wechselt er als Chemielehrer auf eine Gesamtschule, in der sein Engagement unterzugehen droht. Auch zuhause muss er ein wenig um Anerkennung kämpfen, sich sowohl gegenüber seinem Sohn als auch seiner Ehefrau behaupten, die beide unter der finanziellen Notlage zu leiden haben und es an ihm auslassen.



Glücklicherweise ist sein Schwager DEA-Agent und nimmt ihn mit auf die bereits erwähnte Razzia, wo er auf einen der vielen interessanten Nebencharaktere er Serie trifft: Jesse Pinkman ist selbst drogenabhängig, und hat sich im Milieu, in welches er Walter einführt, bereits einen Namen gemacht. An dieser Stelle treffen übrigens zwei Welten aufeinander: Walter ist intelligent, gebildet, vorsichtig und nahezu pendantisch, wenn es um Vorbereitungen aller Art geht, während Pinkman den legeren Highschool-Abbrecher gibt, der mit mehr Glück denn Verstand auf der Straße sein Geld verdient. Aus dieser Konstellation werden sich in dieser und den folgenden Staffeln jede Menge amüsante, aber auch riskante Momente ergeben. Denn beim Crystal Meth-Kochen (in einem Wohnwagen in der Wüste) bleibt es nicht, White muss sich fortan auch mit Gegenspielern herumschlagen, die ihm ans Leder wollen und dabei versuchen, sein Doppelleben vor seiner Familie geheim zu halten. Die Drogenszene ist eben ein beinhartes Pflaster!

Die sich daraus ergebenden Komplikationen sind durchzogen von rabenschwarzen Humor, der mitunter hart an die Grenze dessen geht, was eine FSK16-Serie zeigen darf. Ein Hauptthema dieser mit nur 7 Folgen vergleichsweise kurzen Auftaktstaffel ist beispielsweise die Beseitigung zweier gefangen genommener Drogendealer, die Walter mit einem schlauen Trick unschädlich machen konnte. Doch damit beginnen die Probleme erst, denn weder Walter noch der obercoole, aber doch zartbesaitete Jesse wissen mit den Leichen bzw. der Situation umzugehen. Infolgedessen und aufgrund weiterer Fehlentscheidungen verschlimmert sich die Misere noch. Die Pilotfolge, die dieses Handlungselement mit einer Vorschau umrahmt und deren wahrer Inhalt sich erst nach und nach, weil rückblickend klärt, darf sich als perfekter, unglaublich spannender Einstieg in eine TV-Serie bezeichnen, werden doch hier so viele Konfliktsituationen aufgebaut, dass es locker für zwei Staffeln reichen wird.



Neben der Einführung der Figuren bietet die erste Staffel bereits jede Menge actionreiche und nahezu komödiantische Szenen, die die todernste Krankheit von Walter immer wieder vergessen machen. Walter und Jesse müssen nicht nur ihr geheimes Drogenlabor vor Walters besorgter Frau verheimlichen, sondern sich auch um einen der beiden totgeglaubten Dealer kümmern, der röchelnd den Giftgasangriff überlebt hat und nun einfach nicht sterben möchte. Dieses Story-Element, welches sich über mehrere Episoden erstreckt, zeigt früh die Klasse der Serie: "Breaking Bad" ist zu keiner Zeit vorhersehbar, sondern oftmals höchst chaotisch - wie sein Protagonist. Walter reagiert manchmal berechnend, lässt mitunter Dinge einfach nur passieren, aber selten geschehen die Dinge so, wie man es erwartet.

Zu den Höhepunkten der mit sieben Folgen etwas kurzen Auftaktstaffel lassen sich nahezu alle Folgen zählen. Charakteristisch für die Serie sind zwei davon: Episode 4 ("Die Diagnose") zeigt jenen Moment, in welchem Walter seiner Frau und seinen Freunden beichtet, dass er Krebs hat. Außerdem versucht Jesse hier wieder Kontakt zu seiner Familie zu knüpfen, die ihn einst wegen seiner Drogensucht verstieß. Beide Handlungsstränge ergeben brilliante, weil sehr emotionale, tragische Szenen, die bezeichnend für die hohe schauspielerische Leistung aller Darsteller sind. Interessant ist vor allem Bryan Cranstons Wandlungsfähigkeit in der Rolle des Walter, die besonders jene Zuschauer überraschen wird, die ihn bisher nur als Familenvater aus der Serie Interner Link"Malcolm mittendrin" kannten.
Episode 6 ("In der Höhle des Löwen") ist das komplette Gegenteil davon, denn Walter begibt sich in die Fänge eines lokalen Drogenkönigs, um ihm seine Ware anzubieten. Diese Folge ist durchzogen von spannenden, witzigen und actionreichen Momenten, die vor allem darauf beruhen, dass Walter von jedem unterschätzt wird. Doch hat er spätestens an dieser Stelle in der Serie nichts mehr zu verlieren hat, so dass ihm immer wieder überraschende Coups gelingen.



Kurz nachdem die Serie auf dem Pay-TV-Sender Sky AXN lief, wurde sie auch auf DVD ausgewertet.
Die Box, bestehend aus zwei SlimCases, in denen die drei DVDs stecken, wurde mit reichhaltigem Bonusmaterial versehen, welches deutsche Untertitel bekommen hat. Dazu gehören zwei Audiokommentare zu zwei Folgen, in denen neben "Breaking Bad"-Schöpfer Vince Gilligan die wichtigsten Darsteller und einige Leute von der Crew anwesend sind. Beide Kommentare sind sehr unterhaltsam, was bei der Masse an Mitwirkenden, die in ausgelassener Stimmung sind, nicht weiter verwundert. Die Deleted Scenes zu unterschiedlichen Folgen auf DVD 1 und 2 sind teilweise interessant, manchmal aber auch entbehrlicher Füllstoff. Die "Hinter den Kulissen"-Ausschnitt sind Zwei- bis Dreiminüter, die vermutlich zur Einführung im TV liefen. Es werden Ausschnitte gepaart mit Interviews und Hintergrundinformationen gezeigt, von denen einige, z.B. jenes über Cranstons Kopfrasur, sehr interessant bis spaßig sind. Das "Making Of" gehört mit Sicherheit in die Werbeecke, denn Darsteller und Produktionsbeteiligte stellen ihre Rollen bzw. Aufgaben und damit die Serie vor. Das "AMC Shootout" ist eine vom Sender AMC (produzierte auch "Breaking Bad") inszenierte TV-Talkshow mit zwei Gastgebern zu sein, die u.a. Vince Gilligan und Bryan Cranston geladen haben. Das klingt zwar nach werbelastigem Stoff, ist aber überraschend tiefgründig gestaltet, wenn beispielsweise Unterschiede zwischen Film und Fernsehen erörtert werden. Unter den Probeaunahmen kann man noch vier Darsteller in kurzen Rollenausschnitten sehen, bevor Trailer und eine Fotogalerie mit Aufnahmen von Sets das Bonusmaterial abschließen.

"Breaking Bad" liegt wie die meisten modernen TV-Serien im Breitbildformat vor, besitzt allerdings nicht mehr als durchschnittliche Bildqualität. Die Farben sind zwar prächtig herausgearbeitet, was besonders Szenen in der Wüste sehr farbenfroh und strahlend aussehen lässt, aber bereits beim Kontrast bekommt man das Gefühl, dass Bild könnte etwas deutlicher aufgearbeitet sein, möglicherweise ein wenig heller. Wirkliche Kritikpunkte sind das noch nicht. Die kommen erst bei der immer wieder abfallenden Schärfe auf. Grob betrachtet ist das Bild zwar klar genug für eine DVD, im Hintergrund gehen Feinheiten aber immer wieder unter, u.a. weil die deutliche Nachschärfung (dezente Heiligenscheine) und Rauschfilterung der Schärfe entgegenwirken, vielleicht aber auch nur, weil die Kamera nicht ganz sauber aufgenommen hat. Auch die Kompression ist für ein paar Säume um Objekte und Blockrauschen auf einfarbigen Hintergründen verantwortlich. Nichtsdestotrotz ist das Bild gelungen, wenn es auch besser gehen könnte. 3,5 Punkte sind demnach knapp vergeben.


Beide Sprachen erweisen sich als hervorragend verständlich, klar während der Dialoge und wohlklingend während der Musik. Bereits die Titelsequenz profitiert ein wenig von der 5.1-Abmischung, der es nicht nur dort gelingt, einen basshaltigen, warmen Klang zu etablieren. Mal ist es Musik aus der Umgebung der Figuren, die gezielt dumpf den Bass fordert, seltener sind es auch Effekte. Diese treten vor allem in den actionreichen Folgen auf. Dort kann man zwar keine durchschlagende Effekte platzieren, wie die etwas verhalten klingende Explosion in Episode 6 oder die Pistolenschüsse in Episode 1 beweisen. Ein geringer Klangpegel mit Umgebungsgeräuschen findet sich aber häufig auf den Rear Speakern ein. Die Hauptarbeit wird vom Center und den zwei Stereoboxen getragen, die bereits eine ausreichende Kanaltrennung (gemessen an einer TV-Serie) ermöglichen. Die in Episode 4 und 5 auftretenden und länger anhaltenden Dialogstrecken sind auch etwas ruhiger abgemischt, nahezu ohne die hinteren Boxen einzubeziehen. Insgesamt also ein ausgewogenes, im Action-Teil sogar überraschend gutes Ergebnis. Für beide Sprachen existieren entsprechende Untertitel.


Diese Serie kann man leicht übersehen. Das gilt es zu vermeiden, denn Staffel 1 ist nur ein Vorgeschmack auf die überraschende Entwicklung, die sich in den beiden Folgestaffeln zeigen wird. Übrigens eignet sich die erste Staffel hervorragend, um sie sich mehrfach anzuschauen, denn es wird auch beim zweiten oder dritten Durchlauf noch genügend Unterhaltung geboten - wie man es bereits von Interner Link"Akte X" kannte, zu der David Gilligan 30 Drehbücher beisteuerte. Allerdings wird es schwer fallen, einzelne Episoden herauszupicken, denn eine klare inhaltliche Trennung zwischen einzelnen Folgen gibt es nicht.


Film+++++/
Bild+++/--
Ton++++--
Bonus++++--


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Breaking Bad (Die komplette zweite Season)
News"Breaking Bad" Poster und Bild zu den finalen Folgen veröffentlicht!
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