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USA 2002
Originaltitel:Santa Clause 2, The
Alternativtitel:Escape Clause: The Santa Clause 2, The
aka. Mrs. Clause: Santa Clause 2, The
aka. Santa Clause 2: The Escape Clause, The
aka. Santa Clause 2: The Mrs. Clause, The
aka. SC2
Länge:100:03 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ohne Altersbeschränkung
Regie:Michael Lembeck
Buch:Leo Benvenuti, Steve Rudnick, Don Rhymer, Cinco Paul, Ken Daurio, Ed Decter, John J. Strauss
Kamera:Adam Greenberg, Craig Haagensen
Musik:George S. Clinton
SFX:Alec Gillis, Tom Woodruff Jr.
Darsteller:Tim Allen, Elizabeth Mitchell, Eric Lloyd, David Krumholtz, Spencer Breslin, Wendy Crewson, Judge Reinhold, Alejandro Abellan, Nicola Anderson, Michael Dorn, Bryce Hodgson, Dan Joffre, Art LaFleur, Nicole Leroux, Liliana Mumy, Kevin Pollak, Molly Shannon, Andrew Stone, Jay Thomas, Aisha Tyler, Danielle Woodman
Vertrieb:Buena Vista / Disney
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:1,85:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 5.1
Sprache:Deutsch, Englisch, Italienisch
Untertitel:Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Englisch für Hörgeschädigte
Verpackung:KeepCase
DVD-Start:09.10.2003 (Verleih) / 01.11.2006 (Kauf)
Specials:
  • Trailershow beim Start der DVD:
    • Die Country Bears (0:57 Min.)
    • George der aus dem Dschungel kam 2 (0:41 Min.)
    • Winter Wonderland (0:40 Min.)
  • Audiokommentar mit Regisseur Michael Lembeck (Eng. mit dt. UT)
  • Im Nordpol mit Curtis (9:47 Min.)
  • Der Regisseur führt durch Elfenburg (4:15 Min.)
  • 7 Zusätzliche Szenen (mit einleitenden Worten von Regisseur Michael Lembeck):
    • Verbesserungen am Pantographen (2:25 Min.)
    • Der Zahnminator (1:25 Min.)
    • Das Flirt-Spiel (1:29 Min.)
    • Sie weiß nicht, das du Santa bist (1:37 Min.)
    • Du bist ein großes Kind (0:51 Min.)
    • Die Rettung der Elfen (2:29 Min.)
    • Carrie konfrontiert die Soldaten (1:49 Min.)
  • Gag-Ausschnitte (4:16 Min.)
  • Wahre Geständnisse der berühmten Sagengestalten (3:29 Min.)
  • Rettet Santa-Spiel (Interaktives Spiel)
  • Hidden Feature: Rentier Comet im Screen-Test (1:36 Min.)
In seinen acht Jahren als Weihnachtsmann hat Scott Calvin so etwas noch nie erlebt: Sein Sohn Charlie steht auf der Liste der "bösen Kinder" und er selbst verliert langsam, aber sicher das typische Aussehen eines Santa Clauses. Er hat in seinem Vertrag tatsächlich das Kleingedruckte überlesen: Er muss heiraten! Bis Heiligabend heißt es eine Weihnachtsfrau zu finden, sonst ist er seinen Job am Nordpol los! Während er auf die Erde zurückkehrt, um sein irdisches Familienleben wieder in den Griff zu bekommen und seine bessere Hälfe zu finden, treibt ein hinterhältiger Anti-Weihnachtsmann sein Unwesen am Nordpol! Muss dieses Jahr Weihnachten etwa ausfallen?
"What's Christmas Fun without some Reindeer Games?"Werbezeile

Tim Allens Interner Link"Santa Clause" aus dem Jahre 1994 gehört immer noch zu den besten Beispielen, wie ein guter Weihnachtsfilm auszusehen hat. Eine schöne, fantasiereiche Geschichte, eine zwar prunkvolle, aber alles in allem nicht unbedingt überladene Ausstattung, sowie sympathische Charaktere, machten diesen Streifen zu einem der schönsten und herzerwärmendsten X-Mas-Movies aller Zeiten, der so schnell nicht übertrumpft werden konnte. Geschlagene 8 Jahre hat es dann gedauert, bis es eine Fortsetzung geben sollte und die Befürchtungen waren groß, dass das Sequel, wie so oft bei Disney, dem Vorgänger nicht das Wasser reichen kann. Doch, oh Wunder, auch "Santa Clause 2" kann viel von dem Charme des Vorgängers bieten, auch wenn es dieses Mal weit bunter und aufgedrehter zugeht als im Vorgänger.


Fangen wir also bei der Geschichte an, die man nett und passend weitergesponnen hat. Scott Calvin, Santa Claus, lebt nun schon seit 8 Jahren am Nordpol und mimt den Weihnachtsmann. Alles könnte nicht besser laufen, bis ihm Bernard, sein Elf Nr. 1, verkündet, dass er bisher eine der wichtigsten Regeln des Nordpols übersehen hat. Scott muss heiraten, wenn er weiter Santa Claus sein möchte. Also macht er sich auf in die Menschenwelt, um ein passendes Frauchen zu finden und nebenher seinem Sohn Charlie zu helfen, der auf der schwarzen Liste steht. Währenddessen aber macht sich ein Klon von Santa am Nordpol breit, der die Artig-Unartig-Regel ein klein wenig zu ernst nimmt. Das weihnachtliche Chaos ist also vorprogrammiert ...
Man muss es den Machern wirklich lassen, sie haben ihre Originalgeschichte absolut passend, sowie mit Fantasie und Witz, fortgesetzt. Egal ob es nun die Sache mit dem Heiraten ist, Charlies Probleme ohne seinen Vater oder der zerstörerische Santa-Clon am Nordpol. Alles passt eigentlich absolut wunderbar zu einer Fortsetzung von Interner Link"Santa Clause". Dass wirklicher Sinn und Logik dabei nicht wirklich auszumachen sind, versteht sich von selbst. Schließlich haben wir es hier mit einer weihnachtlichen Fantasie zu tun, und nicht mit einem Film, der die Realität wiederspiegeln will. Und so passt in Sachen Story hier eigentlich doch alles soweit zusammen.



Und auch die Witze haben es wieder in sich. Schon Interner Link"Santa Clause 1" war eine astreine Tim Allen-Show, und auch dieser zweite Teil lässt sich hierbei nicht lumpen. Auch wenn die leicht anarchistischen Untertöne des Vorgängers hier kaum noch auszumachen sind, so ist Tim Allen als Weihnachtsmann wieder einmal eine absolute Wucht, die gute Laune verbreitet. Wenn er seinen Ehemann-Nachfolger Neal z.B. wieder einmal wegen seinem schlechten Geschmack in Sachen Strickpullover aufzieht, wenn er der Meinung ist, dass dem pummeligen Scott Calvin wirklich keine Frau wiederstehen könnte, oder er mit seinem Rentier so manch merkwürdiges Gespräch führt, dann ist Lachen, zumindest bei seinen Fans, garantiert.


Einzig spürbarer Unterschied zum Vorgänger ist da höchstens die Ausstattung, die dieses Mal doch einen ganzen Zacken schärfer und prunkvoller, sprich amerikanischer, ausgefallen ist. Da die Handlung dieses mal nun wirklich nur zur Weihnachtszeit spielt, funkelt und glitzert es hier natürlich doch recht kräftig. Der Nordpol ist eine regelrechte Weihnachtswelt voller Spielzeug, Schmuck und kitschigem Brimborium, sowie man es nun wirklich aus unzähligen dieser Filme kennt. Doch stört einen das? Nein, nicht wirklich. Denn wenn man sich einen Film mit der amerikanischen Fantasiefigur des Santa Claus anschauen will, dann hat man einfach damit zu rechnen, zumal es alles in allem dennoch richtig prächtig und passend aussieht und somit für Weihnachtsgefühle daher doch gut zu gebrauchen ist. Und außerhalb des Nordpols machen dann auch die beleuchteten Straßen, und schön geschmückten Häuser Laune, zumal hier dann wieder nicht wirklich damit übertrieben wurde. Gut so!
Zu den Darstellern sei noch schnell gesagt, dass es ein Glücksfall ist, dass man alle bekannten Gesichter aus dem Vorgänger wieder verpflichten konnte. Zu Tim Allen haben wir ja schon einiges gesagt, doch seine wunderbare und sympathische Performance des Santa Claus kann man einfach nicht genug loben. Dazu wieder Judge Reinhold, Wendy Crewson, David Krumholtz und als Charlie Eric Lloyd, die allesamt passend ihre jeweilige Rolle zur Geltung bringen. Neu hinzugekommen sind Tim Allens aktueller kindlicher Dauerpartner Spencer Breslin als Elf Curtis, sowie die bezaubernde Elizabeth Mitchell als zukünftige Mrs. Claus. Kurzum, man kann zufrieden sein.



"Don't Listen to him! He's not the real Santa! He has a rubber face and a plastic tushie!" - Bernard

Nachdem die Special Edition des erstens Teils in den Bereichen Bild und Ton lediglich eine solide und nicht sonderlich herausragende Arbeit ablieferte, gefällt der Bildtransfer des zweiten Teils etwas mehr, obgleich auch hier nicht alles Gold ist, was glänzt. Zu allererst fällt heftiges Bildrauschen auf, welches sich vor allem in hellen Flächen negativ zu erkennen gibt und die Bildschärfe in den Totalen stark darunter leiden lässt. Die Farben wirken meist sehr satt und kräftig, wobei es immer wieder Sequenzen gibt, in welchen die Farben deutlich zu blass und etwas ausgewaschen wirken. Der Kontrast wirkt nicht mehr so milchig wie im ersten Teil und liefert selbst in dunklen Szenen eine gute Arbeit ab. Diesmal ist auch die Kantenschärfe deutlich besser ausgefallen, wobei der Transfer meist immer noch viel zu weich ist und die nötige Detailschärfe missen lässt. Close-Ups von Gesichtern wirken meist angenehm, doch leider sorgen stehende Rauschmuster dafür, dass der Transfer in Bewegungen immer an Schärfe verliert. Dafür arbeiten die Kompressionen sehr ordentlich und bis auch leichtes Nachziehen in Kameraschwenks konnten wir weder Blockbildung noch störende Verunreinigungen oder gar Defekte ausmachen.
Die deutsche Synchronspur, welche leider nicht so gut ausgefallen ist wie noch vor acht Jahren, liegt in Dolby Digital 5.1 vor und bietet typische Komödienkost. Der Großteil der Effekte spielt sich leider im Frontbereich ab und bietet eine gutverständliche Dialogwiedergabe. Auch Musik und die besagten Effekte kommen ordentlich aus dem Frontbereich, lassen aber etwas an Dynamik und Bass missen. Für eine angenehme Räumlichkeit sorgt der harmonisch abgemischte Score, welcher auf sämtliche Kanäle verteilt wurde. Auch Umgebungsgeräusche finden sich in Mengen, aber dafür dezent in den Rears wieder, jedoch dürfen wir keine richtigen direktionalen Effekte erwarten. Der englische Track unterscheidet sich kaum von der deutschen Spur, klingt vielleicht eine Spur frischer und feiner als die deutsche Fassung. Die Dialoge klingen natürlicher, aber an einigen Stellen etwas kratziger. Dafür wirkt der Bass deutlich aggressiver, was man sehr schön in der 62. Minute hört als die Zinnsoldaten in die Santa Claus-Stadt einmarschieren. Insgesamt fehlt es aber auch hier an Dynamik, sollte aber für eine Komödie mehr als ausreichend sein. Optional gibt es deutsche Untertitel, sowie den italienischen Dolby Digital Mix, den wir an dieser Stelle aber nicht getestet haben.


Kommen wir nun zum Zusatzmaterial. Zwar steht auf dieser DVD nicht der Zusatz "Special Edition", doch bietet man uns hier deutlich mehr als noch im ersten Teil. Den Anfang macht hier ein recht informativer und sogar deutsch untertitelter Audiokommentar des Regisseurs, der sehr ausführlich über die Produktion und die Dreharbeiten erzählt. Zusammen mit Tim Allen wäre das ganze vielleicht nicht so trocken ausgefallen. Weiter geht nun mit "Am Nordpol mit Curtis", welche fälschlicherweise "Im Nordpol ..." genannt wird. Ein knapp 9minütiges Featurette in dem uns Spencer Breslin alias Elf Curtis durch das Set führt. Das ganze ist recht flott und lustig gemacht, und sorgt für kurzweilige Unterhaltung. In "Der Regisseur führt durch die Elfenburg" sieht man ein 5minütiges Featurette in dem Regisseur Michael Lembeck die Sequenz erklärt, in denen die Elfen sich gegen die Zinnsoldaten zur Wehr setzten. Das ganze wurde für Kinder noch etwas lustiger gemacht, liegt wie die anderen Extras aber lediglich deutsch untertitelt vor. Weiter geht es dann mit sieben zusätzlichen Szenen, welche jeweils eine kleine Einleitung des Regisseurs erfahren haben. Danach gibt es vier Minuten an "Gag-Auschnitte", welche aus verpatzten Szenen und Versprecher besteht. Kurz gesagt: Hier gibt es ein paar "Outtakes" zu bewundern. Unter "Wahre Geständnisse der berühmten Sagengestalten" verbergen sich gestellte Interviews mit der Mutter Natur, den Osterhasen, Vater Zeit, Amor, der Zahnfee und vielen anderen. Das ganze geht knapp 3 Minuten ...
Wie auch beim ersten Teil darf ein interaktives Spiel nicht fehlen und so gibt es das "Rettet Santa"-Game, in dem ihr das Haus von Santa Clause anhand von Fragen gegen Zinnsoldaten verteidigen müsst. Das Spiel liegt in deutscher Sprache vor, ist aber für die kleinen vielleicht eine Spur zu schwer ausgefallen. Findige Weihnachtselfen dürfen sich auch hier wieder über ein leicht zu findendes "Hidden Feature" freuen. Im Übrigen ist das DVD-Menü nett gestaltet, insgesamt aber etwas zu wenig animiert.


Gelungene und fantasiereiche Fortsetzung des X-Mas-Comedy-Hits von 1994, das zwar prunkvoller, lauter und weit bunter ausgefallen ist, als der Vorgänger, aber aufgrund der passenden Geschichte, den unterhaltsamen Jokes, sowie einem absolut wunderbar agierenden Schauspielerteam, dennoch sehr überzeugen kann. Dazu eine durchaus atmosphärisch anmutende Kulisse, vor allem außerhalb des Nordpols, sowie die passende Musikuntermalung und schon ist der zweite "Santa Clause"-Film fertig, um gut zu unterhalten. Auch wenn das Original unerreicht bleibt, kann man sich hiermit ruhig ein weiteres Mal mit Tim Allen zum Nordpol begeben.
Die DVD bietet zwar etwas mehr Extras, sowie eine etwas bessere Bildqualität, dennoch will uns die DVD nicht wirklich überzeugen. Dafür ist weder der Transfer brillant genug und selbst dem Dolby Digital Mix fehlt es an Druck und Dynamik. Da sich die DVD mittlerweile im Nice Price-Segment befindet und günstig zu haben ist, darf man dennoch getrost zugreifen. Die Erstauflage aus dem Jahre 2003 unterscheidet sich technisch nicht von der pünktlich zu Weihnachten erschienen Neuauflage.


Film++++--
Bild++++--
Ton+++---
Bonus+++---


Druckbare Version
Santa Clause - Eine schöne Bescherung (Special Edition)
Santa Clause 2 - Eine noch schönere Bescherung!
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