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USA 2010
Originaltitel:Burning Bright
Länge:85:51 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Carlos Brooks
Buch:Christine Coyle Johnson, Julie Prendiville Roux, David Higgins
Kamera:Michael McDonough
Musik:Zack Ryan
SFX:James L. Roberts, Dan Schmit
Darsteller:Briana Evigan, Garret Dillahunt, Meat Loaf, Charlie Tahan, Mary Rachel Dudley, Peggy Sheffield, David W. Scott, Andy Ussach, Tom Nowicki
Vertrieb:Sony Pictures
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:1,78:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 5.1
Sprache:Deutsch, Englisch
Untertitel:Deutsch
Verpackung:KeepCase mit FSK-Wendecover
DVD-Start:13.01.2011 (Kauf)
Specials:
  • Trailer bei Disc-Start:
    • Salt (1:58 Min.)
    • Ein Prophet (1:57 Min.)
    • Legion (1:56 Min.)
    • Takers (1:55 Min.)
    • Barbarossa (1:58 Min.)
  • Original-Trailer (1.48 Min.)
  • Forces of Nature (10:36 Min.)
  • Trailershow:
    • Salt (1:58 Min.)
    • Ein Prophet (1:57 Min.)
    • Legion (1:56 Min.)
    • Takers (1:55 Min.)
    • Barbarossa (1:58 Min.)
Nach dem Tod der Mutter muss sich die 20-jährige Kelly um ihren autistischen Bruder Tom kümmern, während ihr Stiefvater immer absurdere Pläne verfolgt. Er hat ihre gesamten Ersparnisse aufgebraucht, um einen ausgewachsenen Tiger für sein Wildgehege zu kaufen. Kelly erwacht mit einem unguten Gefühl – ein Wirbelsturm kündigt sich an, aber schlimmer noch: irgendwie ist es der Raubkatze gelungen, ins Haus einzudringen. Zum Schutz vor dem Sturm sind Türen und Fenster von außen mit Brettern vernagelt, Kelly und Tom sitzen in der Falle. Eine gnadenlose Flucht vor dem immer hungriger werdenden Tiger beginnt. Werden sie die Nacht überleben oder als Mahlzeit enden?
"Tyger, Tyger, burning bright,
In the forests of the night;
What immortal hand or eye,
Could frame thy fearful symmetry?"


Dies sind die Worte der ersten Strophe des 1794er William Blake-Gedichts "The Tyger", in welchem u.a. die Frage thematisiert wird, wie Gott denn bloß einige zugleich so wunderbare wie Schrecken-verbreitende Dinge erschaffen konnte. "Burning Bright", ein unabhängig produzierter Thriller aus dem Jahre 2009, dessen Titel ja der zitierten Einstiegszeile entnommen ist, präsentiert seinem Publikum nun drei verschiedene Beispiele, die sich diesem Kontext zuordnen lassen: Subtil innerhalb der Story eingebettet, also keineswegs (im Sinne jenes Hintergrunds) irgendwie konkret herausgestellt oder inhaltlich aufgearbeitet, kann man die betreffende Beschreibung im vorliegenden Fall auf ein Wetterphänomen (sprich: die Natur), ein spezielles Exemplar aus dem Tierreich sowie auf den Menschen an sich beziehen ...


Dem Tod ihrer Mutter folgend, hat es Kelly (Briana Evigan) nicht sonderlich leicht gehabt: Nicht bloß weil das Verhältnis zwischen ihr und ihrem Stiefvater Johnny (Garret Dillahunt) noch nie ein allzu gutes war, lag es seither an ihr, sich um ihren autistischen jüngeren Bruder Tom (Charlie Tahan) zu kümmern. Neben einigen anderen Dingen machte es ihr diese Gegebenheit bislang etwa unmöglich, ein College-Stipendium in Anspruch zu nehmen, das sie vor einiger Zeit gewährt erhalten hat - was sich nun jedoch ändern soll, denn inzwischen ist es ihr gelungen, eine anständige Schule für Tom zu finden, die eine Ganztagsbetreuung anbietet und sie sich mit dem hinterlassenen Geld ihrer Mom auch zu leisten vermag. Als man ihr vor Ort dann allerdings mitteilen muss, dass der betreffende Scheck geplatzt sei, sucht sie Johnny, der das Familiengrundstück übrigens gerade zu einem kleinen "Safari Park" ausbaut, umgehend auf, um den erfahrenen Sachverhalt so schnell wie möglich zu klären.


Obwohl noch viele Erledigungen anstehen, hat sich jener aber trotzdem schon so einige Tiere angeschafft - und sein neuestes Exemplar, ein bengalischer Königstiger, der ihm von einem Zirkusmitarbeiter (Meat Loaf) nach einem "unschönen Vorfall" verkauft wurde, soll in Zukunft seine zugkräftigste Attraktion werden. Genau dafür hatte er zuvor auch jenes Konto "geplündert" - rein rechtlich eine legitime Aktion, denn ihren letzten Willen hatte die Verstorbene nie eindeutig zu Papier gebracht. Entsprechend wirkungslos prallen Kellys Vorwürfe an ihm ab - zumal das Geld ohnehin bereits weg ist und es derzeitig wichtigere Dinge anzugehen gilt, wie alle Räumlichkeiten gegen die Gewalten eines herannahenden Hurrikans zu sichern! Während Johnny später (nach getaner Arbeit) zur nächsten Bar hin aufbricht, um dort den Sturm auszusitzen, legen sich Tom und Kelly irgendwann schlafen - doch als erstere am folgenden Morgen erwacht, muss sie kurz darauf mit Entsetzen feststellen, dass sich der Tiger (mit ihnen) frei im Haus bewegt! Da fest verriegelte Fenster und Türen sie und Tom an einer zügigen Flucht nach draußen hindern, wo allerdings ja gleichsam lebensfeindliche Bedingungen vorherrschen, entbrennt fortan ein erbittertes "Katz&Maus"-Spiel zwischen den Geschwistern und dem ausgehungerten Raubtier.


"Burning Bright" verfügt über einen Plot, der ebenso absurd und unwahrscheinlich wie ungewöhnlich und reizvoll klingt: Allein dadurch war mein Interesse an dem Streifen auf Anhieb geweckt - auch unabhängig dessen, dass jeder Film mit Miss Evigan im Grunde genommen erst einmal automatisch auf meiner "Must-see"-Liste landet. Die größte Frage, welche dabei (zumindest für mich) jedoch noch offen im Raum verblieb, war die nach dem letztendlichen Eindruck, welchen das Gebotene wohl heraufbeschwören würde: War es den Skriptautoren und dem recht unerfahrenen Regisseur (Carlos Brooks) tatsächlich geglückt, aus jener Prämisse den erhofften effektiven Suspense-Thriller zu kreieren - oder würden gewisse (inhaltliche und/oder inszenatorische) Gegebenheiten den vermittelten Eindruck eher stärker in zu unglaubwürdige oder gar "trashy" anmutende Gefilde lenken? Zu meiner Freude und Erleichterung stellte sich im Rahmen des Sichtens allerdings relativ rasch heraus, dass erstere Umschreibung die ganze Sache bzw. den Nagel ziemlich exakt auf den Kopf trifft.


Beginnen wir bei den Personen, die im diesem Fall Opfer der auf sie einwirkenden Umstände werden - zu denen wir (die Zuschauer) demnach eine bestimmte Verbindung aufbauen sollen, um im fortschreitenden Verlauf dann möglichst innig mit ihnen mitzufiebern. Dieser "Zustand" wird bereits nach wenigen Szenen erreicht: Kelly liebt ihren Bruder, das ist eindeutig, doch fühlt sie sich des Öfteren von ihm auch stark genervt und stellt die damit verbundene Verantwortung überdies eine erhebliche Belastung für sie dar - was sogar so weit geht, dass sie unter Albträumen leidet, in denen sie ihn erstickt, nur um im Leben weiter voran kommen zu können (u.a. würde ihr Stipendium nämlich verfallen, sollte sie es im nächsten Semester nicht annehmen). Allein dieser Hintergrund macht einem bewusst, dass Kelly kein verwöhntes oder verweichlichtes "Girlie" ist, sondern eine toughe, nicht ganz selbstlose junge Dame. In jeder Minute nimmt man Briana Evigan ("Sorority Row") den Part ab: Sie agiert glaubwürdig, erzeugt einen durchweg sympathischen Eindruck und sieht dabei auch noch verdammt klasse aus, sprich: ist eine natürliche Schönheit und läuft die meiste Zeit zudem nur leicht bekleidet, verschwitzt und/oder durchnässt herum.


Als der unter Autismus leidende Tom überzeugt Charlie Tahan ("I am Legend") in Gestalt einer authentisch anmutenden, einige der verbreiteten Verhaltenweisen eines Kindes mit jener Entwicklungsstörung treffend präsentierenden Performance. Meist in sich verschlossen und schweigsam, treten allerdings immer wieder Momente zutage, in denen er spezielle Dinge unbedingt will (wie essen, fernsehen oder etwas in Händen halten) - und sollte ihm das mal verwehrt werden, führt dies für gewöhnlich zu lautstarken Bekräftigungen jenes Wunsches oder gar zu gewalttätigen Wutausbrüchen. Ferner mag er es generell nicht sonderlich, irgendwie angefasst zu werden - worauf er dann immerzu "No touch!" schreit, sobald Kelly (z.B.) seine Hand ergreift, um mit ihm ihre Position im Haus zu wechseln. Nicht gerade hilfreiche Voraussetzungen, wenn im Prinzip jedes Geräusch den lauernden Tiger auf einen aufmerksam machen könnte. Stiefvater Johnny, der sich von Anfang an nur eingeschränkt einschätzen lässt, verkörpert Garret Dillahunt (Interner Link"Last House on the Left") in gewohnter Weise (gut). Erfreulich zu vermelden ist es also, dass die drei Leads die jeweiligen Zwecke und Eigenheiten ihrer Figuren im Zuge ihrer gebotenen Leistungen ebenso ersprießlich wie rundum anständig erfüllen bzw. transportieren.


Kommen wir nun zu dem pelzigen Widersacher der zwei Geschwister - einem majestätischen bengalischen Königstiger, der den aussagekräftigen Namen "Lucifer" trägt und in Form eines großartigen kleinen Monologs des Mannes in die Handlung eingeführt wird, von dem ihn Johnny am Rande einer abgelegenen Landstraße erwirbt: Gespielt von keinem Geringeren als Meat Loaf (Interner Link"Fight Club"), berichtet jener dem künftigen Besitzer der Raubkatze davon, dass das Tier "böse" sei und kürzlich während einer Zirkusvorstellung (mitten in der Manege, direkt vorm entsetzten Publikum) aus heiterem Himmel ein Pferd gerissen hätte - darüber hinaus habe man ihn seit rund zwei Wochen nicht mehr gefüttert, um ihm zu zeigen, wer hier eigentlich der "Boss" ist. Dies markiert den einzigen Moment des Films, bei dem man sich unweigerlich an "klassische Creature Features" erinnert fühlt, in denen es ja meist auch stets jemanden gibt, der eine ähnliche Geschichte über ein "berüchtigtes Geschöpf" (sei es Bigfoot oder Moby Dick) zum Besten gibt. Johnny kann das nur recht sein - schließlich lässt sich mit einer solchen Anekdote prima zahlungskräftige Besucher anlocken.


Nach knapp 30 Minuten, parallel zu dem nun mit voller Kraft übers Land hinweg ziehenden Sturm draußen, ist der Tiger frei im Haus unterwegs: Bewährte Mechanismen des Thriller-Genres finden effektive Verwendung und tragen dienlich zum Spannungsaufbau bei - wie die gezielte Einbindung verschiedener Geräusche und "Point-of-View"-Shots in dieser Phase des Geschehens, gefolgt von einigen flüchtigen Blicken auf das Tier, bevor man es dann letztlich in voller Pracht zu sehen bekommt. Das tollste daran ist jedoch: Der Tiger ist absolut "echt"! Beim Dreh kamen tatsächlich drei "reale" Raubkatzen zum Einsatz - und so griff man (entsprechend) auf "traditionelle" Kamera- und Editing-Tricks zurück, um die gewünschten Set-Pieces zu arrangieren, statt sich für den "bequemeren" Weg zu entscheiden und jene Einstellungen einfach am Rechner (per CGIs) zu kreieren. Es ist gar so, dass sich die Schauspieler und Tiere zu keiner Zeit je im selben Raum befanden! Von zwei Augenblicken mal abgesehen, in denen das Zusammenfügen der einzelnen Bildelemente doch eher grob und künstlich ausschaut, funktioniert diese "Old School"-artige Herangehensweise vorzüglich - besonders evident wird einem das (mit diesem Wissen im Hinterkopf) beim Betrachten einer wirklich erstklassig geschnittenen Konfrontation in einem der Schlafzimmer.


Regisseur Carlos Brooks, der zuvor den Krimi "Quid Pro Quo" (2008) umgesetzt hat, beweist hier erneut sein Talent für anständig arrangierte Genre-Kost, in deren Rahmen er dieses Mal verschiedene Versatzstücke aus den cineastischen Slasher-, Home Invasion- und Nature runs amok-Kategorien miteinander vereinte. Geschickt nutzt er die vielen Winkel, Flure und Zimmer des Hauses zum Zwecke der Abwechslung sowie zum Generieren von Suspense: Der räumlich eigentlich überschaubare bzw. begrenzte Schauplatz wird dabei (von seinem gegebenen Potential her) voll ausgenutzt - und da es sich um ein Gebäude dieser Art im typisch amerikanischen Baustil handelt, also vornehmlich aus Holz errichtet, weiß man, dass etwaige Schritte und Bewegungen (vor der "Geräuschkulisse" sonstiger Stille) noch deutlicher zu vernehmen sind, sowie dass es durchaus realistisch ist, dass ein Tiger wie dieser auf seiner Jagd nach Beute auch einzelne dünne Wände (zumindest zum Teil) durchbrechen kann. Score und Sound-Design werden ergiebig zum Unterstreichen der Spannung eingesetzt, Kameramann Michael McDonough ("13") hat die Geschehnisse in angepasst stimmige Bilder gekleidet. Dienlich erfüllen die aneinander gereihten "Terror-Set-Pieces" ihre beabsichtigte Wirkung - allen voran eine, in der Kelly hinauf in einen Wäscheschacht klettert bzw. flieht, wo sie sich im Folgenden nur mit großer Kraftanstrengung zu halten vermag, während der Tiger darunter umherstreift und ihre Fährte wieder aufzunehmen versucht: Eine arg schweißtreibende Angelegenheit, die irgendwann in einem "inszenatorisch hervorgehobenen" Tropfen eben jener Körperflüssigkeit resultiert, der kurz darauf langsam am Metall abwärts zu fließen beginnt und schließlich von der unteren Kante aus zu Boden fällt - wo ihn die Raubkatze sogleich wahrnimmt und aufleckt, bevor sie ihren Blick dann hinauf zu ihr richtet, die zunehmend weiter abwärts rutscht und inzwischen nur noch knapp über der Position des hungrigen Tieres (unmittelbar außer Reichweite seiner Pranken) verharrt ...


Das aus der Feder des Autoren-Duos Julie Prendiville Roux und Christine Coyle Johnson ("An American Girl") stammende Drehbuch lässt sich sowohl als "geradlinig" als auch "im Kern durchaus originell" umschreiben - hier und da zwar ein wenig vorhersehbar sowie einige evidente Plot-Löcher aufweisend, nichtsdestotrotz aber einfallsreich und unterhaltsam, sofern man sich auf die Story und deren Entfaltung einzulassen bereit ist. Die Charakterzeichnungen sind ordentlich ausgefallen, spezielle Interaktionen zwischen den Geschwistern gefielen mir sehr gut (wie z.B. die Reaktionen Kellys auf Toms "zeitlich unpassende" Wünsche nach Frühstück oder einem Kleid seiner Mutter) - und auch eine Erklärung für so manche inhaltliche Gegebenheit wird einem innerhalb des Verlaufs geboten. Kelly ist beileibe kein hilfloses Wesen - doch obgleich sie sich über die Zeit hinweg u.a. ein Messer, Revolver sowie mit Medikamenten präparierte Fleischstücke (zum Verfüttern) "aneignet", glückt es ihr nie richtig, optimalen Gebrauch von diesen Dingen zu machen. Angesichts einzelner Verhaltensweisen und Entscheidungen bleibt ein gewisses "Augenrollen" in einigen Momenten demnach auch in diesem Fall nicht aus - zudem wäre es überhaupt nicht nötig gewesen, eingangs derart direkt auf das Vorhandensein einer großen Kühltruhe im Haus hinzuweisen. Aber egal. Der Film läuft bündig-straffe 78 Minuten, ist durchweg kurzweilig und mündet letztlich in einem Abspann, der nicht nur verschiedene Highlights des vorangegangenen Werks noch einmal aufzeigt, sondern auch mit einigen Infos und Quellen zu den Themenbereichen Autismus sowie dem drohenden Aussterben der Tiger in freier Wildbahn aufwartet.


"Burning Bright" wird von Sony Pictures leider nur auf DVD veröffentlicht, deren Bildqualität aber als sehr gut bezeichnet werden darf. Das Bild erweist sich als angenehm scharf und zeigt ein hohes Maß an Details. Da stört es nicht einmal, wenn in einigen Sequenzen der Schärfegrad nicht gehalten werden kann. Der Kontrast fällt mit sauberen Konturen und einem guten bis sehr guten Schwarzwert ebenfalls sehr gut aus. Nur selten wirkt das Bild etwas zu steil, überzeugt dafür mit einer hervorragenden Durchzeichnung und lässt selbst in dunklen Szenen keine Wünsche übrig. Auch die Farbgebung lässt keinen Grund zur Kritik aufkommen und erweist sich als sehr kräftig und natürlich. Die Kompression leistet sich nur selten leichte Patzer und Bildrauschen ist nicht auszumachen.
Die deutsche und englische Sprachfassungen liegen in Dolby Digital 5.1 vor, überzeugen mit einer hervorragenden Sprachverständlichkeit und klingen durchweg natürlich und sauber abgemischt. Allerdings geht es weitgehend ruhig zu, denn nur selten gibt es Sequenzen, bei dem die Rears und der Subwoofer mehr zu tun bekommen. Diese haben es dann aber in sich, klingen äußerst präzise und überzeugen mit einer sehr guten Dynamik und Differenzierung. Hinzu kommen direktionale Effekte, die für ein angenehmes Raumgefühl sorgen. Selbst in den ruhigen Sequenzen überzeugt die Abmischung und Nebengeräusche sind sind stets gut zu orten. Optional gibt es deutsche Untertitel. Das Bonusmaterial beschränkt sich auf ein unspektakuläres Featurette mit starkem Werbecharakter, sowie ein paar Trailer. Die DVD wird mit einem FSK-Wendecover ausgeliefert.


"Burning Bright" ist ein spannender, atmosphärischer, gut gespielter und kompetent in Szene gesetzter Low-Budget-Thriller, der sich weder auf Gewalt noch sonstige "unnötige" Schauwerte (wie irgendwelche Editing- oder Kamera-Mätzchen) verlassen muss, um ansprechend auszusehen und anständig überzeugen zu können. Selbstverständlich ist er nicht frei von Schwächen - angesichts des Gesamtergebnisses kann man allerdings durchaus mal ein Auge zudrücken und obendrein von einem "kleinen Geheimtipp" sprechen, nicht bloß weil der Streifen 2010 nahezu allerorts nur relativ "still und unscheinbar" veröffentlicht wurde - leider.


Film++++/-
Bild++++/-
Ton++++/-
Bonus/-----


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