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JP 2007
Originaltitel:Joshikyôei hanrangun
Alternativtitel:Attack Girls' Swim Team Versus the Undead
aka. Girls Rebel Force of Competitive Swimmers, The
aka. Mermaid Rebel Army
aka. Nihombie 2
aka. Nihonbi 2
aka. Undead Pool
Länge:78:51 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ungeprüft
Regie:Kôji Kawano
Buch:Satoshi Ôwada
Kamera:Mitsuaki Fujimoto
Musik:Hideto Takematsu
Darsteller:Sasa Handa, Yuria Hidaka, Ayumu Tokitô, Hiromitsu Kiba, Kiyo Yoshizawa, Hidetomo Nishida, Sakae Yamazaki, Tôshi Yanagi, Mizuka Arai
Vertrieb:8-Films
Norm:PAL
Regionalcode:0
Bildformat:1,85:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 5.1 (Dt.), Dolby Digital 2.0 Surround (Dt. Jp.)
Sprache:Deutsch, Japanisch
Untertitel:Deutsch
Verpackung:KeepCase im Schuber
DVD-Start:05.02.2010 (Kauf)
Specials:
  • Originaltrailer (1:02 Min.)
  • Bildergalerie (1:25 Min.)
  • Trailer "Samurai Princess" (2:01 Min.)
  • 4 Sammelkarten
Die attraktive Japanerin Aki ersetzt ihre Schwimmkameradin, weil diese vom übereifrigen Trainer aus der Mannschaft geprügelt wurde. Der leicht gestörte Schularzt soll die knackig-trainierten Bodies der Studentinnen gegen ein Virus impfen und infiziert die Mädels dabei aus Versehen. Die ganze Schule verwandelt sich in einen Amoklauf rabiater Zombies, die sich zum Pimpern und Fressen gernhaben. Der Kampf beginnt. Es liegt an Aki und dem Schwimmteam, die lüsterne Zombiehorde zurück zu den Duschszenen zu schicken!
Ein paar Bikini-Girls machen noch keinen Sommer, auch wenn das manche Filmemacher aus Japan glauben mögen und jene Mädchen um ein paar Schulmädchen-Uniformen angereichert werden. Nichts gegen ein wenig Trash, erst Recht nicht gegen etwas Zombietreiben, aber wenigstens einen Funken Sinn sollte die Handlung letztlich machen und nicht ständig durch lahmarschige Softsexszenen unterbrochen werden, die eher wie Stillleben anmuten.



Das Geschehen spielt sich hauptsächlich im Gebäude einer Mädchenschule ab. Das Schwimmteam übt für einen Wettbewerb, als über Lautsprecher ein Virus angekündigt wird und kurz darauf Impfungen für Schülerinnen und Lehrer verordnet werden. Doch alle, die nicht im Schwimmteam sind, mutieren kurz darauf zu Zombies, während die neue Schülerin Aki mit einigen Mädchen zur Gegenwehr ausholt.

Auf meinem Merkzettel habe ich notiert: Aki ist die mit den vollen Lippen und den großen Hupen und Sayaka ist die mit den dünnen Lippen und den weniger großen Kissen. Ist bezeichnend für den kompletten Inhalt, denn beide sieht man in einer Lesbenszene minutenlang halbnackt schmusen, nicht nur einmal. Kann man ja machen, doch wo bleiben innerhalb der kurzen Laufzeit Action und Zombies?

Ein paar zu Beginn der Mutation, als ein Lehrer immerhin mit Schmunzeleffekt seitens des Zuschauers zu Werke geht und mit Linealen(?) und einem Apfel jongliert und fuchtelt, später eine Lehrkraft mit einer Kettensäge zu Werke geht und der totgeglaubte Schwimmlehrer (ein garstiger Zeitgenosse) unvermittelt ein zweites Mal auftaucht. Dazwischen ein paar Schulmädchen mit Blut im Gesicht, aber nichts, was irgendwo Spannung oder gar Tempo aufkommen lässt, denn immer wieder leidet das Geschehen an Unterbrechungen in Form von Softsex oder Flashbacks zu Aki, die ihre Kindheit bei einem Verrückten verbrachte und dabei zur Elitekämpferin ausgebildet wurde - wie eine solche gebärdet sie sich leider nicht, denn die Choreographie während der kurzen Fights ist eine Zumutung.



Mehr noch will man den Betrachter veräppeln, als jener verrückte Lehrer/Wissenschaftler mit einer Querflöte auftaucht, diese spielt und dazu Orgeltöne erklingen. Offenbar konnte er Aki mit seinem Spiel sexuell gefügig machen, was natürlich ein Grund mehr für eine völlig unnötige Softsexszene ist.
Immerhin hält das, was man kaum Handlung nennen kann, noch ein, zwei kleine Twists parat, die sogar ein wenig überraschen, da man innerhalb der weitläufig sinnfreien Zone schon gar nicht mehr damit rechnete.

Das wertet den Gesamteindruck jedoch nur geringfügig auf, denn zum miesen Bild passt alles zusammen: Unfähige Darsteller, langweilige Kulissen, übelste CGI, kaum Splatter und zu allem Überfluss grenzdebile Dialoge, die den Figuren Tiefe verleihen sollen, jedoch völlig nach hinten losgehen und eher unfreiwillig komisch erscheinen. Da weiß man echt nicht, ob man lachen oder weinen soll ...

Grundsätzlich würde die Vorlage von "Inglorious Zombie Hunters" in Anbetracht einer digital gedrehten Independentproduktion in Ordnung gehen. Leider sorgen kräfttige Ghosting-Effekten dafür, dass schnelle Bewegungen unschön dargestellt werden. Auf Dauer wirkt dieses Nachziehen störend und passt auch nicht zu dem ansonsten guten Eindruck. Zumindest kann die Bildschärfe in ruhigen Szenen überzeugen und ein detailreiches Bild präsentieren. Es kommt zwar auch vor, dass Aufgrund der Aufnahmetechnik der Kontrast ein wenig zu steil geraten ist, doch sorgen weder Überstrahlungen noch das Verschlucken einiger Bildbereichen für merkliche Beeinträchtigungen. Die Farben wirken hingegen stets natürlich, sind in einigen Szenen bedingt durch Filter sogar etwas überdreht dargestellt, wodurch gelegentlich eine comicartige Optik geschaffen wird.



Auch wenn die deutsche Fassung mit 5.1-Ton versehen ist, spielt sich das klangliche Geschehen doch hauptsächlich auf der Front ab. Dass es jedoch nicht zu eintönig wird, dafür sorgt zum einen die Musik und zum anderen einige Effekte, die ganz passabel aus den äußeren Kanälen kommen und dezent auf die hinteren Kanäle abstrahlen. Jedoch sollte man nicht zuviel erwarten, denn ein zeitgemäßer Mix würde anders klingen. Dafür sind die Dialoge immer gut verständlich, dominieren aber sehr deutlich. Ein Grund für den nicht optimalen 5.1-Ton dürfte im Originalton liegen, der lediglich in Stereo vorhanden ist. Gemessen an den Produktionsumständen dürfte man sogar davon ausgehen, dass schon bei den Dreharbeiten lediglich eine Stereospur angedacht war und der Musik- und Effektetrack für die deutsche Fassung künstlich auf 5.1 aufgeblasen wurde. Zumindest kann die Stereospur qualitativ überzeugen und besitzt optional deutsche Untertitel.

Die Zugaben fallen mit dem Originaltrailer, einer Bildergalerie mit Presse- und Filmfotos sowie dem Trailer zu Interner Link"Samurai Princess" eher spärlich aus. Zumindest die 4 im KeepCase vorhandenen Sammelkarten sind ein nettes und gern gesehenes Gimmick.


Wem eine sehr dürftige Story, umso mehr nackte Tatsachen, Trash und etwas Gewalt genügt, der ist bei dem an Hentai-Geschichten angelehnten "Inglorious Zombie Hunters" genau richtig. Technisch gibt sich die Veröffentlichung von 8-Films auf gutem Niveau, wenn auch die Bildqualität hätte besser ausfallen können. Wie auch schon bei Interner Link"Samurai Princess" muss man beim Kauf darauf achten, den Film im benachbarten Ausland zu kaufen, da die deutsche Verleih- als auch Kauffassung erheblich geschnitten wurde. Aber Achtung denn diese Version ist auf 2000 Exemplare limitiert.


Film++/---
Bild++++--
Ton+++---
Bonus/-----


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