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USA 2003
Originaltitel:Final Examination
Alternativtitel:Aloha My Love
aka. Final Exam
Länge:94:18 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Fred Olen Ray
Buch:Sean O'Bannon, Kimberly A. Ray
Kamera:Theo Angell
Musik:Thomas Barquee, David Wurst, Eric Wurst, Steve Gurevitch
Darsteller:Kari Wuhrer, Brent Huff, Debbie Rochon, Amy Lindsay, Belinda Gavin, Ted Monte, Jim Valdez, Richard Gabai, Kathy Cullis, Jen Nikolaisen, Jade Rutane-Babey, Robert Donovan, Kalau Iwaoka, Michael Lloyd, Kim Maddox, Winton Nicholson, Tom Penny, Jay Richardson, Marc Vahanian, Jason Schnuit, Lauren Sutherland, Cindy Shimatsu, Bill Monroe, Joshua Gershon, Stefany Baclaan
Vertrieb:Paramount
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:1,78:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
Sprache:Deutsch, Englisch
Untertitel:Deutsch, Englisch
Verpackung:KeepCase
DVD-Start:18.11.2004 (Verleih) / 08.12.2004 (Kauf)
Specials:-
Jenny ist Außenseiterin und neu am exklusiven Hobbs College. Sie würde alles dafür tun, um dazu zu gehören - ein gefundenes Fressen für die durchtriebenen Mitglieder der angesagten Sigma Upsilon Kappa-Schwesternschaft. Nur "zum Spaß" entführen sie Jenny. Aus eine harmlosen Bewährungsprobe wird jedoch bitterer Ernst: Bei einer wilden Verfolgungsjagd in den Bergen von Los Angeles kommt Jenny ums Leben. Rochelle, die attraktive Anführerin der Schwesternschaft, verwischt ohne Rücksicht auf Verluste die Spuren, die zu der Verbindung führen könnten. Niemand ahnt, wer Jenny auf dem Gewissen hat. Und so sieht es zunächst aus, als kämen die Studentinnen ungeschoren davon ... Wochen später jedoch wird ein Mitglied nach dem anderen tot aufgefunden. Ein Serienkiller scheint die Schwesternschaft auslöschen zu wollen. Sind die Morde Teil eines Rachefeldzugs?
"Are you ready for your photo shoot? One click and you're dead!"

Dass das Slasher- und Serienkiller-Thriller-Genre in letzter Zeit kaum noch etwas Gutes oder gar Innovatives abwirft, dürfte jedem Genre-Freak mittlerweile bekannt sein. Und somit kommt es hauptsächlich auf die Inszenierung dieser Filme an, ob sie am Ende gut sind oder nicht. Das hat sich wohl auch Fred Olen Ray (unter dem Pseudonym Ed Raymond) gedacht und seinen Thriller "Final Examination" mal mit ein paar mehr nackten Brüsten versetzt hat, als sonst im Genre üblich. Dass es dem unausgegoren und wirklich öde langweiligem und stupiden Blödsinn am Ende nicht viel genutzt hat, dürfte aber kaum eine Überraschung sein.


"Final Examination" schwimmt am Bodensatz der Genre-Kost. Die Geschichte ist in zwei Sätzen erzählt: Ein Serienkiller macht 5 Jahre nach dem Abschlussexamen Jagd auf eine Studentenverbindung, die am Strand von Hawaii zu einem Fotoshooting eingeladen wird. Nun macht sich die Polizei daran, den Killer zu fassen und weitere Leichen zu vermeiden. Mehr Story kann man hier bei weitem nicht finden, eher ein Skript, das von vorne bis hinten krankt und noch weit blödsinniger und unlogischer ausgefallen ist als die meisten Genre-Kollegen. Hier wird wirklich eine haarsträubende Dämlichkeit nach der anderen fabriziert und keiner, außer der Zuschauer selbst, wundert sich darüber. Polizisten schlafen hier lieber mit den Tatverdächtigen als dass sie gegen sie ermitteln. Man macht sich eher sorgen über die Brüste der Kollegin als um den mysteriösen(?) Killer. Und wenn es dann ums Aufklären des Falls geht, dann werden Fäden miteinander verknüpft, die gar nicht passen wollen und alles ist im Endeffekt natürlich so leicht und vorhersehbar, dass selbst der dämlichste Cop noch auf die Lösung gekommen wäre. Kurzum, das Skript ist wirklich absoluter Schund.


Damit der Zuschauer aber wenigstens etwas fürs Auge bekommt, so dürfen sich die weiblichen Protagonisten hier erst einmal nackig machen, bevor sie dann getötet werden. Und zugegeben, sie sehen allesamt auch recht knackig aus. Dennoch langweilen sie einem nach kurzer Zeit bereits zu Tode, denn der Sex ist hier maximal auf FSK 16-Niveau, wenn nicht sogar FSK 12. Außer einigen hübschen Brüsten gibt es da nichts zu sehen und alles in allem fragt man sich auch die ganze Zeit über, warum man nun unbedingt dabei zusehen muss, wenn sich eine der Damen z.B. minutenlang duscht, obwohl es doch sonst nichts mit der "Handlung" zu tun hat. Und irgendwann sehen die Brüste halt doch alle irgendwie gleich aus ;)

In Sachen Spannung, Atmosphäre und Gore gibt es ebenfalls nichts zu berichten. Wer der Täter ist, dürfte einem eigentlich recht schnell klar werden und wenn man ehrlich ist, interessiert es einem am Ende auch nicht, zumal das Motiv mal wieder völlig frei von jedweder Logik ist und völlig an den Haaren herbeigezogen wurde. Atmosphäre kommt, aufgrund des völlig misslungenen Scores und der drögen Ausleuchtung von max. 2-3 kurzen Nachtszenen, ebenfalls überhaupt nicht auf. Und wer wenigstens auf ein paar hübsche Gore-Szenen spekuliert hat, der wird mit einer kurzen Blutszene bereits abgespeist. Kurzum, auch inszenatorisch ist dieses Ding eine absolute Lusche.
Und auch die Darsteller geben einem allen Grund zum verzweifeln. Zwar sehen die Damen allesamt wirklich lecker aus, vor allem wenn sie mal nichts anhaben, aber das wars dann auch schon. Von Schauspielerei hat hier wirklich noch keiner etwas gehört und wirklich wiedersehen möchte man sie allesamt auch nicht, zumindest nicht im (normalen) Film.



Kommen wir nun noch fix zur DVD aus dem Hause Paramount. Hierbei sind die Extras schnell abgehandelt, denn es gibt keine - nicht einmal ein Trailer darf sich auf diesem Silberling präsentieren. Die Angaben von 4:3 Vollbild auf dem Cover sind glücklicherweise falsch und wir bekommen einen anamorphen Transfer in 1,78:1 spendiert.
Das Beste an der DVD ist dann auch die Bildqualität, wobei wir hier die mangelnde Detailschärfe zu kritisieren haben. Der Transfer wirkt überwiegend weich gezeichnet und erreicht nur selten wirklich gute Werte in puncto Detail- und Kantenschärfe. Die Farbgebung ist recht natürlich gehalten und man verzichtet auf farbliche Spielereien als Stilmittel, was das ganze mitunter ein wenig trist erscheinen lässt. Der Kontrast liefert ebenfalls solide Werte ab und verschluckt keinerlei nötige Details in den dunklen Bildteilen. Der Schwarzwert arbeitet ebenfalls ordentlich, wobei wir uns ein satteres Schwarz gewünscht hätten. Defekte und Verschmutzungen sind hierbei zum Glück Mangelware und die Kompressionen arbeiten ebenfalls bis auf dezentes Blockrauschen im Hintergrund sehr sauber. Allgemeines Bildrauschen wurde mit einem Filter eliminiert, dürfte aber auch der Grund für die mangelnde Schärfe sein.
Tonal bekommen wir nicht sonderlich viel geboten, vor allem da sich hier der größte Teil frontal abspielt. Zwar sind die Dialoge gut zu verstehen, wirken aber etwas dünn und lediglich der Score darf für dezentes Räumlichkeit und steigernde Dynamik sorgen. Einen richtigen Raumklang oder gar direktionale Effekte suchen wir hier vergebens und auch der Subwoofer bleibt recht kraftlos, bis auf einige satte Musikeinlagen, welche die gesamte Klangkulisse vor dem absoluten Aus retten.
Die Angabe, dass der englische Track ebenfalls in Dolby Digital 5.1 vorliegt, ist falsch. Hier werden wir wie auch bei der Artisan-DVD lediglich mit einem Dolby Surround Track abgespeist, welcher aber eine wesentlich deutlichere Front zu bieten hat. Die Dialoge klingen natürlicher und die Geräuschkulisse ist viel präziser und besser als in der deutschen Synchronfassung. Optional finden wir noch deutsche Untertitel zum Hinzuschalten.


Eine Thriller-Gurke der absolut miesesten Sorte. Ein völlig verblödetes und höllisch unlogisches Skript, gepaart mit einer miesen und schnarchlahmen Inszenierung ergeben einen Film, in dem maximal die entblößten Darstellerinnen ganz kurz mal für Aufmerksamkeit sorgen können. Ansonsten aber ein ermüdender Thriller der Marke "geht's noch?", viel zu harmlos für alle, die es etwas härter mögen (egal ob in Sachen Sex oder Crime) und viel zu dämlich, unlogisch und spannungsfrei, für alle die gerne mitfiebern möchten. Einfach nur ein Film, den wirklich kein Mensch braucht!


Film+-----
Bild++++--
Ton+++---
Bonus------


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