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HK 2005
Originaltitel:Jian gui 10
Alternativtitel:Eye 10, The
aka. Eye 3, The
Länge:81:06 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Oxide Pang Chun, Danny Pang
Buch:Mark Wu, Oxide Pang Chun, Danny Pang
Kamera:Decha Srimantra
Musik:Payont Permsith
Darsteller:Isabella Leong Lok-Si, Kate Yeung, Chen Bo-lin, Ray MacDonald, Bongkoj Khongmalai
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:1,78:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 5.1, DTS 5.1 (nur dt.)
Sprache:Deutsch, Kantonesisch
Untertitel:Deutsch
Verpackung:Keep Case
DVD-Start:06.03.2008 (Verleih) / 08.05.2008 (Kauf)
Specials:
  • Making of (8:01 Min.)
  • Die 10 Begegnungen (8:08 Min.)
  • Originaltrailer (deutsch) (2:32 Min.)
  • Originaltrailer (kantonesisch) (2:32 Min.)
  • Trailer bei DVD-Start:
    • Boy eats Girl (1:52 Min.)
    • Lady Vengance (1:52 Min.)
  • Trailershow:
    • Art of the Devil II (1:02 Min.)
    • Ju-On: The Curse 1 & 2 (1:02 Min.)
    • Ginger Snaps 2 (1:18 Min.)
    • Ginger Snaps 3 (1:53 Min.)
Fünf Freunde erzählen sich abends Gruselgeschichten. Einer von ihnen besitzt ein Buch mit dem Titel "10 Wege, Geister zu sehen". Die Gruppe beschließt, die Techniken auszuprobieren. Tatsächlich locken sie Geister an. Doch das Spiel ist sehr gefährlich, denn sie dürfen es nicht mehr beenden. Ein Alptraum ohne Entkommen hat begonnen ...
Der Erfolg des nimmermüden Asia-Horrors nimmt kein Ende. Während mit der Interner Link"Ring"-Trilogie sowie Interner Link"Dark Water" und den Interner Link"Ju-On"-Filmen bereits das Schocker-Potenzial aufgebraucht wurde, wird trotzdem, ähnlich wie bei den Slasher-Movies, immer noch ein Asia-Horrorstreifen nach dem anderen produziert, ohne Rücksicht auf Qualität. Zwar gibt es dennoch immer wieder mal den ein oder anderen gelungenen Streifen darunter, z.B. Interner Link"Inner Senses" oder Interner Link"Into the mirror", doch größtenteils ist das Treiben nur noch mittelmäßig. So auch Interner Link"The Eye" von den Pang-Bros, einem Schocker aus Hongkong. Der Erfolg war dennoch riesig und somit ist es auch kein Wunder, dass schnell zwei Sequels folgen sollten. Hier haben wir mit "The Eye 10" nun den dritten Teil vor uns, der spürbar zeigt, dass aus dem spukigen Geistertreiben vieler Asia-Streifen einfach nichts mehr rauszuholen ist.



"The Eye 10" bzw. "The Eye: Infinity" ist im Grunde ein langweiliger Asia-Grusler von der Stange, der dieses mal stark auf eine humoristische Note setzt, die nie zündet. Storymäßig geht es um 5 Freunde, die gerne mal ein paar Geister sehen möchten und deshalb versuchen, auf 10 unterschiedlichen Wegen einige heraufzubeschwören. Dass das weder einfach ist, noch ohne Probleme von statten geht, versteht sich von selbst. Schon die Geschichte beweist eindeutig, dass es kaum noch möglich ist, etwas wirklich Interessantes ins ausgelutschte Genre zu bringen. Innovationen sucht man vergebens, es werden altbekannte Klischees wieder und wieder durchgekaut, ohne dass sie irgendwie schmecken. Logiklücken etc. sind da natürlich genauso aufzufinden, wie Handlungen und Dialoge zum Haareraufen. Kurzum: eine 08/15-Geisterstory durch und durch.


Aber nun gut, wenn man Altbekanntes gut zu Film bringt, dann könnte dennoch was unterhaltsames daraus werden, doch bei "The Eye 10" ist das nicht der Fall - im Gegenteil. Schon lange habe ich nicht mehr so einen langweiligen Asia-Shocker gesehen, wie diesen hier. Hier passiert im Grunde nichts, was man nicht auch nur im Geringsten vorahnen würde. Am Anfang mag man sich zwar darauf vielleicht noch einlassen, doch mit zunehmender Laufzeit ermüdet einen das ewige "Geist rauslocken - sich vor Geist erschrecken - Geist erneut rauslocken" nur noch. Schockeffekte sind selten zu finden, gelungene Schockeffekte sind gleich null. Alles einfach viel zu vorhersehbar, obwohl sämtliche Handlungen doof wie Stroh sind.



Ebenfalls extrem nervig ist zudem die aufgedrückte Humor-Komponente, die wirklich überhaupt nicht funktionieren will. Keiner der Gags trifft auch nur im Geringsten ins Schwarze, was vor allem daran liegt, dass der Film sich nicht irgendwie selbst auf die Schippe nimmt, sondern die Gags einfach nur an den unpassendsten Momenten dem Zuschauer aufdrückt, in der Art "Du musst jetzt lachen, und sei der Gag auch noch so mies, da er im Grunde nichts mit der Handlung zu tun hat". Und über solche Jokes kann man nun einfach nicht lachen.
Funktionieren tut der Streifen nur in einigen Punkten der Inszenierung. Während der Filminhalt, wie nun gerade beschrieben, eher langweilt als unterhält, so kann sich das "Drumherum" doch sehen lassen. Die Geister-Effekte sehen allesamt recht nett aus und auch die Kameraführungen klappen mitunter ganz gut. Dazu kommt die recht brachiale Sounduntermalung, die ebenfalls für Stimmung und sogar eine gewisse Atmosphäre sorgen kann, begleitet von einem Score, der ebenfalls nicht zu verachten ist. Doch was nützt das alles, wenn der Inhalt nicht stimmt? Was die Darsteller angeht, so wird typische Teen-Horror-Kost geboten, die weder sonderlich gut, noch sonderlich schlecht ausgefallen ist. Alle Schauspieler sind eigentlich so weit ganz annehmbar, auch wenn es für größere Filme sicher nicht ganz reichen würde.



Langweiliger, vorhersehbarer und in keinster Weise innovativer Asia-Schocker von der Stange, der mit seiner völlig unpassenden Humor-Komponente, den dämlichen Handlung und viel zu viel Leerlauf im mittleren Teil, den Zuschauer eher stark ermüdet, als dass er ihn wirklich schockt. Nur die Special Effekts, sowie die brachiale Sounduntermalung und der stimmige Score können überzeugen! Ansonsten aber ein ganz müdes Schockerfilmchen aus Fernost, das man sich ruhig entgehen lassen darf.


Der Transfer hinterlässt im allgemeinen einen guten Eindruck. Die Farben sind satt und kräftig, der Kontrast erscheint ausgewogen und verschluckt nur selten nützliche Details in dunklen Bildbereichen. Die Schärfe geht soweit auch in Ordnung, wobei hier anscheinend mit einem Weichzeichner als mögliches Stilmittel gearbeitet wurde. So erscheint der Transfer meist sehr weich und Hintergründe wirken etwas schwammig. Dafür überzeugen die Konturen und lassen die Grundschärfe noch angenehm erscheinen. Störendes Rauschen gibt es ebenso wenig wie unschöne Defekte. Die Kompression zeigt sich selbst auf großen Bildschirmen nur von ihrer besten Seite.
Der deutsche DTS 5.1-Mix klingt wuchtiger als die Dolby-Variante und dank einem guten Einsatz der Effektlautsprecher wird das Geschehen akustisch passend unterstrichen. Immer wieder werden die Rears für kleinere Umgebungsgeräusche und Surroundeffekte genutzt. Der Score ertönt ebenfalls sehr weiträumig und Schockmomente (soweit vorhanden) werden mit einem netten, aber nicht aufdringlichen Basseinsatz untermauert. Der kantonesische 5.1-Track unterscheidet sich derweilen nicht sonderlich vom deutschen Pendant und alle drei Tonspuren überzeugen mit einer sauber und klar verständlichen Front. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten.
Neben obligatorischen Trailern gibt es noch ein langweiliges Making of und ein kurzes Featurette mit dem Titel "Die 10 Begegnungen". Leider sind beide Features extrem langweilig und werbelastig ausgefallen. Infogehalt gleich Null, der Rest besteht nur aus Filmausschnitten. Eigentlich schade ...


Film++----
Bild++++--
Ton++++--
Bonus+/----


Druckbare Version
Eye, The
Eye 2, The
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