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USA 2007
Originaltitel:Until Death
Alternativtitel:Til Death
Länge:102:22 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Simon Fellows
Buch:James Portolese, Dan Harris
Kamera:Douglas Milsome
Musik:Mark Sayfritz
SFX:Jason Troughton
Darsteller:Alana Maria, C. Gerod Harris, Gary Beadle, Jean-Claude van Damme, Mark Dymond, Selina Giles, Stephen Lord, Stephen Rea, Wes Robinson, William Ash
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:2,35:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 5.1, DTS 5.1 (nur dt.)
Sprache:Deutsch, Englisch
Untertitel:Deutsch
Verpackung:Steelbook
DVD-Start:04.10.2007 (Verleih) / 05.12.2007 (Kauf)
Specials:
  • 12seitiges Booklet mit Hintergrundinformationen und Kapitelindex
DVD 1:
  • "Until Death" Trailer:
    • Deutscher Trailer (2:03 Min.)
    • US-Trailer (2:03 MIn.)
  • Trailershow:
    • The Contract (1:41 Min.)
    • Das Kovak Labyrinth (1:35 Min.)
    • Home of the Brave (2:11 Min.)
    • Disaster! The Movie (2:16 Min.)
    • Election (0:53 Min.)
    • Election 2 (2:08 Min.)
    • Backwoods (2:41 Min.)
    • The Abadoned (2:23 Min.)
Bonus-DVD:
  • Kurzfilm "Monaco Forever" (dt. UT) (29:08 Min.)
  • Making of (Dt./Eng.) (18:56 Min.)
  • Interview mit Jean-Claude van Damme (28:08 Min.)
  • Fan-Bildergalerie (10 Bilder)
  • Alternatives Ende (9 Texttafeln)
  • Deutsche Alternative Trailer:
    • Trailer 1 (2:03 Min.)
    • Trailer 2 (1:58 Min.)
    • Trailer 3 (1:49 Min.)
  • Darsteller- & Crew-Informationen:
    • Jean-Claude van Damme
    • Simon Fellows
    • Stephen Rea
  • Danksagung
Bei einem fingierten Drogendeal wird eine Under Cover Agentin aus dem Team von Ltd. Anthony Stowe (van Damme) erschossen. Die Verantwortung wird ihm gegeben, was den Hass innerhalb der Abteilung auf ihn noch verstärkt. Stowe ist ein selbstherrlicher Bulle, Einzelkämpfer gegen die lokale Drogenmafia in French Quartier, New Orleans. Er hurt 'rum, behandelt seine Kollegen wie Dreck, heroinabhängig, Realitätsverlust - kurz, er bricht alle Regeln und scheint nicht mehr zu wissen, auf welcher Seite er steht. Sein Gegenspieler, Callaghan, Ex-Bulle und Ex-Partner von Stowe, will neuer Boss des Drogensyndikats werden. Er verübt einen Anschlag auf Stowe.
Nach einem Kopfschuss wird Stowe wiederbelebt, fällt in ein sechs monatiges Koma und erwacht als Mann, der erkennt, wie schlecht er handelte. Sein Chief of Police gibt ihm seinen Job nicht zurück, denn seine ehemalige Drogenabhängikeit ist mittlerweile aufgeflogen und er kann froh sein, dass er nicht angeklagt wird. Als nun Stowes Frau entführt wird, ist die Zeit der Abrechnung mit dem Syndikat und seinem alten Leben gekommen...
"If you're going to take a shot at a cop, make sure you kill him.
And the fact that you were willing to take that shot means you have a lot to say.
- Anthony

Beeindruckend. Nicht überragend, aber beeindruckend. Jean-Claude Van Damme ("Bloodsport", Interner Link"Double Impact") hat sich in den letzten Monaten erstaunlich positiv über seinen neuen Film "Until Death" geäußert. Sehr ungewöhnlich. Wer den Belgier kennt, der weiß, dass er sich in den letzten Jahren sonst selten öffentlich zu seinen jüngsten Filme äußerte. Ein Meisterwerk hat Simon Fellows ("7 Seconds", "Second in Command") hier zwar wieder nicht abgeliefert, aber immerhin den besten Van Damme-Film, seit der Ex-Kinostar sein Dasein in DTV-Produktionen fristet. Die Rückkehr Moshe Diamants lässt die welkenden Muscles from Brussels offenbar wieder aufblühen.
Nicht nur Fellows, der sich als Regisseur kontinuierlich weiterentwickelt obwohl seinen Actionszenen immer noch der letzte Feinschliff fehlt, sondern vor allem Jean-Claude Van Damme selbst, ist über fast alle Zweifel erhaben. Meine Güte, fängt der Mann auf seine alten Tage tatsächlich nochmal richtig zu schauspielern an und wirkt dabei nicht einmal unfreiwillig komisch.



Schön auch, dass zumindest teilweise direkt in New Orleans gedreht wurde, wo gleich Erinnerungen an den guten, alten Interner Link"Hard Target" geweckt werden. Van Damme spielt hier aber keinen frittierten Vagabunden in langer Mantelkluft, sondern den total abgewrackten Cop Anthony Stowe: Korrupt, ausgebrannt, drogenabhängig, jähzornig, müde und ein Arschloch, wie es im Buche steht. Seine Kollegen verachten ihn, er liefert sie dafür ans Messer, seine Ehe liegt in Scherben, seine Frau ist von jemand anderem schwanger und für eine schnelle Nummer ist er immer zu haben.
Als Ermittler der Rauschgiftabteilung hat er es ausgerechnet auf Gabriel Callaghan (Stephen Rea, "V for Vendetta", Interner Link"The Reaping") abgesehen, den er noch zu gut aus besseren Tagen kennt ...
Van Damme spielt dieses hassenswerte Arschloch, dem sein Schicksal offenbar ziemlich egal zu sein scheint, und der sich einen Scheiß um seine Mitmenschen kümmert, erschreckend überzeugend. Unter dem Deckmantel seines Jobs ist er in der Wahl seiner Mittel im Berufsalltag auch keineswegs zimperlich, findet in Callaghan aber doch noch seinen Meister. Der lässt seinen hartnäckigen Verfolger in einem Hinterhof hinrichten, doch der Kopfschuss ist dank einer schnellen Notoperation nicht tödlich. Anthony fällt ins Koma und wacht Monate später wieder auf. Callaghan hat in der Zwischenzeit in der Unterwelt ordentlich aufgeräumt und jede Konkurrenz abgeschlachtet. Derweil wird aus Anthony ein völlig neuer Mensch. So abgebrüht, wie Van Damme das Arschloch gegeben hat, spielt er darauf auch den ehemaligen Koma-Patienten, der sein verbocktes Leben nun in die richtigen Bahnen lenken will, einen Neuanfang wagen möchte, aber noch eine Rechnung zu begleichen hat. Trotz immer noch vorhandener Sprach- und Motorikprobleme, will er zurück in den Dienst ...



Man muss es schon mit eigenen Augen gesehen haben, sonst wird man nicht glauben, was für eine beeindruckende Schauspielleistung Jean-Claude Van Damme hier aufs Parkett legt. Er deutete dies inbesondere in Interner Link"Wake of Death" ja schon an, aber der Mann ist inzwischen ein wirklich überzeugender Darsteller, auch wenn aus ihm natürlich kein Charakterkopf mehr wird. Seine Performance sollte damit der Hauptgrund sein sich den Film anzuschauen. Wie er mit viel Engagement zunächst den Schweinehund markiert und dann mit einer 180°-Wendung den zitterigen Patienten gibt, der wieder zu Kräften kommen will, beeindruckt.

Das Drehbuch fördert daneben nur altbewährte Plotelemente zusammen, die man so ähnlich auch schon aus Steven Seagals "Hard to Kill" kennt. Die Autoren Dan Harris (Interner Link"X2", "Superman Returns") und James Portolese ("The Shepherd") schrieben ein handelsübliches Skript zusammen, bei dem man seine grauen Gehirnzellen nicht anzustrengen braucht, das aber immer noch weitaus flotter von der Hand geht als die momentanen Missionen, die unser geliebter Aikido-Knödel in Osteuropa zu bewerkstelligen hat. Nur schade, dass sich der ziemlich raue Thriller mit seinem brutalen Shootouts mit Anthonys persönlichem Drama beißt. Ich muss zugeben, ich fand seinen Charakterwandel interessanter als den ringsherum gestrickten Plot. Denn Anthony will nämlich wieder gut machen, was er in seinem bisherigen Leben verbockt hat, entschuldigt sich überall und will auch noch seine Ehe retten. Gabriel fleucht allerdings auch noch durch New Orleans und führt die Cops an der Nase herum, beziehungsweise knallt sie gleich ab. So kann Anthony natürlich nicht abtreten.



Der Ton des Films ist also meist rau und brutal, ohne dass Fellows diese düstere Stimmung so richtig auskostet. Schade eigentlich, wo der Regisseur ansonsten weitestgehend einen guten Job macht. Unbeteiligte werden massakriert, Van Damme kriegt tüchtig die Fresse poliert, eine Foltereinlage gibt es auch und ein paar nette Shootouts oben drauf, in denen es Anthony auch schon mal zu bunt wird, so dass er rigoros durch die gegnerischen Reihen holzt. Allerdings nur mit der Pumpgun, denn Martial Arts sollte hier kein Zuschauer erwarten. Die Actionszenen sind allesamt sehr blutig und kompromisslos, allerdings nie über alle Maßen spektakulär inszeniert. Auf diese Weise passen sie allerdings auch besser in das Szenario. Nur im Finale, eine größere Schießerei mit mehr als einem Dutzend Beteiligter in einer alten Lagerhalle, schwenkt Fellows mehr in Richtung Actionfilm um.
Mit den richtigen Erwartungen wird man von "Until Death" positiv überrascht sein. Sein schwacher "The Hard Corps" sei ihm damit auch wieder verziehen. Man muss sich natürlich daran gewöhnen, dass der Film über weite Strecken ein Drama darstellt und sich dann wieder in einen harten Thriller verwandelt. Die Actionszenen sind fast nur eine nette Dreingabe, auch wenn es zwei ausführliche Shootouts zu bestaunen gibt. Die ruhigen, emotionalen Szenen Van Dammes sind dagegen das Salz in der Suppe. Als Manko kann man letztlich nur anführen, dass man die unverwechselbaren Kulissen New Orleans' durchaus effektiver einsetzen könnte. So schaut der Film letztlich leider meist aus, als würde er in einer x-beliebigen Metropole spielen. "Narc" hat beispielsweise gut vorgemacht, was man trotz begrenzter Finanzen bewegen kann, Fellows besitzt da aber offensichtlich nur wenig Erfahrung. Eine düstere, beklemmende Atmosphäre wäre noch das i-Tüpfelchen gewesen, so ist "Until Death" eben nur ein professionell ausschauender DTV-Release, der endlich mal wieder zeigt, dass Millennium Films nicht nur Enttäuschungen am Fließband produziert. Zwischendurch kann man dann tatsächlich mal eine Produktion gebrauchen.



"Wham bam! Thank you, van Damme!" - Jean Claude Van Damme

Die diesen Test vorliegende limitierte Steelbook-Edition enthält die ungekürzte und von Van Damme favorisierte Fassung des Films, wobei es in den USA eine um vier Minuten kürzere Version aus dem Hause Sony Pictures gibt, welche aber einen Headshot expliziter zeigt. Dies hat zur Folge, dass in den Internetforen wieder von Zensur gesprochen wurde. Dem ist aber nicht so: Die deutsche DVD ist genauso ungekürzt wie z.B. die englische Fassung des Films und wer unbedingt den einsekündigen Kopfschuss braucht, soll sich das "Making of" anschauen, hier wird diese Sequenz gezeigt. Das Making of, welches sich auf der Bonus-DVD befindet, zeigt im Übrigen eine gute Mischung aus Promotionvideo mit Interviews und Kommentaren der Macher und Darsteller, sowie "Hinter den Kulissen"-Featurette, wobei die Setaufnahmen ruhig etwas umfangreicher hätten ausfallen dürfen - 19 Minuten ist leider nicht viel. Das "Making of" darf einmal im englischen Original oder mit deutscher Voice-Over geschaut werden.
Eine runde Sache ist das knapp 30minütige Interview mit Jean-Claude van Damme. Wir bekommen den guten Mann ohnehin sehr selten außerhalb eines seiner Filme zu sehen, weshalb dieses Interview ein Highlight für jeden Fan darstellen dürfte und einen sehr lockeren und selbstbewussten van Damme zeigt, der seinen Fans verspricht, ab sofort nur noch "gute" Filme zu machen und in Kürze auch wieder im Kino vertreten sein will. Leider sind die Fragen nicht immer sehr gut durchdacht, hier hätte man Aufgrund der seltenen Möglichkeit eines Interviews doch etwas tiefer in die Trickkiste greifen sollen, doch es ist schön, dass die e-m-s das Interview unverfälscht zeigt und somit auch kleinere Patzer drin lässt. Lustig ist es auch, dass van Damme nach all den Jahren immer noch relativ schlecht Englisch spricht, was ihn aber umso sympathischer macht. Trotz kleinerer Schwächen ein sehenswertes Interview. Die nun folgende Fan-Bildergalerie zeigt zehn "Customer DVD-Cover" welche die e-m-s für ein Gewinnspiel von den Fans anfertigen lies. Wirklich nett anzusehen, aber leider in der Darstellung zu klein. Unter alternatives Ende werden uns leider nur neun Texttafeln gezeigt, welche das alternative Ende der Sony-Fassung erläutern. Aus lizenzrechtlichen Gründen durfte die e-m-s dieses auf das US-Publikum zugeschnittene Ende nicht zeigen. Man kann es sich anhand der Erläuterung aber gut vorstellen. Weiter geht es mit Darsteller und Crew-Informationen, sowie mit drei alternativen deutschen Trailern und einer Danksagung in Form einer Texttafel. Auf der Hauptfilm-DVD befindet sich zusätzlich zu der obligatorischen Trailershow noch der deutsche und englische Trailer zum Film. Bleibt eigentlich nur noch das 12seitige Booklet mit einer interessanten Minibiografie über Van Damme zu erwähnen, welches sehr gut geschrieben ist und mit einigen nützlichen Informationen aufwarten kann.



Doch dies ist noch nicht alles an Bonusmaterial. Die e-m-s spendiert uns noch William A. Leveys 1984er Kurzfilm "Monaco Forever", in dem Jean Claude Van-Damme einen kurzen Auftritt als schwuler Karatekämpfer hat. "Monaco Forever" bedeutet 30 total durchgeknallten Filmminuten und liegt hier im Original mit deutschen Untertiteln vor. Gesprochen wird Englisch, Französisch und ein dermaßen fehlerhaftes Deutsch, dass einem die Ohren weh tun, doch lustig ist es allemal. Der Film selbst ist alles andere als lustig, vielmehr ist er langweilig und dumm. Einzig Van Dammes Auftritt bleibt sehenswert, der Rest erscheint belanglos und nichtssagend. Die Story, es gibt eigentlich keine, lockt niemanden hinterm Ofen hervor und weder Kamera, Schnitt noch Regie sind zu gebrauchen. Was sich William A. Leveys hierbei gedacht hat, weiß wohl niemand, aber auf jedenfall ist es schön, dass die e-m-s sich die Mühe machte, dieses Machwerk als Bonus beizupacken. Doch trotz knappen 30 Minuten bleibt das Gezeigte schwer zu ertragen. Die Witze sind öde, die Darsteller mies und die Flashbacks aus dem Dritten Reich ... öhm, wer hat den Film verstanden, ich habe es nicht?!?



Über die Bildqualität bei diesem Bonusfilm brauchen wir an dieser Stelle nicht viel Worte verlieren, es ist aber überraschend, dass das Vollbild selbst auf einem hochskalierten FullHD-Gerät noch anschaubar bleibt. Mehr als anschaubar ist auch der Hauptfilm, welcher uns im anamorphen Widescreen-Format vorliegt und vor allem in puncto Schärfe zu überzeugen weiß. Es wirkt zwar nie übermäßig scharf, doch aufgrund der sauberen Konturen und einer guten Detailschärfe macht der Transfer selbst auf großen Diagonalen keine Probleme und skalieren wir das Bild testweise auf 1080p hoch, so dürfen wir überraschend feststellen, dass die Schärfe auch weiterhin gut ist und die Kompression sich keine Aussetzer leistet. Das vorhandene Blockrauschen im Hintergrund bleibt stets dezent und kaum störend und Defekte, sowie Verschmutzungen sind nicht auszumachen. Überzeugend ist auch die Farbgebung ausgefallen, welche sehr natürlich und kräft erscheint und auch der Kontrast arbeitet nahezu fehlerfrei und gibt sich selbst in dunklen Szenarien sehr detailliert. Lediglich einige wenige Sequenzen wirken etwas steil, was dann aber als Stilmittel gewertet werden muss und den Sehgenuss nicht weiter stört.
Die Abmischung braucht sich ebenfalls nicht zu verstecken und beide 5.1-Mixe überzeugen durch eine saubere Dynamik und eine gute Räumlichkeit, welche immer dann an Qualität gewinnt, wenn der Film an Drive zulegt. "Until Death" bietet zwar nicht allzu viele Actionszenen, diese werden dann aber sehr kraftvoll und mit einem passenden Einsatz der Effektlautsprecher wiedergegeben, ohne dabei herausragende Leistung zu präsentieren. Die Dialoge klingen stets verständlich und der Einsatz von Musik sorgt auch in ruhigeren Passagen für ein stimmiges Raumgefühl. Der deutsche DTS-Mix darf nochmal eins drauf setzen und punktet vor allen in Sachen Bass, der die 5.1-Abmischung in den Schatten stellt, oftmals aber zu dominant wirkt, was zu Lasten der Höhen geht. Dabei wirkt die deutsche DTS-Fassung deutlich kraftvoller und voluminöser und sollte deshalb auch die erste Wahl darstellen. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten.

"They put him in a coma, now he's going to put them out of their misery." - Werbezeile

Überraschend reifer Van Damme-Film, der seine Existenz vor allem durch die beeindruckende, schauspielerische Leistung seines Hauptdarstellers rechtfertigt. Simon Fellows macht wieder einen soliden Job ohne herausragende Fertigkeiten an den Tag zu legen, wobei alle Actionszenen von auffallend hohem, kompromisslosem Härtegrad sind. Ich wünschte, er würde endlich mal einen eigenen Stil entwickeln. Wenigstens wurde teilweise in New Orleans gedreht und auch der Film überzeugt mit einem professionellen Look. Dabei fehlen dennoch dramatisches Feintuning und natürlich erstklassige Actionszenen.
Der gute Supportcast, eine unterhaltsame Story, der große Überraschungen aber fremd sind und ein solider Stephen Rea als Bay Guy runden "Until Death" ab. Den Fans wird das Experiment sicherlich gefallen, die Action-Freaks werden sich aber wohl eher die Finger nach "The Shepherd" lecken. Zur DVD wurde eigentlich schon alles gesagt. Die edle Steelbook-Edition macht sich sehr gut im Regal und man darf es der e-m-s hoch anrechnen, trotz aller interner Schwierigkeiten diese hochwertig produzierte DVD-Umsetzung auf den Markt gebracht zu haben, von dem sich viele Majors eine Scheibe abschneiden können. So etwas ist heutzutage nur noch sehr selten zu finden.


Film++++/-
Bild+++++-
Ton+++++-
Bonus++++--


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