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USA 2007
Originaltitel:Reaping, The
Länge:95:17 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Stephen Hopkins
Buch:Brian Rousso, Carey Hayes, Chad Hayes
Kamera:Peter Levy
Musik:John Frizzell
SFX:K.N.B. EFX Group, Inc.
Darsteller:Hilary Swank, David Morrissey, Idris Elba, AnnaSophia Robb, Stephen Rea, William Ragsdale, John McConnell, David Jensen, Yvonne Landry, Samuel Garland, Myles Cleveland, Andrea Frankle, Mark Lynch, Stuart Greer, Lara Grice, Jillian Batherson
Vertrieb:Warner Home
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:2,40:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 5.1
Sprache:Deutsch, Englisch
Untertitel:Englisch, Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
Verpackung:KeepCase
DVD-Start:21.09.2007 (Verleih) / 21.09.2007 (Kauf)
Specials:
  • Die zehn Plagen - eine wissenschaftliche Betrachtung (16:00 Min.)
  • Die Charaktere (7:00 Min.)
  • Die Location (5:03 Min.)
  • The Reaping: Die siebte Plage (1:07 Min.)
  • Hidden Feature (3:06 Min)
Die junge Wissenschaftlerin Katherine Winter (H. Swank) ist darauf spezialisiert religiöse Erscheinungen und kirchliche Wunder zu untersuchen und naturwissenschaftlich zu erklären. Aus diesem Grund erhält sie eines Tages den Auftrag die merkwürdigen Ereignisse in einem kleinen texanischen Ort zu untersuchen. Die Menschen dort sehen sich von Vorkommnissen bedroht, die verdächtig den 10 biblischen Plagen ähneln. Im Laufe ihrer Untersuchungen sieht sich Katherine mit weiteren unheimlichen Ereignissen konfrontiert. Nach und nach dringt sie immer tiefer in die bewegte Geschichte des kleinen Örtchens ein und sieht sich plötzlich gefangen in einem schrecklichen Alptraum, aus dem es weder für sie, noch für die Einwohner des Dorfes ein Entkommen zu geben scheint.
Der neueste Wurf aus der Produktionsschmiede Dark Castle der Produzenten Robert Zemeckis und Joel Silver. Waren die ersten Gehversuche wie Interner Link"House on Haunted Hill" oder "13 Geister" Remakes bekannter Gruselfilme und konnten einen recht guten Erfolg an der Kinokasse verbuchen, versuchte man mit Interner Link"Gothika" etwas Eigenständiges nach neuem Muster zu kreieren. Auch hier fand der Film sein Publikum, so dass man wieder ein neues Territorium betreten wollte. Nachdem das Remake zu Interner Link"House of Wax" ein richtiger Blockbuster wurde, wollte man wieder eine eigene Idee ins Rennen schicken. Wobei man die Geschichte als wirklich "eigen" auch wieder nicht sehen kann, basiert sie doch auf eine Buchvorlage von Brian Rousso.


Heraus kam "The Reaping", ein Okkultthriller in dem Oscar-Preisträgerin Hilary Swank die Hauptrolle der Wissenschaftlerin Katherine Winter spielt, die sich trotz ihres Theologiestudiums von Gott abgewendet hat, nachdem ihr ein familiärer Schicksalsschlag den Glauben genommen hat. Seit dieser Zeit ist es ihre Aufgabe, angebliche Wunder zu durchleuchten und zu enttarnen. Doch als sie eines Tages in das kleine Örtchen Haven in Louisiana gerufen wird, scheint eine Lösung der dortigen Ereignisse in weiter Ferne zu rücken. Scheinbar wiederholen sich hier die zehn alttestamentarischen Plagen, die Gott dem ägyptischen Pharao sandte damit dieser das Volk Israel aus der Sklaverei entließe. Allem Anschein nach liegt der Schlüssel in der zwölfjährigen Loren McConnell, deren Familie von den Dorfbewohnern bewusst gemieden wird, nachdem ihr Bruder tot aufgefunden wurde. Irgendetwas muss den Zorn Gottes auf sich gezogen haben, da immer mehr Plagen in Erfüllung gehen.


In Tradition von Interner Link"Das Omen", "Rosemaries Baby" oder "Das siebte Zeichen" befasst sich auch "The Reaping" mit dem okkulten, teils pseudoreligiösen Horrorfilm. Als Regisseur konnte Stephen Hopkins gewonnen werden, der ja im phantastischen Filmbereich kein Unbekannter mehr ist und passable Erfolge mit Interner Link"Predator 2" oder "Der Geist und die Dunkelheit" verbuchen konnte. Aufgrund eines erhöhten Budgets konnte man noch auf ein opulentes CGI-Effektwerk zurückgreifen, welches dem Film durch seine Thematik sehr gut zu Gesicht steht. Aber auch der Cast weiß durchgehend die Geschichte spannend rüberzubringen ohne auch nur einmal einen Durchhänger zu verschulden. Das gesamte Storykonzept reiht sich schlüssig aneinander und hält natürlich einen überraschenden Storytwist bereit. Sehr gut gefallen kann auch die Umgebung, in der der Film gedreht wurde und wirklich schön von Kameramann Peter Levy eingefangen wurde.
Dass der Hurrikane Kathrina den Film plagte und viel der vorhandenen Kulissen zerstörte ist unter den themenbezogenen Umständen schon ein eigenes kleines Mysterium. Oder die Crew war zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort, um es direkt zu sagen. Es ist aber auch einleuchtend, dass eigene Ideen sehr selten ausgearbeitet wurden und viel von oben genannten Vorbildern einfach nur neu verpackt wurden, was vielen Kritikern etwas aufstieß. Dennoch muss man Stephen Hopkins eingestehen, die zehn Plagen sinnvoll in eine spannende Geschichte gebettet zu haben, die keine unnötigen Längen zulässt und das Szenario zügig herunterfährt. Und das ist es auch, was dem Zuschauer Spaß macht beim Betrachten von "The Reaping" und zu einem eventuell schon zu kurzweiligen Vergnügen heranwachsen lässt.


Die Technik zeigt sich gerade im Bildbereich nicht unbedingt von ihrer besten Seite, was der recht schwachen Kompression zu verdanken ist, die unruhig ausgefallen ist und immer wieder Blockrauschen im Hintergrund präsentiert. Dies wird insbesondere bei Benutzern von Beamern direkt auffallen. Die Farbgebung hingegen kann mit ihren natürlichen und kräftigen Farben mehr als überzeugen. Auch der Kontrast hinterlässt einen guten Eindruck und verschluckt keine Details. In Traumsequenzen wirkt dieser gewollt etwas zu steil und neigt zu Überstrahlungen. Bei der Schärfe bewegt man sich ebenfalls auf einem angenehmen Pegel, der über eine gute Detailschärfe und eine saubere Konturenwiedergabe verfügt. Von Defekten oder Verschmutzungen ist der Transfer frei. Somit bekommt man zwar ein ordentliches Bild, doch wäre deutlich mehr drin gewesen.


Für den Tonbereich wurde aber eine ordentliche Abmischung getätigt, die den Begriff Dolby Digital 5.1 für sich ausnutzt und ein genussvolles Klangbild zaubert. Angefangen über direktionale Effekte, die das Geschehen direkt ins Wohnzimmer transferieren, bis zu einer ordentlichen Portion Dynamik, die den Subwoofer mit Bässen füttert, wenn es immer wieder zu Schockmomenten kommt. Hierbei wird zu keinem Zeitpunkt die Sprachwiedergabe in Mitleidenschaft gezogen, da durchweg eine homogene Abmischung stattfand. Genrebedingt darf man hier keinen Schlachtenepos erwarten, doch das Gebotene liegt weit über dem Durchschnitt. Im direkten Vergleich zum Originalton, der ebenfalls als 5.1-Abmischung seinen Weg auf die DVD gefunden hat, ist dieser einen kleinen Hauch klarer als sein deutscher Pendant. Dieser Unterschied ist aber eher marginal. Optional gibt es noch Untertitel in Englisch, Deutsch und für Hörgeschädigte.


Der Bonusbereich darf als klein aber fein betitelt werden. Nicht wie üblich gibt es Werbestatements sondern brauchbares Material, das die Filmthematik noch etwas genauer beleuchtet. So wird in der Dokumentation Die zehn Plagen - eine wissenschaftliche Betrachtung nochmals genau auf die alttestamentarischen Plagen eingegangen und versucht, sie wissenschaftlich zu widerlegen. Plausibel hört es sich dann an, aber ob es wirklich so war, wird man allerdings niemals herausfinden. Unter dem Punkt Die Charaktere werden die dargestellten Personen von ihren Darstellern erklärt und dem Zuschauer näher gebracht. Die Location gibt einen Überblick bezüglich der Suche einer geeigneten Kulisse und die Probleme, die Hurricane Kathrina der Produktion brachte bis hin zum Gedanken, den Dreh abzubrechen. Das sehr kurze Featurette The Reaping: Die siebte Plage beleuchtet die Heuschreckenplage wie sie Darsteller Idris Elba erlebte. Für alle Schatzsucher hat sich noch ein nettes Hidden Feature versteckt, welches sich zu suchen lohnt.


Abschließend sei nur zu sagen, dass man mit "The Reaping" nichts falsch machen kann und die DVD von Warner trotz kleinerem Bildmängel überzeugen kann.


Film+++++-
Bild++++--
Ton+++++-
Bonus++----


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News"The Reaping - Die Boten der Apokalypse"
"The Reaping" - der Mystery-Thriller kommt im September
Reaping - Die Boten der Apokalypse, The
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