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USA 2006
Originaltitel:Blood Diamond
Alternativtitel:Okavango
aka. Diamant de sang, Le
Länge:137:26 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Edward Zwick
Buch:Charles Leavitt, C. Gaby Mitchell
Kamera:Eduardo Serra
Musik:James Newton Howard
SFX:Clive Beard
Darsteller:Leonardo DiCaprio, Djimon Hounsou, Jennifer Connelly, Kagiso Kuypers, Arnold Vosloo, Antony Coleman, Benu Mabhena, Anointing Lukola, David Harewood, Basil Wallace, Jimi Mistry, Michael Sheen
Vertrieb:Warner
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:2,40:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 5.1
Sprache:Deutsch, Englisch
Untertitel:Deutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte
Verpackung:Steelbook
DVD-Start:25.05.2007 (Verleih) / 28.05.2007 (Kauf)
Specials:
DVD 1:
  • Audiokommentar vom Regisseur und Produzenten Edward Zwick
  • USA-Kinotrailer (1:58 Min.)
DVD 2:
  • Mahnende Worte der Hauptdarsteller (0:33 Min.)
  • Das Blut am Diamanten (50:19 Min.)
  • Die Rolle des Archer (8:35 Min.)
  • Journalismus an der Front (5:16 Min.)
  • Die Belagerung von Freetown (10:34 Min.)
  • Musikvideo "Shine on 'em" (2:48 Min.)
Vor dem Hintergrund des chaotischen Bürgerkriegs im Sierra Leone der 1990er-Jahre erzählt "Blood Diamond" vom Schicksal des Ex-Söldners Danny Archer (Leonardo DiCaprio) aus Simbabwe und des Mende-Fischers Solomon Vandy (Djimon Hounsou). Beide sind Afrikaner, aber ihre Herkunft und ihre Lebenssituation könnten nicht unterschiedlicher sein - bis sie durch die Umstände plötzlich eine gemeinsame Aufgabe haben: Sie wollen einen seltenen rosa Diamanten aufspüren, der ihr Leben verändern kann ... oder den Tod bringt. Solomon ist von seiner Familie getrennt und zur Arbeit auf den Diamantenfeldern gezwungen worden. Als er einen außergewöhnlichen Rohdiamanten entdeckt, versteckt er ihn unter großem persönlichen Risiko: Falls sein Diebstahl bemerkt wird, hat er sein Leben sofort verwirkt. Aber Solomon weiß natürlich, dass er mit dem Diamanten nicht nur seiner Frau und den Töchtern das Flüchtlingsschicksal ersparen, sondern auch seinen Sohn Dia vor dem noch schlimmeren Los als Kindersoldat bewahren könnte. Archer verdient seinen Lebensunterhalt, indem er Diamanten gegen Waffen tauscht. Als er wegen Schmuggelei im Gefängnis sitzt, erfährt er von Solomons Geheimnis. Einen solchen Diamanten findet man nur einmal im Leben - sein Gegenwert würde Archer die Flucht aus Afrika, aus dem Teufelskreis von Gewalt und Korruption ermöglichen, mit dem er sich bisher sehr gut arrangiert hat. Die idealistische amerikanische Journalistin Maddy Bowen (Jennifer Connelly) will in Sierra Leone zunächst nur herausfinden, in welchem Maße die Diamanten die Existenz der Menschen dort beeinflussen. Sie will die Machenschaften der Branchenbosse aufdecken, die nur ein Geschäftsprinzip anerkennen: Profit. Maddy hält sich an Archer, weil er ihr Insider-Informationen für ihren Artikel liefern kann. Doch bald begreift sie, dass er sie viel dringender braucht. Maddy hilft Archer und Solomon, das gefährliche Rebellengebiet zu durchqueren. Archer ist auf Solomon angewiesen, um an den unschätzbaren rosa Diamanten zu kommen, während Solomon einen viel wertvolleren Schatz sucht - seinen Sohn.
"It Will Cost You Everything"

Nun darf man Edward Zwick ("Courage Under Fire", "The Siege") wohl endgültig in Hollywoods erlauchten Kreis absolut fähiger Filmemacher zählen. Schon "The Last Samurai" war ein außergewöhnlich gut inszeniertes Abenteuer, doch mit "Blood Diamond" legt er gleich noch eine Schippe drauf und schafft nebenher noch das Unmögliche - mich als Leonardo DiCaprio-Hasser zu seinem Fan mutieren zu lassen. Für Hollywoods Verhältnisse nimmt der Film sich nicht nur einem relativ kontroversen Thema an, sondern fasst es auch in authentischen Bildern zusammen, die sich näher an der Realität orientieren, als man es allgemein wahrhaben möchte. Harter Tobak allemal, den Warners Marketingexperten dummerweise unbedingt ins Rennen um die begehrten Oscars pressen wollten und dabei ganz außer Acht ließen, dass Anfang Dezember, so kurz vor der besinnlichen Weihnachtszeit, die wenigsten Amerikaner mit so einer schwer verdaulichen Geschichte im Kino konfrontiert werden möchten.


Denn auf Autopilot kann man hier als Zuschauer nur schwerlich stellen, wenn Zwick auf seine unbeschönigende, direkte Art 1999 nach Sierra Leone reist, um sich mitten in die chaotischen Zustände dieses Landes zu stürzen. Es wird von einem Bürgerkrieg erschüttert, von Korruption ausgesaugt und die rivalisierenden Parteien finanzieren sich mit Diamantenschmuggel, wovon wiederum trotz Abkommen internationale Händler profitieren, die genügend Schlupflöcher kennen, um an die sogenannten Konfliktdiamanten zu kommen und den Absatzmarkt steuern. Im Grunde geht in diesem Land alles vor die Hunde, während gesellschaftliche Strukturen in sich zusammenfallen. Durch diese Wirren schlagen sich nicht nur der abgebrühte Ex-Söldner und Diamantenschmuggler Archer (Leonardo DiCaprio, "Titanic", Interner Link"The Departed") auf der Suche nach dem nächsten größten Klunker-Coup, sondern auch der Fischer Solomon Vandy (Djimon Hounsou, Interner Link"Gladiator", Interner Link"The Island"). Er sucht seinem Sohn, der von Milizen entführt wurde, die sein ganzes Dorf in einem grausamen Massaker niedermetzelten. Beide bilden eine Zweckgemeinschaft, denn sie sind aufeinander angewiesen. Archer will einen riesigen Blutdiamanten, den Solomon während seiner Zwangsarbeit in den Diamantfeldern verstecken konnte und der wiederum seinen Sohn wiederfinden. Zwischen beiden herrscht also ein Interessenkonflikt, der ein paar tolle, mit Emotionen geführte Dialoge mit sich bringt. Ergänzt werden sie später noch von der Reporterin Maddy Bowen (Jennifer Connelly, "Hulk", Interner Link"Dark Water"), die endlich auch einmal etwas bewegen und nicht nur über die Krisenherde berichten möchte. Da ist Archer der richtige Mann, weiß er doch nur zu genau über welche Umwege die Diamanten aus dem Land geschafft und mit falschen Herkunftspapieren ausgestattet werden.



Atemberaubend tolle Landschaftsaufnahmen gehen mit den rauen Bildern des Bürgerkriegs einher, dem die hilflosen Zivilisten zum Opfer fallen, ohne dass sie Wissen, was ihnen geschieht. Das Elend greift allerorten um sich, während die internationalen Hilfsorganisationen machtlos nur notdürftig eingreifen können. Amputationen und Verstümmelungen werden genauso hart und unbeschönigend gezeigt, wie die diversen Kriegsschauplätze während der Unruhen. Obwohl "Blood Diamond" trotz Überlänge nicht tiefer in die Thematik einsteigt, sondern sich seinen Trio und dessen Odyssee widmet, wird Zwicks Anliegen deutlich. Insbesondere die diversen, unmittelbaren Gräueltaten an der Bevölkerung gehen unter die Haut. Den Film als kritisch zu bezeichnen, wäre wohl zu viel des Guten, aber er macht seinen Standpunkt klar und zeigt viele Schauplätze und Situationen, die so explizit und grausam nicht mehr den Regeln des leicht konsumierbaren Popcorn-Kinos unterliegen. Die enthemmten Kindersoldaten sind immer wieder als bestes Beispiel zu nennen, wenn sie geradezu exstatisch Leichen schänden und wie irrsinnig durch die Straßen ziehen.


Dramatisch, packend und direkt sind die Schilderungen, sehr selbstsüchtig die Figuren und bisweilen unglaublich die Tatsachen. Besonders der charismatische Djimon Hounsou, an dem ich seit Jahren einen Narren gefressen habe und der hier endlich mal mehr von seinem Können zeigen darf, spielt als verzweifelter Vater ganz groß auf. DiCaprio steckt als abgebrühter Abenteurer mit zwei Gesichtern aber genauso wenig zurück wie Jennifer Connelly. Trotz des ständigen Fluchtszenarios bleiben für sie auch Momente für ruhige Dialoge, in denen sich die Figuren weiterentwickeln können und Zwick ihnen die nötige Tiefenzeichnung zugesteht. Besonders Archer macht einen Wandel durch. Arnold Vosloo (Interner Link"The Mummy", "Im Auftrag des Vatikans") kann man übrigens als seinen Ausbilder in einer Nebenrolle als skrupellosen Waffendealer und Söldner-Kommandanten übrigens kaum idealer besetzen.


Ob nun die extrem stark inszenierten Actionszenen (Kriegschaos in den Straßen, Helikopter-Angriff auf ein Diamantenfeld etc.), die auch kein Ridley Scott oder Steven Spielberg besser umsetzen hätte können, oder die beängstigend realistisch dargestellte Ausbildung von Kindersoldaten per Gehirnwäsche und Heroin, in "Blood Diamond" steckt viel diskussionswürdiger Stoff, dem man sich nach dem Kinobesuch sicherlich noch einmal in Ruhe auf der Zunge zergehen lassen sollte, um im Stillen darüber nachzudenken. Keineswegs etwas, was viele Hollywood-Blockbuster momentan von sich behaupten können. Trotz Überlänge behält der Film seinen Schwung bei und hält das Versprechen des starken Trailers.
Zum Schluss löst sich der Plot zwar etwas zu enthusiastisch auf, wirklich schmälern tut dies den wirklich positiven Gesamteindruck aber nicht. Bis dahin bleibt die Geschichte aber sehr spannend, fiebert man mit den Protagonisten und hofft, dass auch ja jeder mit heiler Haut davon kommt. Nicht alle schaffen es. Darunter sind auch Charaktere, die man sonst nicht auf der Rechnung hat. Auf welchen Irrsinn sie dabei stoßen, werde ich hier nicht weiter erläutern. Man kann sich über kein Schicksal gewiss sein und sowieso keine Minuten sicher fühlen. Jeder der Drei hat seine Wünsche und Sehnsüchte, nur mit der Erfüllung ist das eben so eine Sache. Damit einher geht ständig der Anspruch mehr als unterhalten zu wollen. Sein Anliegen als Unterhaltungsfilm so effektiv zu verpacken, gelingt wenigen Filmen so gut wie "Blood Diamond" und er hat viel zu sagen. Von internationalen Diamantenhändlern bis zur dortigen Regierung bekommt jeder sein Fett weg.


"That diamond is my ticket out of this God forsaken continent." - Archer

Wir wissen nicht warum, aber auch "Blood Diamond" bietet eine für Blockbusterverhältnisse inakzeptable Bildqualität. Wie auch schon bei den letzten Warner-Veröffentlichungen Interner Link"Wicker Man", Interner Link"Prestige" und Interner Link"The Departed" arbeitet die Kompression alles andere als gut und über die gesamte Laufzeit des Films ist ein leichtes, aber stetig vorhandenes Blockrauschen auszumachen. Dies geht wiederum deutlich zu Lasten der Schärfe, welche kaum wirklich gute Werte in puncto Detail- und Tiefenschärfe abliefert. Selbst in Nahaufnahmen ist die Schärfe gerade mal als angenehm zu betiteln, was für einen Film älteren Kalibers durchaus akzeptabel ist. "Blood Diamond" hingegen ist aber ein Film aus dem Jahre 2007 und da haben wir schon ganz andere Vorstellungen eines guten Transfers. Nun kann aber zumindest die Kantenschärfe in den Halbtotalen noch überzeugen, Weitwinkelaufnahmen hingegen müssen sich einem noch extremeren Blockrauschen beugen. Zumindest der Kontrast, meist steil gewählt, kann durchweg überzeugen und liefert trotz den typischen Stilmitteln stets gute Werte ab und der ordentliche Schwarzwert sorgt dafür, dass das Bild über weite Strecken trotz der mangelnden Kompression noch angenehm und recht plastisch wirkt. Nur in die Tiefe dürfen wir halt nicht gehen, da hat "Blood Diamond" keine Chance mehr. Die Farben wirken zudem sehr kräftig und satt und Defekte oder anderweitige Verunreinigungen sind nicht auszumachen. Lediglich leichte Bewegungsunschärfen in Kameraschwenks sind hierbei auszumachen. Wir sind uns aber sicher, dass Warner mit der HD-DVD liebevoller umgehen wird. Leider nur 4 Punkte.
Soundtechnisch macht man seitens Warner allerdings nur wenig falsch. Die Actionsequenzen überzeugen durch eine sehr dynamische und kraftvolle Abmischung, welche aus allen Kanälen wiedergegeben wird und für ein wohliges "Mittendrin"-Gefühl sorgt. Hier fliegen uns die Kugeln um die Ohren, die Explosionen sorgen für einen ordentlichen Tiefenbass. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass "Blood Diamond" ein Kriegsdrama ist, somit fallen die Actionszenen nicht so dominant aus wie in anderen Filmen. Schlussendlich können wir aber wirklich zufrieden sein. Auch der Rest des Soundmixes kann durchweg überzeugen und so bekommen wir neben einer homogenen und klaren Sprachwiedergabe, stets saubere und gut platzierte Umgebungsgeräusche präsentiert, welche die Atmosphäre des Filmes passend untermauern. Auch der Score wird sehr dynamisch und sauber wiedergegeben und unterstützt das räumlich Klangbild in allen Belangen. Insgesamt also ein gelungener Mix, der in puncto Soundmix zwar etwas präziser hätte ausfallen dürfen, jedoch für ein Kriegdrama wirklich gute Werte abliefert. Der englische Mix unterscheidet sich nicht sonderlich von der deutschen Fassung, wobei die deutsche Version deutlich kräftiger ausgefallen ist. Die englische bietet jedoch die etwas natürlichere Sprachwiedergabe.


Die limitierte Doppel-DVD im stylischen Steelbook warten neben dem Original-Kinotrailer mit einem sehr informativen und aufschlussreichen Audiokommentar des Regisseurs auf. Leider spendiert uns Warner keine deutschen Untertitel für den Kommentar. Die DVD-Menüs sind nicht mehr als ein paar Standbilder und auch Musikuntermalung finden wir nur im Hauptmenü. Die restlichen Extras wurden aus Platzgründen auf die zweite DVD gelegt. Doch bevor wir in das Hauptmenü gelangen, geben uns die Hauptdarsteller noch ein paar mahnende Worte mit auf den Weg, welche von Bildern farbiger Kriegsopfer und hungrigen Menschen untermauert werden. Die erste, knapp 50minütige Dokumentation heißt "Das Blut der Diamanten" und beschäftigt sich überwiegend mit dem Diamantenschmuggel in Afrika. Anders als erwartet ist diese Dokumentation wirklich sehr informativ und gewährt uns einen sehr intensiven Einblick in den Kimberly-Prozess, bei dem viele Schürfer und Beamte zu Wort kommen und zeigt, wie der afrikanische Journalist Sorious Samura in Afrika umherfährt und schließlich sogar selbst versucht, einen Diamanten zu schmuggeln, um ihn in New York zu verkaufen. In "Die Rolle des Archers" erfahren wir in knapp 9 Minuten mehr über die von Leonardo DiCaprio verkörperte Rolle des Archer, sowie seinen Erfahrungen bei der Vorbereitung und Darstellung der Rolle.
In "Journalismus an der Front" bekommen wir 5 Minuten lang Hintergrundinformationen zum Thema Kriegsjournalismus, wobei dabei auch Jennifer Connelly zu Wort kommt. Ingesamt viel zu kurz, dafür bekommen wir neben Filmausschnitten auch ein paar Aufnahmen vom Set zu sehen. Das letzte Featurette heißt "Die Belagerung von Freetown" zeigt uns einen schönen Einblick in Dreharbeiten der Freetown-Sequenz. Unterlegt wird das ganze mit zahlreichen Interviews. Mit 10 Minuten aber ebenfalls etwas zu kurz. Abgerundet wird das Bonusmaterial mit einem Videoclip von NAS. Bis auf den Regiekommentar, den Videoclip und den Trailer ließ Warner sämtliche Extras deutsch untertiteln.


Edward Zwick liefert mit "Blood Diamond" seinen bis dato besten Film ab. Das hochspannende und actionreiche Abenteuer fräst sich mit seinen erschütternd realistischen Bildern nachhaltig ins Langzeitgedächtnis ein. Besser hätte man das Drehbuch nicht umsetzen können. Die starken Darsteller geben zudem ihr Bestens und auch wenn der Ausgang es sich schließlich etwas zu einfach macht und das Happy End sucht, kommt man kaum darum herum "Blood Diamond" als einen extrem mitreißenden Abenteuerfilm aus Hollywood zu bezeichnen, der sein ambitioniertes Anliegen, auf Missstände hinzuweisen, nicht aus den Augen verliert und trotzdem nicht ständig den moralischen Zeigefinger erhebt. Nicht unbedingt tiefgründig, aber zumindest nachdenklich stimmend. Die DVD Special Edition ist zumindest im Bild recht enttäuschend ausgefallen und lässt wieder einmal darauf schließen, dass Warner ihre HD-Formate pushen wollen. Dafür reißt der hervorragende Audiokommentar und die 50minütige Dokumentation wieder einiges raus, wobei wir gerne ein richtiges Making of zum Film gehabt hätten. Wer auf Extras verzichten kann, darf auch ruhig zur Single-Disc im KeepCase greifen.


Film+++++-
Bild++++--
Ton+++++-
Bonus+++---


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News"Blood Diamond" als Limited Edition
IMDb.com OFDb.de



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