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UK, IL 1991
Originaltitel:Cover-Up
Alternativtitel:Cover-Up: Rescate
aka. Envoye Special: Cover Up
Länge:87:51 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Manny Coto
Buch:William Tannen
Kamera:David Gurfinkel
Musik:Bruno Louchouarn
SFX:John Gant
Darsteller:Dolph Lundgren, Louis Gossett Jr., Lisa Berkely, John Finn, Gil Koppel, Howard Rypp, Ofer Lehavi, Zadok Zarum, Oren Neeman, Bruce Daniel Diker, Danny Friedman, Barry Langford, Sharon Hacohen, Matti Seri, Jonathan Dominitz
Vertrieb:Starlight Film
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:1.78:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 5.1 splitted Upmix (nur dt.), Dolby Digital 2.0
Sprache:Deutsch, Englisch
Untertitel:-
Specials:
  • Deutscher Trailer (1:56 Min.)
  • Englischer Trailer (1:51 Min.)
  • Bildergalerie (58 Bilder)
  • Artworkgalerie (15 Bilder)
  • Filmografie Dolph Lundgren
  • Filmografie Louis Gossett Jr.
  • Filmografie Lisa Berkely
  • Filmografie Manny Coto, Regie
  • Produktionsnotizen
  • Trailershow:
    • Kurt & Courtney (2:07 Min.)
    • Daniel der Zauberer (1:19 Min.)
    • Hatschipuh (1:49 Min.)
    • Made of Steel (2:13 in.)
    • Walhalla (3:13 Min.)
Der Journalist Mike Anderson (Dolph Lundgren) wird von seiner Zeitung nach Israel entsandt, um über Terroranschläge auf den dortigen Marinestützpunkt der USA zu berichten. Während seiner komplizierten und gefährlichen Nachforschungen stellt er fest, dass die amerikanische Botschaft wichtige Informationen geheimhält und absichtlich den wahren Sachverhalt verschleiert.
Dieses Wissen bringt Anderson in höchste Lebensgefahr. Es beginnt ein Kampf gegen einen unbekannten und sehr mächtigen Gegner ...
"Wenn der Film dich nicht tötet ...

Untypisch negativ ragt dieser zähe Thriller Anfang der Neunziger aus der Lundgren-Filmografie heraus. Der damalige Garant für knallharte und kurzweilige Action versuchte sich hier mal etwas abseits seines Images in einem spannungsfreien 08/15-Thriller des relativ unbeschriebenen Blatts Manny Coto (Interner Link"Dr. Giggles", "Star Kid"). Hinter der Kamera stand hier übrigens Cannons Fachmann David Gurfinkel ("Revenge of the Ninja", Interner Link"The Delta Force"), während der sich inzwischen mehr schlecht ("Shark Attack", Interner Link"Derailed") als recht ("Blood of the Innocent") bei Nu Image als Regisseur anheuernde Bob Misiorowski produzierte.
Lundgren (Interner Link"Men of War", Interner Link"Silent Trigger) gibt hier den ehemaligen Soldaten und inzwischen zum Journalisten umgeschulten Mike Anderson, der nach einem Attentat auf einen amerikanischen Militärstützpunkt der offiziellen Stellungsnahme, dass die Terrorgruppe "Black October" dahintersteckt, nicht so recht Glauben schenken möchte und deshalb auf eigene Faust recherchiert. Praktischerweise ist die Pressesprecherin Susan Clifford (Lisa Berkely) der Botschaft eine ehemalige Matratze (oder Mätresse) von ihm und der ehemalige Militärkumpel Jeff Cooper (John Finn, Interner Link"Cliffhanger", "The Hunted") ein dufter Typ, der mit den geheimsten Geheimnissen herausrückt. Bald weiß er, was wir ohnehin schon wissen: Da wurde, wie Nicolas Cage es einmal so passend formulierte, "scheißgefährliches Zeug" gestohlen, das umgehend auch Anwendung bei ein paar Marines findet.



Nun ist "Cover Up" mit Abzug von Vor- und Abspann aber gerade mal knapp über 80 Minuten lang und diese bahnbrechenden Erkenntnisse werden dem Zuschauer auf dem Tablett serviert. Die Spannung fällt damit flach. Außer ein paar handelsüblicher Autoexplosionen (wohl so eine Art Hobby unter Israels Extremisten) und einer maximal soliden Verfolgungsjagd fällt Action nicht ab. Louis Gossett Jr. ("An Officer and a Gentleman", "Iron Eagle") klaut als lokaler C.I.A.-Schergenchef dem hier wirklich sehr tumb agierenden Lundgren die Butter vom Brot, weil er mit ihm schon von früher her nicht grün ist und die Affäre am liebsten unter den Teppich kehren möchte. Wirklich etwas zu recherchieren gibt es für den Zigarre rauchenden Muskelprotz nicht, dafür darf er aber wieder mit Susan ins Bett hüpfen und sich später mit dem sich lange im Hintergrund aufhaltenden Drahtzieher möbeln - denn der hat ganz Großes mit dem Gas in der Stadt vor. Insofern ist "Cover Up" schon gelungen, denn diese Person würde man wohl als letzten hinter der Sache vermuten. Dabei muss man jedoch auch feststellen, dass Coto völlig vergessen hat mal falsche Fährten zu legen und beispielsweise so ein paar fanatische Turbanträger beim Ami-Haten zu filmen.

"... die DVD wird es tun!

Leider macht der anamorphe Transfer keinen sonderlich guten Eindruck, was zum einen an dem recht matschigen und überwiegend unscharfen Bild liegt, sowie an dem sehr hart gewählten Kontrast, welcher in hellen Sequenzen deutlich überstrahlt und in dunklen Flächen nötige Details missen lässt. Die Farbgebung ist ebenfalls nur als ausreichend zu bezeichnen, wirkt nicht sonderlich natürlich und lässt Gesichter zu knallig erscheinen. Über die Schärfe haben wir ja oben bereits etwas geschrieben und es ist lediglich der Nachschärfung zu verdanken, dass uns hier kein Einheitsbrei geboten wird. Somit erscheinen die Konturen meist recht sauber und Bildrauschen ist auch nicht auszumachen. Dafür aber eine extreme Anzahl von Blockbildung im Hintergrund und auch Defekte und Verschmutzungen sind konstant zu erkennen, obgleich sie sich im Vergleich zur Blockbildung im Rahmen halten. Auch der Bildstand ist sehr unruhig ausgefallen.


Kommen wir nun zum Ton. Bitte tut euch hierbei selbst einen Gefallen und schaltet von dem Dolby Digital 5.1 splitted Mix direkt auf die deutsche Stereospur. Diese klingt deutlich besser und bietet eine ordentliche Wiedergabe aus dem Frontbereich. Beim Upmix hingegen wurden nur der Frontkanal auf die Rears gelegt und das in gleichen Maßen. Dies hört sich nicht nur grausam an, sonder verfehlt auch gänzlich seine Wirkung. Im Vergleich zur deutschen Stereospur, welche ohne Verzerrungen und Tonstörungen auskommt, kann der englische Track leider nicht mithalten. Die komplette Front klingt etwas dumpfer und die Dialoge wirken leiser, obgleich sie sich etwas besser ins restliche Umfeld integrieren. Da "Cover Up" damals erheblich geschnitten war, liegen die geschnittenen Szenen im Original mit hinzuschaltbaren deutschen Untertiteln vor.
Das DVD-Menü ist leider recht einfallslos ausgefallen und die Extras beschränken sich auf Texttafeln mit Filmografien und Produktionsnotizen, sowie eine Artwork- und Bildergalerie, den deutschen und englischen Trailer, sowie eine Trailershow.



"Cover Up" ist langweilig, actionarm und nur etwas für die, die alles vom blonden Hünen brauchen. Gemessen an dem, was er zur damaligen Zeit sonst so auf die Beine gestellt hast, ist das hier jedenfalls eine Enttäuschung. Der Film hätte mit einem Gespür für Spannung seitens Coto und besseren Darstellern vielleicht funktionieren können, doch da dem nicht so war, bleibt hier nur der untere Durchschnitt. Und auch die DVD aus dem Hause Starlight Film ist alles anderes als ansprechend ausgefallen. Neben einem unnötigen Dolby Digital 5.1 Upmix, ist es vor allem der mangelhafte Bildqualität zu verdanken, dass die DVD schlussendlich so schlecht abschneidet. Auch wenn es sie hierbei um einen B-Actioner handelt, aber von einem knapp 16 Jahre alten Film hätten wir etwas mehr erwartet. Naja, wenigstens liegt er uns in der völlig ungekürzten Fassung vor.


Film++----
Bild++----
Ton++----
Bonus+-----


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Cover Up
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