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USA 2005
Originaltitel:Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith
Länge:134:22 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:George Lucas
Buch:George Lucas
Kamera:David Tattersall
Musik:John Williams
SFX:Industrial Light & Magic
Darsteller:Ewan McGregor, Natalie Portman, Hayden Christensen, Ian McDiarmid, Samuel L. Jackson, Jimmy Smits, Anthony Daniels, Christopher Lee, Keisha Castle-Hughes, Silas Carson, Jay Laga'aia, Bruce Spence, Wayne Pygram, Temuera Morrison, David Bowers, Oliver Ford Davies, Ahmed Best, Rohan Nichol, Jeremy Bulloch, Amanda Lucas, Kenny Baker, Matt Sloan, Peter Mayhew, Rebecca Jackson Mendoza
Vertrieb:20th Century Fox
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:2.40:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 5.1 EX
Sprache:Deutsch, Englisch
Untertitel:Deutsch, Englisch, Türkisch
Specials:
Film-DVD
  • Kommentar von George Lucas, Rick McCallum , Rob Coleman , John Knoll und Roger Guyett
  • THX Optimizer
  • Hidden Featurette
  • Weblink: Star Wars.com
Bonus-DVD
  • Dokumentationen und Featurettes:
    • Alles echt : Die Stunts aus Episode III (11:05 Min.)
    • Innerhalb einer Minute: Making of Episode III (78:33 Min.)
    • Der Auserwählte (14:40 Min.)
  • 6 Nicht verwendete Szenen [optional mit Kommentar] (9:52 Min.):
    • Grievous erschlägt einen Jedi:Flucht vor dem General
    • Aufruhr im Senat
    • Aufkeimen der Rebellion
    • Opposition gegen den Kanzler
    • Ein Plan um die Jedi zu vernichten?
    • Exi auf Dagobah
  • Trailer und TV-Spots:
    • Nostalgie-Teaser (1:37 Min.)
    • Epischer Trailer (2:20 Min.)
    • Musikvideo "A Hero Falls" (3:33 Min.)
    • TV-Spot 01: Jedi-Action [Kids] (0:30 Min.)
    • TV-Spot 02: Jedi-Vereinigung (0:30 Min.)
    • TV-Spot 03: Showdown (0:30 Min.)
    • TV-Spot 04: Beschützer (0:30 Min.)
    • TV-Spot 05: Versuchung (0:30 Min.)
    • TV-Spot 06: Feier (0:31 Min.)
    • TV-Spot 07: Brüder (0:30 Min.)
    • TV-Spot 08: Epischer Tragödie (0:59 Min.)
    • TV-Spot 09: Teaser-Zusammenschnitt (0:30 Min.)
    • TV-Spot 10: Trailer-Zusammenschnitt (0:31 Min.)
    • TV-Spot 11: Die Dunkle Seite Bricht durch (0:30 Min.)
    • TV-Spot 12: Tragödie (0:30 Min.)
    • TV-Spot 13: Sith Happens (0:16 Min.)
    • TV-Spot 14: Jedi-Action (0:31 Min.)
    • TV-Spot 15: Rückblick (0:30 Min.)
  • Web-Dokumentation:
    • Zwei Welten, ein Film (5:29 Min)
    • ... eine Welt, zwei Filme (5:42 Min.)
    • Wir tun immer noch ein wenig (5:34 Min.)
    • Die Entstehung von General Grievous (5:40 Min.)
    • Diese Waffe ist dein Leben (6:24 Min.)
    • Video-Dorf (6:34 Min.)
    • Epische Gestaltung eines sich ausweitenden Universums (5:43 Min.)
    • C-3PO:Sein großer Moment (7:04 Min.)
    • Einstreuungen und Nachdrehs (6:18 Min.)
    • Obi-Wan werden (7:43 Min.)
    • Die Wookiees sind zurück (5:58 Min.)
    • B-107 Das Leben eines HD-Bands (4:49 Min.)
    • Die Kreaturen aus Episode III (7:14 Min.)
    • Unendlich Eindrucksvoll: Die Musik aus Episode III (8:43 Min.)
    • Sidious werden (7:09 Min.)
  • Videogames und Fotogalerien:
    • Star Wars Battlefront II : XBOX Game Demo
    • Star Wars Battlefront II : Trailer (2:06 Min.)
    • Star Wars Empire at War : Game Trailer (2:19 Min.)
    • Exklusive Produktionsfotos (105 Bilder)
    • Einteilige Plakate (20 Bilder)
    • Straßen-Werbekampange (7 Bilder)
  • Weblink: Star Wars.com
Nach drei Jahren nähern sich die Klonkriege endlich dem Ende. Um die Separatisten endgültig zu besiegen, soll Obi-Wan Kenobi ihren Anführer General Grevious und Count Dooku ihrer gerechten Strafe zuführen. Gleichzeitig wächst die Macht der Republik und ihres Kanzlers Palpatine, der den Verbund zum mächtigen Imperium werden lässt und Anakin Skywalker mit der dunklen Seite der Macht in Versuchung führt.
Ohne Zweifel ist Darth Vader nicht nur irgendein Bösewicht, sondern wahrscheinlich der bekannteste Spielverderber der Filmgeschichte. Von welcher Bedeutung seine Präsenz für die Wirkung der "Star Wars"- Filme ist, zeigt uns nun "Episode III: Die Rache der Sith", der nach zwei etwas schwächeren, aber keinesfalls schlechten Episoden dort anknüpft, wo George Lucas 1976 sein Imperium begann. Die dritte Episode erzählt nun endgültig den Übergang des einstigen Padawans Anakin Skywalker zum dunklen Sith-Lord Vader, den das Publikum aus den drei Klassikern Interner Link"Episode IV: Eine Neue Hoffnung", Interner Link"Episode V: Das Imperium schlägt zurück" und Interner Link"Episode VI: Die Rückkehr der Jedi-Ritter" kennt. Kritiker und Fans weltweit zeigten sich 1999 und 2002 mehr oder weniger entrüstet über die zwei neuen Prequel-Episoden Interner Link"Die Dunkle Bedrohung" und Interner Link"Angriff der Klonkrieger", obwohl die Filme von technisch herausragender Qualität waren. Vorwürfe, die von "zu wenig Charme", über "zu kindlich" oder "zu glatt" reichten, kamen unreflektiert aus allen Ecken, ohne jedoch zu bedenken, dass die Prequel-Trilogie vor der Übernahme der Galaxis durch das Sith-Imperium spielt und somit eine relativ heile und "saubere", also schlicht ausgedrückt weniger angestaubte, Optik besitzt als die Ur-Trilogie und nicht zuletzt auch deshalb mit kindlichen Figuren á la Watto aufwartete, um den späteren Kontrast zur diktatorischen Imperiumspolitik zu verschärfen. Wirklich konstruktive Kritik wie das schwache Drehbuch von "Episode II" kam da eher seltener und wich blinden Verbalverhöhnungen des Großteils der Anhänger.



Mit "Episode III" dürfte George Lucas aber auch die skeptischen Fans versöhnen, denn der letzte Teil der Saga liefert atemberaubendes Kino von technischen Suggestionen, die im modernen Kino ihresgleichen suchen. Zunächst wäre Hayden Christensen ("Das Haus am Meer") zu nennen, ein anfangs zu recht skeptisch betrachteter Darsteller für Darth Vader, der die Rolle allerdings intensiv und äußerst glaubwürdig umsetzt, in bestimmten Momenten gar eine Präsenz von dämonischer Gleichheit heraufbeschwört. Als Gegenpol überzeugen Ewan McGregor (Interner Link"Die Insel") als ein würdiger Obi-Wan (immerhin tritt er in die Fußstapfen von Kinolegende Sir Alec Guinnes) und Ian McDiarmid (Interner Link"Sleepy Hollow") als Kanzler Palpatine, der in einer der eindrucksvollsten Szenen des Kinojahres 2005 seine andere Identität, die des Imperators, enthüllt. Lucas' größte Schwächen, Dramaturgie und Dialoge, scheinen dabei nahezu überwunden. Letzterem macht allerdings die unverschämte, grauenhafte deutsche Synchronisation einen Strich durch die Rechnung, sodass abermals davor gewarnt werden muss. Inhaltlich ist "Die Rache der Sith" ohnehin der wichtigste aller "Star Wars"-Teile, da hier jegliche Grundlagen für die weiteren (natürlich nach wie vor besten) Filme der Reihe gelegt werden: Anakins Übergang zur dunklen Seite der Macht, die Geburt von Luke Skywalker und Leia Organa, sowie die beinahe Ausmerzung der Jedi-Ritter. Neu und bislang ungleich weniger konnotativ herausgearbeitet wurde die politische Seite des Stoffes, die hier nicht unsinniger Phrasendrescherei gleicht. Sicherlich ist bereits in den zu vorigen Episoden das Imperium ein sinnbildliches Element diktatorischer Machtstrukturen, doch rückt dieser Aspekt erstmals ins Zentrum eines "Star Wars"-Films, wenn der Übergang aus der Republik in das Imperium an subtile Machtergreifungsszenarien der Wirklichkeit erinnert. Assoziative Bilder gestalten eindrucksvoller denn je den politischen Kontext der Filme.



Technisch ist "Episode III" sowohl beim Ton, als auch den visuellen Effekten ein weiterer Beweis, dass Lucas als Begründer des digitalen Kinos im Vergleich zu seinen Kollegen die Nase weit vorn hat. So erzeugt die Mischung aus inhaltlicher Geschlossenheit ("Episode III" als Zwischenstück der Ur- und Prequel-Trilogie) und technischer Perfektion eine überwältigende Wirkung, der man sich auch als Nicht-Fan nur schwer entziehen kann, gerade weil der Film auch in emotionaler Hinsicht an die alten Filme, speziell "Die Rückkehr der Jedi-Ritter", anknüpft.



"... ein beachtlicher Bildtransfer und ein Genuss für Audiophile Ohren.."

Nicht nur für George Lucas bedeutet ein neues "Star Wars"-Produkt klingelnde Kassen und ein weiteres Umsatzplus auf seinem überfüllten Geschäftskonto, nein Das DVD-Menü auch der Einzelhandel erfreute sich bisher an den Gewinn bringenden Verkäufen verschiedener Merchandising-Artikel. Aber auch der DVD Markt boomte und ob es die ersten beiden Teile der neuen Trilogie, oder aber die klassische Trilogie-Box war, die Fans und Sammler kaufen alles und scheinen dabei nicht einmal auf den Preis zu achten.
Galten die letzten beiden "Star Wars"-DVDs mit ihren Preisen zwischen 24 und 28 Euro als recht teuer, aber preislich stabil, dachten sich die großen Märkte wie Saturn und Media Markt, man kann gleich zum Start schon einmal den Preis kaputt machen und bewarben "Episode III" für schlappe 16,90 Euro. Dies sorgte für Freude bei den Schnäppchenjägern, aber auf der anderen Seite auch für Frust bei Händlern und auch die DVD-Liebhaber füllten sich reichlich veräppelt, in anbetracht des schnellen Preisverfalls. Warum auch Geld verdienen, wenn das Geld ausgeben genauso viel Spaß macht? Mittlerweile ist die Preisspanne bei den DVDs sehr unterschiedlich und wir reden hier von 13 - 26 Euro für die Doppel-DVD. Aber im Gegensatz zu vielen andern überteuerten DVD-Veröffentlichungen gehört das Doppelpack von "Episode III" zu den wohl besten DVDs des letzten Jahres und bleibt jeden Cent wert.

Ausgeliefert als Doppel-Amaray passt sich "Episode III" den ersten beiden DVDs an und steht beiden inhaltlich in nichts nach. Zu allererst sei das anamorph codierte und in Dolby Digital 5.1 abgemischte, toll animierte DVD-Menü erwähnt, welches wie auch schon bei den Vorgängern eine Mischung aus Standbild und Filmsequenzen ist. Auch der THX Optimizer findet wieder den Weg auf diesen Silberling und soll dem Zuschauer helfen sein Heimkino für "Episode III" perfekt zu konfigurieren.

Das DVD-Menü  


Wichtiger aber als ein ansprechendes Menü und andere Spielereien dürfte ohne Zweifel die eigene Bildqualität sein, auf die jeder "Star Was"-Fan großen Wert legen dürfte. Keine Frage, der anamorphe Bildtransfer hinterlässt wirklich einen hervorragenden Eindruck und schlendert nur ganz haarscharf an der Referenzklasse vorbei.
Nein, wir betreiben hierbei keine Erbsenzählerei, wie es einige zu vermuten meinen, sondern werden euch Fakten auf den Tisch legen und mit Sicherheit nichts schönreden, wo es nichts schön zu reden gibt.
Dass George Lucas sich nach "Episode I" entschieden hat die beiden Nachfolger komplett digital zu drehen, dürfte weitgehend bekannt sein und dementsprechend sauber ist auch der uns vorliegenden Transfer. Besser noch als bei "Episode II" überzeugt das Bild abermals durch satte und stets kräftige Farben und einen hervorragenden Rise from the Grave Kontrast, der zu keinem Zeitpunkt Details verschluckt oder irgendwie unausgewogen wirkt. Schmutz und Verunreinigungen sind Dank digitaler Aufnahmetechnik Fremdwörter und die Kompressionen arbeiten ebenfalls sauber und unauffällig. Blockrauschen finden wir hier nur in den seltensten Fällen und ist dann auch sowas von dezent ausgefallen, dass es kaum der Rede wert ist. Einziges Manko ist die Detailschärfe, welche aufgrund des Zusammenspiels von Real- und CGI-Aufnahmen durch den Einsatz von Weichzeichnern nicht immer so optimal erscheint, wie man es gerne hätte. Keine Frage, die Bildschärfe ist wirklich toll geworden und der gesamte Transfer wirkt sehr detailfreudig und knackig Scharf. Jedoch wirken viele Szenen einfach nicht Scharf genug und wurden absichtlich etwas Weicher gehalten, damit der unterschied zwischen den Schauspielern und der CGI-Umgebung nicht allzu stark heraus sticht. Das Resultat ist, dass z.B. Aufnahmen von Gesichtern nicht so porentief scharf sind, wie man es von anderen Filmen her kennt. Jedoch sind wir bereits mit dem vorliegenden Schärfeverhalten sehr zufrieden, obgleich hier auch ohne HDTV deutlich mehr möglich gewesen wäre.
Schlussendlich bleibt also nur zu sagen, dass wir es mit einem wirklich beachtlichen Transfer zu tun haben, der frei von Defekten und Kompressionsfehlern ist, nicht nachzieht und einen sehr sauberen Bildstand aufweißt. Lediglich leichtes Bildrauschen ist hin und wieder im Hintergrund zu erkennen, sollte aber ebenfalls kaum wirklich störend auffallen.



Die Stuntarbeiten  Die Stuntarbeiten


Soundtechnisch erwarten Audiophile wieder großes und sie werden nicht enttäuscht. Was uns hier an "Karacho" geboten wird, sucht seinesgleichen und allein die Anfangsschlacht wartet bereits mit solch einem intensiven Bass und wunderbaren Surroundeffekten auf, dass man nicht umhin kommt, die Nachbarn zu warnen oder gleich mit einzuladen.
Allerdings konnte gerade die Anfangssequenz, welche im weiteren Verlauf des Filmes in dieser Intensivität nicht mehr getoppt wird, nicht bei allen Fans so überzeugen und es wurden Rufe laut, dass man hier und da noch mehr direktionale Effekte und insgesamt ein etwas präziseres Klangbild hätte zaubern können. Damit haben sie natürlich nicht ganz Unrecht, denn alles geht immer irgendwie besser, aber im Falle von "Episode III" wird eine Verbesserung schon recht schwierig. Selten haben wir solch eine dynamische und ausgewogene Abmischung zu hören bekommen, wie bei "Episode III". Selten wurde ein EX-Kanal so ausgiebig genutzt wie in "Episode III". Die Rears sind nahezu ständig im Einsatz, egal ob Umgebungsgeräusche oder Soundgewitter bei Actionsequenzen und Weltraumschlachten, irgendetwas ertönt immer aus den hinteren Kanälen und selbst der Score von John Williams wurde sauber und harmonisch in das Geschehen integriert und passt sich somit perfekt der restlichen Soundkulisse an. Bei den ganzen brachialen Basseinsätzen, direktionalen Surroundeffekten und einer perfekt abgestimmten 5.1-EX-Kulissen darf die Dialogwiedergabe natürlich nicht zu kurz kommen. Und in der Tat, hier ist ebenfalls alles so wie es sein sollte und man spendiert uns eine klare und deutliche Sprachwiedergabe. Dafür gibt es von uns dann auch ganz klar die Höchstnote, denn so und nicht anders sollte sich Heimkino anhören.





Nun werfen wir einmal einen Blick auf das Zusatzmaterial, welches bis auf den Audiokommentar komplett auf eine Bonus-DVD ausgelagert wurde. Der Kommentar wird diesmal von George Lucas, Rick McCallum (Produzent), Rob Coleman, John Knoll (Special FX), sowie Roger Guyett gesprochen und ist unheimlich informativ ausgefallen. Angefangen mit Hintergrundinformationen über Anekdoten vom Dreh ist alles dabei was das Fanherz begehrt. Das schönste ist, dass der komplette Kommentar optional deutsch untertitelt wurde.
Doch kommen wir nun zum eigentlichen Bonusmaterial, welches in verschiedene Bereiche aufgeteilt wurde. Den Anfang macht der Punkt: "Dokumentationen und Featurettes". Dort finden wir drei Dokumentationen bzw. Featurettes. Zum einen die knapp elf Minuten lange Doku "Alles echt: Die Stuns aus EPISODE III", bei der wir mehr über Kampfsequenzen erfahren. Kommentiert vom Stunt Coordinator Nick Gilard, bekommen wir einen sehr ausführlichen Einblick in die Stuntsarbeiten und Laserschwert-Proben geboten und erfahren dabei nicht nur, dass z.B. die meisten Stunts von den Darstellern selbst gemacht wurden, sondern auch, dass die Gesichter der Stuntmänner digital an denen der Schauspieler angepasst wurden, womit ganz andere Möglichkeiten der Umsetzung der Stunts möglich waren. Noch informativer wird es bei der knapp 80minütigen Dokumentation "Innerhalb einer Minute: Making Of Episode III", welcher auf die Entstehung des Filmes eingeht und den kompletten Prozess der Produktion in jeweils einer Minute umfasst. Das heißt, dass für jedes Thema knapp eine Minute übrig bleibt, diese dann aber voll gepackt mit Informationen und Bildmaterial ist, so dass kaum noch Fragen offen bleiben dürften. Wirklich klasse ist auch das nachfolgende Featurette mit dem Titel "Der Auserwählte", obgleich nicht so informativ wie seine Vorgänger, geworden und stellt innerhalb von knapp 14 Minuten die Figur Darth Vader vor und lässt Regisseur und Anakin Darsteller zu Wort kommen. Gleichzeitig bekommen wir immer wieder Einblicke vom Set und den Dreharbeiten zu sehen.
Nach den drei wirklich schönen Dokumentationen widmen wir uns dem nächsten Punkt und zwar den nicht verwendeten Szenen. Sechs an der Zahl, sind darunter mindestens zwei, um die es wirklich schade ist, dass sie nicht im fertigen Film zu sehen sind. Alle sechs Deleted Scenes liegen in einer sehr guten Qualität vor und wurden sogar anamorph codiert. Optional deutsch untertitelt, könnt ihr euch vorher zu jeder Sequenz noch einen Kommentar von George Lucas und Rick McCallum, welche erläutern, weshalb die jeweilige Szene herausgeschnitten wurde, anhören. Unter Trailer und TV-Spots finden wir ganze 15 TV-Spots, das Musikvideo "A Hero falls", sowie den epischen Trailer und den Nostalgie-Teaser zum Film. Bis auf die TV-Spots sind die Teaser und Trailer anamorph codiert worden. Optional lassen sich alles Spots und Trailer aber deutsch untertiteln.
Unter dem Punkt Web-Dokumentationen finden wir 15 kurze Dokumentationen, welche eine Laufzeit von fünf bis knapp zehn Minuten aufweisen und beschäftigen sich dabei um verschiedene Elemente der Produktion. Sei es Kulissenbau, CGI-Effekte oder Vorbereitungen für den jeweiligen Dreh. Alle 15 Kurzdokus wurden anamorph codiert, optional deutsch untertitelt und liegen in einer guten Bildqualität vor.
Nach diesen Dokus kommen wir auch langsam dem Ende zu und dürfen unter "Videogames und Fotogalerie" die X-Box Demoversion von "Star Wars:Battlefront II" spielen, uns den Trailer anschauen, sowie eine kleine Vorschau auf "Star Wars:Empire at War". Weiterhin finden wir hier noch exklusive Produktionsfotos, Filmplakate und die komplette Straßen-Werbekampagne als Bildergalerie. Das der DVD beiliegende 4seitige Booklet umfasst noch einmal eine kurze Inhaltsangabe der Extras, sowie einen Kapitelindex.





Der Abschluss der neuen Trilogie stellt den Beginn der alten dar und vervollständigt somit die "Star Wars"-Saga auf eine würdige Art und Weise. Aber auch technisch gesehen wird die DVD den hohen Ansprüchen der Fans gerecht und darf sich in allen Belangen in die zugegeben recht kurze Reihe der besten DVDs einreihen. Hier stimmt fast alles und Fox garantiert mit ihrer Veröffentlichung viele unterhaltsame und informative Stunden und legt zumindest im Bereich Sound Referenzwerte ab.


Film++++++
Bild+++++-
Ton++++++
Bonus++++++


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