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"Dr. Terror's House Of Horrors" und "Torture Garden". Das damalige US-Publikum fühlte sich durch dieses Kurzgeschichten-Trio wohl eher an seine vertrauten Fernsehserien erinnert und "Tales Of Terror" erzielte - trotz guter Kritiken - etwas weniger gute Kassenerfolge als seine Vorgänger.



großen Liebe nachtrauert und letztendlich von ihr heimgesucht wird, ein in Spinnweben und Staub gehülltes altes Herrenhaus inklusive Gruft und im Finale das obligatorische furiose Feuer, das Protagonisten samt Gemäuer verzehrt. In völlig andere Gefilde führt uns jedoch "The Black Cat"-Drehbuchautor Richard Matheson, der Poes Erzählung für diese Episode in eine rabenschwarze Komödie umwandelte und die Hauptfiguren kurzerhand nach den Protagonisten in "The Cask Of Amontillado" Fortunato und Montresor benannte. Was in der Theorie absurd klingt, funktionierte in der filmischen Umsetzung vortrefflich. Vincent Price hatte hier als blasierter Weinexperte Fortunato (übrigens wurde er für diese Rolle von einem Mitarbeiter des britischen Weinhauses Harvey & Sons in der Kunst des richtigen Weinkostens unterrichtet) Gelegenheit, sein großes komödiantisches Talent ungebremst einzubringen. Ihm zur Seite steht ebenbürtig der großartige Peter Lorre in der Rolle Montresors. Lorre, der 1930 in Fritz Langs "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" in der Rolle eines psychopathischen Kindermörders zu Weltruhm gelangt war, verließ Deutschland nach der Nazi-Machtergreifung und begann in den USA eine zweite Karriere, die 1935 mit der Hauptrolle in "Mad Love" begann, Karl Freunds genialem Remake des Robert Wiene-Klassikers "Orlacs Hände". Dass Lorre nicht nur ein brillanter Charakterdarsteller war, sondern auch über ein beachtliches komödiantisches Talent verfügte, führt "The Black Cat" deutlich vor Augen. Dank der beiden Hauptdarsteller, die sich hervorragend ergänzen, gelang hier ein kleines Meisterwerk grotesk-makabren Humors, das wahrscheinlich auch Poe gefallen hätte. Der Ausklang des Films, "The Case Of M. Valdemar", führt wieder zurück in reine Horrorgefilde: Die Geschichte des verbrecherischen Hypnotiseurs Carmichael, der den sterbenden Valdemar in einem grauenvollen Schwebezustand
zwischen Leben und Tod hält, ist - trotz der offenbar unumgänglichen Abänderungen - eine sehr effektive Adaption der literarischen Vorlage und kann einige wirklich unheimliche Momente aufweisen, so z.B. wenn der mit seinem Geist im Jenseits befindliche Valdemar sich das erste Mal zu Wort meldet. Ursprünglich drehte Corman auch noch eine ca. 5minütige Szene, die Valdemar im Hades zeigt, ließ diese jedoch im Nachhinein entfernen, weil er mit ihrer Wirkung unzufrieden war. Auch die Besetzung lässt keinen Wunsch offen: Agierte Price sich noch in der vorangegangenen Episode angemessen extrovertiert, so setzt er hier auf leisere Töne und ein effektives Understatement. Sein Gegenspieler Carmichael wurde von Basil Rathbone verkörpert (der u.a. in den klassischen
Sherlock Holmes-Verfilmungen der Universal Studios berühmt geworden war), der für diese Rolle extra von einem Experten des American Hypnosis Institute vorbereitet wurde. Im Finale kann Valdemar sich vom Willen Carmichaels befreien und erhebt sich als verfaulender Leichnam, eine heute harmlos anmutende Szene, die damals allerdings wohl einige Gänsehäute verursacht haben dürfte.



Umsetzung gefasst machen. Die bekommen wir auch im Nu geliefert. Zwar mit noch einem "richtigen" DVD-Menü ausgestattet, beglückt man uns hierbei lediglich mit dem Original-Trailer zum Film. Auch in puncto Bildqualität wurde nicht wirklich was gemacht außer vielleicht mal hier und mal dort etwas an den Reglern rumgedreht. Das Widescreen-Bild, welches glücklicherweise anamorph abgetastet wurde, erscheint sehr wechselhaft in der Qualität, erreicht aber nie ein hohes Level. Hier wurde wohl auf eine aufwendige Restauration verzichtet. Das Bild ist teilweise auf VHS-Niveau anzusiedeln (siehe Abbildung) und springt stellenweise zwischen den Szenen hin und her. Mal angenehm, dann wieder katastrophal. Die Farbgebung ist ebenfalls sehr wechselhaft und wirkt mal natürlich und frisch, dann wieder blass und blau- oder grünstichig. Leider kein Stilmittel, sondern eher eine schlechte Vorlage. Hier hat man sich anscheinend nicht bemüht ein besseres Master zu bekommen, sondern hat das genommen, was man ihnen vor die Füße geworfen hat. Der Kontrast ist hierbei noch das beste am ganzen Bild und wirkt sehr natürlich und zeigt alle nötigen Details. Die Schärfe ist erwartungsgemäß durchschnittlich ausgefallen und schwankt gerade in Detailbereich extrem, kann aber als recht ordentlich betitelt werden. Die Kompressionen zeigen hin und wieder leichtes Blockrauschen und Defekte, Verschmutzungen und Kratzer fallen ebenfalls etwas auf. Insgesamt nicht gerade sehr rühmlich was man uns hier vorlegt und für einen Klassiker dieses Kalibers wirklich unverständlich, dass man hier nicht ein paar Dollar in die Restauration gesteckt hat.





































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