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USA, JP 2004
Originaltitel:Grudge, The
Alternativtitel:Juon, The
aka. Fluch - The Grudge, Der
Länge:87:33 Minuten (Kinofassung)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Takashi Shimizu
Buch:Takashi Shimizu
Kamera:Lukas Ettlin, Hideo Yamamoto
Musik:Christopher Young
Darsteller:Sarah Michelle Gellar, Bill Pullman, Jason Behr, William Mapother, Clea DuVall, KaDee Strickland, Grace Zabriskie, Rosa Blasi, Ted Raimi, Ryo Ishibashi, Yoko Maki, Yuya Ozeki, Takako Fuji, Takashi Matsuyama, Hiroshi Matsunaga, Hajime Okayama, Yoshiyuki Morishita, Kazuyuki Tsumura, Taiki Kobayashi, Junko Koizumi, Nanna Koizumi, Yôichi Okamura, Eiji Ôki, Katsuhiro Oyama, Jotaro Kitamura, Courtney Webb
Vertrieb:Highlight/Constantin
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:1.85:1 (anamorph)
Tonformat:DTS 5.1, Dolby Digital 5.1
Sprache:Deutsch, Englisch
Untertitel:Deutsch (nur Director's Cut)
Verpackung:Digipack mit Schuber
Specials:
  • 8seitiges Booklet
DVD 1: Hauptfilm
  • Original-Trailer (1:18 Min.)
  • Trailershow:
    • The Fantastic Four (2:24 Min.)
    • The Singing Detective (2:31 Min.)
    • Kammerflimmern (1:54 Min.)
    • Napola (2:11 Min.)
    • Vom Suchen und Finden der Liebe (2:33 Min.)
    • Rossini (2:23 Min.)
    • Im Rennstall ist das Zebra los (2:24 Min.)
    • Die Blusthochzeit (2:07 Min.)
    • Blast (1:37 Min.)
    • Die Nacht der lebenden Loser (1:59 Min.)
DVD 2: Extras
  • Director's Cut (94:09 Min.)
  • 15 Deleted Scenes (ca. 34 Min.)
  • Insider Tour durch das Grudge Haus (3:57 Min.)
  • Storyboard vom Regisseur (3:13 Min.)
  • Entwürfe Setdesign (2:25 Min.)
  • Sarah Michelle Gellars Videotagebuch (9:03 Min.)
  • KaDee Stricklands Videotagebuch (13:31 Min.)
  • Kurzfilm "Ju-On 4444444444" (2:58 Min.)
  • Kurzfilm "Ju-On In a Corner" (3:23 Min.)
  • Blick hinter die Kulissen (19:09 Min.)
  • Interviews:
    • Sarah Michelle Gellar (2:23 Min.)
    • Jason Behr (1:35 Min.)
    • William R. Mapother (0:44 Min.)
    • Clea Duvall (0:46 Min.)
    • Kadee Strickland (0:54 Min.)
    • Bill Pullman (1:04 Min.)
    • Takashi Shimizu (3:58 Min.)
    • Sam Raimi (1:51 Min.)
  • Filmografien:
    • Sarah Michelle Gellar
    • Jason Behr
    • William R. Mapother
    • Clea Duvall
    • Kadee Strickland
    • Bill Pullman
    • Ryo Ishibashi
  • Der besondere Filmtipp: "Chucky's Sohn" (2:01 Min.)
Als die Pflegerin Karen zu einer alten Frau gerufen wird, ist ihr das Haus der kranken Dame von Anfang an unheimlich. Irgendetwas stimmt nicht. Erst sind es nur Geräusche. Doch als sie einen kleinen Jungen, eingesperrt in einem Schrank, findet und die alte Frau plötzlich stirbt, ahnt Karen Schreckliches. Doch der Horror geht über ihre Vorstellungskraft. Das Haus ist verflucht und lässt niemanden aus seinen mordenden Fängen entkommen ...
"Once you see it, you can never forget. Once it sees you, you can never escape."

Ju-On zum Fünften! Angefangen hat eigentlich alles im Jahre 2000, als der japanische Regisseur Takashi Shimizu zwei unheimlich gruselige Geisterhaus-Geschichten für den TV-Markt verfilmte. Ju-On war geboren. Da der Erfolg immens war, schob er in Windeseile zwei Kinoversionen mit Namen "Ju-On:The Grudge" nach und wieder ließ der Erfolg nicht lange warten, sowohl in den japanischen Kinos, als auch weltweit auf DVD und VHS. Sam Raimi, der uns schon mit fabelhaftem Schocker-Kino à la "Tanz der Teufel" beglückte, erkannte in diesen Filmen das Potenzial fürs amerikanische Gruselkino. Und er spielte mit dem Gedanken, Shimizu zu fragen, ob er nicht noch einmal einen Ju-On-Streifen drehen würde, dieses mal allerdings fürs westliche Kino und mit amerikanischen Darstellern. Gedacht, getan, konnte Raimi seine Vision Wirklichkeit werden lassen und lieferte prompt einen Nr. 1-Hit ab. Und dieser steht dem Original auch in kaum etwas nach.




"The Grudge - Der Fluch" ist im Prinzip eine 1:1-Kopie des Originals. Bis auf einige wenige unbedeutende Änderungen läuft auch diese Ami-Version nach dem bekannten Grusel-Schocker-Shema ab, welches auch schon den japanischen Streifen zu einem Zitter-Erlebnis allererster Güte machte. Und somit ist es auch nicht verwunderlich, dass auch hier die Geschichte nicht mehr als ein Aufhänger für die ganze Panikmache zu bewerten ist. Die Story um einen Fluch, der ein jeden packt, der einmal in das Haus mit der tragischen Vergangenheit gegangen ist, ist auch dieses mal merklich dünn geraten. Die Aufklärung des Fluchs läuft auf banalem Wege ab und wirkt kaum überzeugend. Zudem sind auch Logik-Lücken nicht gerade selten und eine gewisse Innovation ist ebenfalls kaum auszumachen. Deshalb sollte man seine Erwartungen, in diesem Punkt, auch wirklich auf ein Minimum einstellen.
Denn wie schon das Original, so lebt auch der US-Fluch hauptsächlich von seinen Schockeffekten und die sind wieder absolut genial und packend ausgefallen. Auch wenn sie durchaus vorhersehbar sind, so können wirklich alle Schockszenen für Gänsehaut sorgen. Wenn der blasse Geist der getöteten Frau durchs Haus schleicht, ein bleiches Kind, mit riesigen Augen, anfängt herum zu kreischen und allerhand Merkwürdiges fabriziert und auch sonst alle möglichen Geräusche von überall her ans Ohr des Zuschauers dringen, dann ist Schrecken garantiert. Dazu manch visueller Gruselschmaus, wie z. Bsp. der ewig japanische Schockeffekt mit den langen schwarzen Haaren. Durch eine brillant düstere Optik und einem fulminanten Soundtrack in Szene gesetzt, ist einem die dünne Story bald scheißegal, denn man kann auch so mindestens 5 Kilo an Schweiß verlieren. Wer das Original allerdings schon kennt, der dürfte sich sicherlich weit weniger erschrecken, als der Rest des Publikums. Denn Änderungen wurden, wie schon erwähnt, kaum welche vorgenommen. Auch dieser Film läuft wieder in Episodenform ab, auch wenn Shimizu dieses mal auf die Betitelung der einzelnen Szenen verzichtet hat. Dazu sitzen die meisten Schocks auch an genau den gleichen Stellen, wodurch die Ju-On-Kenner sicherlich ein ums andere mal höllisch aufpassen müssen, dass sie nicht vorsagen. Aber auch sie dürften hier und da höllischen Schiss bekommen, so gut ist das eigentlich Bekannte umgesetzt worden.




"It never forgives. It never forgets."

Die einzige wirkliche Änderung liegt in der Tatsache, dass die Hauptfiguren dieses mal Amerikaner sind und natürlich auch von US-Schauspielern dargestellt werden. Damit aber der japanische Charme des Original bestehen bleibt, lässt man die Handlung dennoch in Tokio ablaufen, was wirklich gut zur Atmosphäre beitragen kann. Die Integration der amerikanischen Figuren ist dabei sehr gut gelungen, wodurch es hier auch keinerlei Anschlussfehler o.Ä. gibt. Und dafür kann man Shimizu nur beglückwünschen.
Was die Darstellerauswahl angeht, kann man zudem auch sehr zufrieden sein. Sarah Michelle Gellar stellt ihre Figur wirklich einwandfrei und glaubwürdig dar und beweist damit einmal mehr, dass sie eine der besten Nachwüchse aus Hollywood ist. Dazu manch anderes bekanntes Gesicht wie z.B. Bill Pullman oder Clea DuVall. Und Takako Fuji stellt ihre Rolle des bösen weiblichen Geistes Kayako auch beim 5. Mal wieder ordentlich zur Schau!




"Do you have a grudge?"

Nachdem wir uns in unseren Bildvergleichen bereits der US-DVD gewidmet hatten, wollen wir an dieser Stelle über die deutsche DVD aus dem Hause Constantin Film / Highlight Video sprechen. Eine schöne Edition, die man uns hier vorlegt, schauen wir also mal wie die DVD technisch ausgefallen ist. Fangen wir einfach mal mit der Bildqualität der Kinofassung auf der Hauptfilm-Disc an. Zu allererst fällt auf, dass man so gut wie das gesamte Bildrauschen der US-DVD entfernt hat, was aber auf einen starken Einsatz eines Rauschfilters schließen lässt und leider zu Lasten der Schärfe geht. So bekommen wir auch nur eine gute Schärfe geboten, welche insgesamt leider deutlich zu weich ausgefallen ist. Zwar erweist sich die Kantenschärfe als sehr gut, was dem Bild mehr Plastizität verleiht, aber richtig "knackscharf" wie es einige unserer Kollegen bezeichnet haben, ist das Bild wahrlich nicht. Selbst in Nahaufnahmen von Gesichtern gehen viele der nötigen Details verloren und erscheinen zudem oftmals leicht matschig. Dafür ist der Kontrast aber hervorragend gewählt und vermittelt zusammen mit der Farbgebung und den eingesetzten Farbfiltern die passende Atmosphäre in "The Grudge - Der Fluch". Zwar ist der Kontrast sehr hart, aber der ohnehin schon sehr dunkle aufgenommene Film zeigt selbst in den Nachtaufnahmen alle nötigen Details und überzeugt zudem noch mit einem hervorragenden Schwarzwert. Da ist es auch kaum weiter schlimm, dass helle Flächen unnatürlich überstrahlen, was als Stilmittel zu deuten ist. Die Farben strahlen zudem einen durchweg kühlen Look aus, geben sich aber in den passenden Momenten sehr natürlich und kräftig, dann wieder zurückhaltend und etwas dezenter, je nachdem, welchen Look man gerade erreichen wollte. Die leichte Körnung der Vorlage wurde zwar durch den oben bereits genannten Filter weitgehend eliminiert, in ruhigen Szenen ist aber immer noch etwas davon übrig geblieben. Zudem verursachen die Kompressionen leichtes Blockrauschen, was aber dank der hohen Videobitrate kaum stören dürfte. Einziger Schwachpunkt ist das leichte Nachziehen in schnellen Bewegungen, sowie leichte Schmutzpartikel, welche für eine solch neue Produktion nicht unbedingt hätte sein sollen.

Der "Director's Cut" unterscheidet sich bildtechnisch kaum von der Kinofassung, hat aber mit einem erhöhten Komprimierungsgrad zu kämpfen, woran man erkennt, dass man hier neben dem Film noch das komplette Zusatzmaterial auf die DVD pressen musste (ein 3er Set wäre angebrachter gewesen). Desweiteren verzichtet man hier auf den Grünstich der Kinofassung und somit wirkt das Bild natürlicher. Das Bildformat wurde hierbei von 1.85:1 auf 1.78:1 abgeändert, das resultiert aber aus unmerklichen Streckung des Bildes, so dass keinerlei bedeutende Bildinformationen verloren gehen.

Auch tonal dürfen wir keine Referenzwerte erwarten, obgleich man der Abmischung ein gewisses Potenzial nicht verleugnen werden kann. So klingt der deutsche Dolby Digital 5.1 Track, welcher sich unwesentlich von der englischen Spur unterscheidet, überwiegend frontlastig. Hintergrundgeräusche sind etwas dezent ausgefallen, für unseren Geschmack sogar etwas zu dezent und hätte ruhig etwas kräftiger in das Geschehen eingreifen können. So kann sich der Dolby Digital Track erst in den Schocksequenzen so richtig entfalten. Dann lässt er das Geschehen sehr räumlich erscheinen und unterstreicht somit die Atmosphäre des Filmes. Ebenfalls sehr positiv klingt der Bass, welcher für ordentlichen Druck sorgt und auch die Dynamik ist sehr hoch ausgefallen. Der kräftige Score untermauert dann einen grundsoliden, sich vielleicht ein wenig zu sehr auf die Effekte stützenden Raumklang, dessen Dialoge eine Spur zu steril und dumpf wirken, aber dennoch gut verständlich sind. Zum ordentlich Erschrecken reicht der deutsche, sowie auch der englische Track allemal, ein Mittendringefühl will aber nicht so wirklich aufkommen. Die DTS-Spur klingt hierbei lediglich etwas lauter und etwas wuchtiger im Tiefenbass-Bereich. Der Director's Cut enthält nur die englische Sprachfassung in Dolby Digital 5.1 und unterscheidet sich somit nicht im Geringsten von der Kinofassung.

Kinofassung vs. Director's Cut

Lasst uns doch erst einmal über das Negative sprechen, bevor wir zum Positiven übergehen. Zu allererst fehlt wie bei "House of Flying Daggers" und "Hero" eine deutsche Untertitelspur, lediglich die japanisch gesprochenen Passagen haben eine alternative Untertitlung spendiert bekommen. Soweit so gut, da es eine englische Sprachfassung ist, sollte das eigentlich zu verkraften sein. Jedoch hat der auf der Bonus-Disc befindliche Director's Cut deutsche Untertitel, wieso dann nicht auch die Kinofassung? Für die Besitzer eines 16:9-Gerätes ist es vielleicht interessant, dass die Untertitel in den Bereich der schwarzen Balken hineinragen, wodurch man den Film auch gleich auf Englisch gucken kann oder das Format am TV-Gerät manuell regulieren muss.
Kommen wir jetzt zum Director's Cut, welcher sich auf der Bonus-DVD befindet. Dieser wurde nicht deutsch synchronisiert. Bei den wenigen Dialogen mehr ist es fraglich, wieso man hier nicht einfach den deutschen Ton darüber legte und die neuen Szenen deutsch untertitelte. So etwas klappt bei anderen Firmen auch bzw. ist dort Gang und Gebe. Nun aber zum Positiven, dem Bonusmaterial. Findet man auf der Hauptfilm-Disc lediglich eine Trailershow, so ist die Bonus-DVD vollgepackt mit Zusatzmaterial. Schauen wir doch einfach mal ob sich der Inhalt auch wirklich lohnt.

Über den "Director's Cut" haben wir ja bereits gesprochen, welcher hier leider nur deutsch untertitelt vorliegt, insgesamt aber besser als die Kinofassung ausgefallen ist und zudem mit einigen netten Special Effects-Sequenzen aufwarten darf. Weiterhin wurden in den 6:48 Minuten die Schockmomente erhöht und die Charaktere vertieft, sowie andere Szenen verkürzt oder durch bessere, alternative Einstellungen ergänzt. Somit sollte der Director's Cut die erste Wahl für jeden Filmfan sein, dürfte bei vielen aber durch die fehlende Synchronisation kaum eine Chance bekommen.
Weiter geht es mit 15 geschnittenen Szenen, welche teilweise sogar recht anschaulich geworden sind und sogar deutsch untertitelt wurden. Weniger Interessant ist das knapp vierminütige Featurette "Insidertour durch das Grudge-Haus", in dem wir durch das Haus aus dem Film geführt werden. Informationen werden uns hierbei allerdings keine geboten. Als nächsten werden uns dann Storyboard-Zeichnungen des Regisseurs gezeigt. Hier sieht man die Storyboards, welche mit dem Ton des fertigen Filmes unterlegt wurden. Das ganze geht knapp 3 Minuten und ist zwar ansehnlich, aber wenig informativ. Das nächste Feature läuft knapp 2 Minuten und nennt sich "Entwürfe Setdesign", in dem wir Zeichnungen der Sets für den Film zu sehen bekommen. Auch eine nette Beigabe, aber ohne Informationsgehalt. Interessanter ist hier das Videotagebuch von Sarah Michelle Gellar. Knapp 9 Minuten geht dieses Featurette, in dem wir die hübsche Darstellerin bei ihrer Arbeit in Japan beobachten können. Kurzweilig, aber dennoch sehenswert und zudem ein stellenweise witziger Beitrag mit vielen interessanten Einblicken hinter den Kulissen. Der Nebendarstellerin KaDee Strickland spendierte man das zweite Videotagebuch, welches mit 14 Minuten sogar fünf Minuten länger geht als das von Sarah Michelle Gellar und diesem in nichts nach steht. Zudem führt uns die junge Schauspielerin durch Tokyo und erzählt uns etwas über die kulturellen Unterschiede der Japaner. Schwer sehenswert!
Als nächstes folgen Takashi Shimizus Kurzfilme, dessen Anfang "Ju-on: 4444444444" macht. Ein recht einfaches Frühwerk des Regisseurs, welches aber deutlich zeigt, in welche Richtung die Arbeit des japanischen Filmemacher gehen sollte. "Ju-on in a Corner" ist der zweite Kurzfilm, wirkt deutlich professioneller und zeigt verstärkt Parallelen zu seinen späteren "The Grudge"-Filmen. Nach diesen beiden interessanten Frühwerken dürfen wir endlich einen "Blick hinter die Kulissen" riskieren. Knapp 20 Minuten werden uns Einblicke in Dreharbeiten geboten, das ganze mal ohne Kommentare oder typische PR-Interviews. Last but not least gibt es neben sieben Filmografien (keine Biografien) der Schauspieler, Produzenten und des Regisseurs, noch den obligatorischen besonderen Filmtipp, in Form eines Trailers zu "Chucky's Baby", sowie acht Interviews mit dem Produzenten Sam Raimi, dem Regisseur Shimizu, sowie den Darstellern. Obgleich alle Interviews recht kurz sind, werden uns einigen wichtige Informationen geboten, die aber insgesamt etwas ausführlicher hätten ausfallen dürfen. Leider vermissen wir hier die beiden Audiokommentare der US-DVD, welche man anscheinend nicht von Sony lizenzieren konnte. Dafür wird uns eine hübsche Umverpackung in Form eines Digipacks im Hochglanzschuber spendiert, dazu gibt es dann noch ein sechsseitiges Booklet mit Biografien und Kapitelliste und ein hübsch animiertes und in Dolby Digital abgemischtes Menü runden die überwiegend gelungene DVD-Veröffentlichung ab.

"When someone dies in the grip of a powerful rage, a curse is born.
The curse manifests in that place of death. Anyone who encounters it is consumed by its fury."


"The Grudge - Der Fluch" ist ein gruseliges und atmosphärisches US-Remake, eines der wohl schauderhaftesten Japan-Horror-Stücke aller Zeiten. Auch wenn die Story wieder so dünn ist, wie das Blatt Papier auf das sie gedruckt wurde und eine gewisse Innovation, vor allem in punkto Veränderungen zum Original, vollkommen abhanden bleibt, so können doch die überaus gelungenen Schauereffekte verbunden mit einer passenden Optik und einem bravourösen Soundtrack für einen Schweißausbruch nach dem anderen sorgen. Wer das Original kennt, wird sich zwar weitaus weniger erschrecken, doch alle anderen dürfen sich, nach dem Kinobesuch, auf einige schlaflose Nächte einstellen. Und das will man nach solch einem Streifen schließlich auch haben! Für diejenigen dürfte die Premium Edition im Digipack dann auch genau die richtige Wahl sein, denn trotz einiger Mängel, vor allem durch die fehlende deutsche Tonspur beim Director's Cut, stellt die DVD eine gute Alternative zur US-DVD da, zumal man hier beide Versionen des Films geboten bekommt. Für die Zukunft würden wir uns bei solchen Veröffentlichungen aber nicht nur eine deutsche Synchronisation wünschen, sondern auch gleich ein 3er DVD-Set, damit man auch die Langfassung ohne Qualitätseinbuße genießen kann.


Film++++--
Bild++++--
Ton++++--
Bonus+++---


Druckbare Version
Fluch - The Grudge 2, Der
Ju-on: The Grudge
Ju-on: The Grudge 2
Ju-on: The Curse (Teil 1+2)
Grudge 3, The - Der Fluch
Grudge - Der Fluch, The
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