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USA 2004
Originaltitel:Million Dollar Baby
Alternativtitel:Rope Burns
Länge:127:06 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Clint Eastwood
Buch:F.X. Toole, Paul Haggis
Kamera:Tom Stern
Musik:Kyle Eastwood, Clint Eastwood
SFX:Dominic V. Ruiz
Darsteller:Clint Eastwood, Hilary Swank, Morgan Freeman, Jay Baruchel, Mike Colter, Lucia Rijker, Brian F. O'Byrne, Anthony Mackie, Margo Martindale, Riki Lindhome, Michael Pena, Benito Martinez, Bruce MacVittie, David Powledge, Joe D'Angerio, Marcus Chait, Tom McCleister, Erica Grant, Naveen, Morgan Eastwood, Jamison Yang, Dean Familton, Dr. Louis Moret, V.J. Foster, Jon D. Schorle II, Marty Sammon, Steven M. Porter, Ray Corona, Lo Ming, Miguel Pérez, Jim Cantafio, Ted Grossman, Ned Eisenberg, Marco Rodriguez, Roy Nugent, Don Familton, Mark Thomason, Brian Finney, Spice Williams, Kim Strauss, Rob Maron, Kirsten Berman, Susan Krebs, Sunshine Chantal Parkman, Kim Dannenberg, Eddie Bates, Michael Bentt, Bruce Gerard Brown Jr., Jude Ciccolella, Kimberly Estrada, Vladimir Rajcic, McKay Stewart, Jaerin Washington
Vertrieb:Arthaus/Kinowelt
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:2,35:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 5.1, DTS 5.1
Sprache:Deutsch, Englisch
Untertitel:Deutsch
Verpackung:DigiBook
DVD-Start:04.10.2005 (Kauf)
Specials:
DVD 1 [Haupfilm]
  • Original Trailer (dt., 2:29 Min.)
  • Original Trailer(eng., 2:19 Min.)
  • Trailershow:
    • Deep Blue (1:58 Min.)
    • Mr. & Mrs. Smith (2:24 Min.)
    • Coffee & Cigarettes (2:01 Min.)
    • Himmel über der Wüste (1:29 Min.)
    • Land of Plenty (2:57 Min.)
    • Gerry (2:20 Min.)
    • Spiel des Lebens (1:56 Min.)
DVD 2 [Extras]
  • Zum Kämpfen geboren (19:12 Min.)
  • Die Produzenten - Runde 15 (13:04 Min.)
  • Gesprächsrunde mit James Lipton und den drei Hauptdarstellern (24:49 Min.)
  • Clint Eastwood, der Mann, der niemals aufgibt (Dt./Eng.) (21:56 Min.)
  • B-Roll (20:57 Min.)
  • 3 TV-Spots:
    • Review (0:30 Min.)
    • New Review (0:32 Min.)
    • Golden Globes (0:16 Min.)
nur in der Limited Edition:
  • Original Soundtrack CD
  • 32seitiges Booklet
  • Oiginal Filmstreifen aus einer echten 35mm-Vorführkopie
Maggie Fitzgerald ist reinster White Trash, Anfang 30 und Kellnerin. Doch sie will hoch hinaus, als Boxerin. Dank der Unterstützung von 'Scrap-Iron' Dupris bringt sie endlich den Boxveteranen Frankie Dunn dazu, sie zu coachen. Dupris verlor einst bei seinem letzten Kampf ein Auge und weiß, dass Dunn dafür noch immer unter Schuldgefühlen leidet. Zaghaft stellen sich bei Maggie erste Erfolge ein und Dunn avanciert immer mehr zur Vaterfigur. Endlich bestreitet sie den wichtigsten Kampf ihrer Karriere und der Sieg ist greifbar nahe.
Das Herz einer Boxerin

Es gibt Filme, die ziehen dir die Schuhe aus, ja, sie hauen einen förmlich um. Zu dieser Sorte von Filmen gehört auch Clint Eastwoods aktuelles Meisterwerk "Million Dollar Baby". Selten hat ein Film so gefesselt, war so mitreißend und dermaßen gefühlsbetont wie dieses Oskar gekrönte Boxer-Drama. Ausgezeichnet in den Kategorien "Beste Regie", "Beste Hauptdarstellerin" und "Bester Nebendarsteller" hinterließ "Million Dollar Baby" wie damals auch Interner Link"Mystic River" einen bleibenden Eindruck mir und wusste mich rund 2 Stunden vor dem heimischen Fernseher zu bannen. Weder Inhaltsangabe, noch Trailer lagen mir vor und so ging ich absolut unvorbereitet an "Million Dollar Baby" heran. Und was soll ich sagen? Es war genau die richtige Entscheidung. Von daher müsste ich meine Kritik an dieser Stelle eigentlich abbrechen, um euch nicht zuviel zu verraten, aber vielleicht wollt ihr ja doch etwas mehr lesen. Für all diejenigen unter euch, welche überrascht werden wollen, sollten an dieser Stelle aufhören, wobei ich komplett auf Spoiler versuchen werde zu verzichten. Es sei nur noch soviel gesagt: "Million Dollar Baby" gehört in jede Sammlung eines wahren Cineasten und ist der Beweis dafür, dass Hollywood auch mehr zu bieten hat als der typisch herzlose Mainstream-Film, dessen inhaltlicher Wert mit der Lupe zu suchen ist.




In Eastwoods Verfilmung einer Geschichte aus dem Buch "Rope Burns: Stories From the Corner" vom 2002 verstorbenen Autor Jerry Boyd alias F.X. Tools handelt es sich um die Schicksale dreier Menschen, verbunden durch die gleiche Leidenschaft: den Boxsport. Mittelpunkt der Geschichte ist "The Hit Pit", eine kleine Boxerschule, deren glorreiche Tage lange hinter ihr liegen. Besitzer Frankie Dunn (Clint Eastwood, Interner Link"Dirty Harry", Interner Link"Für eine Handvoll Dollar") hatte schon viele Boxer unter seinen Fittichen und führte sie zum Sieg. Er war immer für seine Sprösslinge da, behütete und beschützte sie, wo es nur ging. Zugleich verhinderte er jedoch jeden lukrativen Titelkampf mit der Begründung, sie seien noch nicht bereit für den "großen" Kampf, was zufolge hat, dass sie sich früher oder später von ihm abwandten. Sein bester und wohl auch einziger Freund ist der alternde Ex-Boxer und Hausmeister der Boxerschule Eddie "Scrap-Iron" Dupris (Morgan Freeman, Interner Link"Die Verurteilten", Interner Link"Sieben"), dessen Karriere ein frühzeitiges Ende nahm als sein Gegner ihm ein Auge ausschlug. Eine Tages stolpert die 31jährige Kellnerin Maggie Fitzgerald (überzeugend Hilary Swank) in die Schule und stellt das Leben Dunns auf den Kopf. Sie hat Mut und ist gewillt Großes zu erreichen. Doch Dunn findet sie mit 31 Jahren deutlich zu alt und außerdem trainiert er keine Frauen. Doch Maggie lässt nicht locker und als Eddie sich ebenfalls auf Maggies Seite schlägt, lässt sich Dunns erweichen und er trainiert die angehende Boxerin. Zu Beginn ist er distanziert, entwickelt dann aber eine innige, fast schon familiäre Bindung. Dunn scheint in ihr eine Tochter zu sehen und Maggie spürt endlich, dass sie deutlich mehr Wert ist als ein tristes Dasein als Kellnerin zu führen. Maggie ist hungrig und sie gibt Gas. Wie ein Tsunami überrollt sie ihre Gegner und feiert viele Erfolge, aber sie will mehr. Sie will einen Titelkampf! Als Frankie ihr diesen Traum erfüllte, passiert im Ring etwas Unvorhersehbares: ein tragischer Unfall soll aller drei Leben schlagartig verändert.




Sicherlich scheint das Thema auf dem ersten Blick ausgereizt, denn Box-Dramen gibt es zur Genüge, wobei gerade "Rocky" die Referenz in diesem Bereich sein dürfte und sich bisher jeder Film damit messen musste. Aber wo in "Rocky" das Training, sowie die unrealistischen Boxkämpfe im Mittelpunkt stehen, sind es in "Million Dollar Baby" die zwischenmenschlichen Beziehungen, auf die Eastwood so intensiv eingeht; auf die Gefühle des Individuums und nicht etwa auf dramatische Boxkämpfe, welche in "Rocky" nur einer heroischen Darbietung, sowie Glorifizierung eines Sylvester Stallones entsprachen. "Rocky" war superbes Heldenkino, welches zeigen sollte, dass man als "Nichts" auch ein "Etwas" werden kann. In diesem Punkt gleichen sich beide Filme, nur dass Eastwood auf plakative Darstellung und das Erzeugen einer Heldenfigur verzichtet. Ihm war nur eins wichtig: Die Menschen und derer Schicksale. So ist "Million Dollar Baby" auch alles andere als ein typischer Boxerfilm, ich würde ihn nicht einmal als richtigen Boxerfilm bezeichnen. Die Boxerei ist in den wichtigsten Momenten nur Nebensache, da Maggies aufstrebende und Scraps gescheiterte Karriere, sowie Dunns Leben im Mittelpunkt stehen. Es sind die Dialoge, der Aufbau von Gefühlen, das Verarbeiten von Emotionen, was den Film so besonders macht. Die Beziehung zwischen Maggie und Dunn scheint interessanter zu sein als jeder Einzelne der Kämpfe. Wir teilen die Trauer mit Frankie, dessen leibliche Tochter seine Briefe seit Jahren ungeöffnet an ihn zurückschickt, das Glück einer Maggie, die sich von unten nach oben kämpft, ihrer Mutter ein Haus kauft, um ihr ein besseres Leben zu ermöglichen und schlussendlich von ihr hintergangen wird. Immer wieder stellt es sich heraus, dass ihre einzigen wahren Freunde ihr Trainer Dunn und Scraps sind. Scraps fungiert dabei als Erzähler der Geschichte und leitet uns durch eine Welt aus Schweiß, Ergeiz und Blut. Die Kämpfe, welche nur knapp die erste Hälfte des Filmes ausmachen, sind perfekt inszeniert, wirken dabei weder übertrieben noch auf spektakulär getrimmt. Sie scheinen natürlich und beweisen einmal mehr Eastwoods inszenatorisches Talent. Kurz und schmerzlos, könnte man sie nennen, denn Maggie lässt ihren Gegnern kaum Zeit Luft zu holen, bevor sie die Damen auf die Bretter schickt.
Eastwood versteht es wie kein anderer bei diesem Wechselbad der Gefühle trotz aller Hoffnungslosigkeit und Trauer so viel lebensbejahende Energie zu versprühen, dass der Zuschauer immer wieder aufgebaut wird. Zudem ist es der konventionellen und "altertümlichen" Inszenierung, sowie einer spärlichen Ausleuchtung der Sets und einer minimalistischen Kameraführung zu verdanken, dass der Film so gut funktioniert. Umso sehr man sich auch als Zuschauer in den ersten 90 Minuten beim Schmunzeln erwischt, wenn Maggie ihrem Trainer ständig widerspricht, Frankie seine Debatten mit einem Priester hält oder mit Scraps über Löcher in Socken spricht, umso mehr treffen einen die letzten dreißig Minuten wie ein Schlag und scheinen alles Vorangegangene nichtig erscheinen zu lassen.
Es gibt weder einen von Fans im Ring umjubelten Helden, noch ein Happy End, soviel darf verraten werden. Viel mehr fängt "Million Dollar Baby" jetzt erst an zu zeigen, um was es eigentlich im Leben geht. Es geht nicht ums Gewinnen, aber auch nicht ums Verlieren. Es geht um Mut, um Chancen und sie zum richtigen Zeitpunkt zu nutzen. Alles andere ist Schicksal: schockierend und vielleicht auch unfair, jedoch unaufhaltsam. Eastwood zeigt mit seinem Meisterwerk, dass man alles erreichen kann, wenn man fest an sich glaubt, man kann aber auch alles verlieren und daraus neue Kraft schöpfen. Man kann aber auch noch viel mehr verlieren, als man bereit ist aufzugeben.




Mehr als ich hier verraten habe (und diverse Inhaltsangaben des Film an Informationen preisgeben), sollte es dann aber wirklich nicht sein. Meiner Meinung nach ist "Million Dollar Baby" ein Film, den man unvorbereitet sehen muss, man sollte ihn auf sich wirken lassen, denn nur dann saugt er einen förmlich auf und spuckt einen unliebevoll wieder aus. Unterhaltsam, gefühlvoll, ermutigend, aber auch ernüchternd, traurig und erschütternd, das alles vereint ein Film in sich, dessen Regisseur nicht nur Hauptdarsteller und Produzent ist, sondern sich auch für den einfühlsamen Score verantwortlich zeigt, und sich somit als Multitalent erweist. Einige Kritiker regten sich über gewisse "nötige" Klischees auf wie z.B. dass Maggies Gegnerin eine schwarze Ex-Hure aus der DDR sein soll, sie wie immer aus armseligen Familienverhältnissen stammt und ihre Mutter und ihre Tochter als absolut asozial dargestellt werden. Mit Sicherheit hätte man das eine oder andere abändern können, aber es überwiegt hier einfach die Natürlichkeit und die Perfektion. "Million Dollar Baby" ist ein Kammerspiel mit drei unglaublich präsenten Schauspielern, einer hervorragenden Kameraarbeit und einer mitreißenden Geschichte. Somit ein Film, den man einfach gesehen haben muss, an dem kein Weg vorbeiführt und jeden seiner Oskars verdient hat. Ein Film der unter die Haut geht, mit einem Clint Eastwood in Höchstform und einem Morgan Freeman, wie man ihn liebt. Ganz großes Kino und hoffen wir einfach mal, dass Eastwood uns noch viele solcher Meisterwerke abliefert.

1-2 oder 3?

Wer die Qual hat, hat die Wahl, denn nicht mehr weniger als drei Editionen legt uns der Verleiher Kinowelt auf die Ladentheke. Neben einer Standard-Single Edition erscheint noch ein edles Digipack mit Schuber als Special 2-Disc Edition, sowie eine Limited Edition mit Soundtrack-CD.
Aber kommen wir erst einmal zur Hauptfilm-DVD und deren technische Umsetzung. Der anamorphe Transfer überzeugt nicht nur durch ein sehr plastisch wirkendes, Detail verliebtes Widescreen-Bild, sondern einer durchweg umwerfenden Schärfe, welche stets eine sehr hohes Niveau an den Tag legt und jegliche Details offenbart. Selbst in den Totalen wirkt das Bild noch angenehm scharf, zeigt aber erst in den Halbtotalen oder den Nahaufnahmen was "scharf" bedeutet. Der sehr hart gewählte Kontrast passt optimal zum kühlen Look des Filmes, überstrahlt dabei in hellen Szenen aber etwas; ein Stilmittel welches Eastwood hierbei perfekt einzusetzen weiß. Ansonsten gibt es aber nichts auszusetzen und selbst in dunklen Aufnahmen werden keinerlei Details verschluckt, obwohl der Schwarzwert ein sattes und kräftiges Schwarz hervorbringt, welches nur gelegentlich etwas in Gräuliche tendiert. Rauschen ist ebenfalls kaum auszumachen und wenn, dann nur dezent im Hintergrund. Ebenfalls die Farbgebung; ein weiteres Resultat der Stilmittel für "Million Dollar Baby", scheint überwiegend kühl und grünstichig, offenbart aber in den nötigen Szenen natürlich wirkende Farben, was vor allem in den Gesichtern positiv zu Geltung kommt. Die Kompressionen arbeiten hierbei bis auf kleine Ausnahmen absolut unauffällig im Hintergrund, was bei einer Bitrate von durchschnittlich 5,3 Mbit/Sek. nicht selbstverständlich ist. Einziger Wehrmutstropfen ist das gelegentliche leichte Nachziehen, was vor allen in dunklen Sequenzen oder in den Boxkämpfen etwas auffällt. Dennoch ein toller Transfer mit einer Schärfe, die man leider bei vielen DVD vergeblich sucht. Ähnlich verhält es sich beim Ton, der sich auf den ersten Blick zwar etwas zurückhält, dafür aber umso realistischer wirkt. Neben einer hervorragenden Dialogwiedergabe, was das A und O eines dialoglastigen Filmes wie "Million Dollar Baby" ist, werden die Effektlautsprecher aber nicht vernachlässigt und offenbaren immer wieder passende und gut platzierte Umgebungsgeräusche, welche für eine angenehme Räumlichkeit sorgen. Auch der Score, weitgehend ruhig und unauffällig, wurde sauber auf alle Kanäle verteilt und unterstützt den Track ebenfalls positiv. Aggressive Surround-Einlage dürfen wir hierbei natürlich nicht erwarten, aber in den Boxszenen werden die Rears dann optimal genutzt und unterstützen das Geschehen auf hervorragender Art und Weise. Hier kommt dann auch der ansonsten etwas verhalten wirkenden Bass zum Einsatz und darf einige Punchs tatkräftig unterstützen. Hier kommt dann auch ordentlich Stimmung auf und lässt schlussendlich einen dynamischen Raumklang auf uns einwirken, dem es an dem letzten Fünkchen Präzision fehlt. Der DTS-Ton unterscheidet sich nicht hörbar von dem Dolby Digital Track, klingt stellenweise sogar etwas dumpfer, was aber kaum auszumachen ist und nennenswerte Unterschiede zum englischen Track gibt es ebenfalls keine, außer dass die Dialoge etwas natürlicher klingen und man trotz einer hervorragenden Synchronisation Eastwoods Originalstimme nicht missen will. Hierbei lassen sich dann auch deutsche Untertitel hinzuschalten.




Extras vermisst man auf der ersten Disc natürlich sehr, was sie identisch zu der normalen Single-Edition macht, welche lediglich den deutschen und englischen Trailer, sowie 7 weitere Trailer zu Veröffentlichungen aus dem Hause Kinowelt beinhaltet. Leider gibt es keinen Audiokommentar, den wir lieber gehabt hätten als einen DTS-Track. Auf der zweiten Disc der "Special Edition" oder aber auch der "Limited Edition" erwartet uns deutlich mehr. Angefangen mit der knapp 19minütigen Dokumentation "Zum Kämpfen geboren", in der es hauptsächlich um die Charaktere, überwiegend Maggie Fitzgerald und deren Motivation zum Boxen geht. Dabei kommen neben Clint Eastwood und Hilary Swank auch noch viele andere Darsteller zu Wort. Untermauert werden die Interviewblöcke mit Ausschnitten aus dem Film. Optional deutsch untertitelbar, zwar recht interessant, aber es fehlen Einblicke hinter die Kulissen. Unter dem Menüpunkt "Die Produzenten - Runde 15", kommen die Produzenten und Drehbauchautoren des Filmes zu Wort und erzählen ein wenig über die Entstehung des Films und über Clint Eastwood als Regisseur. Dabei gibt es natürlich nur Lobeshymnen zum Film und Eastwood, aber was soll ich sagen, sie haben ja recht!
Weiter geht es mit dem knapp 25minütigen Featurette "Gesprächsrunde mit James Lipton", welcher neben Clint Eastwood und Hilary Swank auch Morgan Freeman mit in seine Interview-Runde geladen hat und alle drei stehen Rede und Antwort, was nicht nur sehr informativ und interessant ist, sondern auch sehr amüsant, da sich alle drei sehr humorvoll zeigen. Wer mehr über Clint Eastwood erfahren will, sollte sich die zwar etwas ältere aber nicht minder interessante Dokumentation "Clint Eastwood, der Mann, der niemals aufgibt" anschauen. In knapp 22 Minuten erfahren wir zwar nicht alles, aber einiges über "Dirty Harry" himself. Wahlweise in englisch mit optionalen deutschen Untertitel, oder mit deutschen Over-Voice zu schauen. Moderiert wird die Dokumentation von Robert Wagner. Zum Schluss gibt es noch drei "TV-Spots" und 21 Minuten an "B-Roll"-Material, welches unkommentierte Aufnahmen vom Dreh beinhaltet. Wie oben schon erwähnt, fehlt uns leider ein Audiokommentar und vielleicht noch das eine oder andere Feature. Wenn man aber bedenkt, dass uns hier mehr Extras als bei der Code 1-DVD geboten wird, können wir durchweg zufrieden sein und wer sich die etwas teurere "Limited Edition" zulegt, bekommt noch eine Soundtrack-CD dazu, sowie ein 2seitiges Booklet und ein Filmstreifen aus einer Original Kinokopie. Sammlerherz, was willst du mehr?


Film++++++
Bild++++++
Ton+++++-
Bonus++++--


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