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KR 2003
Originaltitel:Jigureul jikyeora!
Alternativtitel:Save the Planet!
Länge:116:48 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Jeong Jun-hwan
Buch:Jeong Jun-hwan
Kamera:Kyung-Pyo Hong
Musik:Dong-jun Lee
SFX:Seongho Jang
Darsteller:Sin Ha-gyoon, Baek Yoon-sik, Hwang Jeong-min, Lee Jae-yong, Lee Joo-hyeon, Ki Joo-bong, Kim Roi-ha, Kim Dong-hyeon, Kim Kwang-sik, Ye Soo-jeong, Jeong Bo-hoon, Kim Gi-cheon
Vertrieb:I-On New Media
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:1.85:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 5.1, DTS 5.1 (deutsch)
Sprache:Deutsch, Korenaisch
Untertitel:Deutsch
Verpackung:DigiPack im Schuber
DVD-Start:28.11.2005 (Kauf)
Specials:
Disc 1: Hauptfilm
  • Audiokommentar
  • Trailer - Koreanisch (1:46 Min.)
  • Trailer - Deutsch (2:18 Min.)
  • Trailershow:
    • Casshern (2:03 Min.)
    • Ghost (1:40 Min.)
    • No Blood No Tears (1:56 Min.)
    • Scarlet Letters (2:23 Min.)
    • Sympathy for Mr.Vengeance (1:46 Min.)
    • The Happiness of the Katakurts (2:10 Min.)
    • Six Way to Sunday (1:57 Min.)
    • Unborn But Forgotten (1:46 Min.)
    • Una de Zombies (1:56 Min.)
    • Zebraman (1:37 Min.)
Disc 2: Bonusdisc
  • Deleted Scenes mit Kommentar (13:28 Min.)
  • Kurzfilm "The Lazy Mirror" (2:50 Min.)
  • Trailer - Deutsch (2:18 Min.)
  • Behind the Scenes:
    • CGI Featurette (14:39 Min.)
    • Double Vision (22:38 Min.)
    • Art of the green Planet (9:41 Min.)
    • Make-Up (4:36 Min.)
    • Stunt Practice (14:18 Min.)
    • Soundtrack (14:33 Min.)
    • Days of the green Planet (11:17 Min.)
    • Hello from the Set (15:56 Min.)
  • Am Set (3:56 Min.)
  • Premiere in Korea (11:09 Min.)
  • Fragen vom Fanclub (18:48 Min.)
  • Die Detektive (7:30 Min.)
  • Die Aliens (4:02 Min.)
  • Interviews:
    • The Director's Room (5:45 Min.)
    • The Concept (6:17 Min.)
  • 2001 Imagine (5:36 Min.)
Wenn es etwas auf diesem Planeten gibt, das der ultimativen Wahrheit entspricht, dann ist es die Tatsache, dass Außerirdische schon längst unter uns sind! Dies glaubt zumindest Bjung-Gu und davon lässt er sich auch nicht abbringen, egal was alle anderen Menschen behaupten. Als er herausfindet, dass die Außerirdischen bei der nächsten Mondfinsternis die Erde endgültig erobern wollen, beschließt er kurzerhand den Planeten zu retten. Um Kontakt mit den Invasoren zu bekommen, kidnappt er kurzerhand den Großindustriellen Kang, fest davon überzeugt, dass dieser despotische Menschenschinder ein Alien sein muss. Bjung-Gu hat noch exakt 4 Stunden Zeit, den völlig schockierten Kang zu enttarnen. Aber wenn man die Welt retten will, darf man nicht zimperlich sein ...
"Perhaps you are an alien?"

Die koranische Filmindustrie hat uns schon immer herausgefordert mit Filmen, die schwer zu kategorisieren sind, und bei deren Betrachtung man nur schwerlich absehen kann, worin die Storyline mündet. Einige Genrezwitter haben wir nun schon überstanden, und einige davon haben uns wirklich gut gefallen. Nun ist es an Jun-hwan Jeong, der bereits den Hit "Phantom - The Submarine" schrieb, uns filmisch herauszufordern. Mit seinem Spielfilm-Debüt "Save the Green Planet" gelingt ihm der akrobatische Spagat zwischen zig Genres, als da wären: Science-Fiction, Drama, Thriller, Komödie, Interner Link"2001 - Odyssee im Weltall"-Parodie und Actionfilm. Wenn man es genau nimmt, haben wir hier sogar noch eine Prise Copthriller.


Die Geschichte erzählt von Byun-gu (Ha-kyun Shin), der beeinflusst von sensationalistischen, pseudo-wissenschaftlichen Büchern über Alieninvasionen, meint, er wäre der einzige lebende Mensch, der im Stande wäre, die bevorstehende Übernahme der Erde durch die Rasse der Andromedaner zu verhindern. Die Zeit drängt, denn laut seiner Theorie soll die Erde bei der nächsten Mondfinsternis bereits zerstört werden. Um die Invasion zu verhindern, tritt Byun-gu mit der Hilfe seiner pummeligen Seiltänzer-Freundin Sooni (Hwang Jeong-Min) selber in Aktion: Der Leiter eines Chemielaboratoriums, Kang Man-shik (Yun-shik Baek), ist der Wolf im Schafspelz; einer der einflussreichsten Außerirdischen, die unter dem Tarnmantel einer Homo-sapiens-Hülle fiese, intergalaktische Intrigen spinnen. Byun-gu kidnappt Man-shik, und bringt ihn in seine selbst erbaute Forschungsstätte, die allerdings weniger wissenschaftlichen Ansprüchen genügt, als dass sie Byun-gu als Folterwerkzeug dient.


Denn was so scheinbar harmlos, verschmitzt ulkig beginnt, entwickelt sich schon bald zum grausamen Horrortrip. In den Szenen, in denen Man-shik den irren Einfällen Byun-gus ausgesetzt ist, fühlt sich der Film ganz und gar nicht so an, wie uns die Filmposter und die Promotions lassen wollten. Auf dem offiziellen Filmplakat sehen wir Byun-gu, in seiner lächerlichen selfmade Anti-Alien-Uniform, vergnügt in die Kamera lächeln. In der Hand hat er eine Tinktur, die in den anfänglichen Szenen für bedrückenden Schmerz sorgen wird. Nichts ist zu sehen von dem angepriesenen Humor, nur hin und wieder flammt Schwarzer Humor auf, der aber nie zu herzhaftem Lachen einlädt, sondern auf derart böse Weise eingesetzt wird, dass uns buchstäblich das Lachen im Halse stecken bleibt.


Oftmals ist "Save the Green Planet!" wirklich keine leichte Kost. Blut, graphische Gewalt, und so manchen Spezialeffekt, der wirklich grausam realistisch erscheint. In einer Szene muss der wie Jesus an ein Kreuz genagelte Man-shik all seinen Mut und seine Kraft aufbringen, um sich während der Abwesenheit des psychopathischen Kidnappers von seinem Martyrum zu befreien: Er überwindet mit seinen Händen das Ende der Nägel und hat endlich wieder Armfreiheit, auch wenn zwei ekelhafte, blutige Löcher in einen Händen klaffen. Für Leute, die auf die verblödete Promotion, "Save the Green Planet!" sei eine verschrobene Komödie mit romantischen Anleihen, hereingefallen sind, wahrlich harter Tobak.
Jedoch gibt es einen Hoffnungsschimmer: Während Man-shik versucht mit Tricks, Gewalt oder wahlweise auch gutem Zureden sich aus seiner misslichen Lage zu befreien, sind bereits zwei Cops - ein Gespann aus düsterer Polizeilegende und seinem jungen Bewunderer, wie aus einem Buddy-Movie - dem Kidnapper auf den Fersen. Das ungleiche Geflecht, das hier zwischen den beiden Polizisten gespannt wird, ist sicherlich nicht vollkommen filmisch ausformuliert, reicht aber aus, um den beiden Männern genug charakterliche Tiefe zu bescheren, um mit ihnen mitzufiebern. Natürlich ist gerade ein Film wie "Save the Green Planet!" prädestiniert für reichhaltige Storywendungen. Und ja, es gibt sie. Zu keinem Moment im Film mag man nur absehen können, mit was für einer Szene die Story letzten Endes den Vorhang fallen lässt. Obwohl der komödiantische Faktor mit zunehmender Laufzeit verschwindend gering wird, sind es jene finalen Szenen, die nicht nur nachdenklich, wie bitterlich amüsant wirken. Bevor der Zuschauer aber zu jener Atmosphärenkomposition kommt, muss er durch ein deprimierendes Psychogramm eines verwirrten Menschen warten. In welche Richtung der Film auch ausschlägt - Der Zuschauer hat nicht einmal die Chance nur annähernd vorauszusagen, in welche Richtung sich die Erzählung nun wendet.


Optisch ist "Save the Green Planet!" eine überraschend stilisierte Mixtur, in Verbindung mit der aparten Story und ihrer Narration, am besten mit den Filmen Terry Gilliams zu vergleichen. Regisseur Jun-hwan Jeong arbeitet hier mit künstlichen Farben wie ein starkes Grün und vorherrschendes Blau. High-Tech-Farben, so unnatürlich wie in beispielsweise "Tell me something". Aber ebenso verspielt und virtuos, wie Jean-Pierre Jeunet in "Die fabelhafte Welt der Amelie", wenn er kurze Erklärungen über die Alienwelt Bilderbuch-konforn visualisiert, oder immer wieder das Bild an sich weg von einem naturalistischen Look auf das Geschehen wegbewegt und es anfüllt mit zusätzlichen, künstlichen Informationen.


Wie auch bereits die Special Edition von Interner Link"Sympathy for Mr. Vengeance" erscheint "Save the Green Planet" in einem aufklappbaren Digipack mit Pappschuber. Kennen wir bei den normalen Veröffentlichen ja bereits die silberfarbenen Streifen oben und unten, was unserer Meinung nach nicht unbedingt sein muss, sind diese hierbei goldfarben, was die DVD zwar aus der Masse der anderen herausstechen lässt, aber zumindest der Mehrheit in unserer Redaktion nicht gefällt. Zieht man den Schuber ab, werden wir aber mit einem hübsch designten Digipack belohnt.
Auf der ersten DVD finden wir neben dem Hauptfilm zwei "Trailer" zum Film, sowie eine I-On-"Trailershow" mit 10 weiteren Trailern aus dem Filmprogramm des Kölner Anbieters. Worauf wir uns aber neben dem Film am meisten gefreut haben, war der "Audiokommentar" von Jang Jun-Hwan welcher mitlizenziert wurde. Allerdings fehlen hier die deutschen Untertitel, was das Ganze für den Zuschauer uninteressant werden lässt. Grund für das Fehlen der Untertitel soll angeblich der enge Zeitplan gewesen sein und ein Verschieben des VÖ-Termins wäre nicht mehr möglich gewesen. Das tröstet den Fan natürlich nicht im Geringsten, denn anders als bei PC-Spielen können bei DVD-Filmen Mängel nicht mit einem Update beseitigt werden. Da stellt man sich natürlich die Frage, ob man sich nicht einfach etwas mehr Zeit zwischen Produktion und Veröffentlichung lassen sollte, vor allem wenn es um eine Special Edition geht.
Angenehm überrascht hingegen waren wir vom anamorphen Transfer der Special Edition. Zwar kränkelt das Bild hier vor allem im Bereich Schärfe und lässt Aufnahmen in der Totale etwas weich und unscharf wirken, dafür sind Nahaufnahmen von Gesichtern aber etwas brillanter. Zudem ist die Kantenschärfe meist auf einem hohen Niveau und lässt auf eine künstliche Nachschärfung schließen, was den Transfer aber überwiegend recht plastisch erscheinen lässt. Bildrauschen fällt hier kaum auf und wenn, dann nur dezent im Hintergrund. Folge von Rauschfiltern? Höchstwahrscheinlich und es ist ebenso wahrscheinlich, dass dies negative Auswirkung auf die Detailschärfe hatte. Die Farben wirken kräftig und satt, durch den Einsatz verschiedener Filter, aber nicht immer natürlich und geben sich überwiegend im grünlichen Gewand. Der Kontrast, der entsprechend den Stilmitteln in hellen Flächen überstrahlt und sehr steil wirkt, überzeugt dennoch durch einen guten, obgleich nicht perfekten Schwarzwert (Details werden selbst in dunklen Szenen meist gut wiedergegeben).
Weiterhin sollte es positiv erwähnt werden, dass der Transfer nahezu frei von störenden Defekten oder Verschmutzungen ist. Ab und an blitzt es mal hier und dort auf, ist aber nicht weiter der Rede wert. Die Kompressionen arbeiten auch recht sauber und Blockrauschen zeigt sich nur dezent im Hintergrund. Somit können wir mit der Bildqualität durchaus zufrieden sein. Zwar weit weg von einem wirklich überzeugenden Ergebnis, aber für eine koreanische Produktion besser als wir es erwartet hätten. Eine etwas bessere Schärfe und ein durchweg guter Kontrast in dunklen Szenen und wir hätte noch einen Punkt draufgepackt.
Die deutsche Synchronisation weiß zu gefallen, was bei asiatischen Filmen ja nicht immer der Fall ist. Die deutsche Tonspur liegt hierbei einmal in Dolby Digital 5.1 und einmal in DTS 5.1 vor. Unterschiede findet man hier lediglich in der Lautstärke, so wirkt die DTS-Spur eine wenig kraftvoller. Überwiegend spielt sich das Geschehen aber im Frontbereich ab und bietet eine recht saubere Dialogwiedergabe. Leider wirkt die Abmischung wenig bis gar nicht weiträumig und die Effektlautsprecher kommen lediglich dann zum Einsatz, wenn der Score einsetzt. Dies baut dann zwar etwas Räumlichkeit auf, direktionale Effekte dürfen wir hierbei aber nicht erwarten und auch in punkto Dynamik und Bass bleibt der Track hinter den Erwartungen zurück. Die koreanische Originalfassung klingt in den Stimmen deutlich leiser und zurückhaltender, dafür aber auch eine Spur natürlicher, unterscheidet sich aber ansonsten nicht sonderlich von dem deutschen Track. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten.

Kommen wir nun zum eigentlichen Bonusmaterial, welches wir auf der zweiten Disc finden. Der erste Blick wandert hier zu den Untertiteln; zum Glück wurden sämtliche Featurettes hierbei deutsch untertitelt. Etwas verwundert hat uns die Laufzeitangabe auf dem Cover. Hier wird von 306 Minuten gesprochen, wobei neben dem Film wohl auch die Extras mit gemeint sind. Exakt! Und so steht dann auch auf der DVD selber eine Laufzeitangabe von 188 Minuten. Hier scheint man wohl die 12 Trailer auf der ersten Disc mitgezählt zu haben.
Den Anfang machen knapp 13 Minuten an "Deleted Scenes", welche von Regisseur Jang Jun-Hwan vorab kommentiert werden. Weiter geht es mit dem 3minütigen Animations-Kurzfilm "The Lazy Mirror" (zu deutsch "Der faule Spiegel") aus dem Jahre 1993, welcher Jang Jun-Hwan als Bewerbungsarbeit für eine Regieschule in den USA gemacht hat. Wie auch die "Deleted Scenes" wird dieser kurze Animationsfilm vom Regisseur dokumentiert.
Gehen wir im Menü auf "Behind the Scenes" öffnet sich ein Untermenü mit 8 kleinen Featurettes, welche eine Laufzeit zwischen 2 und 22 Minuten haben. Alles Dokus sind zum einen sehr informativ ausgefallen und behandeln unter andere die CGI-Effekte, die Stunts, den Soundtrack und die Make-Up-Effekte im Film. Dabei bekommen wir einen hübschen Einblick hinter die Kulissen, mit Kommentaren der jeweiligen Verantwortlichen. Unter "Days of the green planet" werden diverse Set-Aufnahmen gezeigt, untermalt durch eine Sprecherin, welche das Ganze nach einen Werbefilmchen ausschauen lässt und in "Hello from the set" stellen sich einige Team-Mitglieder vor.
Verlassen wir nun recht zufrieden das "Behind the scenes"-Menü und klicken wir auf "Am Set", finden wir dort ein knapp 3minütiges Featurette über den Einsatz von Farbfiltern, sowie die Ausleuchtung diverser Szenen. "Premiere in Korea" zeigt wie der Titel schon sagt 11 Minuten am Impressionen von der Premiere im Jahre 2003, sowie einige Statements verschiedener Regisseure und Darsteller, welche ihre Meinung über "Save the Green Planet" zum Besten geben. Das hierbei natürlich keine negativen Meinungen zu finden sind, sollte klar sein.
"Fragen vom Fanclub" spricht ebenfalls für sich und so stellen sich die Hauptdarsteller einigen Fragen ihrer Fans. Das Ganze läuft ca. 18 Minuten und ist ebenfalls sehr interessant ausgefallen. Unter "Die Detektive" sprechen Lee Joo-Hyun und Lee Jae-Yong über ihre Rollen als Polizisten im Film. In den 7 Minuten Laufzeit bekommen wir neben den Interviews auch noch kurze Einblicke hinter den Kulissen geboten. In "Die Aliens" spricht der Regisseur über die Idee mit den Aliens im Film, die anderen Cast & Crew-Mitglieder dürfen dabei aber auch kurz zur Sprache kommen. Dies dauert etwa 4 Minuten. Unter "Interviews" finden wir die Punkte "The Director's Room" und "The Concept". Im ersten Featurette zeigt uns Regisseur Jang Jun-Hwan sein Arbeitszimmer und plaudert munter drauf los. Ein richtiges Interview ist es zwar nicht, aber mal was anderes und sehr nett anzusehen. Im zweiten Featurette spricht Jang Jun-Hwan dann über das Konzept des Filmes und wie er auf die Idee zu "Save the Green Planet" gekommen ist. Beide zusammen laufen knapp 12 Minuten. Im letzten Beitrag auf der üppig ausgestatteten Bonus-DVD mit dem Titel "2001 Imagine" erzählt uns Jun-Hwan über seinen Abschlussarbeit an der Filmakademie und Ähnlichkeiten die "2001 Imagine" mit "Save the Green Planet" aufweist. Wie oben schon erwähnt haben alle Extras auf der zweiten DVD optionale deutsche Untertitel.


Auch wenn "Somewhere over the Rainbow" zu Anfang in einer Punkversion gespielt wird. Der Film ist zu keiner Zeit so lustig und unbekümmert wie jener Song. Es ist ein deprimierender Kommentar auf unser Leben, auf die Soziopathen unter uns, und auf den Unterschied zwischen normalen und verrückten Menschen. Und wie sehr man sie schon bald nicht mehr voneinander unterscheiden kann. Besonders dank Hauptdarsteller Ha-kyun Shin, der zuvor in "Sympathy for Mr. Vengeance" als Taubstummer begeisterte, verkommt der Film nie zu einem albernen Comic, sondern bleibt immer ernsthaft. "Save the Green Planet!" ist ein Genremix von höchster Qualität. Ein wahrlich origineller Film, technisch und schauspielerisch auf hohem Niveau, und inhaltlich so intelligent, trübsinnig, so hintergründig, beobachtend und komisch - so genial.
Die fett ausgestattete Special Edition-DVD bietet uns eine gute Bild- sowie eine solide Tonqualität und massig Extras. Auch wenn man sich über die fehlenden Untertitel beim Audiokommentar so richtig ärgern kann, sollte es keinen Grund geben sich die DVD nicht ins Regal zu stellen. Die vorhandenen Extras sind informativ, die Verpackung schön und der Film klasse. Was will man also mehr?


Film+++++-
Bild++++--
Ton++++--
Bonus++++--


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