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USA 2006
Originaltitel:Last Rites
Länge:82:35 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Duane Stinnett
Buch:Krissann Shipley, Duane Stinnett
Kamera:Yasu Tanida
Musik:Ceiri Torjussen
SFX:Brian Ollman
Darsteller:Enrique Almeida, Reggie Bannister, Stephen Basilone, James C. Burns, Christine Conradt, Rocky Costanzo, Ethan Ednee, Terrence Evans, Janine Foster, Corey Foxx, Noel Gugliemi, Dayana Jamine, Ryan King, Danny Martinez, Krissann Shipley, Cazimir Milostan
Vertrieb:Galileo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:12.04.2007 (Verleih) / 26.04.2007 (Kauf)



Inhalt
Downtown L.A.: Ein Meteorit schlägt ein, es stürmt, Feuerbälle treffen auf die Erde und eine obskure Macht des Bösen wird entfesselt, welche eine Gruppe Obdachloser in untote Kreaturen verwandelt. Von den mysteriösen Elementen besessen, kriechen sie aus einem Krater. Ihr Weg führt sie direkt zu einem verlassenen Lagerhaus, in dem zur selben Zeit eine verdeckte Polizeiaktion läuft: Zwei verfeindete Streetgangs sitzen hier fest, von der Polizei umzingelt. Dann bricht das Chaos aus: Die Zombies platzen mitten ins Geschehen und beginnen ein Blutbad. Die einzige Möglichkeit, die Armee der Untoten zu stoppen, besteht darin, zusammenzuarbeiten: Die Kriminellen und die Cops versuchen verzweifelt gemeinsam der Lage Herr zu werden ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Das Bild ist etwas zwiespältig aber für einen Low Budget-Film weitestgehend in Ordnung. In hellen Szenen wirken die Farben größtenteils natürlich, aber in dunklen sehr matt. Zudem hätte gerade in den dunklen Passagen, und davon gibt es einige in dem Lagerhaus, eine sichtlich intensivere Ausleuchtung dem Film gut getan. Der Kontrast erlaubt sich aber keine größeren Schwächen. Hierfür ist eher die Schärfe verantwortlich, die nur in sehr ruhigen Szenen überzeugen kann, denn sobald etwas Bewegung eintritt, stellen sich Unschärfen und Nachzieheffekte ein. Rauschen fällt nur sehr wenig auf, ebenso wurde bei der Kompression das Beste rausgeholt, was nur gelegentlich zu kleineren Artefaktbildungen führt. Diese sind aber weitestgehend vernachlässigbar.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Beim Ton ist richtig Action angesagt. Es knallt aus den Boxen als ob man selber neben einer explodierenden Handgranate steht. Dies ist bei beiden Tonspuren der Fall, wobei der, anders als auf dem Cover angegebene 2.0-O-Ton die minimal leisere Variante ist. Die deutsche 5.1-Fassung lässt das Geschehen nochmals verstärkt mit Hilfe das Subwoofers in die heimischen Wohnzimmer dringen. Dass hierbei die Umgebungsgeräusche und auch die Sprachverständlichkeit gut zu verstehen sind, spricht für eine sehr gute Abmischung. Von Rauschen oder ungewollten Nebeneffekten ist nichts auszumachen. Zusätzlich können noch optionale Untertitel in Deutsch zugeschaltet werden, da gerade beim O-Ton bedingt durch den Slang der Ghetto-Kids einiges unverständlich rüber kommt. Trotz der dynamischen Abmischung kommt aber etwas zu wenig an direktionalen Effekten vor, was bei der Punktevergabe doch etwas die Wertung nach unten zieht.
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Extras
Extras
  • Trailershow:
    • Spirit Trap (1:21 Min.)
    • Played (0:56 Min.)
    • The Hidden (1:20 Min.)
    • Lost Things (1:52 Min.)
    • Gruesome (1:11 Min.)
VerpackungKeepCase
 Es gibt nur eine Trailershow des Anbieters zu bewundern.
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Fazit
Viele Genres werden hier zu einem Horrorsüppchen gekocht. Da wäre der Banden- bzw. Ghettofilm gepaart mit ein wenig Actionfilm, etwas Science Fiction und Komödie. Heraus kommt ein Horrorfilm mit Namen "City of the Dead", der ja eigentlich "Last Rites" heißt und wohl nur in Deutschland so genannt wurde, um als Querverweis zu den Romero-Filmen zu dienen. Wie im Genre mittlerweile üblich werden Charaktere aus verschiedensten Schichten der Gesellschaft auf engsten Raum eingesperrt, um gegen die Übermacht an Feinden zu bestehen. Dass hierdurch Konflikte vorprogrammiert sind, dürfte klar sein. Um sich von der breiten Masse aber abzuheben nahm man die Sache nicht sonderlich ernst und würzte das Ganze mit einer Portion Humor, was dem Film deutlich zugute kommt. Die Sprüche, die sich die Ghetto-Kids gegen die Latino-Bande an den Kopf werfen, regen doch sehr zum Schmunzeln an. Die Idee, die Zombies durch einen Meteoriteneinschlag entstehen zu lassen, ist nicht ganz neu, denn zumindest war es ja schon bei Interner Link"Night Of The Living Dead" so, dass eine zur Erde zurückkommende Sonde die Toten aus ihren Gräben steigen ließ. Hier trifft also der Meteorit eine Gruppe von Obdachlosen, die gerade ihre christliche Messe abhalten. Um etwas in die Story rein zu interpretieren, kann man sagen, die unterste Gesellschaftsschicht bekommt ihr Fett weg, um im Anschluss die Mittel- und Oberschicht zu fressen - dies aber nur so am Rande gesagt. Von den Fressorgien der Zombies bekommt man einiges zu sehen, jedoch hält man sich zurück und vermeidet, bis auf zwei größere Goreszenen, weitestgehend den Ekelfaktor, wobei es genug Blut zu sehen gibt sobald die Action von den lebenden Toten ausgeht. Ansonsten wurden noch einige Computereffekte in den Film integriert, die trotz des geringen Budgets gelungen erscheinen, natürlich nicht an Hollywood-Technik gemessen. Gerade der Meteoriteneinschlag in die Brücke zu Anfang sieht wirklich gut aus.
Dass Regisseur Duane Stinnett aber kein neuer Romero ist, sollte jedem klar sein und dennoch hat er einen kleinen, storytechnisch zwar bekannten, aber dennoch passablen Film geschaffen, der die Wartezeit auf das "Day of the Dead"-Remake verkürzen kann. Auch von Seiten des Anbieters wurde alles richtig gemacht, denn eine bessere Bildqualität wage ich bei der Low Budget-Produktion zu bezweifeln, dafür wird nicht mehr aus dem Equipment rauszuholen gewesen sein. Anzumerken sei noch der Gastauftritt von Reggie Bannister (Interner Link"Das Böse 1-4"), der aber sichtlich bessere Tage gehabt hat.



Bilder der DVD




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