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| Die junge Tsukiko versucht, ihre Schlafstörungen mit Hilfe einer Psychotherapie in den Griff zu bekommen, bei der sie auch hypnotisiert wird. Während dieser Hypnose erwähnt Tsukiko immer wieder eine Tomie, kann sich aber später nicht mehr daran erinnern und mit diesem Namen auch nichts anfangen. Zur gleichen Zeit ermittelt ein Polizist an einem Mord an einer gewissen Tomie, die allerdings bereits mehrfach gestorben zu sein scheint ... |
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| Format | 1.78:1 (anamorph) |
| Norm | PAL |
| Viel zu dunkel ist das Bild an den meisten Stellen. Tagszenen erscheinen dadurch sehr matt, Menschen stehen oft in dunklen Bereichen, werden von Schatten verdeckt und die Farben kommen dadurch kaum zur Geltung, sind sogar deutlich grünstichig und bisweilen etwas unangenehm. Mag sein, dass einige Momente davon profitieren, insgesamt gefällt diese Optik aber gar nicht. Denn spätestens in nächtlichen Szenen hat man das Gefühl, wichtige Elemente vorenthalten zu bekommen. Das Rauschen ist relativ fein und fast unmerklich und Ghosting bis auf ein dezentes Ruckeln in langsamen Schwenks kaum wahrzunehmen, aber allein durch die Schärfe erreicht der Transfer keine zufriedenstellende Werte mehr. Egal, welche Szene man sich anschaut, stets ist der anamorphe Transfer zu weich und Konturen nur mäßig abgegrenzt. Das ist dann schon alles etwas enttäuschend, aber die HK-DVD war da auch nicht besser. | |
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| Formate | Dolby Digital 5.1 |
| Sprache | Deutsch, Japanisch |
| Untertitel | Deutsch |
| Demzufolge, dass der Originalton auch in Dolby Digital 5.1 vorliegt, ist diesmal nicht von einem deutschen Upmix die Rede. Trotzdem sind beide Sprachversionen eher enttäuschend, was sich nicht mal unbedingt auf die Dialoge in der deutschen Synchro bezieht. Die wurde solide angefertigt. Vielmehr ist sowohl der Surround-Anteil schwach bis nicht vorhanden als auch die Stereofront zu dumpf bzw. leicht verwaschen. Schließlich geht es hierbei nicht um einen Film aus den 70er oder 80er Jahren, sondern um eine Produktion des ausgehenden letzten Jahrtausends, da sollte etwas mehr drin sein. Die vorsichtige Musik mag da kaum durchbrechen und die Umgebungsgeräusche klingen auch mehr als ob sie das Hintergrundrauschen übertönen müssten, was nicht wirklich gelingt. Auf der Untertitelspur 2 gibt es deutsche Texte, die vielleicht noch etwas besser getimt sein könnten. | |
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| Extras |
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| Verpackung | KeepCase |
Im halbstündigen Making Of gibt es beginnend beim Autor der Comics über die Darsteller und den Regisseur alle nötigen Infos zur Produktion. Das meiste geschieht in zusammengestellten Interviews und Einblicken an die Arbeiten am Set. Auch die fast schon obligatorische Vorstellung auf einem japanischen Festival wurde mit untergebracht. Zwar ist mir das Making Of stellenweise etwas zu höflich, was aber schlichtweg an der Art der Japaner liegen mag. Ebenso wie der Trailer wurde dieses Extra deutsch untertitelt. Eine Trailershow wird auch noch dargebracht, wobei der Trailer zu "Shinobi", der vor dem Hauptmenu abgespielt wird, auch hier noch mal vertreten ist. | |
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| "Tomie" basiert auf den gleichnamigen Mangas um eine junge Frau, die eine Art Dämon ist und mit ihrer Schönheit sowohl Männer als auch Frauen in den Wahnsinn treibt. Ihre psychologischen Spielchen enden stets tödlich für Tomie, denn früher oder später wird sie von ihren Verehrern umgebracht. Doch so sehr ihr hübscher Körper auch zerstückelt wird - wenig später wird Tomie wiedergeboren und sucht sich neue Opfer, deren Opfer sie selbst wiederum wird. Selbst mit dem Wissen um diesen kurzen Abriss des Mangas wirkt der Film mehr als nur ein bisschen irritierend. Zuschauer, die keine Ahnung von dieser (Vor-)Geschichte haben, dürften völlig aufgeschmissen sein. Denn so richtig erklärt wird eigentlich wenig. Und auf das, was man erfährt, muss man eine ganze Weile warten, denn erst nach etwa einer Stunde kommt der Film einigermaßen in Fahrt. Zuvor fokussiert er sich fast ausschließlich auf seine Hauptfigur Tsukiko, was nicht nur einige Längen mit sich bringt, sondern das Filmerlebnis zu einer teils wirklich zähen Angelegenheit macht. Im Gegensatz zu anderen Filmen, die sich sehr viel Zeit für ihre Charakterzeichnung nehmen, kann man aber hier der Geschichte nur sehr schwer folgen, was zumindest all jenen, denen die Tomie-Mangas fremd sind, den Spaß teilweise ganz schön verderben dürfte. Darüber hinaus haben Filme, die ihrer Exposition eine Stunde Zeit widmen, in aller Regel eine Laufzeit von zwei bis drei Stunden. "Tomie" hingegen legt nach den ersten 60 Minuten lediglich eine halbe Stunde drauf, welche zwar weitaus interessanter ausfällt, den Film aber nicht wirklich retten kann. Dabei ist dieser keinesfalls mies - handwerklich und auch schauspielerisch ist kein Vorwurf zu machen und zumindest gegen Ende kommt auch Spannung auf. Allerdings trüben sowohl die Langeweile zu Beginn als auch die insgesamt schwer verfolgbare Story das Vergnügen doch gewaltig. Wer sich also zu den Kennern - noch besser: zu den Fans - des Mangas zählt, mag seine Freude an "Tomie" haben. Alle anderen lassen eher die Finger davon und greifen zum zweiten "Tomie"-Film "Tomie Replay". |
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![]() | Druckbare Version |
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![]() | Tomie |
![]() | Tomie Re-Birth Tomie Replay Tomie: Another Face Tomie: Forbidden Fruit Tomie: Replay |
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