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MEX, USA 1968
Originaltitel:Fear Chamber, The
Alternativtitel:Chamber of Fear
aka. Cámara del terror, La
aka. Torture Chamber, The
aka. Folter
Länge:79:53 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:juristisch geprüft, strafrechtlich unbedenklich
Regie:Jack Hill, Juan Ibáñez
Buch:Jack Hill, Luis Enrique Vergara
Kamera:Raúl Domínguez, Austin McKinney
Musik:Enrico C. Cabiati
Darsteller:Boris Karloff, Julissa, Carlos East, Isela Vega, Yerye Beirute, Eva Muller, Santanón, Pamela Rosas, Fuensanta, Sandra Chávez
Vertrieb:CMV-Laservision
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:09.08.2004 (Verleih) / 09.08.2004 (Kauf)



Inhalt
Dr. Carl Mandel (Boris Karloff) entdeckt ein prähistorisches Monster - einen lebenden Stein. Er findet heraus, dass der Stein zum Überleben Hormone von Menschen braucht, die mit dem Tode ringen. Um diese Hormone zu bekommen, setzt Dr. Mandel junge Frauen großen Qualen aus ... und erhält damit sein urzeitliches Ungeheuer am Leben. Der kranke Wissenschaftler treibt dabei seine Opfer mit grauenvollen Experimenten fast in den Wahnsinn. Auf wunderbare Art genesen, bricht er das Projekt jedoch ab und entreißt es seinen machthungrigen Assistenten. Wird es ihm gelingen, das steinerne Monster zu vernichten?

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Die dunklen Szenen fallen diesmal wesentlich besser aus als bei Interner Link"Dance Of The Death". Noch immer ist das Bild zwar etwas zu dunkel, mittlerweile aber besser erkennbar. Zwar erscheinen die Farben etwas verfälscht, aber auch ausreichend kräftig. Schillernde Töne, wie man sie bei einigen Klassikern zu sehen bekommt, darf man hier trotz allem nicht erwarten, dafür reicht die Vorlage nicht aus. Das merkt man anhand von kleineren Verschmutzungen, die sich häufig, aber meist unbemerkt über den Bildschirm ziehen, jedoch noch mehr durch das zittrige, mit Mustern versehene Rauschen im Hintergrund, welches sich auch etwas auf der Detailschärfe niederschlägt. Hier bitte nicht allzu viel erwarten, das Vollbild schwankt zwischen unscharfen Grundcharakteristika und etwas herausgearbeiteten Konturen, die man angesichts der billigen Machart akzeptiert, aber auch deutlich auf eine TV-Aufnahme oder Ähnliches hinweisen. Die Kompression blockt etwas, was aber nur im Hintergrund deutliche Ausmaße annimmt.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Die alte deutsche Synchro lässt im Hintergrund ein brummiges Rauschen mit geringer Lautstärke ertönen, ist ein wenig spitz an manchen Stellen, passt sonst aber gut zum Film. Das stimmt leider auch in dem Punkt, dass sie das Niveau des Filmes nicht gerade anhebt. Die Verständlichkeit gibt sich keine Blöße, die Monoherkunft und die geringe Lebendigkeit des Klangs, die auch durch die Synchro zustande kommt, lassen sich dabei aber schwerlich verbergen. Dass wieder mal ein Originalton und deutsche Untertitel fehlen, war zwar vorhersehbar, ist aber nicht unbedingt akzeptabel.
 ++----

Extras
Extras
  • Vorspann der mexikanischen Fassung (2:26 Min.)
  • Bildergalerie (4:34 Min.)
  • Trailer:
    • Dance Of Death (0:48 Min.)
    • Alien Terror (0:59 Min.)
  • Weitere Titel:
    • Achterbahnen in 3D (1:18 Min.)
    • Eastern Collection (1:40 Min.)
    • Der 6. Kontinent (2:54 Min.)
    • Die Chinesin (0:33 Min.)
VerpackungKleine Hartbox
 Auch diesmal muss man nicht auf die bekannten Extras wie die Bildergalerie, eine Retrospektive auf Karloffs unterschiedlichste Filmrollen, und die zwei Trailer verzichten. Zusätzlich gibt es noch einen qualitativ miesen Vorspann der mexikanischen Fassung.
 +-----

Fazit
Resumee nach vier Filmen Marke "mexikanischer Karloff-Horror": Juan Ibanez ist eine ziemliche Lusche, sprich, ein schlechter Handwerker. Gruselig ist an "The Torture Zone" insbesondere die Ernsthaftigkeit, mit der penetrant beliebte Horror-Motive kopiert werden. Es scheint wirklich fast so, als ob nur für die jeweilige Einstellung gedreht wurde - wie man sie später in den Film integriert, wird erstmal vergessen. Deswegen mögen die Plapperszenen (was anderes ist es leider nicht, schlicht Füllwerk) auch so nervig sein, denn selbst der naivste Zuschauer mag sich ein wenig unterfordert vorkommen, wenn man ihm einen Boris Karloff präsentiert, der Sätze plappert, als ob man ihn just in die Kulisse gestellt hätte und er beginnen würde zu improvisieren. Dabei entstand "The Torture Zone" nach bewährter Methode: Karloffs Szenen wurden in den USA gedreht, sämtliche andere Einstellungen auf mexikanischem Boden preisgünstig fortgeführt und mit etwas Stock Footage aufgepeppt. Ibanez plündert gleich noch allen in Bereichen der Phantastik, beginnend bei der Reise zum Mittelpunkt der Erde über die typischen wilden Forschungstheorien, die vor blinkend-blitzender und rasselnder Gerätschaft von den Errungenschaften des SciFi-Genres zehren, bis hin zur seichten Exploitation, die ein wenig an (weitestgehend unblutige) Lewis-Filmchen erinnern. Denn Opfer des steinigen Forschungsobjekts sind junge Frauen, die sich vermeintlich unbeobachtet bis auf Unterwäsche entkleiden. Sogar ein heißer Strip ist dabei, um dem hungrigen Alien seine Nahrung zuzuführen. Dem Zufall sei dank glücken unter all dem Murks auch einige Einstellungen, die man dann kurz genießen darf. Dazu gehört sicherlich der Taumel durch das Gruselkabinett, der mit einigen effektiven Szenenabfolgen aufwarten kann oder auch die amüsanten Weltherrschaftspläne eines Gehilfen, der unter dem Einfluss des lebendigen Felsens seine Selbstbestimmung gegen ein wenig Wahnsinn eintauscht. Leider werden solche kurzen Höhepunkte immer wieder unterbrochen von der dummdreisten Handlung unterbrochen, der zumindest ein bekanntes Darstellerensemble beiwohnt. Möglicherweise ist der im Deutschen treffend betitelte "Folter" auf die Ansprüche des mexikanischen Publikums zugeschnitten, aber auf europäische oder amerikanische Zuschauer kann man dieses billige Flickenwerk kaum loslassen.



Bilder der DVD




Druckbare Version
NewsCMVs Boris Karloff Collection im August
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