Wicked-Vision-Index

Login 18er Bereich

Registrieren

Startseite und Neuigkeiten Reviews
• Filmberichte
• DVD/HD-Reviews
• Bildvergleiche
• Literatur
• Hörspiele Weitere, medienbezogene Informationen
• Hidden Features
• Schnittvergleiche
• Videocover
UK 2006
Originaltitel:Broken
Alternativtitel:Hearteater, The
Länge:91:23 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Simon Boyes, Adam Mason
Buch:Simon Boyes, Adam Mason
Kamera:Erik Wilson
Musik:Emma Holand, Gavin Miller, Mortiis
SFX:Nathan McLaughlin, Tristan Versluis
Darsteller:Nadja Brand, Eric Colvin, Atesh Salih, Abbey Stirling
Vertrieb:MIG / EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:22.03.2007 (Verleih) / 05.04.2007 (Kauf)



Inhalt
Hope (Nadja Brand) und ihre sechs Jahre alte Tochter (Abbey Stirling) werden von einem unbekannten Irren (Eric Colvin), der sich "Der Mann" nennt, entführt und in ein entlegenes Waldstück gebracht. Hope wird als Sklavin gehalten und muss sich teilweise selbst verstümmeln, um ihre Tochter zu finden und am Leben zu bleiben. "Der Mann" stellt der Mutter immer wieder neue Aufgaben; doch diese wird trotz aller Peinigungen und Schmerzen immer stärker, um sich im richtigen Moment dem Irren entgegenzustellen. Wird sie ihre Tochter wieder sehen, oder ist der Kampf ums Überleben sinnlos?

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Der auf DV gedrehte Film kommt mit einem sehr klaren und sauberen Bild daher. Der Kontrast erlaubt sich keine Fehler, was dem Bild gerade in dunklen Szenen zugute kommt. Der Schwarzwert hätte minimal besser sein können, beeinträchtigt das Bild jedoch nicht. Ein leichtes Rauschen ist auszumachen und die Kompression geht größtenteils in Ordnung, neigt aber gelegentlich zu Blockrauschen, was bei schnellen Schwenks bemerkbar ist.
 ++++--

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Die Synchronisation ist etwas gewöhnungsbedürftig, da die Stimmen doch etwas amateurhaft klingen. Aber keine Bange, so schlecht wie bei manchen Labels ist sie auch wieder nicht und man gewöhnt sich auch recht schnell an diese. Zur Not wird aber noch der Originalton mit optionalen deutschen Untertiteln angeboten. Zudem klingt der O-Ton etwas natürlicher, da die deutsche Fassung sehr Center bezogen ist. Rauschen ist in beiden Fassungen so gut wie nicht auszumachen. Voluminöser hingegen ist aber die Synchronfassung, die einen gewaltigen Basseinsatz vorweisen kann.
 ++++--

Extras
Extras
  • 3D-Cover
  • Adam Mason - "Showreel" (4:17 Min.)
  • Trailer (2:45 Min.)
  • Easter Egg (1:19 Min.)
  • Trailershow:
    • Peacekeepers War (2:16 Min.)
    • Antikiller (1:29 Min.)
    • Antikiller 2 (1:55 Min.)
    • King Maker (2:14 Min.)
    • The last Sentinel (2:02 Min.)
    • The King of the lost World (1:20 Min.)
    • Alien Agent (3:07 Min.)
    • Asylum Days (1:22 Min.)
    • Hack (1:37 Min.)
    • The Price of Air (2:31 Min.)
    • Lost Colony (1:34 Min.)
    • Sportkills (0:44 Min.)
VerpackungKeepCase
 Das wirklich gelungene 3D-Cover springt einen sofort ins Auge und ist ein sehr nettes Gimmick für Sammler. Ansonsten wird ein Showreel geboten, das einen Überblick über andere Arbeiten von Adam Mason zeigt. Neben dem Originaltrailer zum Film werden weitere Trailer im Original gezeigt, die schon erhältliche sind oder noch kommende Titel des Anbieters bewerben. Ein kleines Easter Egg wurde auch noch versteckt, wer keine Lust zum Suchen hat der darf gerne in unsere Rubrik nachsehen.
 +-----

Fazit
Dieser Film ist ein Faustschlag mitten in die Fresse!

Nun hat auch England seinen Terrorfilm! Dem auf dem Cover angedeutetem Vergleich, dass man eine Mischung zwischen Interner Link"Saw" und Interner Link"Hostel" zu sehen bekommt, hat "Broken" nicht nötig und geht eigentlich auch in eine ganz andere Richtung. Interner Link"Wolf Creek" wäre am ehesten hier für einen Vergleich ranzuziehen. Aber wo dieser aufhört oder wegblendet, hält "Broken" voll drauf, dass es einem schon selbst wehtut. Hier werden wirklich die Abgründe der Menschlichkeit präsentiert. Und es wird auch nichts persifliert, das Gebotene ist ernst - sogar sehr ernst. Das beweisen uns die beiden Regisseure Simon Boyes und Adam Mason direkt am Anfang, wenn das erste Opfer um sein Leben kämpft, es aber durch die erlebten Qualen und die Pein als einzigen Ausweg den Suizid sieht. Kurzzeitig darf man sich dann erholen, um die Hauptperson kennen zu lernen, die aber sehr abrupt in der gleichen Misere steckt. Nun beginnt der Kammerspiel artige Psycho-Terror zwischen dem "Mann" und seinem Opfer, welches zudem noch Mutter einer sechsjährigen Tochter ist, die ebenfalls in den Klauen der Bestie steckt. Ort der Handlung ist ein Wald, wo sich der "Mann" eine kleine Welt erbaut hat, in der er allein herrscht. Es fehlt ihm wohl nur die perfekte Frau an seiner Seite. Mit Hope scheint er diese aber gefunden zu haben, da sie nicht so labil wie ihre Vorgängerinnen ist.
Trotz der Einöde des Waldes und nur zweier Darsteller kommt niemals Langweile auf. Das Katz- und Mausspiel zehrt an den Nerven und man fragt sich, ob und wann sich Hope, die sehr gut von Nadja Brand dargestellt wird, flüchten kann. Versuche sind zwar da, aber an der Durchführung hapert es. Allzu viel möchte ich hier auch nicht weiter verraten außer dass noch eine zweite Frau angeschleppt wird und sich das perverse Spiel ausdehnt. Nimmt man die Geschichte, die angeblich auf einer wahren Begebenheit beruht, etwas genauer unter die Lupe, fallen einige Logiklöcher auf: Man fragt sich beispielsweise, warum niemand in den Wald kommt oder nicht nach den Vermissten gesucht wird, vor allem weil es ja nicht die ersten Opfer sind. Aber das mag auch gar nicht im Sinn des Regisseur-Duos gestanden haben, denn diese möchten einfach gesagt nur 90 Minuten den Terror unter die Zuschauer bringen, sei es mit physischer oder psychischer Gewalt. Selbst der Zuschauer bekommt ein flaues Gefühl, wenn sich Hope um eine Blume bemüht und die kleinen Dinge des Lebens wieder schätzen lernt. Hier könnten wir sicherlich alle etwas lernen, oder muss man erst in so eine Situation geraten? Wo wir auch beim Thema für die Gorehounds wären, denn obwohl "Broken" ein Low Budget-Film ist, wird ordentlich in die Effektekiste gefasst und dies auch noch sehr realistisch. So ist der auf DV gedrehte Film definitiv ein Film, der sich im oberen Bereich des Terrorfilms ansiedeln und dort auch bestehen kann. Zwar kein neuer "Saw" oder Interner Link"High Tension", aber in seiner Eigenständigkeit ein kleiner Geheimtipp.

Bis auf das fehlende Bonusmaterial zum Film hat man mit der Veröffentlichung von MIG eine gut produzierte DVD im Schrank, die qualitativ sehr ansprechend ist. Einzig die Synchronisation lässt etwas zu wünschen übrig, aber dafür gibt es ja die deutschen Untertitel, die man sich beim O-Ton zuschalten kann. Die Laufzeitangaben auf dem Cover sind im Übrigen nicht korrekt. Der Film läuft statt der angegebenen 76 Minuten nämlich die vollen 92 Minuten.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Broken - Keiner kann dich retten (Unrated - Limitierte Special Edition)
Broken - Keiner kann dich retten
IMDb.com OFDb.de



Alle Bilder und Texte sind Eigentum des jeweiligen Rechteinhabers

Copyright by Wicked-Vision 2000-2013/Designed by Daniel Pereé 2000-2013.