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USA 2006
Originaltitel:My Super Ex-Girlfriend
Alternativtitel:Super Ex
Länge:92:16 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Ivan Reitman
Buch:Don Payne
Kamera:Don Burgess
Musik:Teddy Castellucci
SFX:Clay Pinney
Darsteller:Uma Thurman, Luke Wilson, Anna Faris, Rainn Wilson, Eddie Izzard, Wanda Sykes, Mike Iorio, Margaret Anne Florence, Mark Consuelos, Tara Thompson, Kevin Townley
Vertrieb:Kinowelt
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:03.04.2007 (Verleih) / 11.05.2007 (Kauf)



Inhalt
Mit der unauffälligen Jenny Johnson glaubt Dauersingle Matt endlich die perfekte Frau gefunden zu haben. Zunächst läuft in der frischen Beziehung alles bestens, eines Tages verrät Jenny ihm sogar ihr größtes Geheimnis: Sie ist G-Girl, die sagenumwobene Superheldin, die mit ihren übernatürlichen Kräften Tag für Tag für das Gute in der Welt kämpft. Zunächst ist Matt begeistert, doch hinter verschlossenen Türen verschwinden die rosa Wolken. Im Alltag entpuppt sich Jenny als neurotisch, besitzergreifend und cholerisch. Matt will raus aus der Beziehung und steht vor einem gewaltigen Problem: "Wie trennt man sich von einer Frau, die in ihrer Wut schon mal mit Autos um sich wirft?" Schon bald macht Jenny ihrem Ex die Hölle heiß und wäre das nicht genug hat auch Superbösewicht Professor Bedlam noch ein Hühnchen mit den beiden zu rupfen.

Bild
Format2,40:1 (anamorph)
NormPAL
 Wie viele neue Filme hat auch "Die Super-Ex" etwas mit der Detailschärfe zu kämpfen. Vieles wirkt ein wenig zu weich und man bemerkt ein leichtes Hintergundrauschen. Die Farben wirken stets natürlich mit einem leichten Hang ins Rötliche. Dies wirkt sich aber zu keiner Zeit negativ aus, sondern verstärkt etwas den Comic-Look des Films. Kompression und Kontrast sind mehr als gelungen und gestehen sich keine Schwächen ein.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 So wie es sich für einen Film mit Actioneinlagen gehört, bekommt man einiges geboten. So kann der Ton in beiden Formaten überzeugen und in entsprechenden Szenen für einen gelungenen Raumklang sorgen. Rauschen ist keines auszumachen und die Stimmen kommen klar und deutlich aus den Boxen. Dynamik ist ebenfalls wenn gefordert genügend vorhanden. So darf das G-Girl quer durchs Wohnzimmer fliegen und ihr Volumen über den Subwoofer zum Ausdruck bringen. Da der Film aber eine Komödie ist wird auch viel nur im Frontbereich abgespielt, daher rutscht der Punktestand nur ganz knapp an der 5er Verteilung vorbei.
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Extras
Extras
  • Trailer (deutsch/englisch, 2:22 Min.)
  • Deleted Scenes (9:13 Min.)
  • Making of (18:55 Min.)
  • "Die Besetzung des Films" - Featurette (15:44 Min.)
  • Analyse der Hai-Attacke (4:49 Min.)
  • Musikvideo "No Sleep 2 Nite" von Molly McQueen (2:56 Min.)
  • 3 TV-Spots (1:04 Min.)
  • Fotogalerie (3:16 Min.)
  • Trailershow:
    • Date Movie (2:04 Min.)
    • Relative Strangers (2:03 Min.)
    • She's the Man (2:20 Min.)
    • Kinowelt TV (1:47 Min.)
VerpackungKeepCase
 Extras gibt es zwar genügend, doch ist der Informationsgehalt nur ein wesentlicher Teil der Lobeshymnen des Filmstabs. Man sollte sich in Amerika doch endlich mal wieder daran gewöhnen, dass man in einem Making of lieber einen Blick hinter die Kulissen und somit einen Einblick in die Produktion verschafft als immer wieder zu betonen, wie schön und toll das doch alles war. So ist das Making of zwar einerseits ganz gut, aber auch sehr werbelastig. Hinter dem Featurette verbergen sich die Personenbeschreibungen der Darsteller, die ihre Rollen noch mal erläutern. Interessant ist die Analyse der Hai-Szene, die ruhig etwas ausführlicher sein können. Die vorhandenen Deleted Scenes sind das beste Extra und es ist schade, dass einige nicht den Weg in die fertige Produktion geschafft haben. Neben dem Kinotrailer gibt es noch TV-Spots und ein Musikvideo. Nicht zu vergessen die Trailershow des Anbieters.
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Fazit
Es gibt Filme, die tun einem einfach leid, obwohl man nicht genau sagen kann, wieso eigentlich. "Die Super-Ex" zählt sicherlich dazu. Für ein ordentliches Budget zusammengetrickst und dann an der US-Kinokasse dennoch wie eine Bleiente untergegangen, ist das ein seltener Fall eines Films, dem das Prädikat "DVD-Premiere empfohlen" praktisch auf die Brust tätowiert wurde. Und das scheint unverständlicher, da nicht nur das Budget ansehnlich war, sondern die Trickabteilung ordentlichen Aufwand betrieben hat, das Skript durchaus mit Jokes gepflastert ist und dazu noch namhafte Stars verpflichtet wurden. Und bei alledem: der Film ist nicht mal schlecht. Im Gegenteil.
Dennoch: während des Ansehens hat man eine Art schwereloses Gefühl, als käme einem das irgendwie bekannt vor; als würde man sich amüsieren in dem Wissen, davon niemals satt zu werden; als würde die guten Kumpels "beliebig" und "belanglos" trotz des Superheldenthemas aus allen Fenstern winken. Dabei trifft hier doch "Superman" auf eine Art "Verhängnisvolle Affäre" und dreht beides durch den Kakao, wenn Luke Wilson unwissentlich die Tarnexistenz der städtischen Superheroin G-Girl (Uma Thurman) datet, diese sich aber als psychisch bisweilen labil erweist und er sich dann doch in eine Arbeitskollegin verliebt, was natürlich einen von Superkräften unterstützten Rachefeldzug nach sich zieht. Uma Thurman (Interner Link"Kill Bill", Interner Link"Pulp Fiction") drückt ordentlich auf die Tube, Luke Wilson ("Natürlich Blond", "Old School") grimassiert nach Kräften (und nicht mal schlecht), Anna Faris (Interner Link"Scary Movie 1-4") spielt erfrischend gebremst und dennoch ... alles ist irgendwie nett und lustig und amüsant ... und dennoch tausendmal gesehen und noch schlimmer, zutiefst vorhersagbar. Schon nach gut 10 Minuten erahnt man den Ablauf, sobald der Superschurke antritt und die G-Girl-Backstory durch ist, weiß man, wie der Film ausgeht und wenn Folgerichtigkeit bei Annahmen Qualität beweist, ist "Die Super-Ex" Spitzenklasse.
Wie gesagt, der Film ist nicht schlecht: er beschert einem 90 amüsante Minuten mit Tempo, Jokes und flotten Dialogen, mit guten Effekten und Superhelden-In-Jokes (und nicht wenige davon haben mit Sex zu tun), aber sobald der Film vorbei ist, wird die Erinnerung leider Gottes relativ schnell vergehen. Das ist schade, denn viele teure Hollywood-Produkte sind wesentlich schlechter in der Qualität, aber vielleicht hätte man nicht nur Erwartungen erfüllen sollen, sondern "beyond expectations" anstreben.
Mann und besonders Frau sollte sich damit aber ruhig einen netten Abend machen, so dass man nur hoffen kann, dass, wenn schon im Kino durchgefallen, "Die Super-Ex" wenigstens auf DVD die Welt retten wird und vielleicht auch die ein oder andere Beziehung, denn man weiß ja nie, ob man auch einen Superhelden als Beziehung hatte.



Bilder der DVD




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