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FR, D 1994
Originaltitel:Machine, La
Länge:91:53 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:François Dupeyron
Buch:René Belletto, François Dupeyron
Kamera:Dietrich Lohmann
Musik:Michel Portal
SFX:Georges Demétrau
Darsteller:Gérard Depardieu, Nathalie Baye, Didier Bourdon, Natalia Wörner, Erwan Baynaud, Claude Berri, Marc Andréoni, Alain Azerot, Wilfred Benaïche, Christian Bujeau, Julie Depardieu, Patty Hannock, Christian Ruché
Vertrieb:Galileo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:22.02.2007 (Kauf)



Inhalt
Seit über 10 Jahren arbeitet der Psychiater Marc Lacroix (Gèrard Depardieu) an seinem Lebenswerk: Er hat eine Maschine entwickelt, mit der Menschen ihre Identität tauschen können. Nun endlich ist es soweit: Lacroix will den ersten Versuch mit einem seienr Patienten machen. Die Wahl fällt auf den psychopathischen Frauenmörder Zyto (Didier Bourdon), zu dem Lacroix eine intensive Beziehung aufgebaut hat und mit dem er nun die Identität tauschen will. Das Experiment scheint tatsächlich zu funktionieren; es gibt nur ein Problem: Zyto weigert sich, in seinen Körper zurückzukehren. Er verschafft sich in Gestalt des Arztes Zugang zu dessen Frau Marie (Nathalie Baye) und der Geliebten Marianne (Natalia Wörner). Es beginnt ein erbarmungsloser Kampf zwischen Gut und Böse den nur einer gewinnen kann.

Bild
Format1,66:1 (Letterbox)
NormPAL
 Das Bild gehört leider zu den schlechteren Vertretern und ist gewissermaßen einer DVD unwürdig. Die auftretenden Verschmutzungen und kleinere Defekte sind hierbei noch das kleinste Problem. Vielmehr stören das starke Rauschen und die nicht vorhandene Schärfe. Das Bild wirkt viel zu weich und lässt so keine Detailwiedergabe zu. Farblich geht es größtenteils in Ordnung, hat aber dennoch einen Hang ins Blasse. Der Schwarzwert tendiert eher ins Graue und so kann auch der Kontrast nicht voll überzeugen. Mit gutem Wille kann man aber 3 Punkte vergeben.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Französisch
UntertitelDeutsch
 Einen großen Unterschied zu den beiden Tonspuren gibt es nicht, außer dass es andere Sprachen sind. Leider ist die Abmischung etwas dumpf ausgefallen und hört sich zudem etwas blechern an. Die Verständlichkeit wird dadurch aber nicht gestört. Rauschen ist minimal vorhanden. Ansonsten ist der Ton sehr drucklos und hätte durchaus etwas Dynamik vertragen können. Es können noch optionale Untertitel in Deutsch zugeschaltet werden.
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Extras
Extras
  • Trailershow:
    • Sade - Folge deiner Lust (1:27 Min.)
    • Anthony Zimmer (1:57 Min.)
    • Pusher (1:33 Min.)
    • Lügen der Liebe (1:27 Min.)
    • Spirit Trap (1:19 Min.)
    • Perfekt Lover (2:06 Min.)
VerpackungSlim-Digi
 Zum Film wurde kein Bonusmaterial auf die DVD gepackt. Einzig eine Trailershow mit weiteren Titeln aus dem Galileo-Programm darf betrachtet werden.
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Fazit
"Die Maschine" von François Dupeyron richtet sich ganz klar an Fans des anspruchsvollen Horrorfilms. Einen direkten Vergleich kann man zu dem John Woo-Actionspektakel "Face Off - Im Körper des Feindes" ziehen, wobei "Die Maschine" zuerst entstanden ist. Dies nur, um zu zeigen, in welcher Richtung diese deutsch-französische Produktion führt. Zudem ist "Die Maschine" ein sehr ruhiger Film, der erst gegen Ende etwas Schwung in die Handlung bekommt. Und genau hier liegt das Problem, denn die Story plätschert vor sich hin ohne wirklichen Höhepunkt. Einen großen Fehler hat Regisseur François Dupeyron mit dem Prolog gemacht, der schon direkt das Ende erzählt und so wirkt der Film wesentlich spannungsärmer, da man weiß, worauf es hinausläuft. Ansonsten ist ihm eine passable Umsetzung der Geschichte gelungen. Die Darsteller wissen zu überzeugen, obwohl man Gérard Depardieu schon wesentlich spielfreudiger gesehen hat. Thematisch wurde diese Art von Dr. Jeckyll und Mr. Hyde zwar schon wesentlich besser und auch intensiver verarbeitet, jedoch auch schon schlechter. Dass der Film anno 1994 an der Kinokasse durchgefallen ist, wird sicher auch daran liegen, das man etwas anderes erwartet hat. Was bleibt, ist ein Film, der unterhalten kann, aber den Begriff Horror definitiv nicht verdient hat und eher als Science Fiction-Thriller betitelt werden sollte.



Bilder der DVD




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