Wicked-Vision-Index

Login 18er Bereich

Registrieren

Startseite und Neuigkeiten Reviews
• Filmberichte
• DVD/HD-Reviews
• Bildvergleiche
• Literatur
• Hörspiele Weitere, medienbezogene Informationen
• Hidden Features
• Schnittvergleiche
• Videocover
USA 2000
Originaltitel:Leprechaun in the Hood
Alternativtitel:Leprechaun 5
aka. Leprechaun 5: Leprechaun in the Hood
Länge:86:49 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Rob Spera
Buch:Doug Hall, Doug Hall, John Huffman, Mark Jones, Alan Reynolds, Rob Spera, William Wells
Kamera:Mike Mickens
SFX:Erich Martin Hicks
Darsteller:Warwick Davis, Ice-T, Coolio, Anthony Montgomery, Rashaan Nall, Red Grant, Lobo Sebastian, Ivory Ocean, Jack Ong, Bebe Drake, Donna M. Perkins, Daya Vaidya
Vertrieb:Sony Pictures
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:08.05.2007 (Verleih) / 08.05.2007 (Kauf)



Inhalt
Drei mäßig begabte Rapkünstler wollen um jeden Preis ihre Musikkarriere lancieren und wecken dabei versehentlich den Leprechaun aus seinem langen, erholsamen Schlaf. Als Butch, Postmaster P und Stray Bullet das Studio des lokalen Hip-Hop-Moguls ausräumen, um mit der Beute ihr Demoalbum zu finanzieren, fällt dem Trio zufällig das Geheimnis von Mack Daddys Erfolg in die Hände: eine magische Flöte. Zwar sind ihre Gigs fortan ausverkauft, doch ein blutrünstiger Leprechaun und der erboste Mack Daddy bleiben ihnen dicht auf den Fersen und hinterlassen in ihrem Kielwasser eine Welle der Zerstörung, untermalt von einer Reihe politisch inkorrekter Limericks.

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Leider nur in Vollbild vorliegend ist der Transfer nicht sonderlich gut geworden. Kontrast und Farben hinterlassen zwar einen soliden Eindruck, das extreme Rauschen sowie die deutliche Blockbildung sorgen für unschöne Unruhen im Bild, was unter anderem sehr stark zu lasten der Schärfe geht. Meist wirkt das Bild sehr verwaschen und extrem unscharf, die Kantenschärfe ist nur bedingt zufrieden stellend und die Konturen erscheinen schwammig und fransen nicht selten aus. Lediglich in Nahaufnahmen bekommen wir so etwas wie Detailschärfe zu Gesicht, welche aber durch die stehenden Rauschmuster sehr beeinträchtigt wird. Ingesamt ein wirklich enttäuschendes Bild, welches dank des extremes Rauschen, der schwachen Kompressionen und der teilweise wirklich miserablen Schärfe nicht mehr als zwei Punkte verdient.
 ++----

Ton
FormateDolby Digital 2.0 Surround
SpracheDeutsch, Engisch, Französisch, Spanisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Französisch, Portugiesisch, Spanisch, Arabisch, Dänisch, Holländisch, Finnisch, Norwegisch, Isländisch, Schwedisch, Türkisch
 Sämtliche Tonspuren liegen in Dolby Surround vor und wirken dementsprechend sehr frontlastig. Räumlichkeit wird hier lediglich durch den Score und dezente Umgebungsgeräusche erzeugt, wobei der Effektbereich überwiegend stumm bleibt. Der Subwoofer gibt ebenfalls keinen Mucks von sich und lediglich die jeweiligen Dialoge unterscheiden sich voneinander. So wirkt die deutsche Synchronfassung sehr sauber und klar, der englische Original-Mix dafür aber um einiges natürlicher und offenbart mehr Feinheiten. Optional lassen sich unter anderem deutsche und englische Untertitel hinzuschalten.
 +++---

Extras
Extras-
VerpackungKeepCase
 Keine Extras, nicht einmal eine Trailershow.
 ------

Fazit
Yo, ich habe nix gegen HipHop - aber ich habe sehr wohl was gegen die die Vermischung von Horror und HipHop; warum? Weil es einfach nicht passt. Urbane Lokalitäten wie die Ghettos bei Interner Link"Candyman" sind sehr stimmig und tragen viel zur filmischen Atmosphäre bei - doch wenn Figuren wie der Leprechaun ins Ghetto kommen, dann möchte man am liebsten selber "das interessante Aroma" des Weeds kosten, das der Leprechaun inhaliertum, den Schwachfug so einigermaßen ertragen zu können und um so platt zu werden wie manche Gags (z.B. das "Leprechaun for Dummies"-Buch, was aus Interner Link"Chucky und seine Braut" geklaut ist). Nicht dass hier zumindest ein wenig der HipHop auf die Schippe genommen wird, nein, dutzende Sprechgesänge, unzählige "Fucks" der durchweg Schwarzen (die klischeehaft echte "Motherfucker" sind) gehen einem irgendwann auf die Eier - vor allem weil die HipHop-Sache nicht einmal ironisch, sondern potternst genommen wird. Somit hat man schon mal keine halbwegs vernünftigen Darsteller, die Story um die Zauberflöte ist nicht innovativ, denn der Leprechaun ist anstatt seines Goldes hinter dieser her - langweilig! Als Horrorfilm kann man "Leprechaun in the Hood" aufgrund des Genannten nun wirklich gar nicht mehr bezeichnen, der Leprechaun ist auch einziges Highlight in dem zähen Werk. Warwick Davis mimt wie immer Sprüche klopfender Kobold mit einem hier etwas siffigeren Erscheinungsbild, die Maske geht wie die wenigen dargestellen F/X (u.a. werden drei Mägen "geöffnet") in Ordnung und verstimmen schon mal nicht Freunde von Effekten, wenn auch manches im Off stattfindet. Atmosphärisch werden Freunde des HipHop sicher mehr mit dem Film anfangen als Horrorfreunde. Denn Horror gibt es keinen; auch so was wie Spannung kommt selten auf.
Na ja, nach Interner Link"Leprechaun in Space" waren die Erwartungen eh nicht so hoch. Trotzdem schade um die Figur, die so verhunzt wird - die Rapeinlage des Leprechaun am Ende (in deutschen Fassung komplett synchronisiert und wirklich peinlich) ist absoluter Bodensatz des Films!

Die DVD enthält zwar die ungeschnittene Fassung des Films, aber weder die Ton- noch die Bildqualität können zu überzeugen wissen, vor allem letzteres ist teilweise wirklich schlecht und lässt es uns schwer fallen, eine Kaufempfehlung auszusprechen.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Leprechaun 2
Leprechaun 1
Leprechaun 6 - Back 2 tha Hood
Leprechaun 3
Leprechaun 4 - In Space
IMDb.com OFDb.de



Alle Bilder und Texte sind Eigentum des jeweiligen Rechteinhabers

Copyright by Wicked-Vision 2000-2013/Designed by Daniel Pereé 2000-2013.