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USA 1992
Originaltitel:Beyond the Law
Alternativtitel:Made Of Steel
aka. Hart wie Stahl
aka. Fixing the Shadow
Länge:108:18 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:nicht unter 18 Jahre
Regie:Larry Ferguson
Buch:Larry Ferguson
Kamera:Robert M. Stevens (als Robert Stevens)
Musik:John D'Andrea, Cory Lerios
SFX:Cory R. Starr
Darsteller:Charlie Sheen, Linda Fiorentino, Michael Madsen, Rip Torn, Courtney B. Vance, Leon Rippy
Vertrieb:Starlight Film
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:21.10.2005 (Kauf)



Inhalt
Dan Saxon (Charlie Sheen) bekommt den Auftrag seines Lebens. Als Undercover-Cop wird er in eine Motorradgang eingeschleust, die in der Wüste von Arizona illegalen Drogen- und Waffenhandel betreibt. Saxon steigert sich dermaßen in seine neue Persönlichkeit hinein, dass ihn nichts mehr von den Mitgliedern der korruptesten Biker-Gang Amerikas unterscheidet. Mit der Verschlagenheit eines knallharten und dreckigen Rockers, erschleicht er sich das Vertrauen der Gang. An der Seite des Rädelsführers kämpft er am Ende gnadenlos gegen die Cops. Saxon rutscht immer tiefer in den Abgrund, in eine Hölle, die er eigentlich zerstören wollte. Um seinen Job als Bulle ein für alle mal zu beenden, muss er seine Identität wiederfinden. Um jeden Preis.

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Der Transfer ist alles andere als toll und so ist es vor allem der mangelhafte Schärfe zu verdanken, dass der anamorphe Transfer so gnadenlos abstinkt. Details lassen sich nur noch erahnen und alles verschwimmt in einem Einheitsbrei. Die schwachen und teilweise schwammigen Konturen geben dem Ganzen noch den Rest. Die Farben sind jedoch soweit ok und auch der Kontrast hinterlässt einen soliden Eindruck, gewinnt mit dem schwachen Schwarzwert aber auch keinen Blumentopf mehr. Bildrauschen wurde durch den Einsatz von Rauschfiltern auf ein Minimum reduziert und Defekte und Verschmutzungen sind ebenfalls kaum vorhanden. Dafür zeigen die Kompressionen desöfteren Blockbildung im Hintergrund. Mehr als zwei Punkte ist uns der Transfer einfach nicht wert.
 ++----

Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Upmix, dt.), Dolby Digital 2.0 Suuround
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Wieder ein Upmix, der einfach nichts taugt und wir fragen uns allmählich, warum hier ganz offensichtlich Platz verschwendet wird, der hätte besser für das Bild genutzt werden können. Zwar nicht so eine totale Katastrophe wie bei anderen Starlight-Titeln, aber auch alles andere als gut, dominiert hier meist nur die Front und der Effektbereich wird nur selten angesteuert. Zum Glück kein splitted Mix, bei dem der Frontkanal auf die Rears gelegt wird. Dadurch bleibt der 5.1-Mix noch erträglich, lässt aber viele Feinheiten missen und verschluckt mitunter einige Dialoge. Da sollte man lieber den kraftvoller wirkenden Surround-Mix nehmen, der stets gut verständlich mit einer recht deutlichen und sauberen Front aufwarten kann. Das gleiche gilt auch für de englischen Track, dessen Dialogwiedergabe lediglich etwas natürlicher wirkt. Die damals geschnittenen Szenen liegen im englischen Original mit deutschen Untertiteln vor.
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Extras
Extras
  • Trailer "Made of Steel" (2:14 Min.)
  • Trailer "Fixing the Shadow" (2:14 Min.)
  • Artworkgalerie ( Bilder)
  • Bildergalerie (Bilder)
  • Filmografie:
    • Charlie Sheen
    • Michael Madsen
    • Linda Fiorentino
    • Larry Ferguson
  • Alter deutscher Vorspann - FSK 16 (2:58 Min.)
  • Alter deutscher Vorspann - FSK 18 (2:58 Min.)
  • Made of Steel in Taiwan (4:48 Min.)
  • Alter deutscher Abspann (4:26 Min.)
  • Trailershow:
    • Cover Up (1:55 Min.)
    • Lasst uns töten, Companeros! (2:22 Min.)
    • Car Napping (3:08 Min.)
    • Kurt & Courtney (2:07 Min.)
    • Daniel, der Zauberer (1:19 Min.)
    • Hatschipuh (1:49 Min.)
    • Walhalla (3:13 Min.)
    • Cyber Tracker (2:22 Min.)
VerpackungKeepCase
 Neben zwei Trailern, diversen Vor- und Abspänne, sowie Filmografien und einer Bildergalerie gibt es nur noch eine Trailershow. Wer es braucht ...
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Fazit
Larry Ferguson ist eher als Drehbuchautor bekannt und war für die Skripte für Filme wie Interner Link"Highlander", "The Hunt for Red October", Interner Link"Alien 3" und Interner Link"Rollerball" verantwortlich. Sein Regiedebüt "Beyond the Law" schlägt sich als Milieustudie zwar nur unterdurchschnittlich, geht als nette Unterhaltung für den anspruchslosen, auf B-Filme ausgerichteten Zuschauer aber durchaus in Ordnung. Daniel Saxon (Charlie Sheen, "Hot Shots!","The Three Musketeers") ist ein junger Polizist, der mit seinen Dämonen aus der Vergangenheit zu kämpfen hat und deswegen bisweilen recht verständnisvoll mit Indianern umgeht - immerhin ist er selbst ein halber und das hat er als Kind zu spüren bekommen. Mit seinem Vorgesetzten ins Gehege gekommen, wird er angeworben, um im Rockermilieu undercover zu operieren und gegen die dortige Größe Blood (Michael Madsen, Interner Link"Reservoir Dogs", Interner Link"Species") genügend Material für eine Verurteilung zu sammeln. Undercover-Cops sind an sich in diversen Milieus nichts Neues und so punktet "Beyond the Law" mit seiner unfreiwilligen Komik. Die Rocker-Klischees werden bis zum Himmel gestapelt, zu entsprechender Musik und Postkartenmotive wird ihre "Freiheit" glorifiziert und mittendrin turnt mit Vollbart und Zottelmähne ein Charlie Sheen, dem langsam die Sicherungen durchknallen. Seine Beziehung zu Schriftstellerin Renee Mason (Linda Florentino, "Liberty stands still"), als Ausgleich für das feurige Gemüt beigemengt, gipfelt in einem zuckrigen Treffen mit ihrer Tochter. Zwischendurch werden immer wieder die Dämonen der Vergangenheit aktiviert, um Saxon auch etwas Tiefe zu geben. Das klappt marginal, lässt sich nicht auf den Zuschauer übertragen und sieht unglaublich peinlich aus, belustigt aber ungemein.
Während Dirty-Charlie auf dem Feuerofen durch Bars rauscht und ordentlich Keule gibt, verliert er sich immer mehr in dem Milieu, das er eigentlich bekämpft, beginnt ordentlich zu sniffen und kackt auch mal seinem Vorgesetzten direkt ans Bein. Angeblich alles nur, um den Schein zu wahren. Aber geht es wirklich noch darum? Erst die religiöse Story eines Indianers und ein weckender Schuss in die rote Soße bringen den Wankelmütigen wieder auf den Pfad der Tugend, auf das auch alles eitel Sonnenschein werde. Zugegeben, der Film ist reichlich doof, amüsiert aber dank seines überzogenen Chauvinismus, Madsen als Obermacho und einem urigen Charlie Sheen in Neandertaler-Look. Nette Mucke gibt es obendrein und die Schmuddelatmosphäre hat wirklich etwas für sich. Neben diversen, durchschnittlichen Kloppereien in zwielichtigen Spelunken ist das Spannungspotential konstant, fragt man sich als Zuschauer doch bald in welchem Geisteszustand der Protagonist sich eigentlich befindet und wann das Pulverfass endlich explodiert.

Der Mix aus Drama, Thriller, Milieustudie und Actionfilm ist letztlich zwar völlig unausgegoren, amüsant ist dieser Versuch dank seiner Naivität aber allemal. Wer sich an einem finster drein schauenden Charlie Sheen, jeder Menge heißer Öfen, ein wenig Action und einer halbwegs spannend erzählten Story erfreuen kann, darf hier, auch wenn die DVD aus dem Hause Starlight Film bis auf die ungekürzte Fassung des Filmes nichts Positives zu bieten hat, zugreifen. Ein Faible für B-Movies sollte aber vorhanden sein.



Bilder der DVD




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