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USA 2002
Originaltitel:Black Cadillac
Länge:88:43 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:John Murlowski
Buch:John Murlowski, Will Aldis
Kamera:S. Douglas Smith
Musik:Chris Bell
SFX:Matt Kutcher
Darsteller:Adam Vernier, Jason Dohring, Josh Hammond, Kelly Mullis, Kiersten Warren, Marilyn Silva, Randy Quaid, Robert Clunis, Shane Johnson, Taylor Stanley
Vertrieb:Koch Media / Bronson
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:27.10.2006 (Verleih) / 25.01.2007 (Kauf)



Inhalt
Was als Spaß beginnt, kann tödlich enden. Diese Erfahrung machen auch die drei College-Studenten Scott, Robby und C.J., denen nach einer wilden Party-Nacht ein wie von Geisterhand gesteuerter schwarzer Cadillac an den Fersen klebt. Die Situation spitzt sich zu, als Sheriff Charlie (Randy Quaid) zur Gruppe stößt, dessen Wagen in der verschneiten Provinz von Wisconsin liegen geblieben ist. Fortan beginnt für die Jungs ein Road-Trip des Grauens - mit ungeahntem Ausgang.

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Zu allererst fällt hier das starke Bildrauschen auf, welches dem Transfer deutlich Schärfe und Brillanz raubt. Meist wird der Transfer etwas schwammig und niemals wirklich scharf. Hier hätten wir uns eine bessere Detail- und Kantenschärfe gewünscht, wobei letzteres noch gut genug ist, um das Bild nicht als unscharf abzustempeln. Der Kontrast wurde sehr hart gewählt, verschluckt demzufolge in den überwiegend dunklen Szenarien einige Details, wartet dafür aber mit einem meist sehr ausgewogenen Schwarzwert auf. Die Farben wirken sauber und ausgewogen, werden aber meist durch ein kühles Blau, sowie weitere kleinere Stilmittel dominiert. Verschmutzungen in Form von Defekte und Kratzern finden wir nicht, dafür arbeiten die Kompressionen aber nicht so sauber, wie wir es erwartet hätten. Im Hintergrund fällt leichtes Blockrauschen auf und hin und wieder gibt es auch dezente Artefakte zu sehen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 , DTS 5.1 (nur dt.), Dolby Digital 2.0 Stereo (nur engl.)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Der deutsche Dolby Digital Track überzeugt durch eine gut verständlichen Front, wobei Räumlichkeit lediglich durch Musik und Umgebungsgeräusche erzeugt wird, die dezent aus den Rears kommt. Gut klingt das noch lang nicht, dafür fehlt es dem Mix deutlich an Dynamik und außerdem spielt sich ein viel davon immer noch nur im Frontbereich ab. Zudem klingt der Dolby Track recht kraftlos, was sich beim DTS 5.1-Mix nicht ändert. Dieser wirkt lediglich etwas lauter, offenbart ansonsten keinerlei Unterschiede.
Die englische Sprachfassung liegt derweilen nur in Stereo vor und überzeugt durch eine gut verständliche und saubere Front, ohne nennenswerte Höhepunkte.
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Extras
Extras
  • Audiokommentar
  • Originaltrailer (1:52 Minuten)
  • Making of (44:35 Min.)
  • Deleted Scenes (2:45 Min.)
  • Trailershow:
    • Dark Places (2:07 Min.)
    • Uncertain Guest (1:38 Min.)
    • Evel Knievel (2:02 Min.)
    • Pale Blue Moon (2:15 Min.)
    • Child of Mine (2:03 Min.)
    • Red Dust (2:22 Min.)
    • Happy End. (2:11 Min.)
    • Bull Fighter (2:36 Min.)
VerpackungKeepCase
 Neben einem sehr informativen Audiokommentar mit den Machern von "Black Cadillac" (leider ohne deutsche Untertitel), bekommen wir noch ein 45minütiges Making of spendiert, welche anhand von Interviews und "Hinter den Kulissen"-Aufnahmen die Produktion durchleuchtet. Interessant, aber leider nicht frei von der typischen Werbelast, dafür aber optional deutsch untertitelt. Zum Schluss können wir uns noch auf den Original-Trailer und drei Minuten an Deleted Scenes freuen. Die obligatorische Trailershow darf hierbei natürlich nicht fehlen.
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Fazit
Fans von Teenie-Horror-Streifen erinnern sich mit wohlwollend an "Joyride - Spritztour", der sich Ende 2001 mit perfekter Atmosphäre und einem großartigem Spannungsbogen durchaus beliebt machen konnte. In "Black Cadillac" gibt es nun wieder ein paar dusselige Teens, die dieses Mal von einem mysteriösen schwarzen Cadillac verfolgt werden. Heraus gekommen ist dabei eine typische Direct-to-Video-Produktion, bei der es in puncto Qualität ständig auf und ab geht! Die Story zu "Black Cadillac" ist natürlich nicht neu, sondern größtenteils schamlos von oben genannten Film abgekupfert worden. Zwar gibt es schon ein paar kleinere Neuigkeiten und Unterschiede, doch im Großen und Ganzen kommt einem wirklich alles hier irgendwie bekannt vor. Zudem ist die Geschichte leider wieder überseht mit Logiklücken, manche davon sind sogar haarsträubend. Zum Beispiel gibt es eine Szene, in der die Jungs mit ihrem Auto auf einer angetauten Eisfläche stehen bleiben, da einer von ihnen dringend pinkeln muss. Während er plötzlich ins Eis einbricht, bleibt der tonnenschwere Wagen natürlich ohne Probleme auf dem Eis stehen! Solche und ähnliche idiotische Logikfehler gibt es hier leider des Öfteren! Da wir aber eh keine dichte Story erwartet haben, können wir hier trotzdem das berühmte Auge zudrücken.
Was aber die Spannung und Atmosphäre betrifft, welche bei solchen Filmen nun mal das "Ah" und "Oh" sind, muss man schon ab und an Abstriche machen, denn es geht wirklich ständig auf und ab. Die ersten 20 Minuten zum Beispiel sind klischeebehafteter Teenie-Müll "at it's best". Die Figuren werden kaum vorgestellt, schon geraten sie entweder in einen Konflikt oder haben "Sex" mit unbekannten Mädels! Zudem wird ein dämlicher Dialog nach dem anderen heraus posaunt, so dass man eigentlich schon abschalten möchte. Doch sobald die Jungs endlich unterwegs nach Hause sind und dabei unterwegs einen mysteriösen Sheriff aufgabeln, wird es spannend und es kann sich doch eine wohlige Atmosphäre breit machen. Dafür zuständig ist vor allem die finstere, wirklich stockdustere Umgebung, viel, viel Schnee und der (etwas zu) dezente Score! Und die Frage, wer hinter dem Steuer des schwarzen Verfolger-Autos sitzt, ist doch erst einmal recht spannend. Leider aber verliert sich der Film zwischendurch dann wieder in Längen, die schmerzhaft an den Anfang des Films erinnern, da auch sie von grottigen Dialogen nur so überquellen und die Handlung in keinster Weise originell fortsetzen.
Das Ende des ganzen Spuks ist dann zudem, wie des Öfteren, eine große Enttäuschung. Denn alles ist wirklich so, wie man es dann doch nach einigen Minuten schon geahnt hat. Keine Aha-Effekt, keine Überraschung, nichts. Alles geht so was von typisch aus, dass man sich fragt, warum man überhaupt bis zum Ende zugeschaut hat. Schauspielermäßig ist wieder einmal alles im mittleren Bereich angesiedelt (für einen Teenie-Film), der weder nach oben, noch nach unten ausschlägt! Nur Randy Quaid kann, wie so oft, vollauf überzeugen. Aber er ist ja nur eher selten zu sehen!

Durchschnittlicher 08/15-Grusler, der leider kaum neue Ideen bringt, sondern Altbekanntes zum x-ten Mal durchkaut. Zwar kann der Film schon des Öfteren mit einer gekonnten Atmosphäre und ab und an auch mit Spannung protzen, doch das Ende des ganzen Treibens und viel zu viele Längen verderben einem den Spaß am Zuschauen! Wer selten Horrorfilme schaut, ist sicherlich gut aufgehoben, doch Horror-Fans werden nur bei einem Videoabend unter Freunden ihre gemäßigte Freude daran haben! Die DVD bietet leider eine recht schwache Bild- und Tonqualität, dafür aber einige nette Extras.



Bilder der DVD




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