Login 18er Bereich
![]() | |
| Nat ist jung, pleite und etwas angeschlagen. Mit einem gestohlenen Auto unterwegs nach Wyoming, wo er sich den lang gehegten Traum von einer Straußenfarm erfüllen will, rettet er dem verschrobenen Finch nach einem Unfall das Leben. Dankbar bietet der im Gegenzug an, sein entlegenes Motel zu renovieren und so die Reisekasse aufzufüllen. Beeindruckt von Finchs imposanter Persönlichkeit und überwältigt von der Schönheit seiner jungen Frau, willigt Nat ohne langes Zögern ein. Doch ist Finch wirklich die joviale Vaterfigur, für die er sich ausgibt, oder eher ein bösartiger Manipulator? Je mehr Nat die Strukturen der Gemeinschaft von Deep Water durchdringt, umso begründeter scheint sein Verdacht, dass hier ein mafiöser Kampf um Geld und Macht tobt, aus dem Finch mit jedem Mittel - Erpressung, Demütigung und sogar Mord - als Sieger hervorgehen will. Und bald ist auch klar, dass Nat ein Gefangener, kein Durchreisender ist ... |
![]() | |
| Format | 1,78:1 (anamorph) |
| Norm | PAL |
| In "Deepwater" werden viele Stilmittel und Weichzeichner verwendet, welche die Atmosphäre im Film unterstreichen soll. So dominieren vor allem warme, erdige Farben das Tagesgeschehen. Gefängniszellen oder Nachtaufnahmen werden dementsprechend in einem kühlen Blau gehalten und nur selten bekommen wir eine durchweg natürliche Farbgebung spendiert. Dann wirken die Farben aber sehr satt und ausgewogen. Der Kontrast hingegen ist teilweise sehr hart gewählt, in Tagaufnahmen wirken hellen Flächen gewollt sehr grell, überstrahlen aber nur selten. In dunklen, farbverfälschten Sequenzen werden allerdings feinere Details verschluckt und der Schwarzwert passt sich dem jeweiligen Farbschema an. Die Schärfe befindet sich hierbei auf einem angenehmen Level, könnte jedoch deutlich knackiger sein und durch das Fehlen einer richtigen Detailschärfe, sowie dem Auftauchen stehender Rauschmuster kann man davon ausgehen, dass hier mit Rauschfiltern gearbeitet wurde. Das hat zur Folge, dass weder die Konturen noch der Detailbereich wirklich überzeugen und das Bild sehr weich erscheint. Selbst in Nahaufnahmen von Gesichtern und Gegenständen wirkt der Transfer recht weich und hin und wieder etwas unscharf. Was davon im Endeffekt Stilmittel ist und was nicht, ist schwer zu sagen. Die Kompressionen arbeiten weitgehend unauffällig und zeigen lediglich leichtes Blockrauschen im Hintergrund oder auf homogenen Flächen. Defekte und Verschmutzungen tauchen ebenfalls sehr selten auf und trüben den Sehgenuss zu keinem Zeitpunkt. Ingesamt ein recht guter Transfer, bei dem man Stilmittel bedingt ein paar Einschränkungen im Bereich Detail- und Tiefenschärfe in Kauf nehmen muss. | |
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | |
![]() | |
| Formate | Dolby Digital 5.1 |
| Sprache | Deutsch, Englisch |
| Untertitel | Deutsch |
| Der deutsche Dolby Digital 5.1 Track überzeugt durch seine saubere Front und seine klare Sprachwiedergabe. Die Rears werden überwiegend für den Score und die Umgebungsgeräusche genutzt. Direktionale Effekte kommen leider kaum zustande, dafür sorgen Umgebungsgeräusche und die Musik für eine recht gute Räumlichkeit, was vor allem in den Actionszenen von Vorteil ist. Ingesamt könnte das Klangspektrum zwar etwas dynamischer sein und vor allem das Fehlen von richtigen Effekten raubt dem Soundtrack etwas an Kraft. Der englische Mix wartet mit einer kräftigeren Front und einem satteren Bass auf, klingt allerdings in den Stimmen nicht sonderlich gut. Zwar ist der Mix sehr natürlich, aber die deutsche Synchronisation wirkt etwas stimmiger und ist zudem verständlicher ausgefallen. Optional gibt es deutsche Untertitel. | |
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | |
![]() | |
| Extras |
|
| Verpackung | KeepCase |
| Als Bonus gibt es nur ein 5minütiges "Behind the Scenes"-Featurette, sowie eine 40sekündige "geschnittene Szene". Beides sehr unspektakulär, vor allem weil das Featurette eigentlich nur Filmausschnitte mit Interviewschnipsel zeigt. Für wirkliche Infos ist das leider zu kurz. Ach ja, es gibt noch eine Trailershow. | |
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | |
![]() | |
Einen netten kleinen Independent-Thriller hat sich das Kölner I-On New Media-Label da geangelt. Es geht um den jungen Nate (Lucas Black, "Jarhead"), der auf dem Weg nach Wyoming einem Mann namens Finch (Peter Coyote, "Sphere") hilft, da der gerade einen Verkehrsunfall hatte. Aus Dankbarkeit nimmt Finch den Jungen mit nach Deepwater, wo er eindeutig das Sagen hat, und bietet ihm einen Job an. Nate willigt ein, merkt jedoch schnell, dass in dem verschlafenen Nest was nicht stimmt. Finch hat so einige Geschäfte am Laufen und seine junge Frau hat ein Auge auf Nate geworfen. Als die ersten Toten auftauchen will Nate veschwinden, jedoch lässt man ihn nicht ... oder?Der Film hat einen Hauch von "Twin Peaks" und trumpft mit einem überraschenden Ende auf. Die Hauptdarsteller sind durchweg gut, vor allem Peter Coyote, der an seine vorzügliche "Bitter Moon"-Darstellung erinnert. Ebenfalls Laune macht der kurze Cameo von Twisted Sister-Sänger Dee Snider, mit dem Regisseur David S. Marfield ja schon in "Strangeland" zusammenarbeitete. In weiteren Rollen sehen wir "Starship Troopers"-Veteran Michael Ironside als Schrottplatzbesitzer und "den ewigen Loser" Xander Berkeley ( "Heat") als Ladeninhaber, der bei Finch Schulden hat. Alles in allem also ein netter Mystery/Backwoods/Roadmovie Mix.Die DVD bietet eine gute Bild- und Tonqualität, doch leider finden wir hier keinen nennenswerten Extras. Eigentlich schade. |
![]() ![]() ![]() ![]() | |
|
![]() | |
![]() | Druckbare Version |
![]() | ![]() |
![]() | Fantasy Filmfest 2005: Termine und Filme |
![]() | ![]() |