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USA 2006
Originaltitel:El Cortez
Alternativtitel:Three for the Devil
Länge:86:16 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Stephen Purvis
Buch:Chris Haddock
Kamera:Robert F. Smith
Musik:George Doering, Jo Ellen Doering
Darsteller:Lou Diamond Phillips, Bruce Weitz, Glenn Plummer, Tracy Middendorf, James McDaniel, Peter Onorati, Shelley Malil, David Johann, Robin Adair, Kathleen LaGue, Joseph Griffin, Deborah Cresswell
Vertrieb:Koch Media / Bronson
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:19.01.2007 (Verleih) / 23.02.2007 (Kauf)



Inhalt
Nach fünf Jahren Haft kehr Manny nach Reno zurück, wo er einen Job am Empfang des Hotels El Cortez annimmt. Bemüht, ein "normales" Leben zu führen, bricht der verkrüppelte Goldsucher Popcorn in seine Welt ein, der Manny um dessen Hilfe bittet. Manny soll Popcorn helfen, den wohlhabenden Glücksspieler Russo dazu zu überreden, in Popcorns Goldmine zu investieren. Als dann auch noch der rachsüchtige Cop Arnie auftaucht, findet sich Manny bald in einem gefährlichen Netz aus Lügen und Intrigen wieder, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Die Farben sind stets statt und kräftig und der Kontrast hinterlässt einen sehr ausgewogenen und meist hervorragenden Eindruck. Hin und wieder könnten die Werte etwas besser sein und in dunklen Szenen könnte der Transfer etwas detaillierter sein, insgesamt sind Kontrast und Schwarzwert aber wirklich gut geworden. De Schärfe befindet sich ebenfalls auf einem hohen Level und überzeugt vor allem durch teilweise hervorragende Konturen, welche insgesamt aber etwas knackiger hätten ausfallen dürfen. Die Detailschärfe überzeugt vor allem in Nahaufnahmen, wobei das Bild in Totalen etwas zu weich geraten ist. Hin und wieder lässt sich noch etwas Rauschen ausmachen, auch die Kompressionen zeigen manchmal Blockrauschen auf homogenen Flächen und ab und an sind auch mal leichte Artefaktebildung sichtbar, was aber nie wirklich störend wirkt. Defekte und Verschmutzungen sind mit einer Lupe zu suchen, so dass wir bis auf die kleinen Schwächen in der Schärfe von einem gelungenen Transfer sprechen können.
 ++++--

Ton
FormateDolby Digital 5.1 , DTS 5.1 (nur dt.)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Der englische Mix liegt nur in Stereo vor und klingt in den Stimmen sehr kratzig und dumpf, da sollte man schon eher beim deutschen Track bleiben. Optional gibt es deutsche Untertitel.
 +++---

Extras
Extras
  • Deutscher Kinotrailer (2:11 Min.)
  • Nicht verwendete Szenen (3:30 Min.)
  • Trailershow:
    • Animal (2:12 Min.)
    • Tal der Wölfe (1:40Min.)
    • Black Cadillac (1:56 Min.)
    • Dark Places (2:07 Min.)
    • Uncertain Guest (1:38 Min.)
    • Evel Knievel (2:02 Min.)
    • Pale Blue Moon (2:15 Min.)
    • Child of Mine (2:03 Min.)
VerpackungKeepCase
 Neben dem Original-Trailer und einer Koch Media-Trailershow, gibt es hier noch drei Deleted Scenes.
 +-----

Fazit
Ich habe mich wirklich gefreut Lou Diamond Phillips mal wieder in einer Hauptrolle zu sehen und er überzeugte mich mit seiner Rolle als ruhiger, schüchterner und verklemmter Page von Anfang an. Zu Beginn stellt seine Rolle noch ein Rätsel dar und man weiß nur, dass mit ihm etwas passiert ist und er nun ein anderer Mensch ist. Das funktioniert derweilen auch sehr gut und er spielt seine Interner Link"Forrest Gump"-Version wirklich überzeugend, was aber leider nicht über die restlichen Mängel des Filmes hinweg täuschen kann. Stephen Purvis' Regiedebüt ist von Anfang an sehr ruhig und langsam inszeniert, man erfährt nach und nach mehr über Manny und seiner Vergangenheit. Zugleich lässt man verschiedene Charaktere einfließen, welche versuchen diese "Jeder gegen Jeden"-Geschichte zu tragen. Leider wird die gesamte Geschichte nach knapp 50 Minuten unerträglich langweilig und sobald versucht wird, der Geschichte etwas mehr Tiefe zu verleihen und man als Zuschauer die ganzen Intrigen offenbart bekommt, springen einem die Logiklöcher mit voller Wucht ins Gesicht. Man sollte irgendwann einfach nicht mehr nach dem Wieso und Warum fragen, denn darüber scheinen sich selbst die Drehbuchautoren keine Gedanken gemacht zu haben.
Dabei ist der Anfang sehr viel versprechend und ich hätte mich über einen kleinen, intelligenten Independent-Thriller gefreut, doch leider ist das ganze mitunter sehr langweilig und durch und durch als uninspirierter Durchschnittsthriller anzusehen, bei dem lediglich Tracy Middendorf dem Publikum etwas einheizen darf. Auch die anderen Darsteller wie z.B. Bruce Weitz, James McDaniel und Glenn Plummer machen ihre Arbeit gut und gestalten El Cortez zumindest für den einmaligen Verzehr tauglich. Er sollte aber nicht die erste Wahl für den Samstagabend sein, außer man möchte schnell einschlafen.
Die DVD bietet uns einen soliden Qualitätsstandard und überzeugt bis auf kleinere Mängel vor allem beim Bild. Ton und Bonmaterial bleiben allerdings stark hinter dem zurück, was man von einer DVD erwartet.



Bilder der DVD




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