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USA 1994
Originaltitel:Jimmy Hollywod
Länge:102:50 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 6 Jahre
Regie:Barry Levinson
Buch:Barry Levinson
Kamera:Peter Sova
Musik:Robbie Robertson
SFX:Eric Roberts
Darsteller:Joe Pesci, Christian Slater, Victoria Abril, Jason Beghe, John Cothran Jr., Hal Fishman, Jerry Dunphy, Andrea Kutyas, Kerry Kilbride, Paula López, Richard Kind, Chad McQueen
Vertrieb:Paramount
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:05.04.2007 (Kauf)



Inhalt
Schauspieler Jimmy Alto (Joe Pesci) muss um seine Existenz kämpfen, während die Kriminellen in seiner Gegend den großen Reibach machen. Also entschließt sich Jimmy zu einem sehr gewagten Karriereschritt. Mit der Hilfe seines loyalen, aber etwas abgedrehten besten Freundes (Christian Slater) verwandelt sich Jimmy in "Jericho", den Anführer einer "Bürgerwehr", die Kriminelle auf Video aufzeichnet und dann der Polizei ausliefert. Es ist die Rolle seines Lebens, aber als Jimmy ins Kreuzfeuer von Polizei und Verbrechern gerät, sieht es so aus, als könnte es auch seine letzte Rolle sein.

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer wartet mit einer angenehmen Schärfe auf und überzeugt mit sauberen Konturen und Kanten. Der Detailbereich könnte insgesamt etwas besser sein und wirkt im Allgemeinen etwas zu weich. Die Farbgebung ist sehr ausgewogen und natürlich, lediglich der Kontrast könnte besser sein, ist insgesamt zu dunkel und lässt den Transfer etwas matt wirken. Zudem werden in dunklen Szenen einige Details verschluckt. Bildrauschen hält sich zurück und auch Defekte und Verschmutzungen sind kaum vorhanden. Dafür fällt verstärkt Blockrauschen im Hintergrund auf, was vor allem auf homogenen Flächen sehr deutlich ins Gewicht fällt. Störende Artefakebildung war jedoch nicht auszumachen, dafür fällt leichtes Nachziehen in schnellen Kameraschwenks auf.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Surround), Dolby Digital 5.1 (nur engl.)
SpracheDeutsch, Englisch, Spanisch
UntertitelDänisch, Finnisch, Norwegisch, Englisch für Hörgeschädigte, Deutsch, Französisch, Schwedisch, Englisch, Holländisch, Spanisch
 Die deutsche Surroundspur klingt sehr natürlich und überzeugt mit einer sauberen und klaren Front. Der Surroundkanal wird mit dezenten Umgebungeräuschen und dem Score genutzt und hin und wieder werden kleinere Surroundeffekte eingeschoben, wobei wir Genre bedingt nur selten mit Effekte rechnen dürfen. Der englische 5.1-Mix wirkt etwas natürlicher und offenbart ein paar mehr Feinheiten bei den Umgebungsgeräuschen, wirkt dabei aber nur selten wirklich räumlicher. Die Dialoge sind gut zu verstehen (die Synchronstimme von Joe Pesci gefällt mir deutlich besser), wirken stellenweise aber etwas zu dumpf und zurückhaltend.
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Extras
Extras-
VerpackungKeepCase
 Leider kein Bonusmaterial.
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Fazit
"Jimmy Hollywood" hätte ein witziger Seitenhieb auf Hollywood werden können, doch dafür fehlt ihm einfach etwas an Fingerspitzengefühl. Viele der Gags sind recht flach ausgefallen und nach dem amüsanten Beginn fällt der Film erst einmal deutlich ab. "Rain Man"-Regisseur und Oscarpreisträger Barry Levinson lässt Joe Pesci nahezu den gesamten Film tragen und stellt ihm mit Christan Slater ein sympathischen Darsteller zur Seite, der seinen etwas zurückgebliebenen, jedoch liebenswerten Freund William spielt. Levinson wählt eine sehr dialoglastige Inszenierung, wodurch wir uns auf ellenlange Monologe einstellen müssen, welche aber nur selten ein Niveau erreichen, bei dem man von wirklich guten Dialogen sprechen kann. Es fehlt hier deutlich an Schneid und Wortwitz, das Ganze versucht witzig und intelligent zu sein, lässt aber deutlich an Zynismus und Selbstironie missen. Zudem überzeugt Pesci nicht sonderlich in seiner Rolle und spielt etwas zu unglaubwürdig.
"Jimmy Hollywood" ist kein schlechter Film, aber aus dem Hollywood- und Karrierethema hätte man ruhig mehr herausholen können, als hier gemacht wird. Dem Film fehlt es etwas an Pepp und pfiffigeren Dialogen. Ein netter Beitrag, kurzweilig unterhaltsam, dann aber nicht ausgekocht genug um wirklich zu überzeugen. Halbgare Sachen schmecken eben nicht.

Technisch liefert Paramount uns nur einen soliden Durchschnitt ab und erneut fehlt das Bonusmaterial. Interessant dürfe es sein, dass wir hier nicht die Kinofassung zu Gesicht bekommen, sondern die "Home Entertainment Version", bei der einige Szenen zu sehen sind, welche in der Kinofassung nicht enthalten sind und wiederum etwas herausgeschnitten wurde, was es nur im Kino zu sehen gab. Allein aus diesem Grund wären "geschnittene Szenen" als Bonus ideal gewesen.



Bilder der DVD




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