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D 1969
Originaltitel:Engelchen macht weiter - Hoppe, hoppe Reiter
Alternativtitel:Up the Establishment!
aka. Engelchen macht weiter - Hoppe, hoppe Reiter
Länge:82:12 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Michael Verhoeven
Buch:Franz Geiger
Kamera:Werner Kurz
Musik:Axel Linstädt
Darsteller:Mario Adorf, Gila von Weitershausen, Ulli Koch, Christof Wackernagel, Dieter Augustin, Ilse Pagé, Gert Wiedenhofen, Inken Sommer, Patrick, Herta Fahrenkrog, Elisabeth Volkmann
Vertrieb:EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:15.02.2007 (Kauf)



Inhalt
Gustl (Mario Adorf) hat geheiratet, und zwar die hübsche Helene (Gila von Weitershausen). Sie führen eine harmonische Ehe, die Liebesspiele sind verwegen, und neben dem Bett liegt immer das Kamasutra. Aber einen Wunsch hat Gustl noch: eine richtige Orgie zelebrieren. Er vermutet, dass bei seinen jüngeren Kollegen ständig wilde Feste gefeiert werden. Er möchte einer von ihnen sein, wird aber nie zu solchen Festen eingeladen. Also überredet er seine Frau, selbst eine Orgie zu veranstalten. Nach langem Hin und Her ist Helene einverstanden. Die beiden schalten eine Anzeige in der Zeitung. Es melden sich Gleichgesinnte, Gustl und Helene sortieren nach 'brauchbaren' Leuten, und nehmen die Party in Angriff. Als sich die Horde libidobereiter Mittelständler in der mit Matratzen ausgelegten Wohnung einfindet fehlt von Gustl jede Spur ...

Bild
Format1,66:1 (Letterbox)
NormPAL
 Dem Bild sieht man sein Alter an. Defekte und Verschmutzungen zeigen sich über die gesamte Laufzeit. Die Farben sind etwas wechselhaft, wirken zum großen Teil aber etwas ausgewaschen. Zudem fälltt die leichte Grobkörnigkeit des Bildes auf. Gegen den Kontrast kann man nichts Negatives sagen, da dieser objektiv betrachtet für das Ausgangsmaterial durchaus in Ordnung ist. Die Schärfe kann als gut bezeichnet werden. Aufgrund der Seltenheit kann man aber sehr gut drei Punkte in der Bewertung geben.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Aus dem Ton hat man wohl das Bestmögliche rausgeholt. Die Sprachqualität ist makellos, hört sich gelegentlich aber etwas blechern an. Rauschen ist hörbar, fällt aber nicht weiter oder störend auf.
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Extras
Extras
  • Coverabbildungen der beiden Vorgänger
VerpackungKeepCase
 Zwei Coverabbildungen der anderen Teile der Reihe sind das einzige Extra der DVD.
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Fazit
Nach der Quasi-Fortsetzung Interner Link"Bengelchen" die mit einem komplett neuen Darstellerriege gedreht wurde, kehrt Produzent Rob Houwer wieder zurück zu seinen Wurzeln. Man konnte viele Mitwirkende aus Interner Link"Engelchen" überzeugen, in "Hoppe Hoppe Reiter" mitzuspielen, was einen netten Wiedererkennungswert hat. Es ist aber auch gelungen, diesen sehenswertesten Engelchen-Film zu drehen. Da jeder Film dieser Kosenamenserie eine eigenständige Handlung aufweist, ist es zudem völlig egal, in welcher Reihenfolge man sie sich ansieht. Dass Wiedersehen mit Gila von Weitershausen und Ulli Koch, die beide ebenfalls in "Engelchen" witzige Anekdoten zum Thema Liebe geben durften, kann wieder punkten. Gerade in der Szene, wo Koch versucht die von Weitershausen zu verführen und dabei die bekannte Schallplatte aus "Engelchen" auf den Teller legt, ist mehr als gelungen. Ein wirklich netter Querverweis, den man sich da ausdachte. Die eigentliche Hauptrolle wird aber von Mario Adorf, dem sexbesessenen Ehemann, gespielt, der in dieser Rikke brilliert. Auch viele heute bekannte Stars der deutschen Filmszene geben sich ein Stelldichein, u.a. Elisabeth Volkmann, Astrid Boner oder Christof Wackernagel. Im direkten Vergleich zu den Vorgängern ist "Hoppe Hoppe Reiter" zudem wesentlich freizügiger und weist eine wesentlich schlüpfrigere Handlung auf, hält sich aber dennoch etwas bedeckter als andere Vertreter der Gattung. Er verdient aber den Begriff Erotik-Komödie zu recht. Auch der tolle Soundtrack kann überzeugen, gerade weil er ein richtiges Retrogefühl aufkommen lässt und mit den Bildern von Werner Kurz einen schönen Einblick in die Probleme, Geschichten und Erlebnisse der sexuellen Revolution der Endsechsziger bietet. Eine klare Empfehlung für das Engelchen.

Qualitativ reiht sich der dritte Teil der Kosenamenserie in den gleichen Standart wie die beiden Vorgänger ein. Schade nur, dass es absolut nichts an Bonusmaterial zu den Produktionen gibt.



Bilder der DVD




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