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CAN 1979
Originaltitel:Meatballs
Länge:89:47 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 6 Jahre
Regie:Ivan Reitman
Buch:Daniel Goldberg, Janis Allen, Len Blum, Harold Ramis
Kamera:Donald Wilder (als Don Wilder)
Musik:Elmer Bernstein
Darsteller:Bill Murray, Harvey Atkin, Kate Lynch, Russ Banham, Kristine DeBell, Sarah Torgov, Jack Blum, Keith Knight, Cindy Girling, Todd Hoffman, Margot Pinvidic, Matt Craven, Norma Dell'Agnese, Chris Makepeace, Michael Kirby, Greg Swanson, Ron Barry, Paul Boyle, Vince Guerriero, James E. McLarty, Heather Preece, Ruth Rennie, Alison Diver, Valerie Fersht, Allan Levson, Patrick Hynes, Hadley Kay, Bill Kishonti, Peter Hume, Larry Solway, John Hartnett
Vertrieb:Paramount
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:05.04.2007 (Kauf)



Inhalt
Jedes Jahr in den Sommerferien brechen die Massen von US-Schülern in die Summer Camps auf, so auch in diesem Film, wenn auch einige weniger begeistert davon sind als andere. Für Rudy (Chris Makepeace) ist es ein Alptraum, als schüchterner, ungeschickter Junge fühlt er sich gar nicht heimisch. Während die ersten zarten amurösen Bande zwischen den Geschlechtern geknüpft werden und Campleiter Morty (Harvey Atkin) verulkt wird, sorgt sich der leicht schräge Betreuer Tripper (Bill Murray) um seine Schäfchen, auch um Rudy. Dessen große Stunde schlägt schließlich im großen abschließenden Wettkampf zwischen zwei befeindeten Camps ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Trüben zu Beginn noch einige Fehler in Form von Defekten, Kratzern etc. den Sehgenuss, so sind diese im weiteren Verlauf aber nicht mehr auszumachen. Die Farben überzeugen in ganzer Linie und wirken sehr satt und kräftig und auch der Kontrast hinterlässt durchweg einen guten Eindruck, verschluckt in Nachtaufnahmen allerdings einige Details. Bildrauschen ist keins auszumachen, was zur Folge hat, dass die Detailschärfe ein wenig zu leiden hat. Ingesamt bekommen wir aber eine ausgesprochen gute Schärfe geboten und selbst in den Totalen wirkt das Bild meist sehr plastisch. Für einen 28 Jahre alten Film können wir mehr als zufrieden sein und selbst die Kompressionen arbeiten sehr unauffällig.
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Ton
FormateDolby Digital 1.0 (Mono), Dolby Digital 2.0 Surround (nur engl.)
SpracheDeutsch, Englisch, Französisch, Spanisch
UntertitelDänisch, Finnisch, Norwegisch, Englisch für Hörgeschädigte, Deutsch, Französisch, Schwedisch, Englisch, Holländisch, Spanisch
 Der deutsche Monotrack bietet eine überraschend saubere und gut verständliche Klangwiedergabe und zeigt keinerlei Störungen in Form von Rauschen oder Defekten. Die Stimmen klingen meist sehr klar, nur selten wirkt der Ton dumpf oder verzerrt. Der englische Surround Mix klingt hingegen etwas natürlicher, aber auch deutlich leiser, was vor allem bei den Dialogen auffällt, welche etwas zu zurückhaltend ausgefallen sind und desöfteren zu Verzerrungen neigen.
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Extras
Extras-
VerpackungKeepCase
 Keine Extras und nur ein einfaches DVD-Menü.
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Fazit
"Babyspeck und Fleischklösschen" stellt nicht nur Bill Murrays (Interner Link"Ghostbusters", Interner Link"Lost in Trasnlation") Leinwanddebüt dar, sondern gehört auch zu den ersten Camp-Komödien überhaupt und ebnete den Weg zu endlos vielen guten, bis abgrundtief schlechten Nachahmern, wobei ich sagen muss, dass ich "Meatballs" deutlich witziger in Erinnerung hatte. Der Humor wirkt zwar nicht erzwungen, aber irgendwie können heute nur noch wenige Gags richtig zünden. Man muss Regisseur Ivan Reitman aber zu gute halten, dass hier auf extremen, hektischen Blödelhumor verzichtet wurde und er oftmals auch ruhige Momente einfließen lässt. Überwiegend herrscht hier aber seichtes, gar viel zu braves Chaos, bei dem Bill Murray von Minute zu Minute mehr zur Topform aufläuft und den Film in vielen Momenten rettet. Ansonsten bietet man uns all das, was wir von einer Camp-Komödie erwarten, außer vielleicht Sex. Hier läuft alles sehr züchtig ab und neben einigen durchgeknallten Charakteren überschäumt man uns mit Klischees und Späßen, welche niemals unterhalb der Gürtellinie gehen.
Es scheint mir teilweise so, als hätte Reitman sich nicht getraut, seinen Film etwas rasanter, spritziger und vor allem politisch unkorrekter zu inszenieren. Er versucht Situationen komisch wirken zu lassen, jedoch bleiben die Lacher meistens aus. Dennoch, "Meatballs" ist der Vorreiter seiner Zunft und viele der hier auftretenden Gags wurden sehr häufig kopiert und verfeinert, so dass ähnliche Szenen in anderen Filmen deutlich besser funktionieren. "Meatballs" erhielt noch drei weitere Fortsetzung, welche hier alle unter einem anderen Titel veröffentlicht wurden und die Reihe, ungeachtet ihrer Qualitäten, zu einer Kultserie werden ließen.
"Babyspeck und Fleischklösschen" ist ein Kind seiner Zeit und als solcher sollte er in keiner gut sortierten Camp-Komödien-Sammlungen fehlen. Die DVD bietet ein gutes Bild und ein ansprechenden Monoton, doch leider fehlen Extras und ein ordentlich animiertes DVD-Menü. Im Nice-Price-Segment sicherlich empfehlenswert.



Bilder der DVD




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