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USA 1996
Originaltitel:The Dentist
Alternativtitel:Dentiste, Le
aka. Dentista, El
Länge:88:41 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Brian Yuzna
Buch:Dennis Paoli, Stuart Gordon, Charles Finch
Kamera:Levie Isaacks
Musik:Alan Howarth
SFX:Anthony C. Ferrante, Shea Clayton, J.M. Logan
Darsteller:Corbin Bernsen, Linda Hoffman, Ken Foree, Earl Boen, Virginya Keehne, Michael Stadvec, Tony Noakes, Molly Hagan, Patty Toy, Jan Hoag, Christa Sauls, Mark Ruffalo, Lise Simms, Brian McLaughlin
Vertrieb:Laser Paradise
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Dr. Finestone (Corbin Bernsen) gehört zu den Idealisten unter den Zahnärzten. Der Saubermann führt ein geordnetes Leben und seine Praxis wirft genügend Geld ab, um den Patienten eine ganz besondere Behandlungsumgebung anbieten zu können. Doch seine Gattin Brooke (Linda Hoffman), die sich mit dem Poolboy (Michael Stadvec) vergnügt und ein hartnäckiger Steuerfahnder (Earl Boen) lassen das Fass der Wut in seinem Kopf überquellen: Nachdem er sich an seiner kostspieligen Gemahlin mit heimtückischen Methoden gerächt hat, die sicherlich nie eine Absegnung von der Ärztekammer bekommen würden, muss ein Patient nach dem anderen auf dem Patientenstuhl die schlimmen Qualen einer schmerzhaften Zahnprozedur ertragen.

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Die Farben sind rein und in hellen Szenen auch recht kräftig, schlagen aber schon in etwas dunkleren Szenarien etwas schwächere Töne um. Der Kontrast ist zwar ein wenig zu bleich, sonst aber ganz annehmbar, in diesen beiden Punkten kann man also noch von einem guten Bild ausgehen. Dann fallen aber unangenehm die höchstens befriedigende Schärfe und die schludrige Kompression auf, die zwar nicht allzu deutlich Blöcke abzeichnet, dafür aber Artefakte und deutliche Nachzieher produziert. Zudem finden sich noch recht häufig kleinere Verschmutzungen im Bild, ab und zu werden leichte Farbabweichungen ins Grünliche deutlich, so dass man höchstens noch von unterdurchschnittlicher VHS-Qualität sprechen kann. Wenn man bedenkt, dass der Film noch nicht sehr alt ist, möchte ich nicht gerade noch 3 Punkte vergeben. Das Bildformat mit 1.33:1 sollte stimmen, da ja vornehmlich als Direct-to-Video gearbeitet wurde, es mag aber an der Kameraführung liegen, dass des Öfteren Darsteller über den Bildschirmrand hinaus agieren müssen.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Der deutsche Ton rauscht ein wenig und ist doch recht dumpf aufgenommen, so dass man die Anlage eigentlich gleich auslassen kann. Die deutsche Synchronisation vermiest zwar nicht den Film, so richtig zünden mag sie aber nicht, weil sie wie auch die technische Seite des Tones zu verhalten ist und völlig undynamisch und auch etwas zu leise aus der Front ertönt. Selbst der Einsatz der Musik vermag keine aufmunternden Akzente zu setzen.
 ++----

Extras
Extras
  • Werbebooklet
  • Horror-Trailershow:
    • Armee der Finsternis (1:53 Min.)
    • Brain Dead (2:31 Min.)
    • Cannibal Ferox (2:51 Min.)
    • Angel Of The Night (1:34 Min.)
    • Hellraiser 3 (1:59 Min.)
    • DellaMorte DellAmore (1:27 Min.)
    • Day Of The Dead (0:48 Min.)
  • Laserdiscshow (2:13 Min.)
 Sorry, aber fürs Cover hat man mal wieder den beschissensten Dreck gewählt und die Rückseite der Hülle ist ein eben solches Ästhetikverbrechen wie viele andere Red Editions auch. Auf der DVD befinden sich keine echten Extras, dafür aber eine 7teilige Trailershow und die bekannte Laserdiscshow mit Einblendung der Cover.
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Fazit
"Ich bin ein Instrument der Perfektion und Hygiene, der Feind von Zerfall und Verrottung - ein Zahnarzt. Und ich habe noch viel Arbeit vor mir!" (Dr. Finestone)

Lange nicht mehr beim Zahnarzt gewesen? Dann besser vorher nicht diesen Psycho-Horrorfilm vom Erfolgsteam Yuzna / Paoli / Gordon anschauen, der mit den heftigsten Effekten aufwarten kann, die je im phantastischen Bereich zu sehen waren, obwohl die Blut- und Gedärmrate gar nicht mal so hoch angesetzt wurde. Nahaufnahmen des Mundes, die in wirklich hervorragend umgesetzter Qualität zeigen, wie sich eine Spritze qualvoll ihren Weg ins Zahnfleisch bahnt oder wie Bohrer einen Zahn bis zum Nerv runterrasselt, sind selbst unter abgehärtetem Horror-Publikum extrem wirkungsvoll und verdichten sich durch eine breite Soundpalette vom schauderhaften Bohrergeräusch über das Knacken von Kiefern bis hin zum knochigen Kratzen über gesunde Zähne. Corbin Bernsen geht dabei seinem Tagewerk als gestresster Reinheitsfanatiker mit Mega-Psychose derart überzeugend nach, dass man sich mehrmals die Worte "It's only a movie!" ins Gedächtnis zurückrufen sollte, um nicht eine Dental-Phobie davon zu tragen. Einziger Schwachpunkt dieses Psychopathen-Thrillers, der in bester B-Movie-Tradition à la Interner Link"Stepfather" die gesamte Verantwortung dem fanatisch agierenden Hauptdarsteller überträgt, ist die etwas einseitige Abfolge der Handlung. Schnell sind knapp 90 Minuten Tag belichteter Nervenkitzel vorüber und man hat das Gefühl, außer einer Praxis voller schlimm zugerichteter Patienten nicht viel gesehen zu haben und dass die Story doch noch mehr haarsträubende Szenarien hergegeben hätte.
Trotzdem: Einfach gemacht, in der Summe seiner Teile wirkungsvoll und mit kleineren Rollen von Ken Foree und Earl Boen besetzt, wobei Letzterer eine Behandlung abbekommt, die den Stoff unzähliger Alpträume ausfüllt. Die DVD von Laser Paradise ist ziemlich schwach, ein Film, der noch nicht mal 10 Lenze zählt, sollte bessere Qualität und ein paar Extras auf DVD bekommen.



Bilder der DVD




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Dentist II
Dentist, The
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