Wicked-Vision-Index

Login 18er Bereich

Registrieren

Startseite und Neuigkeiten Reviews
• Filmberichte
• DVD/HD-Reviews
• Bildvergleiche
• Literatur
• Hörspiele Weitere, medienbezogene Informationen
• Hidden Features
• Schnittvergleiche
• Videocover
USA, MEX 1968
Originaltitel:House of Evil
Alternativtitel:Macabre Serenade
aka. Totentanz im Schreckensschloß
aka. Totentanz im Schreckensschloss
Länge:75:07 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Jack Hill, Juan Ibáñez
Buch:Jack Hill, Edgar Allan Poe, Luis Enrique Vergara
Kamera:Raúl Domínguez, Austin McKinney
Musik:Enrico C. Cabiati, Alice Uretta
Darsteller:Boris Karloff, Julissa, Andrés García, José Ángel Espinosa 'Ferrusquilla', Beatriz Baz, Quintín Bulnes, Manuel Alvarado, Arturo Fernández, Carmen Velez, Felipe de Flores
Vertrieb:CMV-Laservision
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:09.08.2004 (Verleih) / 09.08.2004 (Kauf)



Inhalt
Für den liebenswürdigen Matthias Morteval (Boris Karloff) rückt das Lebensende immer näher. Der reiche alte Mann ruft seine Familie zusammen, denn er braucht einen Erben. Doch er hinterlässt nicht nur seinen enormen Reichtum, sondern auch ein schreckliches Vermächtnis ... Als dann einer nach dem anderen ermordet wird, stellt sich die Frage, ob es sich um den eiskalten Versuch handelt, die Miterben zu beseitigen, oder ob gar der alte Mann selbst dahintersteckt, um sich von einer Schande zu befreien. Zu den schauerlichen Klängen der Orgel kommt es für die Erben zum "Tanz des Todes".

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Die Schwäche der vorangegangenen DVDs wird auch zum größten Problem dieser Scheibe: Das zu dunkle Bild lässt kaum erkennen, ob nun grad Tag oder Nacht ist. Der dichte schwarze Schleier senkt sich schwer über das Bild und lässt bereits die Augenhöhlen so schattig erscheinen, dass man die Augen darin kaum noch erkennen kann. Oftmals sind alte Filme ja etwas von Abdunklung betroffen, aber hier nimmt es definitiv Überhand. Das greift natürlich auch auf die Farben über, die ihre Leuchtkraft einbüßen, aber nur selten wirklich blass wirken, weil letztlich die farbige Ausleuchtung der Sets einiges wieder rausholen kann. Selbstverständlich muss man auch mit ein paar weißen Kratzern rechnen, wobei ich das nicht als störend empfunden habe, weil es meist untergeht. Mit der Schärfe kann man sich ebenso arrangieren, auch wenn hier deutliche Defizite auf Grund des Alters und des leichten Rauschens auftreten. Das Bild ist auch leicht zittrig, aber nichts davon ist so schwerwiegend wie das Helligkeitsproblem.
 ++----

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Die deutsche Synchro gibt sich angenehm klar, liegt aber stark über dem eigentlichen Ton und verhält sich sehr monoton. Im Hintergrund fällt die Qualität durch fülliges Rauschen und eine mäßig verzerrende, aber nicht kratzige Musik wieder ab. Da die Verständlichkeit zu jedem Zeitpunkt gut bleibt, wenn auch stellenweise die Tonspur übermäßig brummt, und man eh nicht viele Anforderungen an den effektlose, wenig ausgeschmückten Ton stellt, dürfte das alles soweit passen.
 ++----

Extras
Extras
  • Trailer (0:48 Min.)
  • Bildergalerie (4:34 Min.)
  • Vorspann der US-Fassung (1:38 Min.)
  • Abspann der US-Fassung (0:22 Min.)
  • Weitere Titel:
    • Achterbahnen in 3D (1:18 Min.)
    • Eastern Collection (1:40 Min.)
    • Der 6. Kontinent (2:54 Min.)
    • Die Chinesin (0:33 Min.)
VerpackungKleine Hartbox
 Man nennt es Bonus-Recycling und findet es hier in fast vollendeter Art und Weise: Der "Karloff Collection"-Combo-Trailer und die Bildergalerie sind zwar interessant, aber seit DVD Nummer 1 der Edition bekannt und der Vor- und Abspann war jetzt nicht wirklich ein tolles Extra.
 +-----

Fazit
Erster Eindruck: schnarch - sorry, die Müdigkeit hatte über das Interesse am Film gesiegt. Zweiter Anlauf und zweiter Eindruck: Der erste Eindruck bestätigt sich. Aber zur Sache: Die "Karloff Collection" war bis hierhin nicht grad mit hochwertigen Verfilmungen ausgestattet und Nummer drei, der nach gleichem Schema Karloffs Innenaufnahmen (ja, der Junge war noch einiges wert) mit irgendwelchen Außenmontagen verknüpft, dürfte wohl bis hierhin der Schlechteste sein. Karloff darf sich als griesgrämiger Gastgeber seine Verwandtschaft ins alte Schloss einladen, wo er nach bitterbösen Anfeindungen - seine Neffen, Nichten und Wasweißichnichtwas werden allesamt wegen ihres Lebensstils gerügt - wegstirbt. Die Damen und Herren, die wirklich gar nichts zu tun haben, außer in den Kulissen rumzufaulenzen, schauen sich unterdessen das Spielwarenmuseum an, wo sich einige interessante Ausstellungsstücke als perfide Mordwaffen herausstellen. Selbst mit diesen Wissen und einigen Schreckmomenten, die durch die Inbetriebnahme der lebensgroßen Puppen (na warum wohl lebensgroß?) entstehen, sieht sich die langweilige Gesellschaft nicht vor und wird einer nach dem anderen ins Schattenreich geholt. Natürlich könnte man dahinter jetzt solide Thrillerkost im grusligen Schlossambiente vermuten, aber eine Folge "Columbo" würde mehr aus den gegebenen Umständen machen als diese dröge, auf zahme Dialoge versessene Billigproduktion machen. Karloff sieht nicht nur angefressen aus, sondern darf sich nach klischeehafter Genre-Manier als schauriger Organist unbeliebt machen als ob er einen tattrigen Vincent Price abgeben wöllte. Na, wer wird wohl hinter der Geschichte stecken? Auf jeden Fall tanzen später ordentlich die Puppen, was den deutschen Titel noch mal rechtfertigt.
Auch hier wieder, falls das Interesse besteht, bitte zur 18er Fassung greifen. Warum es noch eine gekürzte Fassung ab 16 Jahren gibt, ist mir echt unklar. Der Film bietet meines Erachtens nichts, was der Schere zum Opfer fallen könnte, denn statt körperlicher Gewalt setzt er doch eher auf Gothic-Horror.



Bilder der DVD




Druckbare Version
NewsCMVs Boris Karloff Collection im August
IMDb.com OFDb.de



Alle Bilder und Texte sind Eigentum des jeweiligen Rechteinhabers

Copyright by Wicked-Vision 2000-2013/Designed by Daniel Pereé 2000-2013.