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JP 2004
Originaltitel:'Chô' kowai hanashi A: yami no karasu
Länge:81:15 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Yoshihiro Hoshino
Buch:Yumeaki Hirayama, Yoshihiro Hoshino, Hirotoshi Kobayashi
Kamera:Masahiro Taniai, Takashi Suga
Musik:Kuniyuki Morohashi
Darsteller:Kyôko Akiba, Yumeaki Hirayama, Takaaki Iwao, Etsuyo Mitani, Hiroko Satô, Osamu Takahashi, Susumu Terajima
Vertrieb:Cult Movies Entertainment
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:23.12.2006 (Verleih) / 17.01.2007 (Kauf)



Inhalt
Der kleine Einkaufsladen des Ehepaares Kitaura soll in die Unternehmensgruppe des Kosmos Mart eingegliedert werden. Die junge Ryoko kümmert sich um die Formalitäten und muss die erforderliche Inventur zu ihrem Bedauern allein durchführen. Dabei erregt nicht nur das apathische Auftreten der Kitauras ihre Besorgnis, sondern auch geisterhafte Erscheinungen und verhaltenes Stimmgewirr aus dem Nichts. Zusammen mit den Angestellten Nori und Komori versucht Ryoko der Ursache für die mysteriösen Geschehnisse auf den Grund zu gehen.

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Das Filme aus Asien des Öfteren nicht die beste Bildqualität aufweisen, ist ja bekannt. So hat auch "Cursed" mit einigen Schwächen zu kämpfen. Zum einen ist das Bild recht weich und hat eine wechselhafte Schärfe aufzuweisen. Der Kontrast wirkt gerade in dunklen Szenen zu steil und verschluckt einiges an Details. Farblich wirkt das Ganze auch etwas zu stark, so dass einige Farben etwas übermäßig und dezent auslaufend erscheinen. Rauschen ist deutlich sichtbar vorhanden und man sieht gerade in dunklen Szenen ein durch die Kompression verursachtes Blockrauschen. Hin und wieder kommt es zu Nachzieheffekten. Auch macht sich im unteren Bildbereich ein von Video bekanntes Grieseln bemerkbar. Unterm Strich bekommt man quasi eine solide Videoqualität geboten.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0, Dolby Digital 5.1
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Kurz und knapp gesagt rate ich direkt zur 2.0-Abmischung, da sich hinter der 5.1-Spur nur ein unnötiger Upmix verbirgt. Der Ton wurde nur auf alle Lautsprecher gelegt, so dass eine unschöne Soundkulisse entsteht. Die Verständlichkeit ist bei beiden Tonvarianten als gut zu bezeichnen und wurde mit ordentlichem Tiefenbass unterlegt. Rauschen ist zwar vorhanden, fällt aber nicht ins Gewicht. Anzumerken sei noch, dass die Synchronisation wirklich gelungen ist, was bei Asienfilmen ja nicht die Regel darstellt.
 +++---

Extras
Extras
  • Bildergalerie
VerpackungKeepCase
 Nur eine Bildergalerie ist auf der DVD vorhanden.
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Fazit
Nach verfluchten Videobändern oder Häusern haben wir es hier mit einem Supermarkt zu tun. Mal sehen, was man als nächstes noch so findet, eventuell eine verfluchte Bushaltestelle? Sicher nicht, aber bei "Cursed" spielt dafür der Bus selbst eine zentrale Rolle in den ersten paar Minuten, wenn er ein Mädchen in bester Interner Link"Final Destination"-Manier umfährt. Schnitt! Und wir sehen den Supermarkt mit seinen Angestellten und ab diesem Zeitpunkt macht der Zuschauer eine Achterbahnfahrt ohnegleichen mit. Wird der Fan von Asienhorror seine Freude an dieser auf Digital gedrehten Low Budget-Produktion haben, kann man davon ausgehen, dass der Gelegenheitszuschauer, der nicht in die asiatische Materie involviert ist, sicher ziemlich schnell abschalten oder sich mit anderen Dingen beschäftigen wird. Dies liegt an der sehr verworrenen Geschichte, die immer wieder Handlungsstränge aufweist, die eigentlich nie zur Handlung beitragen. Niemals wird erklärt, worum es eigentlich geht oder warum gerade eine Person umkommt. Nicht gerade gut geeignet für das westliche Auge. Dazu gesellt sich ein Déjà-vu-Erlebnis, da der Fan solcher Filme alles schon irgendwo einmal gesehen hat. Spannung kann Regisseur Yoshihiro Hoshino bei seinem Debüt dennoch aufbauen, da der Film etwas Bedrohliches vermittelt. Dieses wird auch von den Darstellern gut rüber gebracht, die zum größten Teil aus Newcomern bestehen. Einzig Susumu Terajima dürfte dem einen oder anderen bekannt sein, da er ein recht gefragter Darsteller in Japan ist und unter anderem mit Sabu und Takashi Miike gedreht hat. Es ist aber auch nicht zu verleugnen, dass gerade im Mittelteil einige Längen vorhanden sind, die den wohligen Spannungsaufbau vom Anfang derbe runterschrauben. Etwas mehr Raffinesse hätte dem Film gut getan. Bei den Effekten musste man wohl wegen dem geringen Budget sparen, so dass es quasi auch nur zwei kleine Blutsequenzen zu sehen gibt, wobei eine deutlich unter ihrem CGI-Effekt zu leiden hat. Hätte etwas mehr Geld zur Verfügung gestanden und wären einige Passagen im Drehbuch verändert worden, wäre sicher ein weiterer kleiner Klassiker geschaffen worden. So ist "Cursed" definitiv einer der Filme, wo ein Ausleihen in der Videothek angebracht wäre und der dann bei Gefallen gekauft werden kann. Als Einstieg ins Genre des Asienhorror ist er aber nur bedingt geeignet.



Bilder der DVD




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