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USA 1999
Originaltitel:Kolobos
Länge:83:41 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ungeprüft
Regie:Daniel Liatowitsch, David Todd Ocvirk
Buch:Nne Ebong, Daniel Liatowitsch, David Todd Ocvirk
Kamera:Yoram Astrakhan
Musik:William Kidd
SFX:Jason Collins, Elizabeth Villamarin
Darsteller:Amy Weber, Donny Terranova, Nichole Pelerine, John Fairlie, Promise LaMarco, Ilia Volokh, Simms Thomas, Jonathan Rone, Mari Weiss, Todd Beadle, Linnea Quigley, Ivan Battee
Vertrieb:Laser Paradise
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
In einer regnerischen Nacht findet ein junges Paar eine brutal misshandelte Frau in ihrem Blut liegend. Halb bewusstlos murmelt sie das Wort "Kolobos".
36 Stunden zuvor: Die junge Künstlerin Kyra nimmt gerade an einem Projekt teil und erhält dort freie Verpflegung und ein Dach über den Kopf. Ihre neuen vier Wände teilt sie sich mit Tom, Erica, Gary und Tina, alle ebenso wenig in den Versuch eingeweiht wurden wie sie. Kyras Mitbewohner begutachten ihre düsteren Werke, jedoch erzählt sie ihnen nichts von dem gesichtslosen Mann, der sie in ihren Albträumen verfolgt. Als aber Tina auf dem Weg in die Küche in eine tödliche Falle tappt, fragt sich Kyra, ob der gesichtslose Mann wirklich nur ein Traum ist ...

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Der hier vorgelegte Transfer ist besser als die meisten Red Editions, was wohl auch aufs Alter zurückzuführen ist. Die Farbgebung ist ganz in Ordnung, obwohl die Gesichter durch einen leichten Rotstich und den etwas übereifrigen Kontrast mit etwas zu hellen Flächen ein wenig blass wirken. Der Kontrast zeigt in dunklen Szenen trotzdem keine Schwächen, das Bildrauschen existiert im beinahe nicht auffälligen Bereich und die Kompression ist hier ausnahmsweise Mal nur leicht mit Artefakten belegt. Die Schärfe schwankt zwischen gut und Mittelmaß, hier kann man sicherlich noch was herausholen und auch die Bildfehler sollte man reduzieren, insgesamt darf man aber von einer noch guten DVD-Umsetzung sprechen, wenn auch sehr knapp.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Verdammt nochmal, man kann einen guten Film mit einer bescheidenen Synchro verdammt weit runterziehen. Man müsste das Synchro-Studio, so es denn eins gab und nicht einfach ein paar Passanten aus der Fußgängerzone mit einem Kasten Bier angelockt wurden, für dieses Verbrechen eigentlich verhaften, leider gibt es keine Gesetze gegen stümperhafte Sprecher und fiepsige Stimmträger. So bleibt nur die Genugtuung, dass es da draußen irgendwo Personen gibt, die tatsächlich mit solch einer Stimme leben müssen - Schadenfreude kann schön sein! Dabei ist der Dolby Surround-Ton ganz ordentlich. Je nachdem, ob man mehr drauf Wert legt, dass die Front nicht so sehr aus dem Center tönt oder dass man leise Umgebungsgeräusche aus den Rears hören möchte. Es liegt zwar ein leichtes Rauschen drunter, das hört man aber nur sehr selten und die Klangqualität ist sonst ganz in Ordnung. Zwar keine Höhen- und Tieftonüberraschungen, aber auch nicht zu dumpf oder etwa verzerrt.
 +++---

Extras
Extras
  • Trailer (1:12 Min.)
 Nur ein Trailer, dafür ist aber das Hauptmenu animiert.
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Fazit
"Kolobos - ab heute existierst du!" (Filmzitat)

Die Slasherwelle der 90er nutzte sich auf Grund der ewig gleichen Muster schnell ab, "Kolobos" als Independent-Produktion hat aber alle Voraussetzungen, das Publikum wieder mal so richtig zu schocken und zu ekeln. Leider sind auch hier wieder stereotype Teenager am Werk, die es in einem nach besten Big Brother-Mechanismen überwachten und abgeschotteten Haus nach und nach dahinrafft, aber schon die expliziten Mordszenen zeugen davon, dass man hierbei nicht darauf bedacht war, das 16jährige Popcorn-Publikum anzusprechen, sondern im besten 1970/80er-Italo-Gorestil gut aussehende Effekte platzierte und diese von einer schaurigen Geschichte umspannt. Der Horror ist hierbei nicht greifbar, man jagt sozusagen ein Phantom in den dunklen Gängen des Hauses nach, welches durch geschickte Plotttwists nie als fleischliches Wesen identifizierbar wird. Zwar nerven einige der Jungdarsteller nach kurzer Zeit (wahrscheinlich wegen der dt. Synchro) und werden daher bei Zeiten vom Drehbuch angemessen "bestraft", Hauptdarstellerin Amy Weber, knackiges Model und Covergirl, entschädigt in dieser Hinsicht aber für einiges. Sollte man auf jeden Fall gesehen haben!
In Deutschland existieren 3 Auflagen von Laser Paradise, wobei wegen der ungekürzten Fassung nur diese hier getestete, ungeprüfte DVD zu empfehlen ist, die in Sachen Bild und Ton zwar nicht umwerfend ist, aber sehr schaubar. Leider hat Laser Paradise es verpennt, Extras auf die Scheibe zu packen, daher sei dieser Slasher-Horror-Thriller auch nur empfohlen, wenn er für Preise bis zu 7€ den Besitzer wechselt.



Bilder der DVD




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Kolobos
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