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USA 2005
Originaltitel:Headspace
Länge:91:25 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Andrew van den Houten
Buch:Steve Klausner, Troy McCombs, William M. Miller
Kamera:William M. Miller
Musik:Ryan Shore
SFX:Jamie Kelman
Darsteller:Dee Wallace-Stone, William Atherton, Sean Young, Mark Margolis, Larry Fessenden, Udo Kier, David Austin, Matthew Biancaniello, Christopher Denham, Morris Katz, Mark Margolis, Olivia Hussey
Vertrieb:EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:08.02.2007 (Verleih) / 08.03.2007 (Kauf)



Inhalt
Der 25-jährige Alex Borden (Christopher Denham) führt ein schönes Leben, doch plötzlich wird alles ein einziger Albtraum: Beunruhigende Dinge geschehen mit ihm, auf unnatürliche Weise wächst seine Intelligenz von Tag zu Tag. Er wird von schrecklichen Träumen geplagt. Aber das ist nur der Anfang einer Odyssee aus Angst und Gewalt. Freunde und Nachbarn verschwinden, Alex gerät unter Verdacht etwas damit zu tun zu haben. Er begibt sich in psychologische Betreuung, um herauszufinden, was dahinter steckt. Wird er wirklich von Dämonen verfolgt?

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Beim anamorphe Bild fällt ein dezentes Hintergrundrauschen auf. Dies trübt aber den Sehgenuss zu keiner Zeit. Die Farben wirken bis auf einige wenige Passagen natürlich. Dies wird aber wohl auch als Stilmittel zu verstehen sein und ist somit gewollt. Die Schärfe kann gerade im Hintergrund nicht überzeugen, da viele Details verschluckt werden. Der Kontrast kann als gut bezeichnet werden, ebenso die Kompression, die sich keine Fehler erlaubt. Zudem ist das Bild frei von Verschmutzungen oder Fehlern.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Die Synchronisation, muss man gestehen, ist nicht wirklich zu hundert Prozent gelungen und bei einigen Personen wirkt die Synchronstimme fehlbesetzt. Hat man sich damit abgefunden, bekommt man einen wirklich dynamischen Ton serviert. Das meiste passiert zwar im Frontbereich, kann seine Wirkung aber im Bassbereich über den Subwoofer deutlich ausspielen. Ein wirkliches Raumklanggefühl kommt hauptsächlich durch die Musik auf. Rauschen wurde keins wahrgenommen. Auch die englische Tonspur ist solide abgemischt, klingt aber etwas leiser und weniger dynamisch aufgrund der nur vorhandenen 2.0-Abmischung. Beide Spuren sind zudem sehr gut verständlich.
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Extras
Extras
  • Trailer (2:04 Min.)
  • Making Of (5:46 Min.)
VerpackungKeepCase
 Neben dem Trailer zum Film befindet sich noch ein kleines Making Of inklusive einiger kurzer Interviews auf der DVD. Hierzu gibt es keine deutschen Untertitel, man muss also der englischen Sprache mächtig sein. Schade eigentlich, dass man nicht weiteres Bonusmaterial für die DVD klar machen konnte.
 +-----

Fazit
"Headspace" räumte einige Preise auf bekannten Festivals ab und wird als echter Geheimtipp gehandelt. Ein Grund, den Film mal näher zu betrachten. Wenn man sich als erstes Mal die Stabangaben ansieht, fällt auf, dass Regisseur Andrew van den Houten einige B-Stars vergangener Tage von seinem Projekt überzeugen konnte. Neben Dee Wallace-Stone ("E.T.", Interner Link"Cujo"), Olivia Hussey (Interner Link"Jessy - Die Treppe in den Tod") und Sean Young (Interner Link"Blade Runner") darf auch der noch immer sehr gern genommene und von mir auch sehr geschätzte Udo Kier sein Gesicht in die Kamera halten. Länger als zwei Drehtage dürften die Altstars jedoch nicht am Set verbracht haben, da diese eher kleinere Rollen bekommen haben. Die Hauptrolle wurde Christopher Denham zuteil, in der er ebenso überzeugen kann wie der restliche Cast. Also darstellerisch geht somit schon mal soweit alles in Ordnung und wir untersuchen den Film weiter in Richtung Story. Diese fängt mit den ersten 5 Minuten auch mehr als vielversprechend an und gipfelt in einen sehr drastischen Kopfschuss. Und danach beginnt die Berg und Talfahrt. Da durch dieses sehr gelungene Intro der Spannungsbogen vom Gipfel des Berges direkt ins Tal fällt, ist der Konsument erst einmal merklich geschockt und die Geschichte fängt quasi bei Null an. Hier hätte man das Drehbuch doch etwas besser anpassen sollen, denn es liegt garantiert nicht am Regisseur, der dieses Manko zu verbuchen hat. Andrew van den Houten liefert nämlich mit seinem Debüt eine wirklich gute Arbeit ab. Hat man nun erstmal eine kleine Durststrecke überstanden, gewinnt die Story an Schwung und wird durch einige gute Plot-Twists dem Zuschauer im Gedächtnis bleiben. Um was es letztendlich wirklich geht, wird wohl jeder, der sich den Film ansieht, selbst entscheiden müssen, denn der große Vorteil des Gezeigten ist, dass man in die Story sehr viel reininterpretieren kann. Handelt es sich wirklich um Dämonen, die unter uns weilen, oder passieren diese merkwürdigen Dinge nur im Kopf unserer Hauptfigur? Wie schon gesagt muss diese Frage wohl jeder für sich selber entscheiden. Sollte noch erwähnt werden, dass man auch einige nette Effekte zu Gesicht bekommt? Nein, dann sei es an dieser Stelle getan und der Gorehound darf aufatmen. Gefallen kann der Film also durchaus trotz der anfänglichen Hänger in der Geschichte und man kann nur hoffen, dass bei seiner nächsten Arbeit mehr Geld und ein besseres Drehbuch für Andrew van den Houten zur Verfügung stehen wird. Denn Potential steckt wirklich in ihm.
Die DVD wird mit guten Bild und Ton ausgeliefert. Wirklicher Kritikpunkt ist eigentlich nur die deutsche Synchronisation, die nicht immer unbedingt passend besetzt ist. Aber man ist bei weitem Schlimmeres gewohnt. Somit sollte man dem Film definitiv eine Chance geben, gerade dann, wenn man nach ewigem Einheitsbrei wieder etwas anderes erblicken möchte.



Bilder der DVD




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