Wicked-Vision-Index

Login 18er Bereich

Registrieren

Startseite und Neuigkeiten Reviews
• Filmberichte
• DVD/HD-Reviews
• Bildvergleiche
• Literatur
• Hörspiele Weitere, medienbezogene Informationen
• Hidden Features
• Schnittvergleiche
• Videocover
AU 2005
Originaltitel:Wolf Creek
Länge:94:47 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Greg McLean
Buch:Greg McLean
Kamera:Will Gibson
Musik:Frank Tetaz
SFX:Charmaine Connelly, Rick Connelly
Darsteller:John Jarratt, Cassandra Magrath, Kestie Morassi, Nathan Phillips, Gordon Poole, Guy O'Donnell, Phil Stevenson, Geoff Revell, Andy McPhee, Aaron Sterns, Michael Moody, Andrew Reimer, Vicki Reimer, Isabella Reimer, David Rock
Vertrieb:Kinowelt
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:23.01.2007 (Verleih) / 09.03.2007 (Kauf)



Inhalt
Die britischen Touristinnen Kristy und Liz lernen an der sonnigen Westküste Australiens den Surfer Ben kennen. In einem alten Ford Kombi reisen sie gemeinsam durch den Wolf Creek Nationalpark. Eine Tour voller Sommerhitze, Abenteuer und Romantik. Als mitten in der verlassenen Gegend ihr Auto nicht mehr anspringt, taucht Hilfe in Gestalt des Truckers Mick auf. Der schrullige Mann bietet den Jugendlichen an, sie mit seinem Truck abzuschleppen und am nächsten Tag ihr Auto zu reparieren. Doch bei Sonnenaufgang wird klar, dass Mick sie nicht gehen lassen will. Nie wieder. Der Urlaub wird für die Kids zum grausamen Kampf ums nackte Überleben ...

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Das Bild macht einen sehr guten Eindruck und man ist wirklich erstaunt, dass es sich hier mehr oder minder um eine Independent-Produktion handelt, der nicht viel Geld zur Verfügung stand. Die Farben sind sehr natürlich und dadurch wird der australische Outback, in dem der Film spielt, sehr schön eingefangen. Verschmutzungen gibt es keine. Man kann schon fast von einem glasklaren Bild reden. Selbst der Kontrast erlaubt sich keine Fehler und wirkt durch einen sehr guten Schwarzwert absolut ausgewogen. Einzig ein minimales Grießeln ist gelegentlich auszumachen und minimale Probleme mit der Kompression, die ansonsten ebenfalls gelungen ist.
 ++++--

Ton
FormateDolby Digital 5.1, DTS 5.1, Dolby Digital 2.0 Stereo
SpracheDeutsch (Dolby Digital 5.1, DTS 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
UntertitelDeutsch
 Wie schon beim Bild kann auch der Ton soweit überzeugen, hätte aber räumlich noch ein wenig besser abgemischt werden können, da gerade im hinteren Bereich des Boxensystems mehr hätte passieren können. Ansonsten kommt der Ton sehr dynamisch rüber und gerade in spannenden Szenen bekommt der Subwoofer einiges zu tun. Die Verständlichkeit ist auf sehr hohem Niveau und kommt ohne Rauschen aus, was für eine gute Abmischung zeugt. Einen wirklicher Unterschied zwischen der Dolby Digital- und der DTS-Spur konnte nicht ausfindig gemacht werden. Beim O-Ton kann man ebenfalls mit einem sehr gutem Ergebnis zufrieden sein.
 ++++--

Extras
Extras
  • Audiokommentar von Greg McLean, Matt Hearn, Cassandra Magrath und Kestie Morassi
  • Trailer (dt./eng.) (2:02 Min.)
  • Making of "Wolf Creek" (49:43 Min.)
  • Deleted Scenes (5:57 Min.):
    • Ben im Geschäft
    • Kristy und Ben im Bett
    • Liz steigt in den Schacht
  • 2 TV Spots (1:02 Min.)
  • Fotogalerie (3:10 Min.)
  • Weiter Highlights:
    • Mr. & Mrs. Smith (0:37 Min.)
    • Tristan und Isolde (2:20 Min.)
    • SAW 2 (1:24 Min.)
    • Pulse (0:50 Min.)
    • See no Evil (0:48 Min.)
    • The Fountain (2:17 Min.)
    • Chaos (1:44 Min.)
VerpackungKeepCase
 Zuerst bekommt man die Möglichkeit während des Films den Audiokommentar mit Regisseur McLean und seinen Mimen anzuhören. Dieser ist sehr aufschlussreich. Der Trailer zum Film in Deutsch oder Englisch darf natürlich nicht fehlen. Dazu gesellt sich dann ein fast 50 Minuten langes Making of, das zu überzeugen weiß und einen guten Einblick in die Produktion gibt. Drei Deleted Scenes kann man sich noch anschauen, wobei man eine davon wirklich im fertigen Film vermisst, da sie sehr gut reingepasst hätte und etwaige Fragen vom Verbleib anderer Mordopfer geklärt hätte. Eine Bildergalerie und zwei TV-Spots runden dann das Bonusmaterial zum Film ab. Natürlich darf eine Trailershow zu schon erhältlichen oder noch kommenden Titel nicht fehlen.
 ++++--

Fazit
"Wolf Creek" basiert lose auf den "Rucksack-Morden", die zwischen 1989 bis 1992 in Australien für gehöriges Aufsehen sorgten. Wirklich aufgeklärt wurden diese nicht und so ist das Thema natürlich ein gefundenes Fressen, um es zu verfilmen. Dies übernahm Greg McLean, was auch gleichzeitig sein Regiedebüt darstellt. Der Film fängt sehr ruhig an, so dass sich die Spannung von Minute zu Minute langsam aufbauen kann. Zu keiner Zeit macht McLean den Fehler und verrät etwas zu viel. Der Zuschauer soll sich anscheinend in Sicherheit wiegen, obwohl er gleichzeitig merkt, dass irgendetwas nicht stimmen kann. Es ist einfach die Ruhe, die förmlich eine Unruhe weckt. Dies hat man auch der wunderbaren Kulisse von Australien zu verdanken mit ihren weiten Landschaften und optischen Reizen, die von Kameramann Will Gibson hervorragend aufgenommen wurden. Wobei auch seine restliche Kameraarbeit durchaus zu überzeugen weiß, da durch den beabsichtigt verwackelten Look ein sehr realistischer Touch entsteht. Auch über die Darsteller gibt es nur gutes zu berichten und man trifft auf sehr unverbrauchte Gesichter, da man hauptsächlich in Europa unbekannte Darsteller engagierte. So weht nochmals frischer Wind durchs Zelluloid und dem Zuschauer wird zu keinem Zeitpunkt langweilig. Und wenn die Story dann urplötzlich umschlägt, ist es wie ein harter Schlag mitten ins Gesicht und die zuvor geglaubte Sicherheit ist verschwunden. Mit einem mal findet man sich in einem reinen Terrorfilm wieder. Zwar physisch deutlich harmloser als andere Vertreter dieses Genres (z.B. Interner Link"Texas Chainsaw Massacre"), muss man dennoch starke Nerven aufweisen, denn die psychische Gewalt wird unerträglich, da man sich durchaus mit den Darstellern identifizieren kann. Dies natürlich nur auf die Teenager in Not bezogen, denn der hundsgemeine Peiniger ist alles andere als sympathisch. So kann man mit dem Film wirklich mitfühlen, wobei man allerdings keine neue Geschichte erzählt bekommt. Auch muss man mit einigen Löchern in der Logik vorlieb nehmen. Dies ist nicht weiter tragisch, da allein schon durch die Kulisse, der australischen Outback, einiges geboten wird. Bleibt noch zu erwähnen, dass nicht wirklich viel Geld zur Verfügung stand, sich aber mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 30 Mio. Dollar deutlich zeigt, dass man etwas gutes produziert hat. Von etlichen Nominierungen und Preisen gar nicht zureden.
Da man mit der DVD von Kinowelt auch mehr als zufrieden sein kann, ist dies eine potentielle DVD für die heimische Sammlung. Aber Achtung beim Kauf, denn es existiert auch noch eine um knapp sieben Minuten geschnittene 16er Fassung für die jüngeren Zuschauer.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Wolf Creek
Wolf Creek (3-Disc Limited Collector's Edition)
News"Wolf Creek" Neuer Trailer & Website Relaunch
"Wolf Creel" Unrated-Version als Code 1-DVD im April
UK-DVD von "Wolf Creek" kommt Mitte Januar
"Wolf Creek" ab Januar auf DVD
IMDb.com OFDb.de



Alle Bilder und Texte sind Eigentum des jeweiligen Rechteinhabers

Copyright by Wicked-Vision 2000-2013/Designed by Daniel Pereé 2000-2013.