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D, UK 2006
Originaltitel:DOA: Dead or Alive
Alternativtitel:DOA
aka. Dead or Alive
Länge:82:37 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Cory Yuen
Buch:J.F. Lawton, Adam Gross, Seth Gross
Kamera:Chi Ying Chan, Kwok-Man Keung
Musik:Junkie XL
SFX:Victor Wong
Darsteller:Jaime Pressly, Holly Valance, Sarah Carter, Devon Aoki, Natassia Malthe, Eric Roberts, Matthew Marsden, Brian J. White, Collin Chou, Kane Kosugi, Anna Bolt, Derek Boyer, Martin Crewes, Steve Howey, Hung Lin, Song Lin, Fang Liu, Chad McCord, Kevin Nash, Li Shi, Robin Shou, Silvio Simac, Theodore Thomas, Ying Wang
Vertrieb:Constantin Film / Highlight
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:08.01.2007 (Verleih) / 22.02.2007 (Kauf)



Inhalt
Tina, Christie, Prinzessin Kasumi und Helena gehören zur Elite der asiatischen Kampfsportkunst. Dabei überzeugen sie ihre vornehmlich männlichen Kollegen nicht nur mit ihrer sexy Erscheinung, sondern vor allem mit ihrer extremen Durchschlagkraft. Eines Tages erhalten alle vier auf geheimnisvolle Weise eine Einladung zum Dead or Alive-Turnier, das mit einem Preisgeld von 10 Mio. US Dollar winkt. Doch das Geld allein ist für einige der Ladies nicht der einzige Grund sich dem härtesten Kampfkunstturnier der Welt zu stellen. Es geht um die Ehre und die Suche nach Antworten auf noch offene Fragen ...

Bild
Format2,35:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer wartet mit einer kräftigen und satten Farbgebung auf, sowie mit einem hervorragenden Kontrastwert, der keinerlei Details verschluckt. Die Schärfe hingegen ist etwas wechselhaft ausgefallen und leidet von daher unter den eingesetzten Stilmitteln im Film. So wirken die Konturen meist sehr knackig und scharf und auch Nahaufnahmen von Gesichtern offenbaren nahezu jedes Detail, doch es kommt nicht selten vor, dass der gesamte Transfer eine Spur zu weich wirkt und stellenweise sogar deutlich zu unscharf ist, was den Einsatz von Rauschfiltern vermuten lässt. Letzteres ist dann aber auch noch in vertretbaren Rahmen auszumachen und sollten den Sehgenuss nicht sonderlich trüben. Jegliche Art von Defekten sind dem Transfer zum Glück fremd und selbst die Kompressionen arbeiten sehr sauber.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, DTS 5.1 (nur dt.)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch für Hörgeschädigte
 Die deutsche Dolby Digital 5.1-Spur überzeugt durch eine klar verständliche Front und einige gut platzierte Surroundeffekten. Ingesamt hätte der Track aber eine ganze Spur dynamischer ausfallen dürfen, so wirkt der Frontbereich etwas zu steril. Das Erzeugen von Räumlichkeit durch Umgebunggeräusche, Musik und einige direktionale Effekteinschübe klingt zwar nicht schlecht, aber der Subwoofer hätte ruhig etwas brachialer sein dürfen. Vor allem bei einem Actionfilm wie "Dead of Alive" sollten die Kampsequenzen eine Menge Druck erzeugen. Der DTS-Track hat dann doch etwas die Nase vorn und wirkt etwas voluminöser und kräftiger, was vor allem den Frontbereich und dem Score zu gute kommt. Der englische Dolby Digial Mix unterscheidet sich hingegen nur minimal von der deutschen Spur und wirkt lediglich im Dialogbereich etwas leiser. Optional gibt es zuschaltbare deutsche Untertitel.
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Extras
Extras
  • 4seitiges Booklet
  • Making of (22:47 Min.)
  • Deleted Scenes (8:30 Min.)
  • Interviews:
    • Jaime Pressly (2:19 Min.)
    • Holly Valance (2:03 Min.)
    • Sarah Carter (2:30 Min.)
    • Devon Aoki (2:57 Min.)
    • Natassia Malthe (1:23 Min.)
    • Eric Roberts (1:47 Min.)
    • Cory Yuen (2:09 Min.)
    • Jeremy Bolt (0:46 Min.)
  • Storyboard (0:50 Min.)
  • Darstellerinfos:
    • Jaime Pressly
    • Holly Valance
    • Sarah Carter
    • Devon Aoki
    • Natassia Malthe
    • Eric Roberts
  • Blick hinter die Kulissen (8:26 Min.)
  • DVD-Empfehlung: Das Parfüm (2:32 Min.)
  • Trailershow:
    • The Grudge 2 (2:30 Min.)
    • Step up (1:53 Min.)
    • The Cave (1:50 Min.)
    • The Dark (2:22 Min.)
    • Apocalypto (2:38 Min.)
    • D.O.A.: Dead or alive (1:58 Min.)
VerpackungKeepCase
 Neben der obligatorischen Trailershows, unter der sich auch der deutsche Kinotrailer zum Film verbirgt, finden wir auf diesem Silberling noch einen kurzen Storyboard-Vergleich, diverse sehr kurze Interviews, Darstellerinfos und knapp 8 Minuten an Deleted Scenes, welche mit deutschen Untertiteln versehen wurde. Weiterhin dürfen wir uns über ein 8 Minuten langes Hinter den Kulissen-Featurette freuen, welche einen schönen Einblick in die Dreh- und Stunt-Arbeiten gewährt. Leider deutlich zu kurz. Abgerundet werden die netten, aber etwas zu kurzweiligen Extras mit einem 22minütigen Making of, welches komplett deutsch synchronisiert und wahrscheinlich fürs Fernsehen produziert wurde. Demzufolge werbelastig ist das ganze letztlich ausgefallen.
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Fazit
"Some Girls hit Harder"

Nachdem ich bereits den Trailer abfeiern durfte, den Film selbst aber leider im Kino verpasste habe, war ich schon gespannt auf die DVD-Umsetzung der Videospiele-Verfilmung "DOA: Dead or Alive". Die ersten Screens haben ja schon sehr deutlich gezeigt, in welche Richtung Regisseur Corey Yuen mit seiner Interpretation des Konsolen-Hits gehen würde und von daher habe ich mich bereits auf einen absoluten No-Brainer mit einer Vielzahl leicht bekleideter Darstellerinnen mit ordentlich Holz vor der Hütte eingestellt.
In dieser Hinsicht wird auch niemand enttäuscht werden, auch wenn die Körbchengröße deutlich kleiner ausfällt als im gleichnamigen Beat'em Up. Dennoch, hier werden die niedersten Instinkte der männlichen Zuschauer angesprochen, wenn z.B. Holly Valance ("C.S.I.: New York") als Christie Allen in ihrem Hotelzimmer unter der Dusche von der Polizei verhaftet wird, sie danach nur mit einem Schlüpfer und einem Handtuch bekleidet ihre Gegner stilistisch und hoch erotisch erledigt, dabei ihr Busenhalter in die Luft fliegt und dieser nach getaner Arbeit, einfach auf ihrem Körper landet, ist das schon ziemlich "over the top" und wie viele andere Sequenzen stark an der Grenze zum Kitsch. Nahaufnahmen zweier hübscher Arschbacken auf einem Motorrad gibt es danach noch als Bonus oben drauf - da freut man sich doch über die gestochen scharfe Bildqualität.
Aber das ist noch nicht alles, denn "DOA" besteht eigentlich komplett aus visuellen Overacting per excellance und kaschiert dadurch die abgrundtief dämliche Geschichte um kleine Nanoroboter, welche Dead or Alive-Veranstalter Donavan (Eric Roberts "Karate Tiger 4") seinen Kämpfer unwissentlich injiziert, um später deren Kampfstile zu kopieren und im Vorfeld zu wissen, wie jeder einzelne von ihnen kämpfen wird. Das geschieht per Download auf eine Brille und Donavan hat schon einige Käufer am Start.
Doch sollte man sich nicht über eine dermaßen blöde Idee Gedanken machen, sondern sich einfach dem ganzen Wire-Work und "state-of-the-art" Pseudo-Martial Arts-Kämpfen hingeben. Denn wenn einem das gelingt, wird man seinen Spaß an den teilweise albernen, peinlichen, aber konsequent trashigen Film haben. "DOA" will nichts anderes sein als ein schnell geschnittener "Girls have fun"-Actioner, bei dem der visuelle Aspekt vor gut choeografierten Kämpfen geht, wobei man den Darstellerinnen positiv anrechnen sollte, dass sie den größten Teil der Stunts selber machen und diese auch optisch einiges her geben, wobei schnitttechnisch eine Menge nachgeholfen wurde. Wen interessiert's? Quantität vor Qualität und das bietet uns Interner Link"Transporter"-Regisseur Corey Yuen 80 Minuten lang mit viel hübscher Haut, übertriebenen Actionszenen und unfreiwilliger Komik. Ernsthaft, wer hat etwas anderes erwartet?

Die technische Umsetzung der DVD hinterlässt zwar einen guten Eindruck, jedoch hätte gerade der Ton für einen Actionfilm etwas spektakulärer ausfallen dürfen. Die Extras sind ebenfalls etwas mager, aber durchweg sehenswert. Für Fans hirnloser Videospieleverfilmungen auf jedenfall ein Blick wert. Wer Anspruch erwartet, sollte um D.O.A. ein großen Bogen machen.



Bilder der DVD




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