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USA 1988
Originaltitel:Death Spa
Alternativtitel:Witch Bitch - Tod aus dem Jenseits
Länge:Witch Bitch - Tod aus dem Jenseits
Freigabe:ungeprüft
Regie:Michael Fischa
Buch:James Bartruff, Mitch Paradise
Kamera:Arledge Armenaki
Musik:Peter D. Kaye
SFX:Wayne Beauchamp
Darsteller:William Bumiller, Brenda Bakke, Merritt Butrick, Robert Lipton, Alexa Hamilton, Ken Foree, Rosalind Cash, Francis X. McCarthy, Shari Shattuck, Hank Cheyne, Chelsea Field, Joseph Whipp, Karen Michaels, Tane McClure, Cindi Dietrich, Vanessa Bell Calloway, David James Shaughnessy, Norma Leistiko
Vertrieb:Dragon
Norm:PAL
Regionalcode:0



Inhalt
Das Fitnesscenter des jungen Geschäftsführers Michael ist der Tatort einer unheimlichen Todesserie, bei der die Schönen und die Schicken ihr Leben an den computergesteuerten Kraftmaschinen lassen. Der Verdacht fällt sofort auf David, der in der Computerzentrale sitzt und die Geräte manipulieren könnte. Doch des Rätsels Lösung ist ganz anders: Die Seele einer Toten hat vom wahren Täter Besitz ergriffen und fordert immer neue Todesopfer.

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Der selbe schwerwiegende Master-Fehler, der bereits auf der deutschen DVD zu Interner Link"Frankenhooker" zu sehen war, tritt auch hier auf: Im Frame-Takt wechselt das Bild zwischen einem Grünstich und einem hellen Rotstich. Dieses Flackern wird besonders dann deutlich, wenn eine der beiden Farben flächendeckend vorkommt. So wird die Eingangssequenz als auch die Duschszene zur harten Probe für die Sehnerven und beim Showdown mittels Sonnenbank dürfte es selbst dem Epilepsie resistenten Zuschauer zu viel werden, so stark ist das Flackern. Auch sonst ist es um die Qualität nicht sonderlich gut bestellt. Durch den ständigen Wechsel versagt die ebenfalls die Kompression und die Schärfe ist im besten Falle grad mal durchschnittlich. Wenige Aufnahmen werden sogar unscharf. Auch der Kontrast leistet zu wenig, um in dunklen Szenen einigermaßen überzeugende Qualität zu bieten. Selbst mit der Argumentation, dass "Witch Bitch" bereits etwas älter ist, sind 2 Punkte noch geschenkt.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelHolländisch, Deutsch
 Für seine Zeit ist die deutsche Vertonung von "Witch Bitch" ziemlich schmächtig. Sämtliche Töne sind stark verschliffen, Gespräche zischeln bereits etwas und Verzerrungen dringen nicht nur innerhalb der Musik, sondern bereits während der Dialoge durch. Kein Vergleich mit dem sprungartig klareren und wesentlich offeneren O-Ton, der in etwa meine Erwartungen erfüllt. Dort kristallisiert sich auch heraus, dass es wirklich ein Stereo Track sein soll und nicht nur ein gedrungener Monoton wie im Deutschen. Zusätzlich gibt es deutsche und holländische Untertitel, wobei Erstere so einige Macken aufweisen, beispielsweise seltsame Namensgebungen oder das fehlende Timing.
 ++----

Extras
Extras
  • 4seitiges Booklet
  • Filmografien:
    • Michael Fischa (1 Seite)
    • Brenda Bakke (3 Seiten)
    • Tabe McClure (4 Seiten)
    • William Bumiller (2 Seiten)
    • Merritt Butrick (2 Seiten)
VerpackungKeepCase
 Ein paar Seiten mit Titel- und Rollenauflistung würd ich nicht unbedingt als Bonus bezeichnen. Eher doch die Nacktfotos von Tane McClure und das Foto-Booklet.
 +-----

Fazit
"Witch Bitch - Tod im Fitnessclub" ist ein Film der verschenkten Möglichkeiten. Fitness-Studios sind immer eine Vorzeigemöglichkeit für dicke Muckis und dicke Titten. Wer etwas auf sich hält, der geht hin, um zu sehen und gesehen zu werden und vielleicht noch, um wirklich seines Wohlbefindens wegen Sport zu machen. Michael Stabody leitet so einen Club. Der Sonnyboy freut sich natürlich über den regen (Damen-)Besuch, ist aber dennoch liiert. Sein (Ex-)Schwager (frühere Frau verstarb) David arbeitet im Computerraum - dem Herzen des Fitness-Studios; ist es doch vollautomatisch. Doch eines Tages ereignet sich ein tragischer Unfall, bei dem austretendes Chlor im Dampfbad Michaels Freundin beinahe zum Verhängnis wird. Als sich dann die Vorkommnisse häufen, vermutet Michael Sabotage und lässt Nachforschungen anstellen ... doch was er nicht weiß und nicht erahnen kann ist, dass seine Ex-Frau auf Rache sinnt und ihren Schatzi gerne bei sich haben möchte.
Hört sich uninteressant an? Ist es auch. Die vor sich dahindümpelnde Story mag nicht so recht faszinieren. Liegt es vielleicht an der Spannungsarmut? Oder an den mäßigen Darstellern? Oder woran? Selbst der geneigte und anspruchslose Splatter-Freund kommt hier nicht so richtig auf seine Kosten. Ich habe mir von dem Film einiges an "creative killings" versprochen; vielleicht so eine schöne "Headcrush"-Szene wie in Interner Link"The Toxic Avenger"?! Aber nein - die Effekte sind bisweilen hart, aber schlecht gemacht und zudem nicht ausgewalzt, wie man es sich wünschen würde. Schade eigentlich denn die Vielzahl derer hätte einen vielleicht noch was unterhalten können. So bleibt eine Hand voll technisch mäßiger F/X, die bisweilen ins Megatrashige abdriften: So wird einer von einem tiefgefrorenen Aal ermordet! Sachen gibts ... :-/ Da kann selbst Ken Forree (Interner Link"Dawn of the Dead") in einer kleinen Rolle als Fitnesstrainer nicht viel rausreißen ...
Selbst dem Trash-Splatter-Fan nur bedingt zu empfehlen!



Bilder der DVD




Druckbare Version
Witch Bitch - Tod aus dem Jenseits
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