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USA 1988
Originaltitel:Dead Heat
Länge:79:48 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Mark Goldblatt
Buch:Terry Black
Kamera:Robert D. Yeoman
Musik:Ernest Troost
SFX:Steve Johnson's XFX Inc.
Darsteller:Treat Williams, Joe Piscopo, Lindsay Frost, Vincent Price, Darren McGavin, Clare Kirkconnell, Keye Luke, Robert Picardo, Mel Stewart, Professor Toru Tanaka, Ben Mittleman
Vertrieb:Atlantis
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Roger Mortis (Treat Williams) und Doug Bigelow (Joe Piscopo) sind zwei L.A. Cops, die nichts als Unsinn im Kopf haben. Als zwei Zombies einen Juwelier überfallen, machen sich die beiden Cops an die Aufklärung des Falles. Ihre Recherchen führen sie zu einem Chemiekonzern, wo Leichen wiederbelebt und zu kriminellen Taten missbraucht werden. Als Roger bei einem Einbruch in den Chemiekonzern erschossen wird, sieht Doug nur noch eine Lösung: Sein Partner muss in die Wiederbelebungsmaschine!

Bild
Format1.33:1 (Vollbild) & 1.78:1 (Letterbox)
NormPAL
 Grob geschätzt hätte ich dem Film noch 10 Jahre mehr gegeben, wenn man sich die Bildqualität anschaut. Dabei sind Bilddefekte nicht einmal das Problem, auch die Farben wirken altersgemäß ordentlich, erscheinen durch den etwas zu steilen Kontrast aber teils zu dunkel. Der Hase liegt bei der Schärfe im Pfeffer, denn viele Szenen sind nicht besonders plastisch, einige fein gerasterte Objekte verschwimmen zu Farbmustern. Trotzdem rieselt es im Hintergrund, das Rauschen pumpt teilweise sogar. Bei der dt. Version gibt es die Möglichkeit, das Vollbild per Untertitel zum Widescreen zu matten, die schwarzen Balken reichen aber nicht bis in den Overscan-Bereich hinein. Diese Funktion sollte man beim Anschauen des Filmes auf einem Projektor oder einem PC-Bildschirm aber vermeiden, sonst sieht man an den Kanten das Bild unter den Balken hervorlugen.
Die US-Fassung auf der zweiten DVD kommt dann gleich in anamorphen Gewand, ist aber in der Schärfe kein Gewinn gegenüber der dt. Fassung. Die Farben sind hier zudem etwas blasser und der Kontrast generell dunkler.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu, Dt. Fassung), Dolby Digital 2.0 (Engl, US-Fassung)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Der deutsche 5.1-Upmix ist einer der schwächsten, die mir je untergekommen sind. Man hätte den Ton auch gleich auf Mono lassen können, denn weder die Rears noch der zusätzliche Basskanal werden hierbei zu irgendeinem Zeitpunkt genutzt. Zudem ist die Abmischung sehr leise, man muss die Anlage schon recht weit aufdrehen, um ein normales Level zu erreichen, dann kann man aber auch ein deutliches Rauschen vernehmen. Das Klangbild äußert sich aber auch so schon recht schwach, weil dumpf und die Musik kann man beispielsweise im Titeltrack gut leiern hören.
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Extras
Extras
  • Deleted Scenes:
    • Party (0:30 Min.)
    • Autopsie (1:10 Min.)
    • Zombie (0:48 Min.)
    • Nachruf (1:21 Min.)
    • Einschüsse (1:10 Min.)
    • Mausoleum (4:02 Min.)
    • Traum (6:12 Min.)
    • Aufspaltung (1:33 Min.)
  • Filmografien:
    • Mark Goldblatt
    • Treat Williams
    • Joe Piscopo
    • Lindsay Frost
    • Vincent Price
  • Trailer (1:35 Min.)
  • Making Of (5:29 Min.)
  • Promo (2:20 Min.)
  • Bildergalerie (60 Bilder)
  • Storyboards (23 Bilder)
  • Bonusfilm "Cut" (20:09 Min.)
  • Schnittvergleich:
    • Beim Pathologen (1:17 Min.)
    • Forschungen (0:51 Min.)
    • Rückblende (1:06 Min.)
    • In der Bibliothek (1:46 Min.)
    • Der Zombie im Schrank (1:30)
    • Der Traum (2:21 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Warlock: The Armageddon (1:53 Min.)
    • I Shot Andy Warhol (1:49 Min.)
    • Cadence - Ein fremder Klang (1:44 Min.)
    • Baraka (2:35 Min.)
  • DVD-ROM:
    • Skript (109 Seiten)
 Für einen eher unbekannten B-Movie hat "Dead Heat" mit dieser Doppel-DVD eine ganze Menge Extras spendiert bekommen. Voraus sei gesagt, dass die Qualität der Extras nicht immer überzeugend ist, vor allem die Deleted Scenes sehen bildtechnisch wirklich schlecht und verwaschen aus. Zumindest kann man diese Szenen, die hauptsächlich auf Grund des R-Ratings entfernt wurden, mal hier betrachten, wenn auch nur in Englisch. Einige witzige Einfälle wie die "Deathday Party" habens dann letztlich nicht mit den Film geschafft, genauso wie einige ausführlichere Goreszenen, die auf Drängen des Studios herausgenommen wurden. Beim Schnittvergleich mit der norwegischen Fassung haben es Teile dieser Deleted Scenes wieder in den Film gebracht, einige Sequenzen wie "Der Traum" wurden aber auch aus vorhandenem und schon verwendetem Material eingefügt, was man alles anhand eines direkten Videovergleichs nachvollziehen kann. Darauf wird übrigens auch im sehr guten Audiokommentar eingegangen, der sich auf der DVD "US-Fassung" befindet, leider aber nicht untertitelt wurde. Weitere Infos zum Film geben die selbstablaufenden, aber nicht spulbaren Filmografien, die Bildergalerie mit Setfotos, Artworks, Fotos der Crew und die Storyboards wieder. Auf das Promo-Reel kann man gut verzichten, es enthält genau das, was der Name verspricht, dafür zeigt das Making Of ein paar Aufnahmen vom Dreh, ist mit gut 5 Minuten leider viel zu kurz. Mit "Cut" befindet sich sogar ein Bonuskurzfilm auf der Scheibe, bei dem ein verschrobener, altmodischer Regisseur eine aufdringliche Schülerin in die Kunst des Horrorfilms einführt und seinen eigenen Slasher inszeniert. Das englische Werk (mit dt. Untertiteln) wartet mit einem tollen Schlussgag auf und hat zwei starke Hauptdarsteller zu bieten, die 20 Minuten Lauflänge sind somit gut investierte Zeit. Weiterhin gibt es vier Trailer auf dieser DVD und einen DVD-ROM-Teil, der das englischsprachige Skript als PDF enthält.
Die zweite DVD enthält keine weiteren Extras, aber den Hauptfilm noch einmal in englischer Sprache und anamorpher Abtastung. Die Qualität erwähnte ich schon mal weiter oben, diese Beigabe macht aber auch so wenig Sinn, da ich bis nach einer Stunde keinen inhaltlichen Unterschied zur deutschen Fassung feststellen konnte. Trotzdem überzeugt das Bonusmaterial durch seine Vielfalt und inhaltliche Qualität.
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Fazit
"I"m dead, Rebecca. How much worse can it get?"

Mischt man "Lethal Weapon" zu gleichen Teilen mit Interner Link"Re-Animator", dann kommt dabei "Dead Heat" heraus, ein "buddy cop movie", der 1988 den bereits längst abgeklungenen Zombie-Boom mit einem der schrägsten, verfilmten Skripte erneut die Ehre erweist. Die Idee, einen Polizisten der Mordkomission zurück von den Toten zu holen, der fortan mit seinem Partner unter der intriganten Obrigkeit aufräumt, ist wirklich witzig von Mark Goldblatt (u.a. Schnitt bei Interner Link"Rambo 2", Interner Link"True Lies", Interner Link"Terminator") aufgearbeitet, bietet für ein Budget 5,4 Mio. Dollar sogar ordentliche Effekte und Actionsequenzen, wenn auch der Mittelteil etwas nachlässt. Joe Piscopo bringt sein bei "Saturday Night Live"-Show erlerntes Talent als Komiker bestens in den Film ein, erinnert ein wenig an Eddie Murphy, mit dem er auch zusammen arbeitete, und verhilft mit seiner ähnlich plapprigen Art zu makabren, treffsicheren Späßen. Besonders gefreut hat mich hier ein Wiedersehen mit Vincent Price, dem eine passende Rolle als Drahtzieher des Tumults zu Teil geworden ist.
Klare Empfehlung für diesen Genre-Spaß, denn Szenen in einer Fleischerei, bei der sich die gesammelte Warenpalette reanimieren lässt oder der derbe Shootout zwischen zwei Zombies (klares Vorbild hier: "Terminator") muss man als Fan von B-Ikonen wie Interner Link"Return Of The Living Dead" einfach gesehen haben. Aber Vorsicht: "Dead Heat" ist ganz klar eine Actioncomedy mit Einflüssen des Zombiegenres, nicht anders herum! Die DVD-Auswertung ist technisch weniger gelungen, zumindest aber enthält sie umfangreiches Bonusmaterial, welches den Titelzusatz "Collector's Edition" rechtfertigt.



Bilder der DVD




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News"Dead Heat" - Horror-Komödie kommt in HD!
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