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| Es sieht aus wie ein ganz normales, alltägliches Haus ... aber das ist es nicht. Etwas Furchtbares ist hier geschehen, und nun lauert das unsagbar Böse in den Räumen. Ein Fluch, der sich manifestiert, der jeden gnadenlos verfolgt, der einmal einen Fuß über die Schwelle gesetzt hat ... |
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| Format | 1.33:1 (Vollbild) |
| Norm | PAL |
| Amateur auf japanisch? "Ju-On - The Curse" sieht nicht danach aus, als ob es auf Film gedreht wurde, sondern hat einen befremdlichen und unnatürlichen Look, der sich erst im zweiten Teil ein wenig ablindert. Großen Anteil hat der viele Stellen deutlich überhellende Kontrast und die künstlich erscheinenden Farben, denen die Sättigung fehlt. Der erhöhte Gelbanteil ist typisch fürs japanische Genre-Kino, nicht aber die Stärke der Verfälschung von Hauttönen. Auch die Schärfe ist sichtlich nicht die Beste, verwischt in Bewegungen und ist wie durch einen Unschärfefilter abgeschwächt. So ist die Ausprägung von Details größtenteils mangelhaft, man kann Treppenkonturen erkennen und in dunklen Szenen erscheint das Geschehen leicht aufgehellt. An die Qualität der Kinofilme reichen die beiden Produktionen bei weitem nicht ran, aber selbst für TV-Aufnahmen sollten sie etwas besser ausfallen, auch wenn beispielsweise nur wenig Rauschen auftritt und Verschmutzungen außen vor bleiben. | |
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| Formate | Dolby Digital 2.0 |
| Sprache | Deutsch, Japanisch |
| Untertitel | Deutsch |
| Wie man dem Text der Bildbewertung vielleicht schon entnehmen konnte, ist auch vom Ton nicht allzu viel zu erwarten, weil die Produktionsstandards hier kaum mehr zuließen. Bereits die Synchro der japanischen Fassung überzeugt nicht wirklich, da sie stellenweise ungelenk gesprochen ist. Selbiges gilt für die den Klang drückende deutsche Synchro, die die stellenweise Lebendigkeit des Originals vermissen lässt und trotz hoher Lautstärke etwas dumpf klingt. So sind die wirklich lauten Momente auch nicht unbedingt ein audiotechnischer Genuss, sondern veranlassen eher zum Runterregeln. Das etwas schlichte Klangbild ist auch bedingt durch die wenig veränderlichen Umgebungsgeräusche des M+E Tracks. | |
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| Extras |
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| Verpackung | KeepCase |
| Als Dreingabe werden zwei Filmografien und ein paar Trailer präsentiert. | |
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Mit diesen beiden Filmen nahm 2000 der japanische Kult-Horror seinen Beginn. Zwar ist die Umsetzung von "Ju-on: The Curse" stellenweise noch etwas fad bzw. ungeschliffen, zeigt aber bereits seine Stärken als intensiver Gruselschocker. Im Gegensatz zu den Menschen überlaufenen Städten Japans sind die Protagonisten hier einer isolierten, tristen Welt ausgesetzt, die ihren zentralen Bezugspunkt in einer kleinen, verwinkelten Wohnung findet, in der durch eine Bluttat ein Geist frei gesetzt wird. Regisseur und Autor Takashi Shimizu ( "Tomie: Rebirth", "Marebito"), der später nicht nur die beiden Kino-Neuverfilmungen, sondern auch die US-Remakes inszenieren durfte, entfernt sich mit seiner Geschichte weit vom westlichen Gothic-Grusel des verwunschenen Schlosses und versetzt den Zuschauer in eine moderne, greifbare Welt, die vom kulturell bestimmten Aberglauben an Rachegeister bestimmt ist. Das knacksende Ächzen des kreidebleichen, langhaarigen Geistes, der aus der Dunkelheit hervorgekrochen kommt, der kleine Junge, der Katzengeräusche ausstößt als auch die verstört zurückbleibenden Opfer, die in völliger Angst ihr Dasein verbringen, sind hier als Markenzeichen der späteren Filme bereits voll ausgeprägt und auf wenig Effekt heischende Weise gefilmt. Nur wenige Details beziehen sich auf die Darstellung von Gewalttaten, trotzdem hat Shimizu einige heftige Schocker vorbereitet, die uns aus dem gewissenhaft aufgebauten Psycho-Terror in den Horror-Himmel katapultieren. Etwas hadert der Aufbau am TV-Niveau, an seinen Darstellern, aber die verkommen innerhalb der düsteren Sets ohnehin zur Nebensächlichkeit.Teil 2 bietet einen etwas mehr Spielfilm gerechten Einstieg und verknüpft die Episoden leichter verständlich miteinander, besteht jedoch in den ersten 30 Minuten nur aus Rückblenden bzw. fast komplett übernommenen Geschichten (letzte und vorletzte Episode des ersten Teils), die man ganz sicher nicht gebraucht hätte - zumindest nicht auf dieser DVD. Auch das abrupte Ende von Teil 1, angelegt als Cliffhanger, passt nicht so recht zur tollen Atmosphäre, in die sich "Ju-on: The Curse" hüllt. Besser wäre hier wohl eine integrierte Version gewesen, welche Teil 1 und Teil 2 übergangslos verbindet zu einem knapp 2 Stunden währenden, beachtlichen Schocker verbindet. Denn die Teile getrennt voneinander anzuschauen, könnte dem Konzept etwas schaden. Zwar gelingt es Shimizu hier noch nicht, die Klasse von "Ju-On: The Grudge" zu erreichen, weil beispielsweise die Optik noch zu statisch aufgebaut ist, kann den geneigten Fan asiatischer Horror-Kost, die stellenweise regelrecht das Blut in den Adern gefrieren lässt, aber wärmstens empfohlen werden. |
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![]() | Druckbare Version |
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![]() | Fluch - The Grudge 2, Der Ju-on: The Grudge Grudge - Der Fluch, The (Premium Edition) Ju-on: The Grudge 2 Grudge 3, The - Der Fluch |
![]() | (Ju-On: The Curse) (Ju-On: The Curse 2) |