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USA 1998
Originaltitel:Strangers, The
Alternativtitel:Howling Resurrection
Länge:87:08 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Sergei Ivanov, Yuri Ivanov
Buch:Steven J. Weller
Kamera:Anthony Moncado
Musik:Peter Cohl, Matthew Smith
SFX:Jamie Kelman
Darsteller:Richard Bent, Shana Sosin, Victoria Hunter, Jennifer Marks, Matt Martin, Jimmy Lord, J.J. Denton, Joe Durrenberger
Vertrieb:New Cine Media
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:02.09.2004 (Kauf)



Inhalt
Trend ist ein Werwolf der des Tötens müde ist. Um endlich aus dem Teufelskreis von Blut und Verwandlung auszuscheren versucht er, sich umzubringen. Aber der Selbstmord misslingt. So flüchtet er nach Pine Forl, einem kleinen Ort in den Bergen. Dort trifft er nicht nur seine Liebe Pearl wieder, sondern auch alte Bekannte, die er noch von seinen Taten aus früheren Zeiten kennt. Und der erste Tote lässt nicht mehr lange auf sich warten ...

Bild
Format1.50:1 (Letterbox)
NormPAL
 Während der Ton halbwegs taugt, ist das Bild ziemlich schlecht. Dass dieser Film 1998 fertig wurde, sieht man nur an den Darstellern, die DVD sieht mehr nach einem miesen Film der 80er aus. Die gesamte Zeit liegt über dem Bild ein abdunkelder Blaufilter, der fast sämtliche Rottöne entzieht und den Transfer langweilig aussehen lässt. Zudem sehen viele Szenen höchst unnnatürlich verfärbt aus, weil der Kontrast zweifelhafte Ergebnisse bringt. Außenaufnahmen sind überhellt und einige Innenaufnahmen im Dunklen kaum zu erkennen, ganz davon zu schweigen, dass man kaum unterscheiden kann, zu welcher Tageszeit der Film grad spielt. Die Schärfe ist unterdurchschnittlich als ob hier von Video gezogen worden wäre. Denn Details gibt es fast keine - diese sehen verwaschen aus - und die Konturen neigen sowohl zum Überstrahlen als auch Auslaufen. Verschmutzungen sieht man keine und eine schlechte Kompression ist mir innerhalb des Gematsches auch nicht aufgefallen, aber im Standbild wird klar, dass das deutliche Rauschen des Bildes analoge Farbstörungen der Vorlage sind. Mit viel gutem Willen grad noch 2 Punkte. Anamorph ist das Bild natürlich nicht.
 ++----

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Zum Ton muss man kaum etwas sagen. Die Stereospur hat kaum schlechte Seiten zu bieten, aber leider auch keine guten. Zumindest wird eine gute Verständlichkeit geboten und die Geräuschkulisse ist nicht zu steril, wobei man deutlich merkt, dass nicht viel Aufwand beim Mix dieser gemacht wurde. Zu oft werden uns die selben, mitunter unpassenden oder naiven Geräusche um die Ohren geworfen. Ein Rauschen hört man etwas im Hintergrund, wobei diese eine Mischung aus der unsauberen Umgebung als auch aus den Aufnahmebedingung sein könnte, denn man glaubt eine Mischung aus Synchro und Live-Ton zu hören. Die deutsche Vertonung ist nur auf Porno-Niveau, aber viel höher kommt der Film auch nicht. Leider gibt es weder O-Ton noch Untertitel. Knapp 3 Punkte wegen des rauschartigen Geräuschpegels.
 +++---

Extras
Extras
  • Trailer (1:50 Min.)
VerpackungKeepCase
 Arggl, das Menu ist eins der schlechtesten der letzten Jahre. Standbild mag ja ok sein für so eine Gurke, aber der Cursor, mit dem man sich vom Filmstart über die Kapitelwahl bis hin zum Trailer bewegt, ist ein einfacher, weißer Kasten. Hier hatte selbst der DVD-Produzent keine Lust.
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Fazit
- "Und danach haben wir gesucht?"
- "Das ist es, das ist es!"
- "Ein Abflussrohr?"
- "Du Dummchen, das ist der Tunnel der Liebe."

Es gibt Filme, für die hab ich überhaupt kein Verständnis. "Howling - Ressurection", der nur durch die deutsche Titelschmiede zur Werwolf-Reihe gekommen ist, ist so ein himmelschreiender Dreck, bei dem ich mir nicht vorstellen kann, dass es auch nur einen einzigen Zuschauer auf dieser Welt gibt, der sowas sehen möchte. Die (vermutlich) Amateurproduktion aus den USA kommt nicht einmal an den schlechtesten Teil der Interner Link"Howling"-Reihe heran, denn dort wurde wenigstens noch Trash geboten. Hier hat man von Anfang eher das Gefühl, einem missglückten Porno beizuwohnen. Missglückt, weil sämtliche Szenen, die interessant werden können, wie abgeschnitten wirken. Entweder die Hose bleibt an oder das Pärchen rammelt sehr ungeschickt am Ende eines alten Abflussrohrs, so dass man nur Konturen der Beinahe-Blümchenliebe erkennt. Die Freigabe ab 16 ist also berechtigt. Und das, obwohl die Darstellerriege durchweg knackige Akteure vorzuweisen hat, die man sich durchaus in einem Porno vorstellen könnte. So spielen sie leider auch! Von der Werewolf-Geschichte bekommt man dagegen gar nix mit. Statt mit dem affigen Gesülze (wer denkt sich bitte diese gequirlte Kacke aus?) zu langweilen, wäre es gut gewesen, mal den zottligen Heuler zu zeigen und ihn etwas in Aktion zu erleben. Fehlanzeige! Statt fließenden Körpersäfte (in welchem Zusammenhang auch immer) zu sehen muss man sich mit zähflüssiger, irgendwann unerträglicher Null-Story abgeben, in der unendlich lang gequatscht wird, ohne das irgendwas passiert. Ganz davon abgesehen: Glaubt wirklich jemand, dass sie schnieken Ladies und Typen wirklich dort auf dem Land rumhängen? Die sehen doch allesamt so aus, als ob sie vorher noch nie einen Wald gesehen haben, abgesehen von jenem in Seventies-Pornos. Zum Schluss, noch der Ratschlag, diesen Blödsinn bitte stehen zu lassen bzw., falls ihr schon zugeschlagen habt, von Drohbriefen gegenüber dem Regie-Duo abzusehen, schließlich haben sich die Jungs seither nichts mehr zuschulde kommen lassen. Fast unglaublich, dass es von diesem Film sogar eine deutsche Hartbox-Variante gibt, die natürlich inhaltsgleich ist. Und, weil's so schön ist, noch ein Ausschnitt aus einem Gespräch zwischen zwei verfeindeten Männern, die sich zufällig im Wald treffen:

- "Ihr Apotheker sagt: Rauschen kann tödlich sein."
- "Manchmal muss man Regeln brechen."
- "Wen interessieren schon Regeln?"
- "Tja, dich bestimmt nicht, oder?"
- "Nein, ich mache sie."
- "Du machst sie also!? Das ist genau das, was wir gehofft haben."
- "Ewigkeit ist Hoffnung."
- (geht an ihn ran und schnüffelt) "Ewigkeit - ist das dein Parfum?"
- "Ein Parfum, Eau de Cologne heißt es bei Männern."
- "Ich stehe auf Männer."
- "Hören wir mit dem Gelaber auf."



Bilder der DVD




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