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USA 1989
Originaltitel:Chopper Chicks in Zombietown
Alternativtitel:Cycle Sluts
Länge:82:14 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:BBFC15
Regie:Dan Hoskins
Buch:Dan Hoskins
Kamera:Tom Fraser
Musik:Daniel May
SFX:Arthur Brewer, Tanner Brewer, Leo Leoncio Solis
Darsteller:Jamie Rose, Catherine Carlen, Lycia Naff, Vicki Frederick, Kristina Loggia, Gretchen Palmer, Nina Peterson, Whitney Reis, Don Calfa, Martha Quinn, Earl Boen, Ed Gale, Billy Bob Thornton, Lewis Arquette, Hal Sparks, Cameron Milzer
Vertrieb:Prism Leisure / Troma
Norm:PAL
Regionalcode:0



Inhalt
Eine Gang von weiblichen Bikern, besser bekannt als „Cycle Sluts“, fahren durch die kleine Wüstenstadt Zariah, um sich auf Kosten der Anwohner ein wenig zu amüsieren. Sie finden jedoch heraus, dass Willum (Don Calfa), ein völlig verstörter Wissenschaftler, die Leichen der Verstorbenen wieder ausgräbt, um sie zu Zombies zu machen, die fortan in einer alten Mine nach kostbaren, aber tödlichen, radioaktiven Material schürfen sollen. Seine Pläne scheitern aber, denn die Zombies brechen aus ihrem Versteck aus und greifen die Bewohner des Dörfchens an. Nun ist es nicht nur an der Zeit für die Biker-Gang, einen bis an die Zähne bewaffneten Bus voller blinder Schüler zu retten, sondern auch die Armee der lebenden Toten auszurotten …

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Das Bild ist leider nur Billigkost. Es treten nur wenig Störungen auf in Form von Kratzern, hieran liegt es genau so wenig wie an den doch noch einigermaßen kräftigen Farben, dass man nicht sonderlich zufrieden gestellt wird. Als Allererstes fällt das falsche Bildformat auf, unangenehm häufig sogar, denn auch wenn ich keine weiteren Informationen über das korrekte Breitbildformat habe, merkt man bereits innerhalb der ersten Minuten anhand von seitlich abgeschnittenen Credits, dass hier was nicht stimmt. Ständig stehen irgendwelche Akteure nur zur Hälfte im Bild, Schilder sind nicht vollständig lesbar, ein Detail verschwindet unter dem Rand oder von einer am Boden liegenden Zombieleiche ist nur der Bauch zu sehen - alles Beweise für einen schlechten Pan&Scan-Transfer. Betrüblich geht es weiter mit der Bildschärfe, die meist nur unterdurchschnittlich ausgeprägt ist und vom Bildrauschen zusätzlich geschmälert wird. Hier war sicherlich ein Filter am Werk, denn eine deutliche Partikelbewegung wird fast ausschließlich von der blockbildenden Kompression ausgelöst. Zwei gute Punkte, schließlich ist auch der Kontrast nicht sehr kräftig und schimmert eher grau als schwarz.
 ++----

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheEnglisch
Untertitel-
 Wäre das leichte Rauschen im Hintergrund nicht, hätte mich der englische Stereoton voll überzeugt. Aber so ist die Dialogwiedergabe im Gegensatz zum Rest nicht ganz klar, es fehlen mir in dieser Hinsicht auch Untertitel. Dafür rockt der Soundtrack klar und kraftvoll, beim bereits recht dicken Bass noch ein wenig nachzuregeln, verhilft ihm sogar zu einem sehr satten Eindruck. Tonfehler traten keine auf und man setzt immer wieder auf eine eindrucksvoll breite Stereofront. Es bleibt also ein besseres Ergebnis als beim Bild.
 +++---

Extras
Extras-
 Da die DVD sich im Lowest Price-Segment tummelt (ich hab meine Scheiblette für 5 Euro inkl. Porto aus UK), ist auch rein gar nix an Bonus drauf. Man darf schon froh sein, wenn neben dem Hauptmenu zumindest eine Kapitelanwahl existiert.
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Fazit
"Jesus, blind kids, a midget ..." - "Dwarf!" - " ... dwarf, dikes on bikes - we could start a side-show!" (Filmzitat)

Ordnet die Buchstaben des Titels, der in der Kuriositätenskala nur knapp hinter "A Nymphoid Barbarian In Dinosaur Hell" rangiert, neu und was kommt raus? "From Troma, of course" ...
Alter Schwede, wenn die "biker bitches" in ihrer eng ansitzenden Lederkluft durch die Wüste rocken, dann ist Action angesagt. Zombieköpfe rollen oder brennen, ein umzingelter Bus voller blinder Kinder wird gerettet und Don Calfa zieht noch deftiger vom Leder als ein paar Jahre zuvor in Interner Link"The Return Of The Living Dead", wo er eine ähnliche Rolle inne hatte (Zitat: "I'll tell you a secret. I didn't do it for science. And I didn't do it for glory. I'M JUST MEAN!"). Von der Machart her darf man nicht viel mehr als einen durchschnittlichen B-Movie mit den üblichen Explosionen und Zombiefleddereien erwarten, aber hey, es ist Troma-Stil - und zwar verdammt guter, weil witziger. Neben unglaublich kultwürdigen Onelinern hat der Cast nämlich noch ein paar wilde Furien in petto, die den Emanzipationsspieß mal rumdrehen und das männliche Wesen nach allen Regeln der Kunst schön ausnehmen. Die Zombies übrigens sind langsam und extrem doof, daher für jeden Spaß zu gebrauchen und bekommen die schrillste Musik mit auf den Weg, die man seit dem Titeltrack der "Looney Tunes" jemals gehört hat. Interner Link"Hard Rock Zombies" treffen in einem 20minütigen Showdown, der sich sehen lassen kann, auf die Interner Link"She-Devils On Wheels". Schade nur, dass beide Titel bereits vergeben waren, um diesen Horror-Comedy-Flick treffend zu charakterisieren. Wen interessiert es da noch, ob Billy Bob Thornton hier in einer frühen Rolle zu sehen ist?
Schade, dass die UK-DVD nur so lieblos zusammengeschustert wurde, denn der Titel gehört im Grunde zum Must-Have eines jeden Troma-Fans.



Bilder der DVD




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Zombie Town
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